Wie mutig seid ihr? | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Wie mutig seid ihr?

baraber

Mitglied
Hallo,
mal eine etwas ungewöhnliche Frage.
Wenn ihr nachts zum Beobachten raus fahrt, so zum Beispiel auf ein freies abgelegenes Feld oder an den Waldrand, seid ihr da meistens alleine oder nehmt ihr euch Verstärkung mit.
Ich stelle mir das schon ziemlich unheimlich vor, wenn man im stockdunkeln mitten in der Nacht irgendwo in der Pampa steht und ringsum raschelt und knistert es. Wie sind da eure Erfahrungen? Oder seid ihr so fasziniert, dass euch nichts aus der Ruhe bringen kann?

Gruß
Jörg
 

nightrider

Mitglied
Hallo Jörg,

ich komme gerade vom Beobachten zurück und bin mir ziemlich sicher,
daß vorhin direkt neben mir im Maisfeld ein Wildschwein geraschelt
hat (vielleicht war's ja auch nur eine Vogelscheuche)! ;)

Zur "Beruhigung" gibt's diese nette MagLites, die großen mit 6 Batterien.
Fühlt sich zumindest erstmal nicht schlecht an. Ob's reichen würde?
Ich nix wissen! :D

Viele Grüße und furchtlose Nächte,

Jörg
 

Volker_Neubert

Mitglied
Hallo Jörg,

einfach das Autoradio dudeln lassen :cool:, erstens hört man dann nicht alles ;) und nach meinen Erfahrungen hält es das Wildgetier von Annäherungsversuchen ab. Hat bis jetzt immer geklappt! Wobei ich sagen muß, so ein Knall von 2 Hirschgeweihen :erschreck: :erschreck:, die (vor allem im September, in der Brunst) ineinanderknallen ist schon seeeehr imposant :respekt:, und bei uns im Erzgebirge nicht sooo selten! Und gegen den Gegenpart, die Jäger :teufelgrr: lege ich 2 (rot) blinkende Hundehalsbänder auf's Autodach :pfeif:, damit man nicht ausversehen mit einer Wildsau verwechselt wird :neinnein:!

Gaaanz easy, die haben mehr Angst vor Dir, als Du vor denen!

Gruß und CS!

Volker
 

tuonodriver

Mitglied
Hi Jörg,

wenn ich ehrlich bin, bin ich lieber mit nem Astrokumpel draussen ! Is halt nicht so langweilig.

Ich sags mal so, ich fühl mich jez allein im Feld nicht pudelwohl :)

Wenn ich wirklich allein draussen bin mach ich entweder auch das Autoradio an oder ich gucke den Lesch auf meinem I Pad dann fühl ich mich nicht so allein! :super:

Gruß

Franz :)
 

nightrider

Mitglied
Hallo Franz, hallo Volker,

ich hatte gestern auch das Autoradio an, aber nur weil richtig gute
Hardrock-Mucke lief (und die verscheucht sowieso jedes "[zensiert]")! ;)

Ansonsten habe ich es lieber ruhig, dann kann ich die "Nähe" zu den
Sternen und die Geräusche der Nacht besser genießen. Angst gibt's
dabei keine (zumindest nicht in unseren Gefilden).

Clear skies,

Jörg
 

hamut

Mitglied
Hallo Jörg,

wenn es mir alleine im Dunkeln graulich wird, ist das immer ein Zeichen dafür, dass ich mich einsam fühle.

Die Nachtgeräusche erscheinen so laut, weil es viel ruhiger ist, als wir es sonst gewohnt sind. So habe ich mich mal in Namibia vor dem Rascheln von Grasbüscheln bei einem leichten Windstoß erschreckt. Dazu kommt noch die Müdigkeit, welche die Wahrnehmungen beeinflusst. "Nachtgespenster" scheinen nach meinen Erfahrungen von daher zu kommen.

Ähnliche Dönekes können hier sicherlich noch Viele erzähllen. Musik höre ich eigentlich nie, weil mir dann entgeht, was um mich herum noch so los ist.

Mit Kumpels rausfahren finde ich auch deshalb besser, weil ich eine zweite Meinung für das Gesehene und Gehörte bekomme, abgesehen von den Gesprächen, die man sonst so führt. Du musst halt nur die richtigen Leute dazu finden. Ich meine, das sind Leute, die sich größtenteils selbst helfen können und die Astronomie als Freizeit und Erholung verstehen.

Gruß

von hamut

P.S.:
Sollte Dir mal eine Eule um die Ohren herum fliegen, dann hörst Du das nicht, sondern spürst es am Luftzug (ist mir mal in der Eifel passiert).
 

diva1

Mitglied
Hallo Jörg,

auf offenem Feld raschelt es bedeutent seltener! :Trost:

Von daher habe ich mein Beobachtungsplatz mit etwas Abstand zum nächsten Waldrand ausgewählt. Angst hab ich da nur, das mich eventuell der Jäger mit einem Wilderer verwechselt. :schwitz:

Dürfen die Nachst bei Dunkelheit überhaupt Ihre Gewehre auf schemenhafte Umrisse richten? Ich gehe doch ganz stark davon aus, das in der Jägerprüfung die wichtigsten Grundlagen zur Sicherheit und Ordnung beim Gebrauch von Schusswaffen vermittelt werden.

CS
Dirk
 

nightrider

Mitglied
Hallo Dirk,

Wilderer in Deutschland? Das hätte doch bestimmt schon mal in der
"Blöd" gestanden! ;)

Ich hatte schon die ungewöhnlichsten Begegnungen bei Nacht: erst
gestern kam aus dem nahegelegenen Wald eine Gruppe Kinder und ein
paar Erwachsene mit Fackeln bewaffnet auf einer Nachtwanderung
vorbei. Das am meisten gefürchtete Wort ist dann "darf ich auch mal?"! :D

Aber die Begegnung mit einem aus dem nächsten Wald kommenden
Polizisten"pärchen" (W/M) toppt alles! Die waren so verstört als sie
an mir vorbei fuhren, das werde ich wohl nie vergessen! :biggrin:

CS,

Jörg
 

alexw231

Mitglied
Hallo,

also ich brauch da gar nicht lange irgendwohin fahren...

Beobachte eigentlich nur bei mir im Garten (relativ zentral in einer Kleinstadt mit ca. 8.000 Einwohnern) und hab schon so manches Tier gesehen, dass da eigentlich nicht hingehört...

Fledermäuse fliegen im Sommer grundsätzlich um den Dobson und mich rum, hat evtl den Vorteil von weniger Mücken...
Da erschrickt man schon, wenn die Tiere nah an einem vorbeifliegen und man den Flügelschlag hört und sie schemenhaft erkennt.

Am Sonntag hab ich direkt nach dem Spechteln vor dem Abbauen noch eine Zigarette geraucht, da hoppelt so ein Feldhase an mir vorbei (Abstand ca. 1m), auf einmal hat der richtig Gas gegeben und war in der Dunkelheit verschwunden...
Grund war wohl der Marder oder sowas in der Art, der nach kurzem rascheln im Gebüsch hinter ihm her war...
:D

Aber am schlimmsten ist eigentlich unsere neue Katze, die sich spielerisch in der Dunkelheit anschleicht und dann versucht blitzschnell am Hosenbein hochzuklettern...
;)
 

hamut

Mitglied
Hallo Alex,

ja also Fledermäuse, das ist ein großes Thema. Ich habe mal von der Veranda einer Ferienwohnung aus fotografiert. Von der Dämmerung bis weit in die 2. Nachthälfte hinein entwickelte sich immer ein reger Flugverkehr vor meinem Gesichtsfeld wegen einer Straßenlampe auf der anderen Seite des Hauses. Und es waren ganz schön große "Bomber" dabei. Auf einem meiner Fotos fand ich hinterher einen hellen grünen Fleck. Da hatte sich wohl die Netzhaut von einem der Kunstflieger im Laternenlicht gespiegelt.

Gruß

von hamut
 

Cor_Caroli

Mitglied
Hi zusammen,

ich habe unlängst einen Rehbock bei seinem Tête à Tête mit der Ricke überrascht – huch, hat der Alarm geschlagen. Ich wusste vorher nicht, dass Rehe brüllen können!

Hasen, Fledergetier und Igel kenne ich bereits alle mit Vornamen, die sind mir sehr willkommen. Wobei Igel auch amtliche lautstark rumferkeln, wenn sie sich amüsieren! :)

Angst hab ich keine, Musik höre ich aber auch nicht – ich finde, ich kann mich besser konzentrieren und sehe subjektiv auch mehr Details, wenn die Ohren nichts zu tun haben.

Herzlich, Olaf
 

Ehemaliges Mitglied [16496]

Servus.

Ich stelle mir das schon ziemlich unheimlich vor, wenn man im stockdunkeln mitten in der Nacht irgendwo in der Pampa steht und ringsum raschelt und knistert es. Wie sind da eure Erfahrungen? Oder seid ihr so fasziniert, dass euch nichts aus der Ruhe bringen kann?

Ich zitiere mal von meiner Homepage:

Die Nacht.

Langsam wird es dunkel, die Dämmerung setzt ein. Letzte Sonnenstrahlen verglühen.

Während in den Städten und auch in den größeren Ortschaften das Leben weiter laut pulsiert und die Dunkelheit mit unendlich vielen Lichtern vertrieben wird, wird es still in der Natur.

Der Beat der Nacht.

Rascheln in den Gebüschen und am Wegesrand. Die Rufe der Käuze und Eulen. Rehe bellen. Froschkonzerte im Sommer.

In Mondnächten umflattern dich kleine Käuze, junge und neugierige Füchse umrunden einen im sicherem Abstand. Auf den Feldern und Äckern sieht man Augenpaare die dich begutachten.

Kein künstliches Geräusch, keine Hektik - nur Ruhe und Entspannung.

Ich lasse mich beim beobachten nicht aus der Ruhe bringen. Ich habe keinen Radio an, und auch sonst entsteht am Teleskop kein Geräusch. Ich liebe den Beat der Nacht, die Stimmen der Natur.

Gruß
*entfernt*
 

Ralf

Mitglied
Hallo,
Nachts im Feld hört man Geräusche die man in seinem ganzen Leben noch nicht gehört hat und das Schlimme dabei ist man sieht nichts! Man steigert ich in etwas hinein, irgendwann kommt es fast zur Panik und es wird in Windeseile zusammengebaut. So gings mir jedenfalls schon (Warmduscher?).Meistens beobachte ich aus unserem Garten heraus, ist zwar nicht optimal aber Wildschwein, Rehbock und was weiß ich nicht alles sicher.

Gruß
Ralf
 

Uchemnitz

Mitglied
Hi,
mir geht`s manchmal wie Ralf. Kommt immer auf das Nervenkostüm an. Kann mich aber "dunkel" :biggrin: dran erinnern das ich nachdem ich ein Rascheln, nein das war eher ein Rauschen, hörte, im Weizenfeld und dem hilflosen leuchten, ohne Erkennis zu erlangen, was oder wer es war, recht hektisch zusammengepackt und mich aus den Staub gemacht habe. :confused: An die Gänshaut erinnere ich mich noch heute, mir standen alle Haare zu Berge.
Inzwischen ist es mit meinen Nerven wieder besser :totlach: und ich fühle mich relativ sicher in Feld und Flur.
Ach ja, da es um´s erschrecken vor Getier geht.
Uns (meinen Kumpel und mir) ist mal beim Nachtangeln(auch so ne Sache) eine große Eule über die Köpfe gestrichen das wir den Luftzug gespührt haben, danach waren wir auch wieder sehr munter!! :erschreck:
Grüße Uwe

Ps. Kommas wurden mit der Gießkanne verteilt!
 
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Gregorianer

Mitglied
Hallo,

mein Platz ist auch an einem Waldrand.

Vor den Jägern habe ich keine "Angst". Ich habe den Jagdpächter vorher angerufen und mich an einem Abend mit ihm mal an meinem Wunschplatz getroffen und mir seine Zustimmung geholt, dass ich da stehen darf und keinen störe (und er weiss, dass ich da bin und mich nicht mit einem Wildschwein verwechselt). Ich brauche ihm auch nicht zu sagen, wann ich spechteln gehe, er würde sowieso woanders jagen und mein Platz wäre von ihm aus okay.
Aber das Geraschel und Geschrei (ich hatte letztens mal eine Eule, die mir gefühlt im Nacken saß, so laut war das) ist schon manchmal etwas "unheimlich". Ich habe dafür auch eine MagLite mit, aber mehr für das eigene Gewissen.
Radio höre ich nicht, das würde mich stören.

CS
Gregor
 

Thomas_Gursch

Mitglied
Hallo,

"meine" Jäger haben im Scherz schon mal angeboten, die einzige störende Laterne weit und breit mit der Flinte "auszuknipsen"!
Bei der Gelegenheit stellten wir fest, dass ich an den Platz komme, wenn es knalldunkel ist, sie, wenn möglichst der Mond scheint. Da kommen wir uns nicht in die Quere.

Und die Geräusche der Nacht gehören für mich auch einfach dazu.
Mein Platz ist allerdings auch recht frei nach allen Seiten, zumindest wenn der Mais nicht zu hoch steht (wie im Moment).

Die Nackenhaare stellten sich aber auch schon mal auf und das Herz rutsche -für einen Moment- in die Hose, als der Kater meines Schwagers sich aus eben diesem Maisfeld anschlich und dann mit Karacho an mir vorbei fegte!

Viele Grüße

Thomas
 

MikeWölle

Mitglied
Hi alle,

da unser Hobby ja vorwiegend nachts im Finstern womöglich noch ganz alleine ausgeübt wird kann schon mal ein seltsam mulmiges Gefühl aufkommen oder zu einer ungewöhnliche Situation kommen:
Röhrende Hirsche, argwöhnische Polizisten, im Schnee wegrutschendes Auto, freilaufende Kampfhunde, nervige Reingucker, Kamikazerehböcke vorm Auto,knallende Jagdgewehre,parallaktische Plattformen ohne Sicherheitsstopp, ausrutschend-abstürzende Amateurastronomen,leergesaugte Autobatterien, beim Messiermarathon schlappmachend-einschlafende Mitbeobachter, Spinnen, Fledermäuse,Siebenschläfer,Katzen,schwerer plötzlich aufkommender Sturm,Hagel,Regen,Unwetter, alles schon erlebt,ist schon ein schräges Hobby, je länger ich dabei bin, desto schräger kommts mir vor :/

CS Mike
 

MikeS55

Mitglied
Hi,

ich sehe es wie "Gerd"..,

Der "Beat der Nacht"..,wundervoll ! So muss es sein.Die Geraeusche und das Unwohlsein,wenn man alleine draussen ist,gehoeren dazu.So bekommt man die Natur hautnah mit.
Sicherlich wirds mir manchmal auch mulmig.
Die Angst sitzt immer tief in der "Seele",und man sollte sich fragen,was einem denn passieren kann..im Grunde gar nichts.

Wenn man sich alleine fuehlt dann rufe man sich ins Gedaechniss,dass man gar nicht alleine ist,man hat "Sich Selbst" :/

Gruss

Mike S
 

Knapp_Manfred

Mitglied
Hallo


Die Angst in der Pampe überfallen zu werden, gibt es heute schon lang, habe so Sachen in Astro Zeitschriet SuW gelesen an manchen Größeren Parkplätze in der Pampa Treffen sich an heißen Sommernächte Gangs um gemeinsam sich die Birne von laufen zu lassen und was danach ist, weiß der Himmel.

Natürlich keine Angst, wer sich mit Teuren Astro Ausrüstung bei so etwas in der Nähe befindet nicht erkennen lassen, den so etwas erlebte Ich nicht mal 500m entfernt da flogen Flaschen und Laute Musik mit Saugelalle.

Deshalb immer geladenes Handy dabei, da sind Polizei Tel Nr. gespeichert keine 110.

Natürlich ist mit Wildschweinen überhaupt nicht zu spaßen, wer Wildschweine stört kann sich auch auf etwas gefasst machen Eber sind immer dabei.

Manfred
 

AstroRider

Mitglied
Hi,

noch ein kleiner Tip am Rande.

Man sollte in den Schlechtwetterphasen auf den Konsum von Horror-/Gruselfilmen verzichten, die kommen einem in der dunklen Pampa leicht wieder ins Gedächtnis. :schwitz: :eek:.

:/

CS
Volker
 

Knapp_Manfred

Mitglied
Hallo Leon

Taschenmesser gegen Wildschw... du bist lustig und gegen überfall, Ich gehe da lieber mir die Haut retten.

Manfred
 
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Lordfelice

Mitglied
Hi
naja ich bin immer im Garten, aber einmal war etwas in unserem Busch...
Wir hielten es für einen Hund oder so, aber das erschreckt einen schon wenn plötzlich 1 Meter neben dir der ganze Busch wackelt :O
Ein anderes mal war ich alleine im Garten, plötzlich kommen aus dem Nachbargarten Geräusche (die schlafen normaler 3 Stunden schon bevor ich anfange), ich hatte schon Handy bereit. Dann steht der Nachbar im Pyjama und Maglite vor mir, ich hab gedacht ich sterbe :O so ein Schrecken...
Des öfteren haben auch schon Leute angehalten wenn wir ei Dobson mit einem Handwagen zu meinem Astro-Kollgegen nach Hause transportiert haben, naja wer fährt mit nem Kanonenähnlichem Gerät in der Nacht um 4 durch die Stadt?!
Ein Taschenmesser ist immer dabei :D
Neuerdings führe ich auch öfter Kuchen zum Essen mit, naja M15 und nebenbei einen Kuchen essen, das hat was :D
Gruß
Felix
 

baraber

Mitglied
Hallo zusammen!
Ja da habe ich ja mit meinem Thema ins scchwarze getroffen! Ich habe mir schon gedacht dass das alles nicht so ohne ist. Ich habe bis jetzt auch nur aus dem Fenster raus beobachtet. Wenn am Wochenende mal sternenklar ist geh ich auch mal in den Garten. Bei uns auf dem Land gibt es sehr gute Beobachtungsplätze. Wir liegen auf einem Hügel, etwa 350 m über NN. Wenig Lichtverschmutzung, da ringsum alles Wald ist. Die Beobachtungsplätze sind verhältnismäßig gut und ruhig, aber im Dunkeln alleine auch sehr unheimlich. Ich bin zwar normalerweise kein Schisser, also Gangs usw. gibt es bei uns nicht, aber alleine auf weiter Flur im Dunkeln hat schon was fieses. Vielleicht hilft es mal ein Bierchen vorher zu trinken. Aber ich fang erst mal mit unserem Garten an, der ist auch am Dorfrand und danach kommt nur noch Wiese und Wald.

Grüße
Jörg
 

Phreedle

Mitglied
Hallo zusammen,

also, ich sehe das sehr entspannt unter der Prämisse "Das Gefährlichste hier auf dem Feld bin ich". Da darf es gerne auch mal rascheln.

Was ich überhaupt nicht mag, ist Musikberieselung beim Beobachten. Beim Beobachten gehören für mich die Stille der Nacht und die Geräusche der Natur einfach dazu.

Aber jeder nach seinem Geschmack :)

Viele Grüße, Wolfgang
 

Felix

Mitglied
Hallo,
Die Erlebnisse hier in Deutschland beschränken sich meist auf ein paar komische Blicke, wenn ich auf dem Garagendach (ich weiß, nicht optimal!) stehe. Oft wird man aber gar nicht bemerkt, ein Nachbar ist mal 5m neben mir vorbei gelaufen und hat es nicht gemerkt. Hätte ich "buh" gemacht wäre er vermutlich vor Schreck umgefallen.

In Italien ist aufgrund der Lage deutlich mehr los. Das ist am Berghang, rundherum kommt schnell viel Wald, oder sagen wir besser Urwald. Wenn die Pflaumen oder Äpfel von den Bäumen fallen ist unten drunter jede Nacht ein lautstarkes Gelage mit Wildschweinen und Co angesagt. Prinzipiell können die aber nicht aufs Grundstück, Aug in Aug stand ich auf dem Weg dennoch schon mal ein paar Schweinen gegenüber. Das ist in der Tat nicht ganz ungefährlich und Rückzug angesagt.

Häufiger Besuch bekomme ich von Katzen. Die schleichen sich gerne an. Vor zwei Jahren Nachbars Kater, erst raschelte es, aber ich sah nichts. Und dann vertieft im Anblick Jupiters plötzlich etwas um die Beine geschlichen. Da war ich aber hellwach mit einem mal.

Diesen Urlaub hatten wir die Katzen direkt am Haus, wie schön das die ganzen Kabel so toll zum Spielen für die Katzen sind. Er hat es zum Glück nie geschafft eins raus zu ziehen. Aber als ich einmal an meinem Camping-Tisch vor dem Laptop hockte, ist er mir auf den Rücken gesprungen. Von dort auf den Tisch und wollte über die Tastatur laufen. Ich hab ich weggezogen und er mit meine Tabulator-Taste raus gerissen.

Viele Grüße,
Felix
 
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