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Plejaden am 30.9.2016

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  • Besitzer Klaus_Fischer
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Hallo liebe Sternenfreunde,

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es dann nach Mitternacht doch noch aufgeklart, die Cirruswolken waren verschwunden, und so konnte ich, nachdem ich vorher vergeblich mit Andromeda gekämpft hatte, noch dieses Bild von den Plejaden aufnehmen.

22 Einzelbilder a 2 Minuten, Canon EOS 60D mit 70-200 f2.8 bei 200mm mit f3.5 aufgenommen.

Verarbeitet mit DSS, Fitswork.

Die helleren Sterne sind etwas ausgebrannt - beim nächsten Versuch werde ich wohl auch geringere Belichtungszeiten zusätzlich aufnehmen, und dann mal versuchen, die Bilder zu kombinieren.

Für weitere Tipps wäre ich sehr dankbar, da ich mit der Bildverarbeitung immer noch sehr kämpfe...

Schöne Grüße,
Klaus
Hi Klaus,

wenn Du das Bild schon in Fitswork hast, versuche die Funktion "Umgebung als Schwarzwert" und "Pixel als Weißwert" anzuwenden.
Dadurch sollte das Bild schon deutlich in die richtige Richtung kommen was die Farbgebung angeht.
Etwas mit der Farbkorrektur und dem Histogram spielen, habe das in Gimp gemacht und selbst mit dem recht stark komprimierten Bild hier aus dem Forum noch einiges rauholen können.


Gruß

Giuseppe
 
Hallo Giuseppe,

vielen Dank für den Tipp - ich habe das mal bei mir in Fitswork mit dem unkomprimierten Bild ausprobiert.

Das mit dem Schwarzwert hat das Bild im Hintergrund dunkler gemacht, was ich ganz angenehm fand, da es dann mehr nach Nachthimmel aussah. Außerdem haben die Histogrammkurven sich etwas verschoben.
Was dann aber bei mir eher keinen sichtbaren Unterschied mehr gemacht hat, war das mit dem Weißwert.

Auch wenn das jetzt mehr in Richtung Bildverarbeitung geht, und eigentlich in ein anderes Unterforum gehört...:

Woran erkennt man denn, dass die Farbgebung "in die Richtige Richtung" geht...? Ist das dann der Fall, wenn man einen korrekten Weißabgleich hat? Und wie erreicht man den? Wenn die Histogrammkurven für R,G,B übereinander liegen?
Eigentlich müsste doch die Funktion "Pixel als Weißwert" so was liefern - die hellen Sterne sahen bei mir da aber danach nicht wirklich weiß aus...?
Bei den Plejaden dominiert ja der Blauanteil - wohingegen bei Wasserstoff-Nebeln eher rot dominiert - entsprechend müssten doch auch die Schwerpunkte der Histogrammkurven anders liegen und dominieren - woher weiß man beim Bearbeiten, ob es gut ist? Oder ist das letztendlich nur Geschmackssache?

Bitte entschuldigt die aus eurer Sicht evtl. doofen Fragen, aber ich hab da echt zu wenig theoretischen Hintergrund...

Schöne Grüße,
Klaus

 
Ich bin jetzt kein Experte in EBV ich bearbeite meine Bilder nach persönlichem Geschmack. Was ich gelesen habe sollten die Kurven überlagern.
Beim "Punkt als Weißwert nehmen" solltest du einen Stern wählen der weiß aber nicht zu hell ist und nicht ausgebrannt.


Ansonsten ist der Weißabgleich nicht so wichtig, wenn Du im RAW fotografierst, kannst Du später in der Software das steuern.

Deepskystacker kann das.


Hier ein interessanter Link

Am Seitenende geht es weiter zu Seite 2 dann zu Seite 3

Gruß

Giuseppe
 

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Klaus_Fischer
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