Jan_Fremerey (verstorben)
Aktives Mitglied
Nachdem ich gestern - diesmal mit RAM-verstärktem Laptop - wieder "großflächig" am Mond-Terminator unterwegs war, habe ich zum Schluss mit derselben Einstellung auch eine erste Probeaufnahme (RGB) von Saturn gemacht.
Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Sat_100424_RGB_PPv2.jpg
Hier sind die Daten - u.a. aus den von der Aufnahmesoftware FireCapture automatisch erzeugten Begleitprotokollen:
Optik: FH 6" f/20, mit Verkürzungs-Achromat auf f/12 "geöffnet"
Filter: Astronomik RGB Typ II
Kamera: Chameleon von Point Grey
Aufnahmezeit: 24.04.2010 2342-2349 MESZ
Aufnahme-Software: FireCapture vs 1.1 Beta von Torsten Edelmann
ROI: 640x480
Gain: RGB 1330
Shutter: RG 5,6 ms - B 14,8 ms
Gamma: RGB 650
FPS: 24
Anzahl der aufgenommenen Frames: 2000
Stack (~ 50%), Nachvergrößerung (2,0 Bell) und Wavelets (1:40): Registax 5
RGB-Überlagerung und Zentrierung: Fitswork
Farbabstimmung: Picture Publisher
Ebenso wie bei meiner aktuellen "Mondprobe" scheint die Qualität der Ergebnisse vergleichbar mit der von älteren Aufnahmen aus demselben Teleskop, die ich mit der Marlin M640 bei 7,4 µm Pixelweite und f/20 aufgenommen hatte. In beiden Fällen entspricht die Ankopplung der Kamera an das Teleskop weitgehend der von Peter Müller in einer älteren Diskussion vorgeschlagenen Faustformel f/D = 3 p/µm. Es bedeuten f/D das inverse Öffnungsverhältnis bzw. die effektive "Blende" der Aufnahmeoptik und p den Pixelabstand auf dem Kamerachip.
Aufgrund der bisherigen Ergebnisse kann ich - vorbehaltlich genauerer Analysen - bereits feststellen, dass sich Saturn bei f/12 trotz der viel kleineren Aufnahmepixel mit deutlich geringeren Belichtungszeiten aufzeichnen lässt. Allerdings hatte ich im vorliegenden Fall - aus übertriebener Vorsicht - den Kamerachip nur zur Hälfte ausbelichtet. Titan habe ich übrigens wieder durch lokale Aufhellung sichtbar gemacht.
Sobald FireCapture auch Binning ermöglicht, will ich den seit längerem mit der Chameleon geplanten Vergleich der Ankopplungen bei 3,75 µm und f/12 (vielleicht sogar f/10) bzw. 7,5 µm und f/20 anstellen.
Gruß, Jan
Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Sat_100424_RGB_PPv2.jpg
Hier sind die Daten - u.a. aus den von der Aufnahmesoftware FireCapture automatisch erzeugten Begleitprotokollen:
Optik: FH 6" f/20, mit Verkürzungs-Achromat auf f/12 "geöffnet"
Filter: Astronomik RGB Typ II
Kamera: Chameleon von Point Grey
Aufnahmezeit: 24.04.2010 2342-2349 MESZ
Aufnahme-Software: FireCapture vs 1.1 Beta von Torsten Edelmann
ROI: 640x480
Gain: RGB 1330
Shutter: RG 5,6 ms - B 14,8 ms
Gamma: RGB 650
FPS: 24
Anzahl der aufgenommenen Frames: 2000
Stack (~ 50%), Nachvergrößerung (2,0 Bell) und Wavelets (1:40): Registax 5
RGB-Überlagerung und Zentrierung: Fitswork
Farbabstimmung: Picture Publisher
Ebenso wie bei meiner aktuellen "Mondprobe" scheint die Qualität der Ergebnisse vergleichbar mit der von älteren Aufnahmen aus demselben Teleskop, die ich mit der Marlin M640 bei 7,4 µm Pixelweite und f/20 aufgenommen hatte. In beiden Fällen entspricht die Ankopplung der Kamera an das Teleskop weitgehend der von Peter Müller in einer älteren Diskussion vorgeschlagenen Faustformel f/D = 3 p/µm. Es bedeuten f/D das inverse Öffnungsverhältnis bzw. die effektive "Blende" der Aufnahmeoptik und p den Pixelabstand auf dem Kamerachip.
Aufgrund der bisherigen Ergebnisse kann ich - vorbehaltlich genauerer Analysen - bereits feststellen, dass sich Saturn bei f/12 trotz der viel kleineren Aufnahmepixel mit deutlich geringeren Belichtungszeiten aufzeichnen lässt. Allerdings hatte ich im vorliegenden Fall - aus übertriebener Vorsicht - den Kamerachip nur zur Hälfte ausbelichtet. Titan habe ich übrigens wieder durch lokale Aufhellung sichtbar gemacht.
Sobald FireCapture auch Binning ermöglicht, will ich den seit längerem mit der Chameleon geplanten Vergleich der Ankopplungen bei 3,75 µm und f/12 (vielleicht sogar f/10) bzw. 7,5 µm und f/20 anstellen.
Gruß, Jan
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: