Wie geht ihr mit der Ausgangssperre um? | Seite 6 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Wie geht ihr mit der Ausgangssperre um?

juri1

Mitglied
Die Mehrheit hat vielleicht nicht immer Recht, aber es ist,
in diesem Fall, gluecklicherweise, die Mehrheit. Das nennt sich Demokratie.
Und die Blauen haben wohl als Euroskeptische Partei begonnen,
hat dann aber ab 2015 ihr wahres Gesicht gezeigt.
Oder anders, es haben die radikalen Kräfte übernommen.
Und bei den blauen werden ja mittlerweile gemäßigte
Parteimitglieder bedroht und angegangen.
Und es ist wohl unbestreitbar, das sich bei den Blauen
mittlerweile Rechtsradikale etabliert haben.
 

juri1

Mitglied
Moin Mathias,

ja, ich bin auch genervt von der Politik, die sich so schwierig
gestaltet. Mir ist der Foederalismus erst jetzt richtig klar geworden.
Es entspricht wohl dem Zeitgeist, keine Geduld, fehlendes gegenseitiges Verständnis,
Egozentrik und das (irrige)Verständnis, alles sofort und jetzt zu bekommen.
Und zwar möglichst billig.
Die Individualisierung und das System der Sozialen Netzwerke haben
ihr übriges getan.
Die Welt ist durch die sofort verfügbaren Nachrichten und Livebildern
von Amoklaeufen so klein geworden und die Komplexitaet der Zusammenhaenge
macht es nicht einfacher.
Dann die Politiker, die das Vertrauen der Menschen verspielen.

Und ich moechte mal dazu sagen, ich bin ein offener Mensch
und heiße jeden willkommen. Nur benehmen sollte man sich.
Es ist nicht so, das ich nicht auch konservative Meinungen vertrete.
Aber mir liegt die Demokratie zu sehr am Herzen, als das
ich der Vereinfachung nicht widerspreche.

Ich habe auch schon Nazis kennengelernt, sogar mit ihnen gefeiert.
Haetten sie gewusst, was ich für einer bin, dann wäre es uebel
geworden. Eine Kollegin damals ist Nazi, mit einem aus
einer Fuehrunsgriege verheiratet. Bei denen war auch mehrfach der Verfassunsgschutz
daheim.
Auch kenne ich einen Ex-Nazi, eine 2Meter Schrank, jetzt schwul.
Zahlt lebenslang dafuer, einen Punk rollstuhlreif geprügelt zu haben.
Als er ausgestiegen ist, war er einige Jahre auf der Flucht.
Er erzählte auch, die Menschen waeren erstaunt, wenn sie wuessten,
wieviel Schwule es bei den Rechten gibt.
Naja, beim Boxen (als ich noch gesund war) hatte ich Kontakt
zu HellsAngelsSupportern.
Es ist also nicht so, das ich mit Menschen, die eine andere Meinung vetreten
nicht verkehre.

Gruss,
Arne
 
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juri1

Mitglied
Für mich bedeutet Instrumentalisierung, einen bestimmten Umstand für einen Zweck zu missbrauchen.

Corona = Maskenpflicht = Beschluss kommt zur Pflicht ganz bestimmter Masken die wir verkaufen = wir verdienen Geld.

Corona als Infektionskrankheit wurde instrumentalisiert, um Geld zu verdienen. Ich verstehe nicht, was an diesem Begriff unpassend oder falsch sein soll. Das ist doch normales Deutsch? :D
Das die das schon immer gemacht haben und immer machen werden, ist doch auch klar. Mir ging es aber darum, in DIESEM konkreten Fall einfach noch mal darauf hinzuweisen, dass uns das zu denken geben sollte.

Das war keine Maßnahme, um mehr zu schützen, das war eine Maßnahme, um Geld zu verdienen. Das finde ich verwerflich... um mehr ging es mir nicht.
Moin Simon,

es gibt immer Kriegsgewinnler und Trittbrettfahrer.
Aber die Pandemie wurde ja nicht aus monetären Gründen erfunden.
Meine ich. Und wenn, dann hat China den Virus entwickelt,
um die freie Welt in ein Chaos zu stürzen.
Immerhin ist China so schnell oben auf, da frage ich mich schon,
ob China sich angesichts der weltweiten Lage sich nicht die Hände reibt.
Achtung, Verschwörung!;):cool:
Und ja, ich empfinde es als zutiefst verwerflich, das ein Haufen Geldgeier
diese Situation so schamlos ausnutzt. Aber auch das entspricht dem Zeitgeist.
Und die Maßnahmen sind grundsätzlich sinnvoll.
Aber es gibt halt Hardcorekapitalisten, die sagen sich, da liegt Geld auf der Strasse,
das ist meins....
und das ist meine persönliche Meinung.:)
Gruss,
Arne
 
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Demokrat

Aktives Mitglied
Vielleicht sollten wir den Verlauf der Diskussion in Richtung Nationalsozialismus und rechte Parteien nicht allzu enthusiastisch vorantreiben. Mein Bauch sagt, die Mods müssten uns sonst mal wieder erinnernd schreiben, es sei hier ein Astronmieforum... :coffee:

lg
Niki
 

Emissionsnebel

Mitglied
Wer in jedem Andersdenkenden glaubt einen Nazi vemuten zu müssen, muss dringend mal zum Arzt.

Das hat hier niemand irgendwo behauptet. Übrigens fällt es mir schwer zu glauben, dass du dich wirklich für Andersdenkende allgemein einsetzt. Ansonsten hättest du dir mit der AfD die falsche Partei ausgesucht. Das Rechtsradikale für Toleranz einstehen wär mir neu. Meinungsfreiheit endet für die, sobald es um die Meinung linker Politik geht.

CS
Kalle
 

Christian_S2

Mitglied
Dem zweiten Satz kann ich nur zustimmen, dem ersten nicht. Braun anpinseln muss man die AfD nicht, dass hat die schon immer prima selbst hinbekommen.

Du schreibst, dass Du eine eurkritische Haltung akzeptierst, aber eine Gruppe, die diese Haltung zeigt, ist automatisch braun? Bevor Du antwortest, bitte richtig lesen: Es ging mir nicht um die spätere AfD, sondern um die AfD, die damals (Anfang 2013) nur ein Thema hatte: Euro. Und nichts anderes!

DAFÜR sind sie braun angepinselt worden. Eben weil sie eine andere Meinung hatten. Es waren übrigens meist CDU-Politiker, die mit Merkels Euro-Politik nicht einverstanden waren. Deshalb ist man sofort braun??

Ist Gauland nicht Jurist? Und Lucke Ökonom? Welche Wissenschaftler?
Von Wissenschaft ist die weit entfernt, Stichpunkt Klimawandel.

Du weißt schon, dass es nicht nur die Naturwissenschaften gibt? Ich hatte geschrieben, dass die Partei nur EIN Thema hatte: EURO! Welche Naturwissenschaften befasssen sich mit diesem Thema??

Ein Ökonom ist übrigens ein Wirtschaftswiissenschaftler. Lucke ist Makroökonom. Die AfD hatte von Beginn an einen wissenschaftlichen Beirat, der aus Finanzwissenschaftlern bestand. Die haben die Inhalte bestimmt. Die Partei sollte ein wissenschaftlicher Gegenentwurf zu Merkels von Stimmungen getriebener Politik sein. Das Wort „Alternative“ war eine Anspielung auf die von Merkel selbst immer als alternativlos bezeichnete Politik. Das ist braun?

Die anderen Themen kamen erst später. Die Gründer (bis auf Gauland) sind nach kurzer Zeit ausgestiegen.

Christian
 

LuisCypher

Mitglied
Ähm ich stelle mein Teleskop einfach auf der Terrasse auf, Ausgangssperre ist also in dieser Hinsicht für mich kein Problem. In vielen anderen Lebensbereichen schon aber darum geht es ja in einem Astronomieforum zum Glück nicht.

So, jetzt teert und federt mich weil ich mich hier doch glatt on topic äußere ...

Zu allem anderen, schade dass selbst hier in einem von Ratio geprägten Hobby und Forum, Diskussion in einer solchen Art geführt werden.

CS
Andreas
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Manchmal kommt es mir so vor, als gäbe es zwingend politische Zuordnungen von Gedanken und Haltungen zu einer bestimmten Partei. Das wäre in etwa so, als würde ich bei "Hunger auf Scharfes" nur eine Pizza Diavolo bestellen können. Das ist natürlich Unsinn. Man kann auch indisch oder wasauchimmer scharf essen.

Eurokritisch oder Euro unkritisch, hin oder her, es sollte da keine innere "Spontanverlinkung" zu "= Partei XY" geben. Ich finde, im Vergleich zur Entscheidung für eine Partei bei einer Wahl ist die Welt unserer Gedanken und Hinterfragungen um Größenklassen weiter gefasst. Was sind Gedanken zu Europa im Vergleich zu einem "X" auf einem Wahlzettel.

Egal, wer zufällig in manchen Punkten die gleiche Meinung aufweist, wie "eine Partei", das heißt absolut nicht, dass jene "Partei" deshalb wählbar ist oder "recht hat". Parteien haben nie "recht". Parteien sind ein kleiner, von Egomanen und Wichtigmachern besetzter Club von Macht-Interessensverfolgern und generieren Stimmungen, Ängste und Sicherheitsversprechen, sie sind Industrien für Plakate und wichtigtuerische Reden, für Inserate und angebliche Besserwisserei.

Solange man sie nicht wählt, erscheint jede Partei vielleicht harmlos.
Wenn sie dann an den Hebeln sitzt, sieht es eventuell anders aus... :coffee:
Und das gilt m.E. für JEDE Partei.

lg
Niki
 

Christian_S2

Mitglied
"Die Herde" ist heute aber leider gar keine Herde mehr. Es bilden sich immer neue und viele kleine "Interessens-Herden", alles wird individualisiert, gespalten, vereinzelt, in Konkurrenz zueinander gestellt, also sehe ich die althergebrachte Idee, wir lebten in einer Herde heute gar nicht mehr wirklich.
Hi Niki,

natürlich sind wir Menschen keine einheitliche Herde. Dafür ist unser Leben viel zu komplex geworden. Aber es werden ständig Herden gebildet, wenn auch nur temporär. Wenn Du mal in einer größeren Eigentümerversammlung warst... :sneaky:

Mir ging es auch nicht darum, wer recht hat. Es ging mir darum, wie schwer es jemand hat, der nicht die Herdenmeinung vertritt. Diese Menschen sind meist sehr mutig, vielleicht auch manchmal verzweifelt. Ich finde, man sollte offener genüber alternativen Ansichten sein.

Es sind auch selten die Herdentiere, die eine Gesellschaft weiter entwickeln. Die Anführer haben meist auch kein Interesse, etwas zu ändern. Sozialer und technologischer Fortschritt kommt doch eher durch die kreativen und andersdenkenden Mitglieder einer Gesellschaft. Das kommt letztlich allen zugute, auch dem Herdentier! Nur versteht es das nicht...

FG
Christian
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Es ging mir darum, wie schwer es jemand hat, der nicht die Herdenmeinung vertritt.
Das hab ich schon verstanden, Christian :)

Es sind auch selten die Herdentiere, die eine Gesellschaft weiter entwickeln.
Natürlich.

Sozialer und technologischer Fortschritt kommt doch eher durch die kreativen und andersdenkenden Mitglieder einer Gesellschaft.
Natürlich. Gefüttert, genährt und gesäugt werden auch die "Andersdenker" von... der Herde. :cool:
Es ist also win-win, wenn die Herde die Andersdenker duldet und nährt, und der Andersdenker überlegt, wie die Herde in 50 Jahren aussehen sollte. Es gibt darüber ja zahlreiche Bücher und Seminare. Gesellschaftsstrukturen und die Funktionen, die Individuen besetzen und ausüben sind eine spannende Sache. Auch hier im Forum. In allen Foren, in facebook, überall.

lg
Niki
 

Christian_S2

Mitglied
Aber es gibt halt Hardcorekapitalisten, die sagen sich, da liegt Geld auf der Strasse,
das ist meins....
Aber bei den Hardcorekommunisten ist es nicht anders. Nur fallen die nicht auf, weil das (kommunistische) Regime sie schützt.

Was ich damit sagen will: es liegt nicht an der Marktwirtschaft, dass es Kriminalität und Rücksichtslosigkeit in der Gesellschaft gibt. :rolleyes:

FG
Christian
 

casati

Mitglied
Hallo Juri,

ich wollte eine Geisteshaltung kritisieren und niemanden persönlich ansprechen. Ad hominem Kritik und Beleidigungen überlasse ich gerne den wahren Faschisten. Damit man die besser erkennt.

Gruß,
Peter
 

Emissionsnebel

Mitglied
Aber bei den Hardcorekommunisten ist es nicht anders.
Kapitalismus baut doch auf Ausbeutung und möglichst viel Gewinn auf, Kommunismus ganz und gar nicht. Was unter dem Deckmantel Kommunismus in der Vergangenheit passiert ist hat wenig mit dem eigentlichen Gedanken des Kommunismus zu tun. Also würde ein "Hardcorekommunist" anders handeln und nicht möglichst viel Geld abgreifen. Das hat mit Kommunismus nämlich absolut nichts zu tun.
Allerdings frage ich mich grade was das noch mit dem Thema zu tun hat...

Was ich damit sagen will: es liegt nicht an der Marktwirtschaft, dass es Kriminalität und Rücksichtslosigkeit in der Gesellschaft gibt.
Nein, nicht ausschließlich, das ist richtig. Aber es ist mit Sicherheit ein großer Faktor. Und sie ist der Grund dafür, warum es in manchen anderen, ärmeren Ländern kaum so etwas wie eine funktionierende Gesellschaft gibt, das sollte man nicht vergessen.

CS
Kalle
 

Fensterrollo

Mitglied
Tach!

Ja die Größeren, AFD, CDU, SPD, FDP usw... Ich habe diese elende und immerwährende Lügerei von denen so satt.
Volker Pispers fragte vor Jahren mal dazu: "Wollt ihr mir Sche... in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten?" So finde ich es auch und wähle weil ich ein bekennender Andersdenkender bin konsequent seit Jahren einfach kleine Randparteien bis hin zur Dresdner Kleingartenpartei. Hauptsache meine Stimme ist mit im Pool. Eine bunte Minderheitsregierung wie ich sie mir schon seit Ende des 1. Merkel-Kabinetts eigentlich wünsche werde ich nicht mehr erleben -abgehakt.
Wenn ich was verändern will habe ich die Möglichkeit mich in solch einem Parteienhaufen zu engagieren oder mich zu ändern mit meiner Umgebung. Letzteres ist einfacher mit weniger Widerstand machbar.
Mein Leitspruch als ein Andersdenkender und oft eben auch anders handelnder Mensch lautet: Auch wenn 100 Leute das Gleiche tun, heist es noch lange nicht das es das Richtige ist.

Ich hatte teilweise die Bundestagssitzung am 21. April zum IfSG mal vorm Bildschirm mitverfolgt und musste feststellen das Niveau in diesem Haus ist im Keller und zwar mit- und durch alle Beteiligten. Ich muss aber dazu sagen, besonders aus CDU Soße fielen in meinen Augen einige unangenehm auf. Was dann am Ende wie aktuell dem IfSG rauskommen ist betrachte ich mit Sorge bezüglich §28b unter Punkt 10 Klammer 9.

Und da komme ich zum Ursprungsthread wie ich mit der Ausgangssperre umgehe. Die ist mir ehrlich gesagt wurscht. Klarer Himmel und Lust zum Beobachten heist für mich als Städter das Gerödel ins Auto laden und ab gehts aufs Feld. Schon wegen einer möglichen Störlichtattacke an einen Ort wo ich schlecht oder gar nicht gesehen werde. Eine mögliche Kontrolle (auf dem Heimweg) nehme ich in Kauf und dafür habe ich mir selbst ein Dokument angefertigt welches meine Beobachtungstätigkeit als beruflichen Anlass belegt: "Optische Untersuchung ggfs. photoelektrische Dokumentation von sich untereinander in der natürlichen Luftunruhe gestört ausbreitenden Lichtwellen, ausgehend von der idealen Punktlichtquelle Stern, mit Hilfe optischer Geräte."

Vg Oliver
 

Fensterrollo

Mitglied
Ich finde übrigens die Ausgangssperre sollte schnellstens für Geimpfte und Genesene nicht mehr gelten. Ich verstehe nicht was daran unsolidarisch sein soll und wieso Neid-Diskussionen entstehen könnten. Die Geimpften sind immerhin mutig genug sich einen experimentellen Spritzstoff mit Notzulassungen verabreichen zu lassen und die Genesen haben mit ihren T-Zellen ein natürliches Immungedächtnis aufgebaut.
Und die Anderen, genannt die Gesunden, Impfwillig-abernochnicht-Geimpften und die Nicht-Impfwilligen können selbst abwägen ob und wie sie sich einem Risiko aussetzen möchten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Christian_S2

Mitglied
Kapitalismus baut doch auf Ausbeutung und möglichst viel Gewinn auf, Kommunismus ganz und gar nicht. Was unter dem Deckmantel Kommunismus in der Vergangenheit passiert ist hat wenig mit dem eigentlichen Gedanken des Kommunismus zu tun. Also würde ein "Hardcorekommunist" anders handeln und nicht möglichst viel Geld abgreifen. Das hat mit Kommunismus nämlich absolut nichts zu tun.
Allerdings frage ich mich grade was das noch mit dem Thema zu tun hat...


Nein, nicht ausschließlich, das ist richtig. Aber es ist mit Sicherheit ein großer Faktor. Und sie ist der Grund dafür, warum es in manchen anderen, ärmeren Ländern kaum so etwas wie eine funktionierende Gesellschaft gibt, das sollte man nicht vergessen.

CS
Kalle

Kapitalismus und Kommunismus sind doch nur veraltete Kampfbegriffe.

Die Marktwirtschaft ist halt effizienter als die Planwirtschaft. Das kommt letzlich allen Markteilnehmern zugute. Die Planwirtschaft kostet mehr und macht die Menschen ärmer und weniger kreativ. Das war in der Praxis immer so.

FG
Christian
 

Easyrider

Mitglied
und wieso Neid-Diskussionen entstehen könnten.
Stimmt. Kann mir GAR nicht vorstellen, warum in Deutschland auch nur irgendwer NEIDISCH sein sollte.

Wir Deutschen sind doch für unsere Neidlosigkeit bekannt! :D o_Oo_O:p

EDIT: Bevor hier wieder ein Faktencheck mit gleich mit geposteter Statistik zum Neidverhalten der Deutschen von einem Moderator kommt: Das war nicht so ganz ernst gemeint...
 

Harald.

Mitglied
Ich soll mich also anstecken, damit ich dann zu den genesenen zählen kann, um mehr "Rechte" zu erhalten. Weil ich mich ein Jahr diszipliniert an alle Regeln gehalten habe um mich nicht anzustecken, bekomme ich jetzt ein Schlag ins Gesicht. Mich juckt es nicht, ich mache was ich denke und ich für mich als richtig halte. :cool:
 

Wintergatan

Mitglied
Stellt euch vor Lockerungen erfolgen. Die Ausgangssperren sind weg und Treffen mit (sagen wir mal) 40 Personen aus verschiedenen Haushalten sind möglich.
Der Himmel klart nachts auf und das erste legale Astro-Treffen in großer Runde steht bevor. Neue Gesichter werden vorstellig, vielleicht sogar Passanten die zufällig Neugier entwickeln. Was wird passieren? Wird der Veranstalter Impf-Ausweise verlangen? Wird man blind vertrauen oder ist es einem egal weil man ggf. selber bereits geimpft ist? Kontaktlisten mit Prüfung der Personalien für etwaige Rückverfolgung... nur für den Fall der Fälle?
Wie lange wird man aus Angst/Reflex/Vorsicht dennoch eine Maske tragen? Wird man schief angeschaut wenn man im Sommer penibel Abstände einhält und niemandem die Hand zur Begrüßung reicht?
Was ist euer erster Gedanke wenn euer Gegenüber einen Hustenanfall während der Führung in der Sternwarte bekommt?
 

Fensterrollo

Mitglied
Ich soll mich also anstecken, damit ich dann zu den genesenen zählen kann
sollst Du nicht. Du kannst, darfst oder was weiß ich.
Bei mir ist es so, ich nehme lieber das Risiko einer Ansteckung in Kauf anstelle dem Risiko eines Impfschadens, auch wenn statistisch die Erkrankungswahrscheinlichkeit an Covid höher ist (Irgendwo auf einem Medium tauchte der Faktor 20mal höher auf). Da ich zu keiner Risikogruppe gehöre macht der Covid19 Tod ein Bogen um mich herum. Basta, so habe ich entschieden. ;) Das Leben bleibt auch so weiterhin lebensgefährlich. Am hellen Tag auf deutschen Autobahnen quer durchs Land z.Bsp. vermeide ich so gut es geht und fahre nachts. Das schont meine Nerven.
Mich juckt es nicht, ich mache was ich denke und ich für mich als richtig halte.
Prima!:)
 

juri1

Mitglied
Moin Peter,

Danke für die Klarstellung.
Ich nutze ja gerne die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation.
Nur macht es diese Art manchmal nicht einfach.
Jedenfalls stuermt und regnet es heute und ich hoffe,
das es bald klar wird, damit ich Venus und Merkur
fotografieren kann.
Ausserdem ruft der Garten nach ein wenig Pflege....

Gruss
und CS,
Arne
 

juri1

Mitglied
Ich soll mich also anstecken, damit ich dann zu den genesenen zählen kann, um mehr "Rechte" zu erhalten. Weil ich mich ein Jahr diszipliniert an alle Regeln gehalten habe um mich nicht anzustecken, bekomme ich jetzt ein Schlag ins Gesicht. Mich juckt es nicht, ich mache was ich denke und ich für mich als richtig halte. :cool:
Hhm, man kann sich auch impfen lassen.
Seit vergangener Woche können über 60jaehrige
sich zum Impfen anmelden.
Ich habe übrigens vergangenen Sonntag meinen ersten Pieks bekommen.
Gruss
und CS,
Arne
 
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