Hallo gemeinsam,
diesmal kein Osterscherz und kein Prima-Aprilis ;-)
Vorgestern gab es einige Wolkenlücken und ich konnte die vor paar Tagen eingetroffene DMK 31 testen. Das Ergebnis hat trotz des schlechten Seeings alle meine Erwartungen übertroffen :-)
Ich dachte schon, dass das in die Jahre gekommene h-Alpha Teleskop keine scharfe Bilder liefern kann. Aber das Problem liegt an bisherigen Versuchen mit meiner Spiegelreflexkamera und nicht an der Optik. Die beiden Fotos (vor allem das Wunderwerk eines Stakens) zeigen, dass es doch geht und dass bei mehr Erfahrung bestimmt noch bessere Ergebnisse möglich sein werden.
Mut zum Erforschen des ca. 20 Jahre alten h-Alpha-Teleskopes hat mir vor allem Reinhard Pamkrath gemacht. Dafür danke ich ihm :-)
Spannend finde ich hier bei dem ersten Foto die Tasche. dass die Umgebung um den Sonnenfleck im Vergleich zu dem Rest der Sonne scharf geworden ist. Das liegt aber an der geringen Anzahl der Punkte, die ich im Registax vor dem Summenbild gesetzt habe.
Ich hoffe, die ersten Summenbilder aus meiner Werkstatt finden bei Euch ein wenig Gefallen. Jetzt habe ich richtig Blut geleckt. Aber zuerst muß wieder die Sonne scheinen ;-)
Viele Grüße und cs
Witold
PS: Am Abend konnte ich nicht aushalten und wollte trotz sehr schlechten Seeings sofort die Kamera und den Regisrtax am Jupiter testen. Dafür habe ich auch unserem 8" Basma MAK das First Light gewährt. Noch vor den ersten Wolken konnte ich meinen ersten Jupiter verwirklichen. Auch wenn nicht so dolle: es macht mir echt viel Freude :-)