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Diskussionsforen Schmidt-Cassegrain und Alternative ? | Teleskop-Optik
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Eckyyy Offline
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#928946 - 21/06/2012 22:03 Schmidt-Cassegrain und Alternative ?


hallo,
wir kennen ja alle die kompakten guten SC Teleskope mit all ihren Vor-und Nachteilen.Nun hab ich irgendwo gelesen, das es als Alternative für diesen Teleskoptyp doch die Mak-Cass von Intes Micro gibt.
Diese Fernrohre haben ähnliche Obstuktionen und kosten dafür aber ganz erheblich mehr Geld.
lohnt sich denn die Mehrausgabe ?
Hat denn jemand ein solches Fernrohr und mag mal was zu der Bildgüte schreiben,wenn man da durchschaut-im direkten Vergleich zum SC...


bin gespannt!
danke
...

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#928955 - 21/06/2012 22:51 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]



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UwePilz Offline
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#928976 - 22/06/2012 06:11 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: ]


SC und Mak nehmen sich von der optischen Güte kaum etwas, wenn sie ordentlich gefertigt sind. Maks lassen sich ein wenig einfacher herstellen, da alle Oberflächen Sphären sind. Bei großen Öffnungen verstärkt sich das Auskühlproblem, da die Korrekturplatte dann mehrere Zentimeter dick ist. SC-Platten sind dünn.

Instrumente, die in Fernost für den Massenmrkt hergestellt werden, haben Qualitätsgrenzen. Das hat aber mit der optischen Konstruktion nichts zu tun.
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MLudes Offline
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#929121 - 22/06/2012 19:32 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: UwePilz]


Hallo Uwe

beim Mak hat die Korrekturlinse überhaupt nichts mit Auskühlproblemen zu tun, denn diese bestehen aus BK 7 und kühlen schneller aus als jedes andere optische oder mechanische Teil am Mak.
Maks sind Konstruktiv stabiler und schwerer gebaut und kühlen deswegen aber nicht länger als ein SC sondern sogar schneller, denn es gibt wohl kaum ein Serien SC das überhaupt auskühlt, denn dort läuft irgentein Teil immer davon. Dazu gabs es bereits Untersuchungen die auch nachgewiesen wurden.
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Markus Ludes

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#929152 - 22/06/2012 21:40 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Hallo Leute,

Original geschrieben von: MLudes
beim Mak hat die Korrekturlinse überhaupt nichts mit Auskühlproblemen zu tun, denn diese bestehen aus BK 7 und kühlen schneller aus als jedes andere optische oder mechanische Teil am Mak.
Maks sind Konstruktiv stabiler und schwerer gebaut und kühlen deswegen aber nicht länger als ein SC sondern sogar schneller, denn es gibt wohl kaum ein Serien SC das überhaupt auskühlt, denn dort läuft irgentein Teil immer davon. Dazu gabs es bereits Untersuchungen die auch nachgewiesen wurden.


was MLudes hier erzählt ist unzutreffend.
Selbstverständlich hat die Korrekturplatte etwas mit den Auskühlproblemen
des Mak zu tun. Und zwar in zweierlei Hinsicht:

1) schließt die Korrekturplatte den Tubus vorne ab und verhindert so
schnelles Auskühlen des Tubus. Dieses Problem teilen sich Mak und SC.
Bei beiden speichern die Hauptspiegel eine große Wärmemenge. und
An der Oberfläche geben die Spiegel Wärme über Strahlung und Konvektion ab.
Da Glas ein sehr schlechter Wärmeleiter ist geben sie wie jedes Glas
die Wärme nur langsam ab, der Kern des Glasblockes liefert noch lange Zeit Wärme nach.
Die Luft wird an der Spiegeloberfläche erwärmt, steigt Aufgrund
ihrer geringeren Dichte gagenüber der kühleren Luft auf
und wird dann an der Schmidtplatte oder am Maksutov-Korrektor gestoppt.
Bei schrägstehendem Tubus bildet sich ein Warmluftkeil aus.
Außerdem sinkt an der gegenüberliegenden Seite kühlere Luft ab,
es bildet sich eine schön rotierende Luftmasse im Tubus aus.
Dichteunterschiede führen zu Laufzeitunterschieden der Wellenfront,
was die Abbildungsgüte ja nach Ausmaß ganz erheblich herabsetzen kann.
Licht läuft im dichteren Medium langsamer als in einem weniger dichtem Medium.

2) Mit zunehmender Öffnung wird der Maksutov-Korrektor immer dicker.
Seine Masse und damit seine Wärmekapazität wird dadurch erheblich größer.
Die Schmidtplatte muß hingegen mit steigender Öffnung deutlich weniger an Masse zulegen,
ihre Wärmekapazität steigt dadurch deutlich geringer.

Ein SC ist in Bezug auf das Auskühlverhalten trotzdem fast so schlecht wie ein Maksutov-Cassegrain.

Besseres Auskühlverhalten zeigen offene Systeme wie klassischer Cassegrain
oder "sub-aperture"-Maksutovs nach Klevtsov oder Field.
Solche Typen findet man bei Tal oder Vixen.

Karsten

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Eckyyy Offline
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#929162 - 22/06/2012 22:34 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: ]


Hallo Uwe, moment!
das ist sicher alles richtig,
aber der Mak ist doch belüftet und der Lüfter saugt die Luft von vorne durch die vielen kleinen Löcher um die Meniskuslinse an und verringert insgesamt das Tubusseeing-was bei den Standard SCs nicht der Fall ist.Die haben keinen aktiven Tubusseeinglüfter.
So ist doch die Auskühlphase für die visuelle Beobachtung nur kurz und das Ergebnis sind schöne stabile Bilder-ohne die so störenden -sich immer beewgenden Tubusluftmassen ,die sich immer tanzend -ohne Ende- auf und nieder bewegen.
Wärme ist immer ein Problem bei großen Spiegeloptiken, doch ich finde, mit einem entsprechenden starken Luftaustausch im Tubus zeigt die Optik schon was sie zu leisten im Stande ist, oder sehe ich das falsch?

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UwePilz Offline
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#929171 - 22/06/2012 23:30 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


> Die haben keinen aktiven Tubusseeinglüfter.

Ich sprach über das Design und nicht über konkrete Ausführungsformen. Es gibt kein Hindernis, auch einen SC mit einem Lüfter auszustatten.
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P_E_T_E_R Offline
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#929178 - 23/06/2012 03:26 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Original geschrieben von: MLudes
beim Mak hat die Korrekturlinse überhaupt nichts mit Auskühlproblemen zu tun, denn diese bestehen aus BK 7 und kühlen schneller aus als jedes andere optische oder mechanische Teil am Mak.

Hallo Markus, da würde ich auch Zweifel anmelden. Vermutlich hast Du dabei die Wärmeleitfähigkeit im Sinn, die für BK7 mit 1.11 W/(m*K) ähnlich hoch wie die von Duran/Pyrex mit 1.16 W/(m*K) ist. Die etwas bessere Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu typischen anderen optischen Gläsern ist aber nur ein Gesichtspunkt beim Auskühlverhalten. Ein ebenso wichtiger Parameter ist die spezifische Wärme des Materials, mit anderen Worten: wie viel thermische Energie speichert diese Glasmasse. Und genau in dieser Hinsicht ist BK7 eher berüchtigt, es hat nämlich mit 860 J/(kg*K) die größte Wärmekapazität von allen optischen Gläsern in der Schott Tabelle:

Schott TIE-32: Thermal Loads on Optical Glass

Hier ist mal ein Extrakt aus der Schott-Tabelle:

Thermal loads material data

material ................................................ SK2 .... BK7 ... BAK4 .... F2 .... SF6 .... Duran .... Zerodur

coeff. of thermal expansion α [10^-6/K] ..... 6.0 ..... 7.1 ..... 7.0 ..... 8.2 .... 9.0 .... 3.25 ....... 0.05

thermal conductivity λ [W/(m*K)] ............. 0.78 ... 1.11 ... 0.88 ... 0.78 ... 0.96 ... 1.16 ....... 1.46

heat capacity c_p [J/(kg*K)] ..................... 600 .... 860 .... 680 .... 560 .... 690 .... 830 ........ 800


Allgemein variiert zwar die thermische Leitfähigkeit von (nichtkeramischen) optischen Gläsern in einem Bereich von 0.5 - 1.3 W/(m*K). Die Wärmekapazität variiert aber ebenfalls zwischen 300 und 900 J/(kg*K), und zwar so, dass eine bessere Wärmeleitung mit einer höheren Wärmespeicherung korreliert.

BK7 leitet die Wärme zwar um etwa 40% besser als SK2, dafür speichert BK7 aber auch etwa 40% mehr Wärme, die abgeführt werden müssen. Das Auskühlverhalten sollte also für diese Gläser sehr ähnlich sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Peter


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Telescopia Offline
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#929228 - 23/06/2012 12:18 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: P_E_T_E_R]


Peter: super
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MLudes Offline
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#929328 - 23/06/2012 23:53 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: ]


lieber Besserwisser Karsten ,


1, Was hat der Hauptspiegel als Wärmespeicher mit meiner Antwort zu tun ? Gar nichts , absolut null koma null.

2, Das Hauptspiegel Wärme abgeben ist bekannt , dazu gibt es schlieslich Lüfter , nicht nur auf der Rückseite sondern auch an der Tubusseite mit Luftschlitzen 180° gegenüber die jene Wärmeabstrahlung des Hauptspiegels absaugen.

3, Die BK7 Linse gibt Ihre Wärme sehr schnell nach Oben ab, da wo das Teleskop hinschaut zum Himmel und nicht nach unten in den Tubus.


4, das Auskühlproblem liegt am Hauptspiegel und thermischen Problemen der Mechanik, aber nicht an der Meniskuslinse !!!



Bearbeitet von MLudes (24/06/2012 00:10)
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Markus Ludes

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MLudes Offline
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#929331 - 24/06/2012 00:27 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Telescopia]


Hallo Harry

dein Daumen zu Peters Text ist ok, aber zum Diskussionsthema genau fehl am Platz wie Peters erklärung.

Es geht um das Auskühlproblem das durch Uwe auf die Meniskuslinse zurück geführt wurde, was aber Falsch ist.

Das Auskühlproblem dieser geschlossenen Tuben rührt weder von Schmidt Platte noch von Meniskuslinse, es kommt von der Wärmeabstrahlung des Hauptspiegels die in den Tubus reingeht und durch Tubusmaterialien wie dicke Blendrohre ( siehe Luftbeam beim Auskühlen der durchs Blendrohr erzeugt wird ).

Die Wärme der Vorderlinse geht nach vorne weg nicht nach hinten, weswegen diese SC Platten bzw. Linsen nichts damit zu tun haben, ausser das Sie den Tubus vorne abschliesen und somit ein schnelles abfliesen der Wärme des hauptspiegels und Tubusinnern verhindern.

Die Linse selbst als Wärmeabstrahler hat gegenüber den anderen Faktoren keinen Einfluss auf die Schnelle der Abkühlung

zum Lesen
http://www.astromart.com/forums/viewpost...s_id=&page=


http://www.astromart.com/forums/viewpost...s_id=&page=


und diese bitte langsam lesen

http://www.astromart.com/forums/viewpost...s_id=&page=


Bearbeitet von MLudes (24/06/2012 00:37)
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P_E_T_E_R Offline
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#929346 - 24/06/2012 07:19 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Mann Markus, Deine Argumentation eiert aber ganz schön durch die Gegend.

Erst versuchst Du uns weißzumachen, dass Meniskuslinsen aus BK7 besonders schnell auskühlen, was ich bezweifelt habe, und dann machst Du eine Kehrtwende und tönst in das Horn von RC, der nun wieder schreibt, die Eigenschaften der Meniskuslinse seien völlig egal, der Übeltäter beim Auskühlverhalten sei einzig und allein der Hauptspiegel. Und weiterhin sagst Du, die Meniskuslinse strahlt ihre thermischen Photonen nicht in den Tubus, sondern nach außen zum Himmel ab. Wobei dann allerdings die Frage gestattet sein muss, wie man der Meniskuslinse diesen bemerkenswerten Richtungssinn beibringt.

Das hört sich für mich jetzt eher nach Woodoo als nach einer nachvollziehbaren Erklärung an. Aber vielleicht kannst Du das ja noch besser erklären.

Gruß, Peter



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MLudes Offline
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#929369 - 24/06/2012 09:05 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: P_E_T_E_R]


Hallo Peter

ich eiere überhaupt nicht rum

Beantworte mir folgende Frage : wohin geht warme Luft : nach unten oder nach oben ?

Wohin zeigt ein Teleskop : nach unten oder nach oben ?

wo sitzt die Meniskuslinse : Unten oder oben ?

wenn du 3 mal richtig antwortest, sagst du 3 x mal nach oben

somit beantwortest du die Fragen selbst warum die Meniskuslinse als Glas nichts mit mit Abkühleinfluss zu tun hat, ausser das es das Abweichen der Luft des Spiegels und Tubusmateriales nach Oben verlangsamt, da diese Linse eine Blockade bildet wie ne SC Platte ebenfalls
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MootzGMS Offline
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#929416 - 24/06/2012 12:10 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


...und wenn Du die vierte Frage richtig beantwortest, musst Du eine Mythosversicherung bei der Ludenia abschließen.
totlach
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ws_mak12 Offline
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#929428 - 24/06/2012 12:34 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MootzGMS]


Hallo zusammen,

Mann Leute, jetzt seid doch nicht immer so bissig zueinander! Man kann doch auch sachlich und neutral bleiben ohne diese "Seitenhiebe".

Ich denke, beim "Auskühlverhalten" des gesamten Teleskops gibt es verschiedene Faktoren, welche zusammenwirken. Die physikalischen Gegebenheiten sind nun mal vorhanden. Die kann man nicht wegdiskutieren. Viel wichtiger erscheint mir aber, wie gewisse Unzulänglichkeiten konstruktiv umgangen werden können. Darin besteht die Kunst! Das führt dann zu Teleskopen, welche in der Summe ein besseres oder schlechteres Auskühlverhalten besitzen. Das wurde hier ja auch schon angedeutet.

Viele Grüße
Werner
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Blackbert Offline
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#929431 - 24/06/2012 12:40 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Hallo Markus,

dann kläre mich bitte mal auf:

Alle deine Frage würde ich mit "oben" beantworten. Die Wärme des HS steigt ebenfalls nach oben. Und oben ist auch die Meniskuslinse. Also muss die Wärme (einen Lüfter lassen wir mal weg) des HS, welche nach oben steigt, DURCH die Meniskuslinse, um aus dem Tubus zu kommen. Wenn die Meniskuslinse nun aber tendenziell dicker ist als die Schmidt-Platte und wir unterstellen, dass beide gleich gut bzw. gleich schlecht Wärme transportieren können, dann MUSS die Abkühlung des Mak-Tubus einfach länger dauern.

Gruß, Robert

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MootzGMS Offline
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#929436 - 24/06/2012 12:55 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Blackbert]


Hallo Werner,

lachen ist gesund und ich wollte nicht beißen.
Lies mal die drei Beiträge von Markus im Fluss und dann nur z.B. Robert direkt über mir.
Dann lacht man lieber oder man muss wirklich beißen.

Die andere Möglichkeit ist, die sachbezogenen Ausführungen von Karsten und Peter zu lesen, dann hat man die Info und braucht den Rest nicht.

Irgendwie lebt ein Forum aber von der Mischung. smile

Gruß
Günther
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ws_mak12 Offline
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#929440 - 24/06/2012 13:07 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MootzGMS]


Hallo Guenther,

ich finde, man sollte sachbezogene Ausführungen von ALLEN zum Thema berücksichtigen. Ein Forum, bestehend aus der Meinung von nur 2 oder 3 Personen wäre eine höchst einseitige und langweilige Geschichte...

Deine Signatur unter deinem Beitrag interpretiere ich eher als "Auslachen". Ob das nun der geeignete Stil zur Sache selbst ist, bezweifle ich. Aber das kann jeder sehen und halten wie er will. Ich jedenfalls finde das nicht sehr respektvoll.

Gruß
Werner
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Jan_Fremerey Offline
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#929441 - 24/06/2012 13:08 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Original geschrieben von: MLudes
Das Auskühlproblem dieser geschlossenen Tuben rührt weder von Schmidt Platte noch von Meniskuslinse, es kommt von der Wärmeabstrahlung des Hauptspiegels die in den Tubus reingeht ...

Hallo Markus,

die Wärmeabstrahlung des Hauptspiegels ins Innere des Tubus ist aufgrund der Verspiegelung sehr gering und jedenfalls zu vernachlässigen gegenüber der Konvektionskühlung.

Original geschrieben von: MLudes
Die Linse selbst als Wärmeabstrahler hat gegenüber den anderen Faktoren keinen Einfluss auf die Schnelle der Abkühlung
Wegen der Wärmeabstrahlung in den kalten Himmel (bis unter - 50°C in klaren Nächten) wird die Frontlinse kälter als der Hauptspiegel. Sie treibt daher - selbst wenn alle Komponenten längst "ausgekühlt" sind - im Inneren des Tubus eine stetige Luftzirkulation an mit entsprechendem Tubus-Seeing.

Gruß, Jan

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Eckyyy Offline
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#929452 - 24/06/2012 13:29 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Blackbert]


ich weiss nicht was ich noch schreiben soll. Alles ist so theoretisch und wird gleich richtig wissenschaftlich!
also:
Das Teleskop zeigt 90 Grad in den Himmel.Die Luft steigt im geschlossenen Tubus nach oben, strömt gegen die Korrekturplatte und kann nicht abfließen.Der Hauptspiegel liefert immer Wärme nach.Ohne Lüfter kühlen beide Systeme in einer Nacht warscheinlich nie aus.Je größer der HS, desto gravierender ist das wohl.
Und mit laufendem Lüfter nach 2-3 Stunden ist das dann bei der Beobachtung ein deutlicher Unterschied? Ist das Bild dann ohne Tubusseeing?
Der Anfänger hat z.b.ein C 8 und kennt die Problematik mit dem Tubusseeing ,möchte aber sein Fernrohr nicht zerlegen und daran rumbasteln,sondern sucht nur die beste Alternative zu diesem Teleskoptyp, welches insgesamt am besten durchdacht ist und
das schärfste ruhigste beste Bild liefert.Wobei es dann durchaus mehr Geld kosten darf.
...

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ws_mak12 Offline
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#929453 - 24/06/2012 13:41 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


Hallo Namensloser,

man tut sich leichter, jemanden mit Namen anzusprechen. Anonyme Statements beantwortet man weniger gerne!

Außer dem Auskühlverhalten des Teleskops ist auch ganz entscheidend die optische Qualität. Was hilft ein thermisch durchdacht konstruiertes Teleskop mit schlechter Optik...?

Gruß
Werner
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MootzGMS Offline
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#929454 - 24/06/2012 13:43 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


Hallo Ecky,

vermeide, dass Dein Teleskop permanent 90° nach oben zeigt.
Die Beobachtungsposition ist ohnehin eher selten.
Richte es zum Auskühlen oder in Pausen nach Möglichkeit waagrecht aus.
Nutze Lüfter, soweit vorhanden.

Die beste Alternative (im Spiegelbereich) sind offene Systeme, z.B. also Newtons, die einen natürlichen Luftdurchsatz begünstigen (sehr offene Spiegelzellen, großer Tubusdurchmesser, gedämmter Tubus) oder eben zwangsbelüftete Tuben.
Der erste Absatz gilt auch hier.

Gruß
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Sven_Wienstein Offline
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#929457 - 24/06/2012 14:13 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MootzGMS]


Hi Zusammen,

ich frage mich, wie weit Wärmeleitung und Wärmekapazität wirklich eine große Rolle spielen. Die Erfahrung zeigt doch, dass diese geschlossenen Tuben ohnehin sehr lange Auskühlen müssen. Weiterhin wissen wir doch auch, dass auch die letzten Zehntelgrade noch ihre Warmluftschlieren produzieren und hier wird doch der Temperaturverlauf der Nacht eher relevant sein, als Wärmekapazität.

Meine Erfahrung mit geschlossenen Cassegrain-Varianten ist bislang eigentlich immer gewesen, dass diese mit 5" noch thermisch handhabbar sind, mit 6" brauchen sie ihre Zeit und mit 8" müssen die Bedingungen der Nacht dem Teleskop entgegenkommen. Oder eben man belüftet die Teile und da hat sich herausgestellt, dass die Geräte aus Massenproduktion einfach hinterher hinken oder recht rudimentäre Lüftungen haben.

Clear Skies
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Eckyyy Offline
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#929459 - 24/06/2012 14:20 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MootzGMS]


Hallo Günther ,
ein geschlossener Tubus mit Zwangslüftung ist also auf jeden Fall besser und wirkt sich positiv auf das Tubusseeing aus.
Bei dem Mak sind ja noch diese vielen Bohrungen vorne angebracht die Turbulenzen von der Korrekturplatte und Hauptspiegel effektiv nach außen saugen.Das ist doch genial, warum gibts das bei den SCs nicht?

offene Systeme-Tak-Mewlon -da rauscht die Luft durch den gesamten Tubus,am Spiegel vorbei von unten nach oben, mag das denn der "Bringer" sein?
ecky
...

Hallo Werner, natürlich sollte die Optik perfekt sein,klar.
Ach und ich heiße Ecky,
sorry
...

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Eckyyy Offline
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#929460 - 24/06/2012 14:27 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


Hallo Sven, danke, hmmmmmmm.
Das könnte ja sogar bedeuten,das der Besitzer eines C14 seine Sternwarte im Garten mit einer Klimaanlage ausstatten sollte,um die zu erwartenden Temperaturen nachts um 12 anzupassen....(smile)
...

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ws_mak12 Offline
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#929462 - 24/06/2012 14:47 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


Hallo Ecky,

no problem! Ich kenne einige SC's aus eigener Erfahrung. 2 davon langjährig von der Sternwarte wo ich Führungen mache (14" und 8"). Es gibt sehr gute SC's von der optischen Qualität, keine Frage. Aus meiner Erfahrung aber eher selten. Gut ja aber nicht sehr gut kommt häufiger vor, schlechte kenne ich ebenfalls. Bei SC's muss man Lüfter immer nachträglich anbringen. Manche Leute sind da noch extremer und werfen quasi alles bis auf die Optiken weg und bauen sich die Mechanik komplett incl. Lüfter und shiftingfreiem OAZ neu.

Viele Grüße
Werner
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astro_ebi Offline
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#929479 - 24/06/2012 15:42 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


Hallo Ecky,

eine Kaufentscheidung für den SC liegt eindeutig in der Kompaktheit und dem sehr guten Preis/Leistungs-Verhältnis.

Das sieht bei deinem benannten Intes-Mak natürlich anders aus. Im Mak (Zweispiegelsystem) wird mit der Meniskuslinse die Aberration und anders als bei Schmidt-Cassegrain-System auch die Koma korrigiert. Die nicht korrigierbaren Bildfehler Astigmatismus und Bildfeldwölbung sind beim Mak aber etwa nur halb so groß wie beim Schmidt-Cassegrain. Beim ACF sieht das natürlich etwas anders aus, ich hab's aber nicht vergleichen können.

Das Tubusseeing ist eine Sache für sich und für beide Systeme, Mak oder SC gleichermaßen lästig. Mit größerer Öffnung steigt beim Mak die Dicke der Menuskuslinse, dafür kühlt er tatsächlich schneller aus. Verantwortlich könnten beim Intes evtl. auch die Lüftungsöffnungen sein? Ist aber nur eine Vermutung.

Die "Nachteile" beider Systeme lassen sich nur mit Belüften kompensieren...

Denn wie Markus schon sagte, kommt die Abstrahlung größtenteils vom Hauptspiegel und den resultierenden Temperaturunterschieden im Tubus zur Außenluft+Frontplatte. Das Ergebnis ist Tubusseeing und Beschlagen. Sehr Gut helfen saugende Lüfter im hinteren Tubus und Ansaugöffnungen im vorderen Bereich, unterhalb der Frontlinse bei beiden Systemen.

Ich habe diese Umbauten bei meinem alten SC gemacht und im neuen ACF ebenfalls, sie bewirken mit einer Tubusisollierung wahre Wunder und beseitigen die Seeingprobleme nahezu vollständig. Aber ohne handwerkliches Geschick sollte man da nicht dran gehen!

Link zu Bildern eines SC Umbaus

Meiner Meinung nach sollten Lüfter (wie beim Intes Mak) besonders bei mobilen Teleskopen mit geschlossenem Tubus Stand der Technik sein.

Willst du nicht "basteln" und tiefer in die Tasche greifen ist der Intes eine gute Entscheidung.

LG
Eberhard


Bearbeitet von astro_ebi (24/06/2012 15:43)
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Jan_Fremerey Offline
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#929485 - 24/06/2012 15:57 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: astro_ebi]


Original geschrieben von: astro_ebi
Denn wie Markus schon sagte, kommt die Abstrahlung größtenteils vom Hauptspiegel
Merkwürdig, wie hartnäckig sich solche Fehlbeurteilungen in der Gemeinde halten. Welche "Autorität" hat das denn in die Welt gesetzt? Es gibt ganz klare experimentelle Fakten, die gegen diese Behauptung sprechen - siehe insbesondere hier . Die Theorie dazu: Spiegelnde Flächen sind für Strahlung weitgehend undurchdringlich. Gerade deshalb spiegeln sie ja.

Gruß, Jan


Bearbeitet von Jan_Fremerey (24/06/2012 16:43)

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MLudes Offline
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#929497 - 24/06/2012 17:01 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Jan_Fremerey]


Hallo Jan

deine Konstruktion in Ehren, was aber nicht bedeutet das du der allwissende Fachmann beim SC oder Mak bist, oder täusche ich mich da ?

Uwe Schrieb " Bei großen Öffnungen verstärkt sich das Auskühlproblem, da die Korrekturplatte dann mehrere Zentimeter dick ist. SC-Platten sind dünn."

Ich antwortete : "beim Mak hat die Korrekturlinse überhaupt nichts mit Auskühlproblemen zu tun, denn diese bestehen aus BK 7 und kühlen schneller aus als jedes andere optische oder mechanische Teil am Mak.
Maks sind Konstruktiv stabiler und schwerer gebaut und kühlen deswegen aber nicht länger als ein SC sondern sogar schneller, denn es gibt wohl kaum ein Serien SC das überhaupt auskühlt, denn dort läuft irgentein Teil immer davon. Dazu gabs es bereits Untersuchungen die auch nachgewiesen wurden."

Nun lies meine Antwort nochmals ganz langsam durch ....

Der Hauptspiegel aller SC und Mak Cass sind in der Mitte dicker, am Rand dünner, das heisst die dickere Spiegelmitte läuft dem dünneren Rand stehts hinterher !!!! Zangsbelüftung richtig eingesetzt kann dies deutlich reduzieren.

Der Luftschlauch den man am defokusierten Bild von Mitte nach oben zum Rand sieht, kommt durch das Blendrohr, dieser Luftschlauch besteht länger als die Auskühlzeit der Optiken.

Ihr redet in dieser Diskussion leider am Thema vorbei das ich bei Uwe anschnitt "Auskühlproblem".....was Ihr hier Diskutiert sind die thermischen Gesamtprobleme, nicht jedoch ein Auskühlproblem das durch eine dicke Mak Platte verursacht wird.

Die dicke Mak Platte hat nun mal definitiv nichts mit einer längeren Auskühlzeit beim Mak zu tun, und genau das behaupte ich und ist schon sehr oft nachgewiesen worden, zum Bsp. durch die Astro-Physics Maks, durch die Maks von Matthias Wirth oder durch Russen Deluxe versionen.

Währe die dicke Mak Platte sowie Uwe es sagt und ich wiederspreche zuständig, gäbe es keinen funktionierenden Mak, es gibt sie aber und es gibt solche die brachial scharfe Bilder ohne thermische Probleme zeigen und das bis Durchmesser 400 mm, warum ? weil die Problemzonen, nicht die dicke Linse, sondern der rest drumherum richtig gebaut sind.

Ein gut gebauter Mak funktioniert perfekt , das ist Fakt und oft genug bewiesen worden und das obwohl er dicke Linse besitzt.

Also überlegt euch neue Argumente und denkt mal richtig nach warum diese Teleskope eventuel lange Auskühlzeiten haben, der Grund ist jedoch nicht die dicke Mak Platte
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Markus Ludes

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Jan_Fremerey Offline
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#929502 - 24/06/2012 17:31 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Original geschrieben von: MLudes
Das Auskühlproblem dieser geschlossenen Tuben rührt weder von Schmidt Platte noch von Meniskuslinse, es kommt von der Wärmeabstrahlung des Hauptspiegels die in den Tubus reingeht ...
Original geschrieben von: astro_ebi
Denn wie Markus schon sagte, kommt die Abstrahlung größtenteils vom Hauptspiegel

Hallo Markus,

Meine Kommentare (s.o.) richten sich doch nur gegen Deine (Eure) Erklärungen zur Wärmestrahlung. Kannst Du uns DAZU etwas sagen?

Ergänzend könnte man noch anmerken, dass die Frontverglasung selbstverständlich den Auskühlvorgang behindert, ähnlich wie - in diesen Fällen mit Absicht - ein geschlossener Kochtopf oder eine Thermoskanne.

Gruß, Jan


Bearbeitet von Jan_Fremerey (24/06/2012 17:42)

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Sven_Wienstein Offline
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#929514 - 24/06/2012 18:02 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Jan_Fremerey]


Hallo Jan,

wenn ich mir das so durchlese... Es geht doch an dem vorbei, was man jeden Tag beobachten kann. Wenn man einfach mal schaut, wie schön und vor allem wie lange in einem offenen Tubus noch Warmluftschlieren vor dem Hauptspiegel entstehen, dann sollte wohl klar sein, dass dessen große Masse allein bewirkt, dass dieser zuletzt ausgekühlt ist bzw. am langsamsten der Außentemperatur hinterher läuft. Der Hauptspiegel ist nun einmal das schwerste Element und beim Spiegelteleskop unten im Tubus liegend, so dass der Wärmeabtransport durch Konvektion die Luftschlieren durch den Tubus ziehen lässt. Wärmeabstrahlung - die stört das Bild nicht. Wieviel der abgestrahlten Wärme wohl in der Luft im Tubus hängen bleibt??? Genau... nahezu nichts, Luft ist dafür transparent, daher Bodenfrost bei klarem Himmel. Die Luft wird einfach durch Kontakt am Spiegel warm.

Was Wärmestrahlung angeht, und das hat Kurt sehr schön experimentell bewiesen, so ist sie für den Temperaturgeradient zwischen erdzugewandter und erdabgewandter Tubuswandung verantwortlich und dieser Temperaturunterschied erzeugt dann durch Kontakt mit der Luft im Tubus wieder Schlieren - Konvektion. Noch ein Grund für eine aktive Belüftung.

Ich habe die Befürchtung, dass Diskussionen darüber recht häufig abdriften. Auch ein Grund, dass der Wunsch nach vernünftigen Belüftungskonzepten von der Stange von den Herstellern ignoriert werden darf. Zum Beispiel hat ja Meade einmal mit dem Fokus-Feststellknopf, dann mit dem ACF die Tuben neu Designed und Jahre zuvor mit dem 7" Mak bewiesen, dass man von der Existenz von Lüftern weiß. Celestron hat auch schon einige Faceliftings, spätestens mit Aufnahme der C6 Chinaproduktion, hinter sich. Gelegenheit gab es genug, nur keinen Zwang durch den Markt.

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Avner Offline
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#929515 - 24/06/2012 18:03 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Sven_Wienstein]


Original geschrieben von: Sven_Wienstein
ich frage mich, wie weit Wärmeleitung und Wärmekapazität wirklich eine große Rolle spielen.
... Konjunktiv

Original geschrieben von: MLudes
deine Konstruktion in Ehren, was aber nicht bedeutet das du der allwissende Fachmann beim SC oder Mak bist, oder täusche ich mich da ?
... Zickenalarm

Original geschrieben von: astro_ebi
eine Kaufentscheidung für den SC liegt eindeutig in der Kompaktheit und dem sehr guten Preis/Leistungs-Verhältnis
... nahe dran!

Original geschrieben von: Eckyyy

Hat denn jemand ein solches Fernrohr und mag mal was zu der Bildgüte schreiben,wenn man da durchschaut-im direkten Vergleich zum SC
... noch immer unbeantwortet.
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Sven_Wienstein Offline
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#929528 - 24/06/2012 18:25 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Avner]


Hallo Namen- und Grußloser,

zur fehlenden Antwort kann ich durchaus etwas sagen: Es kommt darauf an!
Die SCs sind letztendlich so wie wir sie seit 20 Jahren kennen Geräte von der Stange. Die Maks von Intes und Intes Micro sind das auch, aber zumindest bis die Auflösungserscheinungen Intes erlegten, muss doch die Produktion insgesamt sorgfältiger gewesen sein, oder aber die Bestellung erfolgte unter besseren Anforderungen. Die Geräte ließen sich nämlich mit definierten Garantien für das Gesamtsystem beschaffen. Außerdem, auch wenn nicht kritiklos, ist die Mechanik besser geeignet, diese Systeme in Kollimation zu halten. Fängt schon beim abgestellten Spiegelshifting an.
Was dann die Optikqualität angeht, so gibt es bei SCs wenig Garantien aber zumindest diverse Berichte über Ausreisser nach unten. Ich weiß von einem C11 welches einen Fangspiegel hatte, der derbe die sphärische Korrektur in den Keller zog. Der Besitzer hat dann im Selbstversuch (lange nach Ende der Garantie) mit etlichen Schrauben den Fangspiegel gezielt verspannt um die richtige Kurve hinzukriegen - das war sogar mit Bildnachweis erfolgreich, aber nicht temperaturstabil. Ansonsten frage ich mich, ob nicht so manches für schlecht beurteilte SC erstmal einem Mangel an Justage, und sei es an für Kunden nicht erreichbaren Elementen, unterliegt.

Nach dem Vorwort... Ein gutes SC liefert ein Bild das mit einem guten Mak absolut vergleichbar ist. Da die meisten Maks aber auch nicht ganz so kompakt sind, kommen diese mit etwas weniger Obstruktion daher und das verbessert das Bild um eine im direkten Vergleich sichtbare Nuance (aber keinesfalls mehr). Das zeigt sich aber nur selten, wenn die Optik 8" oder mehr hat. Denn dann sind die Nächte selten, in denen man das Gerät so zur thermischen Ruhe bringt, dass man eine gute Optikqualität bei stehendem Bild beurteilen aber vor allem genießen mag.
Das gute C8 eines Kameraden habe ich so ca. 2x im Verlauf von gut 5 Jahren in dem Zustand erleben dürfen. Einmal hat es dabei ein 130m Starfire ED-Dublet an Jupiter versägt. Ich kenne aber auch einen thermisch beherrschten 8" f/6 Newton der mehrfach, locker 10x in meinem Beisein alles in den Schatten stellte, was dieses C8 je brachte.
8" Maks sind nun eine seltene Sache. Hatte ich nie vor mir. Aber 6" Maks habe ich schon einige vor mir gehabt und mit denen aus russischer Produktion war ich stets zufrieden. Man bekommt die 6-Zöller auch noch thermisch in Ruhe - mit Geduld.

Am Ende stand das wesentliche schon im Thread und macht den zynischen Beitrag überflüssig: Für Mak wie SC fällt die Kaufentscheidung wegen der kompakten Bauweise. Diese eröffnet Möglichkeiten bezüglich Beobachtungsposition/-haltung, Montierungsart (Goto), fester Aufstellung (Kuppel) oder Transport.

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UwePilz Offline
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#929532 - 24/06/2012 18:26 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Avner]


> Uwe Schrieb " Bei großen Öffnungen verstärkt sich das Auskühlproblem,

Da ich es geschrieben habe, noch eine Bemerkung: ein Ausgleich der Temperaturdifferenz zu beiden Seiten der Glasplatte beschreibt man in der einfachsten Form durch den sog. Wärmeübergangswiderstand. Dieser hat die Einheit Watt pro Quadratmeter und Kelvin und beschreibt der Wärmstrom durch einen Flächenanteil bei gegebener Temperaturdifferenz.

Diesen bestimmt man, in dem man eine Stoffkonstante, nämlich die stoffbezogene Wärmeleitfähigkeit, durch die Materialdicke teilt. Die Wärmeleitfähigkeit hat die Einheit Watt pro Meter und Kelvin.

Bei dickerem Material fließt immer ein geringerer Wärmestrom durch einen Flächenanteil, das ist ja logisch. Die Formel zeigt es. Es wird durch die Dicke geteilt, geringere Dicke, mehr „Watt“ je Flächeneinheit und temperaturdifferenz.

Wenn nun die Korrekturplatte mit der Baugröße immer dicker wird, dann verstärken sich die Auskühlungsprobleme. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Auch das liegt eigentlich klar auf der Hand.

Ob ein gegebener SC gleicher Größe nun schneller auskühlt als ein Mak (selbst wenn wir es nur auf die Korrekturplatte beziehen), kann man natürlich nur sagen, wenn man die Wärmeübergangswiderstände beider Gläser kennt. Da die Korrekturplatten von SC sehr dünn sind (wenige Millimeter), und die von Mak sehr dick (einige Zentimeter), muss sich die stoffbezogene Wärmeleitfähigkeit der Gläser um den Faktor ~10 unterscheiden, um einen Gleichstand herzustellen. Ich habe keine Tabellen hier, aber an einen solch großen Unterschied glaube ich nicht.
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Bleibt dran, am Okular.
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Uwe Pilz. Astro-Seiten ~ FG Kometen

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#929533 - 24/06/2012 18:28 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MootzGMS]


Hallo Günther,

ich glaube so eine Mythosversicherung wird auch von der Humbug-Mülleimer angeboten biggrin

Grinsende Grüße, Karsten

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#929536 - 24/06/2012 18:35 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: MLudes]


Hallo Leute,

Antwort auf:
Die Wärme der Vorderlinse geht nach vorne weg nicht nach hinten, ...


diese Aussage ist wieder falsch. Die "Vorderlinse" erwärmt Luft
auf ihrer Vorder- und ihrer Rückseite. Sie strahlt auch Infrarot
in beide Richtungen ab.

CS, Karsten

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Sven_Wienstein Offline
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#929541 - 24/06/2012 18:45 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: UwePilz]


Hallo Uwe,

ich würde dem wirklich keinen großen Wert beimessen, denn die Hauptmasse ist der Spiegel und der sendet von unten im Tubus seine Konvektionsströmung durch den Strahlengang. Die Korrektorplatte wird im Tubus einen Warmluftkeil aufbauen und nur in der Taukappe ein in normaler Umgebung schnell verwirbeltes Seeing produzieren. Sie wird auch schnell kälter sein als die Luft im Tubus, auch wenn sie relativ dick ist.

Von Beitrag zu Beitrag wird mir aber klarer: Das geht am Problem vorbei. Damit ein gutes System auftrumpfen kann, muss man dafür sorgen, dass die auftretenden Warmluftschlieren verwirbelt werden. Aktivbelüftung und sei es nur eine Rundumlüftung im Tubus. Ab 8" Öffnung ist ein stehendes Bild ohne solche Lüftung eine Sache das Wartens - man wartet halt auch schonmal 12 Monate, bis die Bedingungen wieder passen. Bei 6" Öffnung mag man die Warterei noch in Stunden rechnen...

Clear Skies
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#929544 - 24/06/2012 18:47 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


Hallo Ecky,

es gibt nur drei Ratschläge die ich dir geben kann:

1) laß dich nicht für dumm verkaufen
2) schau selbst durch
3) kauf dir das Buch das User Telescopia geschrieben hat:

Harrie Rutten/Martin van Venrooij: Telescope Optics.

Da findest du zutreffende Informationen zu den optischen Systemen,
nicht Desinformationen wie in diesem Thread leider wieder anzutreffen sind.

CS, Karsten

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#929548 - 24/06/2012 18:55 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: astro_ebi]


Hallo Eberhard,

Antwort auf:
Im Mak (Zweispiegelsystem) wird mit der Meniskuslinse die Aberration und anders als bei Schmidt-Cassegrain-System auch die Koma korrigiert. Die nicht korrigierbaren Bildfehler Astigmatismus und Bildfeldwölbung sind beim Mak aber etwa nur halb so groß wie beim Schmidt-Cassegrain.


auch das ist so nicht richtig.
Es kommt ganz konkret auf den Maksutov-Typ an und es kommt
ebenfalls konkret auf den Schmidt-Cassegrain-Typ an
welche Aberrationen in welcher Höhe korrigiert werden können.

Schau dir mal die beiden Kapitel im sehr guten und dabei
erstaunlich preiswerten Buch "Telescope Optics" an.

Die Autoren geben wege an wie ein SC abgeändert sein muß
um die Koma zu korrigieren.
Sie zeigen auch daß manche Mak-Cassegrain-Typen die Koma korrigieren,
während das andere Typen nicht schaffen.

CS,Karsten

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astro_ebi Offline
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#929948 - 24/06/2012 20:05 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Jan_Fremerey]


Hallo Jan,

Auskühlen, also die Anpassung jeder Optik an die Außentemperatur ist immer notwendig, wenn das Gerät vorher an einem wärmeren Ort gelagert war. Die Auswirkungen der Temperaturanpassung sind vielfältig wie die Systeme:

@Jan
Antwort auf:
Spiegelnde Flächen sind für Strahlung weitgehend undurchdringlich.

Ich werde mein Haus abreißen lassen und aus bedampften Glas bauen...

Aber zurück zum Thema:
Lokale Temperaturunterschiede innerhalb der Optik und dem System erzeugen "warme" Luftströmungen, diese beeinträchtigen die Abbildungsqualität. Die Luftströmung folgt nach physikalischen Gesetzen immer von der Quelle, den warmen Teilen zur Senke, den kühleren Teilen.

Das ist beim Newton, SC, Mak und ähnlichen Konstruktionen immer gleich, die Luft bewegt sich vom Hauptspiegel aus nach oben aus dem Tubus hinaus. Der Hauptspiegel sieht die Objekte daher durch eine bewegte Luftströmung. Das Bild wird schlecht, das nennt man dann Tubusseeing.

Beim geschlossenen Tubus mit Spiegel (Objektiv) am hinteren Ende (Maksutov, Schmidt Cassegrain und ähnlichen Konstruktionen) erfolgt die Wärmeabgabe überwiegend über den Hauptspiegel und die Tubuswände, im geringerem Umfang über die Frontlinse. Die Luftunruhen konzentriert sich hier auf einen Bereich in unmittelbarer Nähe zum Hauptspiegel und zur Außenwand. Zusätzlich bildet sich bei geschlossenen Systemen vor der Frontlinse ein Stau.
Da die Außenwand thermischen Veränderungen ausgesetzt ist, wird auch hier die Luft durch äußere Einflüsse (Körperwärme, Elektronikanbauten u.A.) mit bestimmt. Diese Luftunruhe erzeugt ebenfalls eine teilweise deutliche Verschlechterung der Abbildungsleistung.

Die Wärmeabgabe eines geschlossenen Tubus dauert daher länger als bei einem offenen, oder ganz offenen Tubus wie bei Dir, da ein Wärmetransport durch Kontakt der "Innenluft" zur Wand und zur Frontlinse nicht durch eine (freie) Luftströmung geschieht. Deshalb muß bei einem geschlossenen System (SC, MAK) immer mit einer längeren Auskühlphasen gerechnet werden.

Oder man verkürzt sie mit Lüftern durch eben diese fehlende aber erforderliche Luftströmung. Zusätzlich führt ein äußeres Temperaturgefälle zu einem permanenten Temperaturgefälle innerhalb der optischen Komponenten.

Das ist auch alles keine "Autorität" oder gar Religion, sondern einfache Erfahrung...

@Karsten
Antwort auf:
Schau dir mal die beiden Kapitel im sehr guten und dabei
erstaunlich preiswerten Buch "Telescope Optics" an.


Ich habe das Buch schon länger und spreche von realen Erfahrungen und nicht vom machbaren.

...Jetzt sollte es aber gut genug an Informationsaustausch sein. Ich weiss jedenfalls mal wieder, warum ich nur selten in diesem Forum poste.

LG
Eberhard


Bearbeitet von astro_ebi (24/06/2012 20:20)
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astro_ebi Offline
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#929967 - 24/06/2012 20:47 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: ]


Hallo Karsten,

ich rede von Erfahrungen mit einem Intes Mak-Cass, wie im Ursprung vom Ekky angefragt.
Habe auf die schnelle nichts besseres gefunden aber Näheres auch mal hier:

http://www.fernrohrland.de/Frameset.html?/IntesMak/intesMak.html

Also bitte im Thema bleiben und nicht pauschal "Rundumschläge" verteilen.
Das ist inzwischen ein ganz schlechter Stil...

Gruß
Eberhard



Bearbeitet von astro_ebi (24/06/2012 20:48)
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#929971 - 24/06/2012 20:55 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: UwePilz]


Hi Uwe

wenn du den Begriff SC benutzt, dann bitte schreibe dahinter Meade/Celestron, denn nicht alle SC Platten sind Dünne !!!

Beim 9" Takahashi TSC war diese über 10 mm Dick !!

Lichtenknecker SC Platten waren auch deutlich dicker als wenige Milimter

Keller Schmidtplatten waren gar 20 mm Dick, weiss ich weiss ich diese beim letzten Run in Russland fertigen lies
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Viele Grüße
Markus Ludes

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#929975 - 24/06/2012 21:07 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Eckyyy]


ein kleines Schlusswort von mir zur Eingangsfrage aufgrund eigener Erfahrung mit dem was machbar ist:

Sowohl ein SC wie auch ein MCT können mit Ihren bekannten Limits perfekt gebaut werden. Sind beide gleichgut Gebaut und haben gleichgute Optiken, werden Sie identische Bildgüte zeigen.

Soweit das Theoretisch machbare.

Das SC hat seinen Ruf erhalten weil es als günstiges Massenprodukt mit vielen Kompromissen gebaut wird , mit ganz wenigen Selbstbauausnahmen wie es zum bsp. Matthias Wirth schon mal gezeigt hat.

Die bekannten guten Maks, ich nehme hier mal auch die nicht schlechten Chinesen Maks raus , also spreche ich von INTES, INTES MICRO, Questar, TEC/USA, Astro-Physics/USA, Quantum wurden stehts auf einem deutlich höherem Niveau gebaut und sind deswegen deutlich teure als massengefertige SC

Was ein relativ gut gebautes SC kostet, zeigte Takahashi mit dem TSC 225 , das sogar teurer war als ein gleichgroßer Mak , oder ein Opticon SC aus Niederlande, wo ein 10" OTA DM 15.000 kostete, und das vor 20 jahren.

Dies alles bdeutet aber nicht das man mit etwas Glück nicht auch ein ausgezeichntes SC bekommen kann, mann kan es lediglich nicht Bestellen !!! Den Mak dagegen schon .
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#929990 - 24/06/2012 21:56 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: astro_ebi]


Hallo Eberhard,

warum schreibst du denn dann nicht in dem Beitrag auf den ich geantwortet habe
konkret zu den Optiken die du verwendet hast anstatt pauschalisierend,
und deshalb unzutreffend?

CS,Karsten

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astro_ebi Offline
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#930003 - 24/06/2012 22:51 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: ]


Hallo Karsten,

ich schrieb:
Antwort auf:
Das sieht bei deinem benannten Intes-Mak natürlich anders aus. Im Mak (Zweispiegelsystem) wird mit der Meniskuslinse...
Also war das zum Thema und der Fragestellung, oder nicht?

Das wird Ekky verstanden haben, Du eben nicht. Trost

Aber ist das denn (inzwischen) normale Umgangssprache auf unsere Beiträge...
Antwort auf:
1) laß dich nicht für dumm verkaufen
2) schau selbst durch
3) kauf dir das Buch das User Telescopia geschrieben hat:

Wer wen wohl für dumm verkauft?

Gruß
Eberhard


Bearbeitet von astro_ebi (24/06/2012 22:53)
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Jan_Fremerey Offline
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#930077 - 25/06/2012 12:27 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Sven_Wienstein]


Original geschrieben von: Sven_Wienstein
Hallo Jan, wenn ich mir das so durchlese... Es geht doch an dem vorbei, was man jeden Tag beobachten kann.

Hallo Sven,

Du hattest das offenbar doch nicht so genau gelesen, denn Du bekräftigst ja mit Deinen Worten gerade das, was ich oben sage:
Original geschrieben von: Jan_Fremerey
die Wärmeabstrahlung des Hauptspiegels ins Innere des Tubus ist aufgrund der Verspiegelung sehr gering und jedenfalls zu vernachlässigen gegenüber der Konvektionskühlung.
Original geschrieben von: Jan_Fremerey
Wegen der Wärmeabstrahlung in den kalten Himmel (bis unter - 50°C in klaren Nächten) wird die Frontlinse kälter als der Hauptspiegel. Sie treibt daher - selbst wenn alle Komponenten längst "ausgekühlt" sind - im Inneren des Tubus eine stetige Luftzirkulation an mit entsprechendem Tubus-Seeing.

Gruß, Jan

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Sven_Wienstein Offline
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#930109 - 25/06/2012 15:58 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Jan_Fremerey]


Hallo Jan,

nein, gelesen schon, aber auch nochmal nein, bekräftigen nicht, aber keinesfalls widersprechen. Ich meinte nur, dass die Überlegungen nicht weiter führen. Vielleicht meinst Du das eigentlich auch, dann stimme ich Dir zu...

Clear Skies
Sven
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porsti55 Offline
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#930120 - 25/06/2012 17:00 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: Sven_Wienstein]


Hallo,

zum Auskühlverhalten empfehle ich die folgende Literatur: "http://www.astroselbstbau.homepage.t-online.de/auskuehlung.htm".

Diese Seite erklärt vieles und räumt mit jeder Menge Vorurteilen auf.

CS
Porsti

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Jan_Fremerey Offline
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#930127 - 25/06/2012 17:25 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: porsti55]


Hallo Porsti,

Vielen Dank für Deinen Hinweis auf diesen erfreulich klaren und instruktiven Bericht, dessen Ergebnisse weitgehend auch mit älteren Messungen von Kurt Schreckling im Einklang stehen.

Gruß, Jan


Bearbeitet von Jan_Fremerey (25/06/2012 17:30)

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P_E_T_E_R Offline
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#930164 - 25/06/2012 18:56 Re: Schmidt-Cassegrain und Alternative ? [Re: porsti55]


In der Tat, eine schöne Untersuchung der Abstrahlungseffekte von Martin Raabe

Woraus man wohl zweierlei Schlüsse ziehen kann:

(1) Isolierung des Tubus mit Rettungsfolie hilft vielleicht etwas
(2) thermisch beste Bedingungen hat man bei bedecktem Himmel zwinker


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