12" Dobson und Zubehör?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

niemandanders

Mitglied
Hallo,

Ich würde mir gerne ein 12" Newton mit Dobson Montierung zulegen.
Sehen möchte ich damit vorwiegend Deepsky Objekte, will mir aber auch die Möglichkeit zur Planetenbeobachtung offen halten.
Ich wohne in einer Kleinstadt und werde zeitlich eher selten dazu kommen, diese zum beobachten zu verlassen.
Es sollte also alles "Terrassen-tauglich" sein.

Ich habe da schon eine grobe Vorstellung, und hätte gerne eure Meinung.



1. Teleskop

Aufgrund des Preises hätte ich jetzt an ein GSO 300\1500 gedacht, wobei sich hier die Frage stellt, ob das normale reicht oder ob es die deluxe Version sein sollte?
Die deluxe Version bietet 1:10 Untersetzung im Auszug, und eine bessere Lagerung auf beiden Achsen. Dazu 2 Okulare anstatt einem, die ich aber vermutlich sowieso ersetzen werde.

Alternativ bin ich auf der Suche nach einen günstigen gebrauchten 12".



2. Filter

Ich fange mal mit den Filtern an, da sich mir hier eine Grundsatzfrage stellt:
1,25" oder 2"??
Da Deepsky Objekte stark unterschiedliche Größen haben, möchte ich auf jeden Fall Filter, die ich für alle meine Okulare verwenden kann.
Ich habe dann erst versucht, mir alles in 1,25" zusammen zu stellen, bin aber daran gescheitert, ein Okular mit niedriger Vergrößerung und großem Gesichtsfeld zu finden...
Es muss also anscheinend 2" werden?
Leider sind 2" Filter aber deutlich teurer als ihre kleinen Versionen...

Würde ich sehr viel Sicht verlieren, wenn ich hier zu billigen Filtern greife? Oder sollte man tatsächlich die 200Euro pro Filter investieren (z.B. Astronomik oder gar Lumicon?)

Die Frage wäre, ob man sich dann mit "billigen" Filtern eindeckt (UHC, OIII, H-Beta, Polfilter), oder ob man sich erstmal nur einen wirklich hochwertigen UHC Filter kaufen sollte?
Ich möchte auf keinen Fall in etwas investieren, was ich später wegwerfe und dann gegen etwas neues ersetze.
Der Vorteil sollte dann aber auch wirklich den doppelten Preis und den Verzicht auf die breite Palette an Filtern rechtfertigen.
Sieht man in einem hochwertigen UHC vielleicht sogar besser OIII und H-Beta Objekte, als in einem billigen OIII oder H-Beta Filter?



3. Okular mit geringer Vergrößerung

Gehen wir mal davon aus, dass ich bei meinen Absichten um 2" nicht herum komme, und fangen wir mit den kleinen Vergrößerungen an.


Hier hätte ich gerne ein Übersichtsokular mit maximalem Feld, was dann auch für ausgedehnte Objekte taugt.
Hier bin ich mir schon relativ sicher, schwanke aber zwischen diesen beiden:
William Optics 2" SWAN 40mm 72°
Oder
Omegon 2" 38mm 70°
Von den Daten hätte ich jetzt zum Williams gegriffen, allerdings gib es im Shop den Verweis darauf, dass das Omegon eine besseres Preis/Leistungs Verhältnis habe.
Aber was soll an dem wirklich besser sein? Die 7Euro sind mir da jetzt ziemlich egal.

Besteht bei so einem großen Feld eigentlich die Gefahr, dass es zu groß ist, und ich die Ränder des Spiegels/Tubus oder darüber hinaus sehe?



4. Okular mit hoher Vergrößerung

Da mein Startbudget jetzt langsam die Schmerzgrenze erreicht, bleibt wohl nur noch Raum für ein weiteres Okular, aber was für eins? Ein großes Feld und Augenabstand um 20mm mit großer Augenlinse sollte es immer sein.

Auch wenn das ein großer Sprung ist, und mir dazwischen sicherlich etwas fehlen wird, würde ich als zweites Okular gerne auf die hohen Vergrößerungen gehen.
Sollte ich mich hier an die Standardvergrößerung von 300x halten und zu 5mm greifen, oder kann ich es auch noch weiter ausreizen und vielleicht auf 3,5mm oder weniger gehen? (bitte bedenken, dass ich wohl oft auch nur aus dem Garten beobachten werde und selten aufs Land komme)

Oder übertreibe ich es hier, und es gibt viel zu wenig Objekte für 300x? Es wäre andersrum aber ein blödes Gefühl, nicht wenigstens die Standardvergrößerung zur Verfügung zu haben....

Wenn die Größe geklärt ist, stellt sich die Frage welches Okular?
Hier hatte ich mit den Omegon Redline SW 2" geliebäugelt, da sie trotz geringer Brennweite große Linsen und 70° haben, und laut Beschreibung nicht schlecht sein sollen.
Mir wurde dann aber dazu geraten, die mehr als doppelt so teuren Vixen LVW mit 65° zu verwenden.
Ich möchte natürlich ein soweit wie möglich scharfes kontrastreiches Bild, und ich möchte wie gesagt auf keinen fall etwas kaufen, dass ich später ersetze und wegwerfe. Aber ist das Vixen wirklich so viel besser?



5. Hier noch ein paar dumme Fragen:

Sammelt ein 2" Okular mehr Licht, so dass ich damit lichtschwächere Objekte erkenne als in kleinen Okularen? Oder ist der Strahl bis zum Okular so weit gebündelt, dass das keinen Unterschied macht?

Oder ist vielleicht umgekehrt so, dass ich in einer großen Augenlinse sogar weniger sehe, weil sich das schwache Licht auf eine viel größere Fläche verteilt als bei kleinen Linsen?

Ist eine hohe Anzahl von Linsen bei Deepsky von Vorteil?
Ich weiß, es werden viele Linsen benötigt, damit das Bild verzerrungsfrei, randscharf und frei von Farbfehlern ist.
Aber kommt es bei Deepsky nicht viel mehr darauf an, so viel von dem schwachen licht wie möglich durch zu lassen?
Jede Linse schluckt doch etwas Licht und dunkelt ab?


Ich hoffe das war nicht zu viel...

Danke im Voraus!
Alex
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Alex,

mal einige Anmerkungen:

zu 2.: Polfilter brauchst Du wahrscheinlich nicht, H-beta nur selten. Ist was für später.

Nimm diese Nebelfilter besser 2", denn die passen in den Adapter auf 1,25", sind somit für alle Okulare geeignet. Ich bevorzuge inzwischen Markenfilter. Bei [O III] ist der Baader zar für Landhimmel zu hart, in der Stadt dagegen zeigt er Vorteile gegenüber teureren Filtern.

zu 3.: Die Austrittspupille sollte nicht größer als Deine Augenpupille sein, ich würde 1 mm darunter bleiben. Maximale Okularbrennweite am 1:5-Teleskop somit f_Ok<=5*(Augenpupillendurchmesser-1 mm)

zu 4.: Ein weiteres Okular ist etwas wenig, 1 mm AP ist zwar sinnvoll, aber für DS-Objekte wird gerne ein Wert von 3 mm genannt. Das wäre dann ein 15-mm.

Die LVW gelten als eine sehr gute Wahl bei schnellen Teleskopen.

zu 5.: Das Steckmaß sagt aus, welche Feldblende maximal möglich ist, stellt also einen Anhaltspunkt für das maximale wahre Gesichtsfeld dar. Über die Helligkeit sagt das nichts aus.

Mehr Linsen können eine bessere Korrektur geben, was besonders am Rand sichtbar wird. Eine gute Vergütung reduziert Lichtverluste deutlich, da stören die vielen Linsen dann nicht so sehr.

Grüße

fquadrat


 
Der GSO Dbson hat einen Adapter von 2" auf 1.25" und in diesen passen 2" Nebelfilter.
Investiere in 2" Nebelfilter und in Markenware, Du wirst es nicht bereuen.
Du musst nicht alle Filter auf einmal kaufen, die Frage ist nur mit welchem Filter anzufangen:
Angefangen mit einem Astronomik UHC, kürzlich einen OIII Filter von Asronomik gebraucht erstanden, ganz ehrlich gesagt, bei mir ist der OIII momentan Favorit

CS
Tom
 
Hallo Niemandanders,

anbei meine Einschätzungen zu ein paar Punkten.

zu 1.: die 1:10 Untersetzung ist kein muss, aber ich habe diese an meinem Dobson kürzlich nachgerüstet und würde diese nicht mehr missen wollen.

zu 2.: Hier scheiden sich die Geister: man kann halt mit einem 2" Filter diese mit 2" und 1,25" Okularen verwenden, ich mache dies so, ob es das einem Wert ist, muss man selber entscheiden. Es gibt doch einige Objekte, die mit einem 2" Übersichtsokular und Filter schön anzusehen sind (z.B. Cirrus-Komplex). Bei Filter unbedingt Geld investieren, da lohnt es sich auf jeden Fall. Ich selber habe meinen Filter (OIII-Astronomik) gekauft, nachdem ich an einem Abend verschiedenen Filter getestet habe, da könnte man fast sagen, man erkennt die Qualität am Preis).
Die Reihenfolge der Filter ist eine Sache, bei welcher man unterschiedliche Meinungen erhält: Ich habe mit einem O-III angefangen, dieses Jahr folgt noch ein UHC. Beide haben Ihre Vorzüge bzw. Einsatzgebiete. Und ja, man sieht z.T. große Unterschiede zwischen "Billigfiltern" und einschlägig bekannten Markenfiltern.

zu 3/4: Bezüglich Okulare würde ich Vorsicht walten lassen. Erst einmal mit den gelieferten Okularen arbeiten, dann erkennt man selber, was einem wichtig ist und wo man seine Palette ausbauen will. Am besten mal mit Astrovereinen oder anderen Astronomiebegeisterten Kontakt aufnehmen, wünschenwerte Okulare am eigenen Teleskop testen (ganz wichtig) und dann kaufen. Man kann technische Details von Okularen schon gut beschreiben, aber jeder hat ein bisschen anderen Augen bzw. andere Vorlieben. Somit würde ich dir raten, kein Okular "blind" zu kaufen. Und ein und dasselbe Okular kann und wird in verschiedenen Geräten unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Bezüglich Okulare mit hoher Vergrösserung (300+): nahezu jede kleinere Vergrösserung wird man öfter benutzen als diese. Somit wäre mein Tipp, erst im, sagen wir z.B. 10mm + Bereich Okulare zu erwerben und dann später erst die kurzbrennweitigen. Diese kann man so oft aufgrund der Rahmenbedingungen nicht sinnvoll verwenden.


CS

Bogix

 
Hallo Alex,

1) Der normale 12" reicht aus. Natürlich ist eine 1:10 Untersetzung schon fein, aber nicht umbedingt nötig. Viel wichtiger sind gute Oulare!
2) 2"
3) Beide Okulare sind wohl nichts, wegen der Randunshärfe (5-6 Linser Okulare sind an f/5 untragbar). Zum SWAN kann ich dir aus
eigener Erfahrung sagen erst so ab f/8 brauchbar
4) Mit 12" bei gutem Seeing sind 300x drinnen (selten aber machmal). Deshalb kannst du ein 5mm noch einsetzen!
5) Die dummen Fragen spare ich mir

Gruß
Lothar
 
Danke für Eure ganzen Tipps!

2. Dann werde ich wohl mal mit einem 2" Astronomik UHC Filter anfangen.

3/4. Sollte ich mich für das GSO in der deluxe Version entscheiden, wären schon mal 2 Okulare dabei:
30mm Erfle
9mm Super Plössl

Wäre ich nicht zu stark enttäuscht, nur mit diesen Okularen zu beginnen?
Das Erfle mag ja noch brauchbar sein, aber so ein SP mit kleiner Augenlinse und geringem Feld ist doch sicherlich kein tolles Erlebnis?


3. Dann habe ich jetzt verstanden, dass das Bild dunkler wird, wenn ich die minimale Vergrößerung unterschreite bzw. Die maximale AP überschreite.
Das heißt also, für ein maximal großes und helles Feld, bräuchte ich bei 7mm AP am f/5 ein 30-35mm Okular mit maximalem Feld?

Hättet Ihr eventuell noch Vorschläge, welche Okulare man dafür Sinnvoll verwenden kann? Ich wollte etwa 100-200 Euro pro Okular ausgeben.
Laut der Beschreibung sollten die SWAN für f/5 geeignet sein, aber da lasse ich mich natürlich gerne belehren, bevor ich etwas falsches kaufe.



4. Gibt es im Bereich der mittleren und hohen Vergrößerungen noch Alternativen zu den LVW? Ich würde dann wohl mit ca. 15 und 5mm einsteigen wollen.

Wie sind die eingangs erwähnten Omegon Redline? Hier gäbe es die Möglichkeit aus einer Serie bezahlbare 32, 17 und 5mm zu nehmen.

Nochmals vielen Dank
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Servus Niemandanders,

zu dem 12" GSO deluxe möchte ich noch ein paar Worte über die Rollenlagerung im Azimut verlieren. Habe noch niemenden kennengelernt, der mit der Rollenlagerung glücklich wurde. Die Verstellung ist viel zu leichtgängig.
Deshalb, nimm die Standard-Version, rüste evtl. die Mikrofokussierung nach und kaufe geeignete Okulare dazu.

CS
Gottfried
 
Hallo Gottfried,

Danke für den Hinweis!
Ich habe andersrum aber gehört, dass bei der normalen Version die Rollen der Azimutlagerung mit der Zeit Druckstellen auf den Laufflächen hinterlassen sollen, in denen man dann hängen bleibt und nicht mehr feinfühlig genug ausrichten kann.
Das soll wohl besonders schlimm sein, wenn es mal länger steht.

Ist da was dran?
Sollte man dann eventuell doch einen anderen Hersteller wählen, wenn beide Modelle Nachteile haben?

Vielen Dank
Grüße Alex
 
Moin Alex!

Bevor dieser Thread zum reinen Okular-Beratungsthread ausartet, solltest du mal im dementsprechenden Unterboard dieses Forums nachlesen, was dort speziell an f/5-Newtons für Tips gegeben wurden. Du bist ja nun nicht der Erste mit diesem Problem.

Außerdem wurde dir hier schon der Tip gegeben, dich mit anderen Sternguckern zusammenzutun und deren Okularpalette doch mal zu erleben. Die eigenen (!) Vorlieben sind bei der Okularwahl ganz entscheidend, da kommt es nicht drauf an, was hier im Speziellen geschrieben wird, da vier Leute fünf Meinungen haben.

Außerdem solltest du dich von Spezial-Okularen erstmal verabschieden. Das sind welche, die sich am Ende der nutzbaren Möglichkeiten befinden: Eine Ultra-Hochvergrößerung von 300x nutzt man so gut wie nie, und 7 mm AP sind in der Stadt oder bei aufgehellten Himmel sowieso sinnlos. Versuch mal erst im Bereich 5-1 mm AP zu bleiben.

> Gibt es im Bereich der mittleren und hohen Vergrößerungen noch Alternativen zu den LVW?

Massenhaft. LVW sind aber unkomplizierte Allround-Okulare, die man bedenkenlos einkaufen kann, und die noch einigermaßen bezahlbar bleiben. Gebrauchtkauf wäre hier zu überleben.

> Wie sind die eingangs erwähnten Omegon Redline?

Schau dich dazu im "Okulare"-Board um, Google nach diesen Okularen. Vielleicht sind es auch irgendwelche Baugleichheiten mit anderen Modellen. Schau dich auch bei anderen Händlern um! Bei Eigenmarken sollte man immer etwas genauer hingucken (Omegon = Astroshop).

Edit:
> dass bei der normalen Version die Rollen der Azimutlagerung mit der Zeit Druckstellen auf den Laufflächen hinterlassen sollen

OMG -dann nimmste eben zur Lagerung den Tubus aus der Rockerbox. Ich hab mir auch schon einen Tubus-Bock aus Restebrettern gezimmert, worin ein Dobsontubus stabil und vor allem waagerecht gelagert wurde.
 
Nur drei Anmerkungen:

Gute Wahl, bei stärkerer Lichtverschmutzung wäre ein [O III] vermutlich besser als der UHC.

Am Planeten ist Weitwinkel hauptsächlich dabei hilfreich, das Dobsonschubsen zu verringern. Ansonsten ist das 9-mm-Plössl für den Zweck ausreichend.

Die 30-35 mm sind korrekt. Ich nutze ein 35-mm-Panoptic (max. AP für mich) und ein 31-mm-Nagler (max. wahres Gesichtsfeld für mich). Noch schaffen meine Augen die 7 mm, sobald das nicht mehr der Fall ist, wird das Pano vorübergehend eingemottet, bis irgendwann ein 80/480 auftaucht.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Alex,

der Tipp von Gottfried ist goldrichtig. Ich habe einen 16" mit eben diesem Rollenlagern. Der 16" war dadurch so leichgängig, dass beim Okular bzw. Filterwechsel das Objekt aus dem Blickfeld rutschte. Um dieses zu umgehen habe ich eine zusätzliche Bremse einbauen müssen. Spätestens wenn Du eine EQ-Plattform verwendest wird das Rollenlager zum Problem.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo,

Nochmal Danke!

1. Dann wird es jetzt wohl das GSO 300/1500 in der Standard Version, mit eventuell umgebauter Lagerung.
2. Dazu wie gesagt der Astronomik UHC Filter.


3. Nach Euren Hinweisen und weiterer Recherche im Forum und Netz habe ich den Eindruck, dass ich mit dem Wunsch nach maximalem Feld mit passender AP wohl zum Explore Scientific 30mm 82° greifen muss, auch wenn das meine Preisvorstellung stark übersteigt...
Spricht da etwas gegen (Augenabstand?), oder habe ich eine preiswertere Alternative übersehen?
Televue ist da leider ganz außer meiner Reichweite...


4. Für die hohen und mittleren Vergrößerungen kann ich mich mit den LVW trotz sehr viel Lob noch nicht ganz anfreunden, irgendwie kommen mir die 65° doch recht klein vor... ich hätte halt gerne immer den Spacewalk Effekt.
Außerdem denke ich, ich kann dann trotz hoher Vergrößerung ausgedehntere Objekte beobachten?

Was könnt ihr alternativ zu den LVWs zu diesen am f/5 sagen:
Antares Speers Waler 82° 13,4mm + 4,9mm
oder auch Explore Scientific 82° 14mm + 4,7mm? Dann wäre alles Eine Serie
Interessant klingt auch das ES 100° 5,5mm, wobei das preislich wieder den Rahmen sprengt...

Eventuell ist auch eine Kombination ES 30, Antares 13,4 und LVW 5mm sinnvoll?

(Weitere Zwischengrößen sollen dann später folgen)


Sollte ich vielleicht einen neuen Beitrag im Okular Forum machen, oder passt das hier noch rein?

Grüße Alex
 
Servus Alex,
probiere als Übersichtsokular das 34mm Maxvision (68°). Qualitativ braucht sich das nicht zu verstecken, kostet so ab 135 Teuros aufwärts, benutze es selbst an 10"f4,7 an 5"f5 und an 16" f4,5, da macht es ne gute Performance.
Wenn Du es noch bekommen kannst, wäre die nächste Stufe ein Maxvision 16mm (68°). Oder Du siehst Dich bei den TS NED Okularen um. Da könntest Du mit 18mm und 8mm weitermachen.
Das 5mm kaufst Du dann zu Weihnachten, wenn Dir die Serie gefällt (kenne das 5mm, hat mir wirklich gut gefallen, auch und gerade an schnellen Newtons). Speers Waler hat ein größeres Feld und bei deep sky fällt der Schärfe-Abfall nicht so auf (hab das 13,4mm früher auch das 7,2mm und das 4,9mm), aber zB am Mond stört das schon ein wenig.

LG
Gottfried
 
Hallo Alex,

ich würde bedenkenlos von Dir angesprochenen Explore Scientific 82° 14mm und 4,7mm empfehlen - kompakt, leicht und machen einen hervorragenden Job am 12" f/5. Kriegst hier im Forum gebraucht um 100€, obwohl auch der Neupreis m.M.n. völlig in Ordnung ist (aus der Sicht Preis/Leistung-Verhältnis). Wenn Du mit diesen zufrieden bist - überlege für später noch 8,8mm aus dieser Serie - optimal bspw. für die Kugelsternhaufen und kleine Nebel.

Zu den Filtern habe ich nichts mehr zu ergänzen, ist alles bereits gesagt: auf jeden Fall in 2" und am besten gleich die Guten (Astronomik (= ICS) oder Lumicon; OIII und UHC reicht)

1:10 Untersetzung ist echt 'ne feine Sache, für mich persönlich - ein Muss.

Viele Grüße,
Eddi
 
Hallo,

Nochmal danke für Eure Meinungen.
Ich denke ich werde dann tatsächlich in Richtung der ES mit den Angesprochenen Filtern gehen.

Der Spacewalk Effekt hat es mir doch echt angetan...

Vielen Dank nochmal an alle!
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben