003sec
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
im Moment steht bei mir alles auf Grün. Tatsächlich ist es so, dass es mich richtig angefixt hat, dem ollen Mond mit Grünfilter möglichst feine Details abzuringen. Dabei ringe ich sie ja eigentlich eher dem irdischen Seeing ab, und das war am 23.5. mal wieder so richtig gut und zwar teilweise vor Sonnenuntergang. Der Kontrast war zu dieser frühen Stunde überhaupt nicht gut, aber die Schärfe. Dieses Mal sollte es kein Spaziergang, sondern eine echte Wanderung werden. Nebenbei gab es einen Ausflug auf die Venus, den habt ihr sicher schon gesehen.
Ich habe jeweils 5-10 Mal 30 Sekunden gefilmt. Diese 30 Sek. deshalb, weil ich am Dobson ja eine Bildfelddrehung habe. Allerdings ließen sich so auch besser die guten Momente von den schlechteren trennen, weil die Qualitätsanalyse doch sehr kontrastabhängig ist und je dunkler es wurde, umso qualitätsvoller bewertete AS! das Bild.
Diesmal habe ich versucht, auch mal seltener gezeigte Regionen abzulichten. Trotzdem als ersten Posidonius.
Manchmal sage ich: „Ja, ja, aber Luft nach oben ist immer noch.“ Hier aber bin ich wohl doch mit 16" so ziemlich am Ende, vermute ich.
Dann etwas Unerwartetes:
Die beiden Krater Werner und Aliacensis bei sehr flachem Sonnenstand. Soweit klassisch.
Dann habe ich mal versucht, die Schatten heller zu bearbeiten. Am Ende sogar noch mal neu gestackt mit 67 % Verwendungsrate.
Die Bodenstrukturen sind eindeutig auch im Schatten zu erkennen. Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches, denn wir kennen ja das aschgraue Licht. Vom Mond aus gesehen ist Halberde und die ist sicher recht hell. Aber die Strukturen am Kraterboden werfen Schatten. Sie sind eindeutig aus einer Richtung beleuchtet, und zwar genau entgegen der Sonnenrichtung. Der Zentralberg wirft quasi einen "Gegenschatten". Die Ursache ist der hell beleuchtete Kraterrand. Die oberste Region des Randes steht im Sonnenlicht. Dieses streut zurück in den Krater und beleuchtet das Innere. Man sieht auch, dass oberhalb und außerhalb der Krater so gut wie keine Strukturen zu sehen sind. Ganz nebenbei sind das auch meine ersten Spikes am Mond.
Ebenfalls hart im Licht Aristillus und Autolycus
genau wie Cassini
Mond Nordpol:
und auch Südpolregion. Allerdings war die Libration nicht günstig. Der eigentliche Pol liegt hinter dem Horizont.
die Region W.Bond
Limit erreicht, im nächsten Beitrag geht's weiter.
im Moment steht bei mir alles auf Grün. Tatsächlich ist es so, dass es mich richtig angefixt hat, dem ollen Mond mit Grünfilter möglichst feine Details abzuringen. Dabei ringe ich sie ja eigentlich eher dem irdischen Seeing ab, und das war am 23.5. mal wieder so richtig gut und zwar teilweise vor Sonnenuntergang. Der Kontrast war zu dieser frühen Stunde überhaupt nicht gut, aber die Schärfe. Dieses Mal sollte es kein Spaziergang, sondern eine echte Wanderung werden. Nebenbei gab es einen Ausflug auf die Venus, den habt ihr sicher schon gesehen.
Ich habe jeweils 5-10 Mal 30 Sekunden gefilmt. Diese 30 Sek. deshalb, weil ich am Dobson ja eine Bildfelddrehung habe. Allerdings ließen sich so auch besser die guten Momente von den schlechteren trennen, weil die Qualitätsanalyse doch sehr kontrastabhängig ist und je dunkler es wurde, umso qualitätsvoller bewertete AS! das Bild.
Diesmal habe ich versucht, auch mal seltener gezeigte Regionen abzulichten. Trotzdem als ersten Posidonius.
Manchmal sage ich: „Ja, ja, aber Luft nach oben ist immer noch.“ Hier aber bin ich wohl doch mit 16" so ziemlich am Ende, vermute ich.
Dann etwas Unerwartetes:
Die beiden Krater Werner und Aliacensis bei sehr flachem Sonnenstand. Soweit klassisch.
Dann habe ich mal versucht, die Schatten heller zu bearbeiten. Am Ende sogar noch mal neu gestackt mit 67 % Verwendungsrate.
Die Bodenstrukturen sind eindeutig auch im Schatten zu erkennen. Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches, denn wir kennen ja das aschgraue Licht. Vom Mond aus gesehen ist Halberde und die ist sicher recht hell. Aber die Strukturen am Kraterboden werfen Schatten. Sie sind eindeutig aus einer Richtung beleuchtet, und zwar genau entgegen der Sonnenrichtung. Der Zentralberg wirft quasi einen "Gegenschatten". Die Ursache ist der hell beleuchtete Kraterrand. Die oberste Region des Randes steht im Sonnenlicht. Dieses streut zurück in den Krater und beleuchtet das Innere. Man sieht auch, dass oberhalb und außerhalb der Krater so gut wie keine Strukturen zu sehen sind. Ganz nebenbei sind das auch meine ersten Spikes am Mond.
Ebenfalls hart im Licht Aristillus und Autolycus
genau wie Cassini
Mond Nordpol:
und auch Südpolregion. Allerdings war die Libration nicht günstig. Der eigentliche Pol liegt hinter dem Horizont.
die Region W.Bond
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