Was "taugt" ein Intes Micro Alter-M 615 an Mond und Planeten? | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Was "taugt" ein Intes Micro Alter-M 615 an Mond und Planeten?

Felix42

Mitglied
Hallo Uwe,

bei manchen war es glaube ich Skepsis was die Qualität der Optik betrifft - da haben glaube ich die oben verlinkte Fehlkonstruktion und ähnliche Fälle ihren Teil zu beigetragen. Und das Gewicht - der MN 86 wiegt trotz nicht übertrieben dickwandigem Hartpapiertubus über 18 Kg und die Maks sind ja bei gleicher Öffnung kaum leichter. Da fällt zumindest ab 8" alles unter EQ6 komplett aus oder man hat eine echt hohe Frustrationsschwelle was ausschwingen angeht - das wackelt bis zum Morgengrauen ;)

Darum wäre ein MN56 schon was nettes oder - da konnte ich leider auch noch nie durchschauen - der Explore Scientific mit 6" Öffnung und etwas über 700 mm Brennweite ich meine f4,8 hat er. Den gibt's aber auch so gut wie nie auf dem Gebrauchtmarkt. Ich finde gerade Maksutov Newtons genial Die Koma ist visuell praktisch irrelevant das macht auch relativ schnelle Öffnungsverhältnisse interessant. Ein normaler Newton mit f4,8 ohne Komakorrektor würde mich dagegen wenig reizen. So, google sagt 152/732 hat der Explore Scientific - das ist einfach genial und kostet als 6" etwa so viel wie ein normaler Newton + Korrektor. Ich kann die geringe Verbreitung auch nicht ganz nachvollziehen zumindest nicht bei Öffnungen bis 6 oder 7 Zoll. Das Gewicht und die Neupreise wurden eigentlich erst ab 8" wirklich heftig.


Viele Grüße Felix
 

Hayabusa

Mitglied
Genau, der MN86 ist ein gewaltiges Teil!

Das war für mich der Hauptgrund von der Anschaffung eines größeren Maksutov-Newton russischer Bauart abzusehen.

Eigentlich hast Du Recht, mit dem Intes Micro MN58 bin ich theoretisch schon jetzt bestens bedient. Vielleicht gehen da die ganz weiten Felder nicht, aber dafür gibt es schließlich größere Feldstecher. Die 1000 mm Brennweite sind bei Planeten ein Vorteil. Mit einem Starlight Feathertouch ist das Gerät ebenfalls ausgestattet. Könnte tatsächlich sein, dass irgendwann ein fast Totalausverkauf bei mir stattfindet.

Sehr viele Geräte sind letztlich eine Belastung, nicht nur des Geldbeutels. Momentan fällt es mir allerdings noch zu schwer, mich von meinen "Perlen". wie dem TEC 6 zu trennen. Kommt vielleicht irgendwann einmal.

Den Explore Scientific / Bresser Maksutov Newton biete ich gerade über Fernrohrland gebraucht an.

Bresser Messier Maksutov-Newton 152/740

Sollte den Bresser keiner wollen, dann wird er behalten. Schlecht ist er nicht und mit 6" bringt er deutlich mehr Licht als ein Fünfzöller.

Herzliche Grüße
Uwe
 

Hayabusa

Mitglied
Tja, vom 6" Maksutov-Cassegrain sind wir mittlerweile bei den Maksutov-Newton Teleskopen gelandet. Aus meiner Sicht die am meisten "unterschätzte" Optik überhaupt.

So ähnlich wurde das einmal von Thompson in "Astronomy Hacks" ausgedrückt. Ein sehr empfehlenswertes Buch übrigens. Es werden alle optischen Designs kurz besprochen und Firmen genannt, die solche Optiken anbieten. Auch ein kurzes Statement zur Qualität fehlt nicht.

Astronomy Hacks: Tips And Tools For Observing The Night Sky (Englisch) - von Robert Bruce Thompson (Author), Barbara Fritchman Thompson (Contributor)

Astronomy Hacks (Englisch)

Wünsche allen einen guten Tag!
Uwe
 

Felix42

Mitglied
Hallo Uwe,

Katadiopter Fans unter sich...scheint sonst keinen zu interessieren? Ist ähnlich wie beim Schmidt Cassegrain, das ist extrem verbreitet der Schmidt Newton dagegen führt auch ein Nischendasein. Maksutov-Cassegrains gibt's reichlich, MNs momentan nur zwei glaube ich, noch den 190mm Skywatcher sonst wüßte ich keinen Anbieter.

Warum das so ist erschließt sich mir auch nicht, vielleicht verstoßen Schmidt-Newton und Maksutov Newton gegen das Gesetz daß ein Newton billig sein muß? Der 190/1000 hat ja auch einen guten Ruf trotzdem liest man sehr selten etwas von diesem Teleskop.

Vielleicht läßt sich der eine oder andere durch diesen Thread dazu bringe mal einen Blick durch einen Maksutov Newton zu riskieren die schlimmsten Folgen sind die für die Hobbykasse...

Viele Grüße Felix
 

Hayabusa

Mitglied
Richtig den 190/1000 von Skywatcher gab es ja auch noch! Schon wieder vergessen. Soll ein sehr ordentlich Optik gewesen sein.

Wird tatsächlich nach wie vor, für relativ kleines Geld angeboten. Hat immerhin knapp 7,5 Zoll Öffnung. Bei Intes Micro zahlt(e) man da mehr als das Doppelte.

Skywatcher Maksutov-Newton 190/1000 mm

Stimmt, jetzt sind wir unter uns. Vorher beim Maksutov-Cassegrain hatten noch mehr mitdiskutiert.
 

Hayabusa

Mitglied
Diese Diskussion hat mich sehr viel weiter gebracht, vielen Dank für alle Beiträge!

Felix hat es vorhin gesagt. Der Intes Micro MN 58 ist ein top Gerät und erfüllt meine Wünsche bis auf die einfache Transportabilität perfekt. Mehr als diese schöne Optik und zwei gute Ferngläser für weite Felder braucht es eigentlich nicht!

Insofern - werde die Suche nach einer gebrauchten "Russentonne" Alter-M 615 einstellen. Ich finde es nach wie vor ein tolles Teleskop, aber genug ist genug!

Viele Grüße an alle und bleibt gesund!
Uwe

PS. Tatsächlich ein gutes Gefühl einmal nichts kaufen "zu müssen". Gekauft habe ich im Bereich der Amateurastronomie mehr als genug. Auch Zubehör ist reichlich vorhanden.
 

Mikoka

Mitglied
Hallo Uwe, hallo felix,

ihr seid nicht allein da draußen in der Welt Maks, SNs usw. ;-)
ich hab immer fleißig mitgelesen :)
Danke für die Kurzweil in schwierigen Zeiten, bleibt gesund
Beste Grüße Michael
 

christian79

Mitglied
Hallo zusammen,

auch wenn ich im Laufe des letzten Jahres aufgrund der Vielseitigkeit des optischen Designs zum Newton-Fan mutiert bin, bin ich durchaus auch ein Anhänger katadioptrischer Systeme, speziell SC's und Mak's, da sie auf engen Balkonen oft die einzige Möglichkeit bieten, eine größere Öffnung um 8'' bis 10'' sinnvoll zu nutzen.

Zum Schmidt-Newton: Leider habe ich die Quelle nicht mehr, aber ich habe Testberichte mit Beispielfotos gesehen, die dem SN eine heftige Koma bescheinigen.
 

Hayabusa

Mitglied
Wenn ich bedenke, was ich dafür bezahlt habe ja. :cool:

Von den Upgrades wie einer FT Feinfokussierung. Kamera-Rotationsring, FQR-Sucherwechseler usw. ganz zu schweigen.

Beste Grüße
Uwe
 

Hayabusa

Mitglied
Auch hier als kurzes Zwischenfazit - bin gut aufgestellt. Keine neue Anschaffung erforderlich, eher im Gegenteil. Möchte ein paar schöne Optiken verkaufen.

Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich mir keinen Intes Micro MN 68 gekauft habe. 6 Zoll Öffnung, kleine Obstruktion von nur 15%. Ist zwar recht schwer, aber mit 6" in fast APO Abbildungsqualität, ist man bestens ersorgt. Auch Deep Sky geht damit sehr gut.

Darf gar nicht daran denken, dass diese tollen Instrumente zeitweise gehandelt wurden "wie sauer Bier". Mit dem Intes Micro MN 58 bin ich auch sehr gut versorgt. Zum Glück habe ich mir den noch geholt. Sind halt "nur" 5 Zoll und 20% Obstruktion, trotzdem eine schöne Sache.

Man darf auch mal mit dem was man hat zufrieden sein.
 

Hayabusa

Mitglied
Nach den gemachten Erfahrungen mit verschiedene Geräten verschiedener Bauart und Hersteller, würden ich mir jetzt anstelle eines ganzen Zoo von Teleskopen nur noch drei bis maximal vier Optiken kaufen.

Als Hauptgerät für alle Anwendungsgebiete einen 6" Intes Micro Maksutov Newton MN 68. Diese Optik kann sowohl Mond und Planeten und mit 6 Zoll Öffnung sind auch die helleren Deep Sky Objekte "in Reichweite".

Einziger kleiner Nachteil, mit über 13 kg Gewicht, inklusive Sucher und Okular, wird eine sehr stabile Montierung benötigt. Ich bin nicht sicher, ob eine Vixen GP-DX Montierung dazu noch reicht. Visuell vielleicht, fotografisch ganz sicher nicht.

Ein Bericht aus Italien, kann im Browser übersetzt werden.

Maksutov Newton - Intes Micro MN 68

Das wäre nach heutigem Kenntnisstand mein stationäres Gerät. Dazu käme noch ein Gerät aus dem Nachbar Thread, nämlich ein Flourit Refraktor mit zwei Linsen und langer Brennweite. Also beispielsweise einen Takahashi FC100DL oder einen Vixen FL102S.

Dazu noch einen kompakten 80-90 mm Reiserefraktor und zwei gute Feldstecher (einer groß um die 70 mm, einer 42-50 mm). Dann ist man, meines Erachtens, perfekt aufgestellt!

Gibt es irgendwelche, gerne auch abweichende, Meinungen dazu?

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Uwe
 

Maiko

Mitglied
Hallo Uwe,

m M nach ist die GPDX auch visuell massiv mit dem MN überfordert. Nicht nur wegen der grenzwertigen Masse, v A auch wegen des intergalaktisch großen Hebels. Eine Montierung in Richtung HEQ 6 erscheint mir angebrachter.

Viele Grüße,

Maiko
 

Hayabusa

Mitglied
Hallo Maiko,

danke für die Einschätzung. Ich denke Du hast Recht. Selbst visuell wäre das eine sehr grenzwertige Geschichte. Mit 1200 mm Brennweite ist das ein richtig langer Tubus. Eigentlich klar, denn mit meinem Intes Micro MN 58 geht es gerade noch so einigermaßen gut.

Irgendwann macht es Sinn sich eine Montierung eine Stufe über der Vixen GP-DX zuzulegen. Ist in jedem Fall eine gute Investition, denn (1) man kann sie selbstredend auch für alle kleineren Geräte benutzen und (2) man ist flexibler, was die Anschaffung von Optiken angeht.

Herzliche Grüße
Uwe
 

lexxy

Mitglied
Hallo,
zum generellen Lobpreis russischer Maksutovs am Threadanfang möchte man die Testseite der Moskauer Sternfreunde in Erinnerung rufen: Тестирование оптики любительских телескопов, Levenhuk, SkyWatcher, Celestron. Da sieht man, daß auch Intes, Tal u.ä. in der Streuung nicht besser sind als die Chinesen und insgesamt ebenso nicht. Im Gegensatz zu kommerziellen Testern hier zu Lande wird dort kein Strehl hochgejubelt, sondern ehrlich gemessen. Und so sind die Ergebnisse von Amateuroptiken zum größten Teil ernüchternd.
Ich habe auch einmal einen Intes Micro 6" MC neu gekauft in den 90ern, angeblich ein ausgesucht gutes Stück.
Das Teil war eine absolute Gurke und ging sofort zurück.
Viele Grüße
Mathias
 

ws_mak12

Mitglied
Hallo Mathias,

tja,Papier ist eben geduldig. :) Ich verlasse mich selbst auf meine eigenen Augen am Himmel...und die haben schon seit geraumer Zeit gesehen, dass man mit Geräten unterschiedlicher Größen (v.a. MN) von Intes Micro sehr gut fährt. Ich habe auf diversen Teleskoptreffen in Europa und auch in Übersee ein knappes Dutzend dieser Geräte live testen können. Die Spannbreite ging von 6" bis 14". Es war nicht ein einziges dabei, welches man als "Gurke" bezeichnen könnte. Nein, die überwiegende Mehrheit waren nicht nur gut, sondern sehr gut. Ich kann das für Chinaware nicht gleichermaßen bestätigen. Die Spannbreite ist wesentlich größer. Hier und da findet man auch da mal ein gutes Teil.

Natürlich kann man auch mal Pech haben und eine "Montagsproduktion" erhalten. Ich glaube, das trifft für jedes Qualitätsprodukt in irgend eriner Weise zu.

Viele Grüße
Werner
 

Hayabusa

Mitglied
Hallo Werner, hallo Mathias,

das entspricht ganz genau meiner Erfahrung Werner, wobei ich nicht auf Teleskoptreffen unterwegs war.

Ich habe mir drei Intes Micro Geräte neu gekauft. Zwei Maksutov Cassegrain (5 und 7 Zoll) und einen Maksutov Newton (5 Zoll). Gurken absolute Fehlanzeige!, Spitzenoptiken alle drei. Waren allerdings ebenfalls "ausgesucht".

Grundsätzlich schließt das die Existenz von IM Gurken natürlich nicht aus. aber das ein ausgesuchtes Gerät eine derartige Gurke ist, ist schon merkwürdig. Denn ausgesucht, kann es de facto nicht gewesen sein. Es sei denn, im Sinne einer Negativauslese.

Schönen Sonntag
Uwe
 

lexxy

Mitglied
Hallo Uwe, Werner,
natürlich möchte ich keinesfalls von einer singulären Erfahrung pauschalisieren.
Ich finde diese Testseite jedoch sehr interessant. Freilich werden generell mehr Optiken
getestet werden, die auffällig sind als diejenigen, die zufrieden stellen. Da aber die ED-Optiken
überwiegend gut ausfallen, glaube ich da nicht an einen Systemfehler in der Testroutine.
Viele Grüße
Mathias
 

Hayabusa

Mitglied
Hallo Mathias,

danke für die Seite, kannte ich noch nicht. Sie ist interessant. Dass auffällige Optiken häufiger getestet werden, liegt auf der Hand.

Was die Testroutine betrifft, kann ich nichts dazu sagen. Es wäre grundsätzlich denkbar, dass Intes Micro von Haus aus die besseren Geräte für den Export ausgewählt hat. Möglicherweise ist da einmal ein anderes durchgerutscht und das war Deine Gurke?

Man weiß es nicht.

Viele Grüße
Uwe
 

NONSENS

Mitglied
Moin! Habe gestern bei ganz gutem Seeing mal Polaris mit meinem Intes MK-66 deluxe fotografiert. Hier ein unbearbeitetes Einzelbild im Primärfokus, sony alpha 6000, ISO 2000, Bel. 0,4 sek.

Gruß, CS und schöne Osterfeiertage,
Michael

POLARIS.jpg
 

Felix42

Mitglied
Hallo Zusammen,

Matthias der Link ist interessant! Da sind unter anderem zwei 150/1900 Maks aufgeführt die mich von den Ergebnissen stark an den hier als Deep Sky Mak bekannten 150/1900 erinnern. Auch anderes erscheint mir recht plausibel.

Zum Thema russische Gurken: selten aber nicht auszuschließen. Im astrotreff müßte es einen Thread geben einen der dort besprochenen Problem-Maks kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Sind beides 6" Geräte, einer hatte eine Schliere im Meniskus.


Viele Grüße Felix
 

Hayabusa

Mitglied
Mal ganz kurz zwischendurch, ist eigentlich "Off Topic", möchte aber keinen neuen Thread extra dafür starten. Immerhin geht es ebenfalls um ein katadioptisches System. In diesem Fall allerdings um einen Schmidt Cassegrain. Es ist ein echter Klassiker, der mir vor kurzem wieder untergekommen ist. Und zwar geht es um das Celestron C5.

Ungefähr weiß ich Bescheid, denn ich hatte einmal ein C8. War allerdings absolut nicht berauschend das Teil. Erst bekam die Schmidtplatte, ohne äußeres Zutun (!), einen Sprung. Beim Ersatzgerät war der Hauptspiegel nicht richtig befestigt usw. Kurz und gut, eine Katastrophe! War noch zu Zeiten der Firma Vehrenberg, wobei es natürlich nicht deren Schuld war, dass Celestron USA, minderwertige Schmidtplatten verbaut hat und nicht immer hohe Fertigungsqualität geliefert hat.

Das C5 scheint mir eine solide Geschichte zu sein. Es kann sowohl als leistungsstarkes Spotting Scope als auch als Reisegerät verwendet werden.

Gibt es irgendwelche Meinungen oder Erfahrungswerte dazu? Bitte auch sehr gerne negative, falls vorhanden.

Mir gefällt der einigermaßen günstige Preis in Verbindung mit einer leistungsstarken und kompakten Optik. Vor allem Leistung kombiniert mit Kompaktheit sind für mich attraktiv.

Danke für das Feedback
Uwe
 

Hayabusa

Mitglied
Hier eine Bewertung von "Chip", eigentlich eine Computerzeitschrift. Die krönt das Celestron NexStar 5SE zur Top Empfehlung für ein Anfängerteleskop.

Nachzulesen hier "Das beste Teleskop für Beginner"

Anfängerteleskop - Empfehlung von "Chip"

Bekanntermaßen handelt es sich dabei um eine Celestron C5 Optik.

Als Begründung führt "Chip" an "Das Celestron NexStar 5SE-Teleskop bietet die perfekte Mischung aus scharfen Bildern und einer kompakten Bauweise. "

Andere Meinungen und Ansichten willkommen.

Beste Grüße
Uwe
 

christian79

Mitglied
Hallo Uwe,

bleibt zu hoffen, dass der Tester (vermutlich ein IT-ler) entsprechende Erfahrungen mit Teleskopen hat, um die Optik-Qualität realistisch beurteilen zu können. Sonst sind Tests in solchen Medien ziemlich nutzlos.
 

Radfahrer

Mitglied
Hallo Namensvetter,

genau dieses war mein erstes selbst gekauftes Teleskop: Teleskop-Express: Celestron Omni 127 XLT - 127/1250mm SC Teleskop auf CG4
Wirklich klein und handlich und selbst die EQ3 trägt es gut. Das mit gekaufte 8-24mm Hyperionzoom paßt perfekt dazu, weil mit 8mm ist das Teleskop ausgereizt. 7 oder gar 5mm ergeben eine Verschlechterung. Des weiteren ist das 27mm große Blendrohr der Knackpunkt.

Beim Zoomokular wird ja das sGF um so größer je kleiner die Brennweite ist. Beim C5 bemerkt man das erst bei ca. 12-8mm, d.h. ist die Feldblende größer als ca. 10mm vignettiert das Blendrohr. Wie stark sich das sGF wirklich vergrößert habe ich erst bemerkt, als ich zusätzlich den 80/480 Apo gekauft habe. D.h., das C5 kann die maximalen Feldblenden von 27mm eines 24mm oder 32mm Okulars nicht ausnutzen. Sein Potential liegt also bei Okularbrennweiten von 8 -16 mm.

Gruß Uwe
 

Hayabusa

Mitglied
bleibt zu hoffen, dass der Tester (vermutlich ein IT-ler) entsprechende Erfahrungen mit Teleskopen hat, um die Optik-Qualität realistisch beurteilen zu können. Sonst sind Tests in solchen Medien ziemlich nutzlos.


Hallo Christian,

ich war sehr erstaunt, in diesem Medium einen Bericht über Teleskope für Einsteiger zu finden.

Man spürt schon, dass der Test nicht sehr in die Tiefe geht. Die Begründung, warum das C5 am besten geeignet ist, "perfekte Mischung aus scharfen Bildern und einer kompakten Bauweise", gibt nicht sehr viel her.

Was kann man mit dem Teleskop alles machen? Was sind sine Stärken, was seine Schwächen? Das wären ein paar interessante Fragen gewesen.

Ansonsten ist der Testbericht halbwegs OK, aber für einen Amateurastronomen eher uninteressant, da zu oberflächlich.

Beste Grüße
Uwe
 

Hayabusa

Mitglied
Wirklich klein und handlich und selbst die EQ3 trägt es gut. Das mit gekaufte 8-24mm Hyperionzoom paßt perfekt dazu, weil mit 8mm ist das Teleskop ausgereizt. 7 oder gar 5mm ergeben eine Verschlechterung. Des weiteren ist das 27mm große Blendrohr der Knackpunkt.

Beim Zoomokular wird ja das sGF um so größer je kleiner die Brennweite ist. Beim C5 bemerkt man das erst bei ca. 12-8mm, d.h. ist die Feldblende größer als ca. 10mm vignettiert das Blendrohr. Wie stark sich das sGF wirklich vergrößert habe ich erst bemerkt, als ich zusätzlich den 80/480 Apo gekauft habe. D.h., das C5 kann die maximalen Feldblenden von 27mm eines 24mm oder 32mm Okulars nicht ausnutzen. Sein Potential liegt also bei Okularbrennweiten von 8 -16 mm.


Hallo Uwe,

danke, sehr interessante Information, was den Durchmesser des Blendrohrs betrifft. Das gilt es bei der Okular wahl zu berücksichtigen.

Sind 16 mm wirklich das Maximum? Das erscheint mir noch relativ wenig zu sein. Das bedeutet für weiter Felder ist es nicht unbedingt das Gerät der Wahl. Muss mir das Thema Vignettierung an einem Schema ansehen. Wie kommst Du auf eine maximale Feldblende von ca. 10 mm? Diesen Punkt habe ich nicht ganz verstanden.

Viele Grüße
Uwe
 
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