Teleskop für Planeten-AP

dave

Aktives Mitglied
Hallo
Ich habe mich die letzten 4 Jahre mit DS-AP beschäftigt. Planeten waren da nicht so interessant. Das scheint sich zu ändern.....
Aktuell habe ich:
  • UNC 8" f4-Newton
  • Esprit 100ED
  • Omegon VeTec 571
  • ASI664
  • 2.5xPowermate von Tele Vue
Ich habe vorgestern einen Versuch mit dem Esprit, Barlow und ASI664 gemacht. Den Newton habe ich nicht eingesetzt, da er momentan nicht einsatbereit ist. Das Bild von Saturn war das, was man auf astronomy.tools simulieren kann: mit einer Brennweite von 1375mm ist Saturn nicht sehr gross. Das Bildmaterial war nur Grütze.... Ab 3000mm Brennweite wird es interessant. Da bringt auch der Newton nicht viel mehr. Es muss also mehr Brennweite her!

Ich könnte ein 4-fach Barlow beschaffen. Das ergibt mit dem Newton immerhin 3200mm Brennweite. 4-fach Barlow.... wie sieht das die optische Qualität aus?
Baader hat eine 3x-8x-Barlow im System. Würde das mit dem Esprit Sinn machen?

Ich werde wohl da nicht herumkommen, ein neues Teleskop anzuschaffen. Ich suche keinen Allrounder sondern ein reines Planetenteleskop.
Die Pixelgrösse der ASI664 beträgt 2.9ym. Da würde ein f15-Gerät gut dazupassen.

Ich suche nicht das preisgünstigste System, sondern etwas, das von der Grösse und Gewicht handhabbar ist und eine gute optische Qualität abliefert.
Was für Möglichkeiten/Varianten kämen da in Frage?

Danke fürs Feedback.

Gruss David
 
Zuletzt bearbeitet:
So tief wie der Saturn im Moment steht, kann das Bildmaterial auch Grütze sein wenn technisch alles perfekt ist. Probiere mal Dein Glück am Jupiter. Ich würde auf jeden Fall zuerst das vorhandene Equipment ausnutzer bevor ich in ein neues Teleskop investiere.
 
Danke fürs erste Feedback. Das mit der Grütze war mein Fehler.
2000mm das sieht dann etwa so aus:
1728850488355.png


Bei 1375mm sieht es so aus:
1728850748994.png


ok, ein Versuch ist es wert.

Ich werde von einem Kollegen ein C8 ausleihen können. Mit der 2.5xBarlow sieht es dann so aus:

1728850590585.png


Gut, das sind dann 5000mm Brennweite.

Gruss David
 
Bist du bei der Größe sicher ?

Ich habe gerade meine alten Aufnahmen dursucht, hier ein Summenbild vom 02.09.21 noch mit Asi120mm, also 3,75 Pixelgröße und am 12" F5 Dobson ohne Barlow = 1500mm Brennweite.
Saturn_020921_233928_g4_ap9.jpg


Da kann man dann bei der Bildbearbeitung auch noch auf 200% hochgehen:
Saturn_020921_233928_g4_ap9_2p200_5.jpg


Gruß,
Holger
 
Danke fürs erste Feedback. Das mit der Grütze war mein Fehler.
2000mm das sieht dann etwa so aus:
Den Anhang 438164 betrachten

Bei 1375mm sieht es so aus:
Den Anhang 438166 betrachten

ok, ein Versuch ist es wert.

Ich werde von einem Kollegen ein C8 ausleihen können. Mit der 2.5xBarlow sieht es dann so aus:

Den Anhang 438165 betrachten

Gut, das sind dann 5000mm Brennweite.

Gruss David

Ich finde solche Simulationen für Deepsky ganz nett, um zu sehen ob ein Objekt ins Bildfeld passt, für Planeten taugen die meiner Meinung nur sehr bedingt, da es ja kaum was über die tatsächliche Größe aussagt.

Da besser manuell rechnen.
Mit 2.000 mm Brennweite, wie von Holger @komposer vorgeschlagen, bist du mit einer IMX571 Kamera bei einem Abbildungsmaßstab von 0,39“/Pixel.

Jupiter hat aktuell eine Größe von rund 43“ würde also ca. 110 Pixel groß sein, ohne nachträgliches vergrößern. Um sich das besser zu visualisieren, am besten mal in einem Bildbearbeitungsprogramm ein entsprechend großes Bild anlegen.

C8 ausleihen kann man machen, muss dann aber auch gut ausgekühlt und vorallem perfekt justiert sein, weil sonst bringt dir das Mehr an Öffnung und Brennweite auch nichts.

Grüße,
Alexander
 
Interessant.... ich war schon davon ausgegangen, dass die Grössenverhältnisse einigermassen passen sollten. Dann wäre ich mit dem Newton und 2.5xBarlow wohl nicht so schlecht dran.
Den C8-Vergleich (mit/ohne 2.5xBarlow) soll nur dazu dienen, ein Grössenverhälnis zu erhalten, wie es bei 2000mm resp. 5000mm aussieht. Das C8 scheint ca. 30 Jahre alt zu sein. Ich erwarte jetzt da keine Superqualität.

CS David
 
Hallo David,
vergiss die Geschichte mit dem Bildfeld/Bildausschnitt schnell wieder…was bei Planeten zählt ist das Sampling. Sprich welches Öffnungsverhältniss passt zur Pixelgröße.
Das können dir die Planetenspezialisten (Komposer z.B.) aber besser darlegen als ich…

Grüße Rainer
 
Das C8 scheint ca. 30 Jahre alt zu sein. Ich erwarte jetzt da keine Superqualität.

Umso besser. Das Alter taugt, wenn Verspiegelung ok, eigentlich nie/kaum als Qualitätskriterium. Keine Ahnung der genauen Geschicht von Celestron aber gut möglich das du da noch ein handretuschiertes, abgestimmtes System, das mit handwerklichen Können und Stolz darauf, zusammen gebaut wurde, in den Händen hältst.

Gut justiert und temperiert sind A&O unabhängig vom Alter - fast wie bei einem guten Wein ;-)

Grüße,
Alex
 
Hallo,

Planeten-Low-Budget-Gott Holger hat völlig Recht, mit 5000 mm Brennweite muss Saturn größer sein, ich hab den vor zwei Jahren mit 1260 mm Brennweite und 72mm Öffnung so abgelichtet, wie angehängt. Seitdem hab ich Planeten mit meinem Equipment nicht mehr versucht, obwohl ich sehr scharf darauf bin. Leider hab ich keine Lust auf Cassegrains oder große Newtons. Große Apos kann ich mir nicht leisten, außerdem hab ich dafür nicht die nötige Montierung, die ich mir auch nicht leisten kann und will. Daher muss es mit maximal 80mm gehen. Oder ein langer Achromat mit maximal 4 Zoll.

LG Olaf

IMG_3824.jpeg
 
umso besser... leider sieht das Wetter für die kommenden Tage eher bescheiden aus....

Ich habe noch kurz nachgerechnet (es hat mir keine Ruhe gelassen):

Das war das Bild mit 2000mm Brennweite und der ASI664 (2.9ym Pixelgrösse):

1728933116097.png

Das ergibt einen Pixelscale von 0.3 arcsec/pix
Wenn wir vom Durchmesser (Ring) von 43 arcsec ausgehen, dann sind das 143 Pixel
Die lange Sensorkante hat 2704 Pixel
Ok, das war jetzt etwas hemdsärmlig: Ich habe die Kantenlänge ausgemessen und bin auf 284mm gekommen
Der Durchmesser von Saturn (Ring) war 20mm
Das ergäben 2704/285*20 = 190 Pixel
Das gibt ein Verhältnis von 1.33
Saturn ist demzufolge ca. 33% zu gross abgebildet

Ok, bevor wir jetzt die grosse Diskussion lostreten: ich werde die Testaufnahme mit 2000mm und 2.9ym Pixelgrösse bei der nächsten Gelegenheit machen - vermutlich mit dem C8, da der Newton nicht einsatzbereit ist.
Ich bin echt gespannt, was dabei herauskommt.

CS David
 
Hallo David,
nutze bei der Aufnahme ROI „Region of interest“ damit wird nur ein definierter Teil des Sensors ausgelesen und du hast weniger leere Daten und mehr FPS. Dann erscheint der Planet auf dem Monitor auch größer.

Grüße Rainer
 
Das C8 scheint ca. 30 Jahre alt zu sein. Ich erwarte jetzt da keine Superqualität.
Hallo David,
die Celestron SCs mit orange Tubus aus den 80er können wie Alex schreibt ganz hervorragend sein.
Ich habe schon durch solche SCs beobachten können, die zeigten einen perfekten Sterntest.

Justage kann ein Thema beim SC werden.
Richtig justieren kann man das SC erst wenn es ausgekühlt ist und das kann dauern, da es ein geschlossenes System ist.
Auch bildet sich gerne ein Warmluftkissen oben hinter dem Korrektor, welcher dann einen Versatz des Fangspiegel vortäuscht.
Die Justage mit Bobs Knobs ist manchmal auch mehr ein Geduldsspiel, die haben zum Teil ein so starkes Losbrechmoment das an ein feinfühliges und genaues justieren nicht zu denken ist.

Bei der Höhe von Saturn und der Öffnung spielt die Atmosphärische Dispersion eine Rolle, also ist eigentlich ein ADC, oder RGB angesagt.
LG
 
Bin gespannt, was das Teil bringt. Der Kollege ist noch im Urlaub. Am kommenden Montag sollte ich es haben. Da das Wetter eh nicht mitmacht, ist das auch nicht so kritisch.

CS David
 
Guten Tag
Das C8 ist hier - es ist die schwarze Ausführung. Gestern Abend war mehr oder weniger klare Sicht.
Eine erste Aufnahme ohne Barlow - mit der ganzen Sensorfläche - ergab das hier:

1729492704721.png


Das passt mit astronomy.tool gar nicht so schlecht zusammen:
1729492769799.png


Ich habe im Folgeschritt ROI auf 640x480 reduziert.
Dabei kam das heraus:

1729492897129.png


Das ist ja für den ersten Versuch gar nicht mal so schlecht, wenn ich bedenke wie stark das gewabbert hatte und ich den Fokus nur Handgelenk mal Pi einstellen konnte. Die Grösse ist ca. 140 Pixel und passt somit zur vorgängigen Berechung gut zusammen.

Den Folgeversuch mit der Barlow musst ich abbrechen, da Saturn "nicht mehr auffindbar" war.

Ich werde das noch vertiefen und einen Vergleich mit dem Newton machen.

CS David
 
Hallo David,

ja, da ist deutlich mehr zu sehen, wenn auch etwas ‚verschmiert‘. Für deine Tests reicht es jedoch allemal, um herauszufinden was in etwa machbar ist.

Für Folgeaufnahmen würde ich dir empfehlen, nur bei vergleichsweise gutem Seeing/stabilen Wettersituationen sowie Saturn in optimaler Horizonthöhe neue Sequenzen aufzunehmen. Dann ist es auch einiges einfacher, den Fokus optimal zu treffen.

Viele Grüße
Werner
 
ine erste Aufnahme ohne Barlow - mit der ganzen Sensorfläche - ergab das hier:
Ich habe im Folgeschritt ROI auf 640x480 reduziert.
Ja macht Sinn um die Framerate zu erhöhen.
Aber in den Bildbeispielen macht das den Eindruck, dass der Saturn dabei unterschiedlich groß abgebildet wird.
Wahrscheinlich hast du das Bild mit der gesamten Sensorfläche für das Forum verkleinert oder das wurde automatisch gemacht.
Außerdem ist es überbelichtet.

Gruß,
Holger
 
Hallo David,

ach bei Saturn tut sich nicht viel, da kannst du locker 5 Minuten aufnehmen.
Nur wenn die Monde mit dabei sein sollen würde ich unter 2 Min. bleiben.

Bei Jupiter sieht das etwas anders aus, der rotiert schneller. Da würde ich auch unter 2 Min. bleiben.
Mars ist wieder langsamer, da gehen schon locker 3 - 4 Min.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

Saturn kannst du ruihig 1 Minute aufnehmen, bei Jupiter ist das wegen der schnellen Eigenrotation die Obergrenze. Saturn hat eine tolerantere Oberfläche für die Eigenrotation. Da ändert sich der Eindruck der Oberfläche kaum wahrnehmbar.

LG Olaf
 
Guten Abend
Ich hatte am Montag einen weiteren Versuch mit dem C8 an Saturen unternommen. Ich habe 1 Minute aufgenommen. Dabei kam folgendes heraus:

1730319604554.png


Das ist schon besser, jedoch noch nicht das, was ich mir vorstelle. Ich verwende die ASI664. Die hat ein AR-Schutzglas. Ich hatte keinen zusätzlichen Filter verwendet. Braucht es einen IR-Sperrfilter?

CS David
 
Guten Abend
Ich hatte am Montag einen weiteren Versuch mit dem C8 an Saturen unternommen. Ich habe 1 Minute aufgenommen. Dabei kam folgendes heraus:

Den Anhang 441681 betrachten

Das ist schon besser, jedoch noch nicht das, was ich mir vorstelle. Ich verwende die ASI664. Die hat ein AR-Schutzglas. Ich hatte keinen zusätzlichen Filter verwendet. Braucht es einen IR-Sperrfilter?

CS David
Hallo David,

sobald Glas mit ins Spiel kommt JA !

Gruß,
Holger
Hallo Holger
Da ist ja die Meniskuslinse. Leider habe ich aktuell keinen uv/ir-cut Filter. Ich kann das jetzt schwer einschätzen: was würde ein IR-Sperrfilter bei obiger Aufnahme bringen?

CS David
 
Hallo David,

ich habe jetzt keinen Vergleich beim Newton mit Barlow aber beim M42 Objektiv hatte ich einmal den Sperrfilter vergessen:

Ein Beispiel mit Barlow und ADC am Dobson habe ich aber doch noch.
Den ADC kann man am Stern mit einem Violett-Filter einstellen. Der Filter ist offen im UV nahen Bereich macht dann zu und hat im IR Bereich ein Leck.
Und schon kommt es zu verschobenen Doppelbildern.
adc-stern-asi120mmts47neu.jpg

Bild 1 zeigt das sehr gut. Der helle Stern ist IR und darunter der schwächere verschobene UV Stern.

Beim Saturn kann dann diese Verschiebung schon für Unschärfe sorgen.

ABER:
Meist wird das Seeing dir einen Strich durch die Rechnung machen.
Hier z.B. ein schlechtes Summenbild von mir
Saturn_120824_045000_lapl5_ap120.jpg

und eines bei guten Bedingungen
Saturn_221024_225957_lapl5_ap1287.jpg

Das obere Bild ist leider häufig die Realität und das untere leider eher die Ausnahme.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holgar
danke für die Ausführungen. Ich werde heute mit dem C8, ASI664 und 2.5xBarlow einen Test machen. Das könnte eine kleinere Herausforderung werden....
Den Sperrfilter habe ich natürlich noch nicht.
Wie ist es eigentlich, wenn ich den Newton (8"/f4) nehmen würde: Dort brauche ich bei DeepSky zwingend den Komakorrektor (2"). Bei Planeten-AP wird der wohl nicht verwendet, da es erstens wohl ein Problem mit dem Arbeitsabstand gäbe und zweitens wegen des kleinen Chips nicht notwendig ist. Liege ich da richtig?

CS David
 
Hallo David,

bei den kleinen Astrokameras sollte Koma eigentlich keine Rolle spielen, da ja nur der zentrale Bereich erfasst wird.

Gruß,
Holger
 
So, ich habe noch etwas herumexperimentiert. Mit IR-UV-Cutfilter und 1-2 min Aufnahmezeit habe ich mit dem C8 und ASI664 folgendes erhalten (100%):

1731851100823.png


Das entspricht etwa dem, was ich bereits erreicht hatte.

Mit der 2.5-Barlow (TeleVue Powermate) war es praktisch nicht möglich, sauber zu fokussieren.
Hier die 100%-Ansicht:
1731851544465.png


Ich vermute, dass das C8 noch nicht richtig ausgekühlt war. Trotz Tauschutzkappe war die Meniskuslinse nach 2-3h beschlagen. Das kenne ich vom Newton nicht.

Ich habe heute Nachmittag noch folgenden Versuch gemacht:

C8 mit ASI664 (2000mm Brennweite)
1731851766832.png


Newton mit ASI664 und 2.5-Barlow (2032mm Brennweite) - nicht der ganz identische Bildausschnitt:
1731851926121.png


Was auffällt:
  • Bei der Newtonvariante scheint die Brennweite grösser als der theoretische Wert von 2032mm zu sein. Ich bin (war) der Meinung, dass die Powermate praktisch nicht auf den Abstand Barlow-Sensor reagiert. Dem scheint nicht gaz so zu sein....
  • Die Newton-Variant bildet etwas schärfer ab

In einem nächsten Schritt werde ich den Newton am Saturn einsetzten. Das C8 werde ich nächstens wieder zurückgeben. Der Vorteil des C8 ist das Gewicht und die Handlichkeit.

CS David
 

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  • 1731851365717.png
    1731851365717.png
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Hi!

Kurzer Hinweis zum Test vom C8 bei Tag: Die gelten zurecht als tagblind, weil es ohne Taukappe leicht zu Reflexionen und Kontrasteinbruch kommen kann – das Teleskop fängt ja bei der Schmidtplatte an. Bei Nacht sieht das wieder ganz anders aus.

Beim Newton dient der Tubus als Tauschutzkappe für den Spiegel, das fehlt für die Schmidtplatte natürlich. Also: Ausreichend lange Taukappe drauf.

Dein Saturn zeigt oben und unten andersfarbige Farbsäume, da scheinst du die Lichtbrechung in der Atmosphäre aufgenommen zu haben. Probier mal, RGB separat zu bearbeiten und wieder zusammenzufügen, oder einen ADC. So hoch steht Saturn ja grad auch nicht.

Rein vom Sampling wäre den üblichen Faustregeln zufolge wohl um die f/15 besser für die Pixelgröße deiner Farbkamera, da bist du schon im Oversampling.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex
Danke für die Info. Die atmosphärische Dispersion habe ich gesehen. Da müsste wohl ein ADC her. Das ist für mich momentan gar nicht so relevant. Es geht primär um die Frage geht: was geht mit meinem aktuellen Equipment am Planet (Saturn)?

Zur Faustregel: ca. 5 x Pixelgrösse sollte dem Öffnungsverhältnis eintsprechen - korrekt?

Die Pixelgrösse der ASI664 beträgt 2.9ym. Das erägbe ein Öffnungsverhältnis von 14.5. Das Öffnungsverhältnis des C8 liegt theoretisch bei 10 - ist also zu klein. Eine 1.5xBarlow würde hier gut passen.
Der 8Zoll/f4-Newton kommt mit der Barlow auch auf ein Öffnungsverhältnis von 10. Für den Newton bräuchte ich eine 4xBarlow. Da ist das Marktangebot relativ klein. Wie es dann mit dem Fokussieren aussieht, ist ein weiterer Punkt.

Zum Abstand Barlow-Sensor: ich habe versuchsweise den Abstand um 35mm vergrössert. Der Verlängerungsfaktor hat sich um ca 3% verändert - ist also vernachlässigbar.

CS David
 
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