frasax
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Diese Nebelregion im Sternbild Vulpecula (Füchschen) wird oft als „Loch Ness Nebel“ bezeichnet, aufgrund der Ähnlichkeit des markanten Dunkelnebels mit dem vermeintlichen Monster von Loch Ness. Bei der Bildbearbeitung kam mir allerdings noch ein anderes Märchen in den Sinn: die Bremer Stadtmusikanten, mit dem Esel ganz unten, darüber Hund und Katze, und ganz oben thront der Hahn. Wenn ich behaupten würde, ich hätte den Bildausschnitt bewusst so gewählt, würde ich lügen. Geplant war lediglich, den hellen Stern Alpha Vulpeculae nicht an den Bildrand zu setzen, um Artefakte zu vermeiden. So entstand der Eindruck der übereinandergestapelten Tiere ganz von selbst.
Das zentrale Objekt der Aufnahme sind die beiden blauen Reflexionsnebel vdB 126, die auch unter den Bezeichnungen LBN 133 und LBN 134 bekannt sind. Sie liegen inmitten der opaken Dunkelwolken LDN 768, 769, 772 und 781. Beleuchtet wird vdB 126 vom Stern HD 182918 der Spektralklasse B.
Eine weitere Dunkelwolke erstreckt sich nördlich von vdB 126: LDN 779, 781, 782, 783 und 784.
Über den Dunkelwolken steht der hellste Stern des Sternbilds Füchschen, Alpha Vulpeculae, auch Anser genannt. Ein 4,44 mag heller Roter Riese der Spektralklasse M0. Noch etwas weiter oben leuchtet der schwächere Stern 8 Vulpeculae, ein 5,8 mag heller Stern der Spektralklasse K3III.
Erwähnenswert sind außerdem die beiden offenen Sternhaufen NGC 6800 und NGC 6793, die jeweils am oberen und unteren Bildrand hineinragen, dort aber leider etwas angeschnitten sind.
Aufgenommen wurde das ganze während zwei Augustnächten um die Perseiden/SoFi herum.
Aufnahmedaten findet ihr auf meiner Homepage
CS Frank
Das zentrale Objekt der Aufnahme sind die beiden blauen Reflexionsnebel vdB 126, die auch unter den Bezeichnungen LBN 133 und LBN 134 bekannt sind. Sie liegen inmitten der opaken Dunkelwolken LDN 768, 769, 772 und 781. Beleuchtet wird vdB 126 vom Stern HD 182918 der Spektralklasse B.
Eine weitere Dunkelwolke erstreckt sich nördlich von vdB 126: LDN 779, 781, 782, 783 und 784.
Über den Dunkelwolken steht der hellste Stern des Sternbilds Füchschen, Alpha Vulpeculae, auch Anser genannt. Ein 4,44 mag heller Roter Riese der Spektralklasse M0. Noch etwas weiter oben leuchtet der schwächere Stern 8 Vulpeculae, ein 5,8 mag heller Stern der Spektralklasse K3III.
Erwähnenswert sind außerdem die beiden offenen Sternhaufen NGC 6800 und NGC 6793, die jeweils am oberen und unteren Bildrand hineinragen, dort aber leider etwas angeschnitten sind.
Aufgenommen wurde das ganze während zwei Augustnächten um die Perseiden/SoFi herum.
Aufnahmedaten findet ihr auf meiner Homepage
CS Frank