130/650 Newton: Schrott oder nicht Schrott?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

decon

Neues Mitglied
Hallo,

nachdem ich mich jetzt schon seit einiger Zeit mit Astronomie beschäftige, hab ich nun beschlossen, die Theorie zu verlassen und mir ein Teleskop anzuschaffen. Da mein Budget als Student doch relativ beschränkt ist (max 300-350 EUR) wollte ich mal fragen, was ihr von diesem 130/650 Newton von Skywatcher haltet (er kostet 298 EUR).
Insbesondere würden mich folgende Punkte interessieren:
  • Taugt der Sucher was?
  • Kann man mit 130mm Öffnung schon DeepSky Objekte betrachten?
  • Sind Planeten-Beobachtungen möglich?
  • Ist die Montierung halbwegs brauchbar?
  • Was ist allgemein von Skywatcher zu halten?

Der Preis kommt mir nicht besonders hoch vor, daher
suche ich nach dem Hacken in dem Angebot. Ich brauche
natürlich zu Beginn kein absolutes Profigerät, aber ich
möchte, wenn ich mein Geld dafür ausgebe, auch nicht vor
dem letzten Schrott sitzen.
Und zu guter letzt habe ich daheim eine alte Spiegelreflex-Kamera rumliegen. Daher würde mich noch interessieren ob man das Gerät zumindest für ein bisschen
Astrofotografie hernehmen kann. Also ob es überhaupt möglich ist, die Kamera anzuschließen und was man von DeepSky-Aufnahmen - mal angenommen, sie wären korrekt nachgeführt - erwarten kann.

Oder erzielt man bessere Ergebnisse, wenn man sich einen
kleineren Newton kauft (114/900 oder so) und dafür eine
bessere Montierung?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten
Christian
 
von skywatcher habe ich persönlich jetzt nur gutes gehört
günstige gute einsteiger teleskope sagt man mir immer...
hab aber noch keine eigenen erfarungen mit denen gemacht
hab aber halt hauptsächlich nur gutes gehört
weiter möchte ich mich dazu nicht äusern weil ich keinen grampf erzählen will
 
Hallo Christian,

einen kleinen Haken gibt es:

Das Gerät selbst ist gut, der Newton hat einen parabolischen Hauptspiegel und vier dünne Fangspiegelstreben. Du hast ein kompaktes und leistungsfähiges Gerät.

Der Haken ist die Montierung. Die EQ-2 trägt den kleinen Newton mit 114mm Öffnung mit ausreichender Stabilität. Aber der größere Newton ist nichts mehr für diese Montierung.

Ich würde für dieses Fernrohr Unterkante eine Astro-3 nehmen. Eine sehr schöne Lösung wäre die EQ-3 oder die Sky View.

Dann wird das Gerät aber leider deutlich teurer aber was nützt Dir eine gute Optik, wenn alles wackelt und zittert.

Tipp:
Wenns Dir zu teuer ist, schau Dich mal auf dem Gebrauchtmarkt um.

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Hi Christian,

also das Gerät ist ein ganz netter Einstieg, es will aber ein bisserl was beachtet sein.
Zum Thema Montierung solltest Du Dich mindestens an das halten, was Dir Wolfgang Ransburg vorschlägt. Und da schadet es überhaupt nicht, mal den Gebrauchtmarkt nach einer Vixen GP oder einer EQ-4 oder EQ-5 abzusuchen. Die Montierung würde dann auch das nächste Teleskop noch tragen...

Die Optik ist mit f/5 eher DeepSky-Orientiert. Gemeint ist das so, daß sie zwar auch gute Planetenbilder liefert, aber man kommt für richtig schöne Planetenvergrößerung (also >150) in Bereich, wo die Okularauswahl knapp wird. Ein 5mm Okular ist noch gut zu bekommen, aber die für Planeten beliebten Ortho und Plössl haben hier einen sehr knappen Augenabstand, und das verdirbt manchem den Spaß. Man würde da also eher ein 8mm Ortho oder Plössl mit einer 2x Barlow kombinieren, um "Effektiv 4mm" zu erhalten. Oder man greift auf LV-Okulare zurück, die ein sehr angenehmes Einblickverhalten liefern. Was besser ist, hängt von der Qualität der Barlow-Linse ab.

Ein f/5 Teleskop stellt überhaupt schon ein Wenig Ansprüche an das Okular. Besonders im Bereich 20mm und mehr Okularbrennweite. Hier erlebt man, daß günstige Okulare nur die Bildmitte scharf hinbekommen, während die Sterne am Rand zu allerlei lustigen Figuren ("Bananen") verzogen werden. Das behindert beim Suchen. Will man solche Effekte abstellen, dann bleibt einem nichts anderes Übrig, als recht teure Okulare zu kaufen - die passen dann nicht ganz so gut zum Teleskoppreis.

Der Vorteil von f/5 ist aber das riesige Gesichtsfeld. Man müsste gut 2,5° in einem ca- 25-30mm 1,25" Okular überblicken können. Wenn man bedenkt, daß ein Sucher so um die 5° bietet, erleichtert dies das Suchen sehr. Man kann damit eigentlich sehr gut ohne Sucher auskommen...(solltest den aber trotzdem dranlassen)
Was Objekte angeht: 135mm Ist nicht wenig, aber auch nicht herzlich viel. Während ja im 114/900 viele Objekte nur "erkennbar" sind, bietet der 135/650 schon bei einigen davon Details. Zum Beispiel ist es mit dem 114er schwer (je nach Störlicht und Qualität) Einzelsterne am Rand der grossen Kugelsternhaufen zu sehen. Das 135er leistet dies, wenn man nicht gerade in der dicksten Stadtlichtsuppe steht. Dadurch das man (wegen f/5) mit 25mm oder 30mm Okular so große (und vor allem helle) Gesichtsfelder erzielt, lohnt sich auch ein Nebelfilter (wie der UHC) um Objekte wie den Nordamerika-Nebel und den Zirrus-Nebel zu beobachten. Allerdings braucht es da schon 15km Entfernung von einer grösseren Stadt. Mehr über Streulicht und Filterwirkung habe ich im Artikel Stadtastronomie geschrieben.

Insgesamt gesehen ein interessantes Einsteigergerät. Eher allerdings zu Empfehlen, wenn das Interesse von Anfang an mehr bei DeepSky liegt, als bei Planeten. Während ein gut justierter (und bastlerisch optimierter) 114/900 aber für den Planetenfan ein Gerät sein kann, das niemals obsolet wird, ist der 135/650 für DeepSky eine Art durchgangsstation. Wenn man sich wirklich den Schwerpunkt DeepSky setzt, dann ist die erste befriedigende Station wirklich ein 8" Spiegelteleskop.

Auf die oben genannten GP und EQ-5 Montierungen passt ein 8" f/4 oder f/5 Newton auch noch drauf - für visuelle Zwecke.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

also erstmals danke für eure Antworten. Ich hab mir selber schon gedacht, dass die Montierung wahrscheinlich nicht ausreicht. Daher werd ich mich wohl erstmal nach einer gebrauchten EQ-3 oder SkyView umsehen. Eine EQ-5 oder GP mag zwar eine Investition für die Zukunft sein, aber leider liegen sie ausserhalb des für mich erschwinglichen. Da kann ich vielleicht mit Müh und Not eine kaufen, hab aber dann kein Geld mehr fürs Teleskop, und das scheint man ja auch zu brauchen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Mein Interesse gilt übrigens schon eher DeepSky Objekten, daher wollt ich mir den 114/900 eher nicht kaufen. Leider liegen größere Geräte wie ein 8-Zöller nicht in meiner finanziellen Reichweite. Welche Nachteile hat der 130/650er Newton dann bei Planeten?
Aber zumindest sollte ich durch meinen Standort im tiefsten Bayerischen Wald gefeit vor jeglichen störenden Lichtquellen sein.

Noch eine Frage hab ich: Kann man an den 1.25" Auszug eine Spiegelreflex anschließen? Und was braucht man dazu?

Viele Grüße,
Christian
 
Hi,
Noch eine Frage hab ich: Kann man an den 1.25" Auszug eine Spiegelreflex anschließen? Und was braucht man dazu?

Ja, das geht. Allerdings musst du dann schon mit einer Abschattung am Bildrand rechnen, 1 1/4" ist da schon etwas eng. Ansonsten brauchst du noch einen T2 Adapter fuer deine Kamera und dann noch einen 1 1/4" nach T2 fuers Teleskop (manche Okularauszuege haben allerdings auch schon direkt eine T2 Gewinde, da musst du dich halt erkundigen).

Falls du aber auch erst mal aufs Fotografieren verzichten kannst, waehre vieleicht auch ein Dobson was fuer dich. Fuer die 300 EUR bekommst du da schon einen 150mm Newton. Und Oeffnung kann man, gerade fuer Deep Sky Beobachtung, nie genug haben.

CS Jens
 
Hi Christian,

ach, Mensch, Grafenwiesen ich seh's ja jetzt erst!
Also da stehst Du für DeepSky genau richtig. Ich kenne die Ecke Furth i.W. bzw. mehr nach Neukirchen/Eschlkamm recht gut. Urlaubsmässig.
Also für DeepSky superfinster! Wenn Du dann noch mobil bist, und auf einen einsamen Kopf rauffährst (in der Ecke die ich kenne, wäre da oben am Riedelstein der Parkplatz "Eck" eine super Ausgangsposition. Aber Du kennst da bestimmt 100² bessere Stellen!

Was Fotografie angeht: Sieh zu, daß die Montierung einen Motor bekommt. Dann müsstest Du mit der Scheinermethode die Montierung genau ausrichten. Und jetzt einfach die Kamera mit einem 50mm oder 135mm Tele huckepack obendrauf setzen. Vielleicht mit einem Fadenkreuz-Okular im Newton einen Stern verfolgen, und schauen ob die Montierung sauber läuft. Dann das Objektiv so auf f/4 (manche gute Optik verträgt auch Blende 3,5) abblenden und in einer Mondlosen Nacht locker 10-15 Minuten belichten.
Wenn das klappt, dann auch mal mit 300mm oder gar 500mm Tele rangehen. Für Fotografie durch den Newton müsste ein Leitfernrohr her, und das schleppt die Montierung nur noch bei äusserster Windstille - also eigentlich gar nicht.
Übrigens: Fadenkreuz-Okular. Statt einem beleuchteten taugt auch ein unbeleuchtetes, wenn man einfach eine kleine rote Leuchtdiode am Draht im Tubus des Newton herumbaumeln lässt. Man sieht dann im Okular das Fadenkreuz vor rotem Himmelshintergrund und einen hellen Leitstern kann man auch noch gut erkennen.

Was Planeten angeht: Planetenfotografie chemisch ist mit so einem Gerät schlecht. Aber Mondfotos gehen prima. Oder eben mit der Webcam, da geht richtig viel (mit 2x Barlow). Musst Du Dich mal auf den Boards hier einlesen!

Planetenbeobachtung ist in der Hauptsache deshalb schwierig wegen der Geschichte mit Okularen für ausreichend Vergrößerung. Aber Du solltest dann vielleicht mal das Super 3,6mm von Teleskop-Service probieren. Das ist nicht das non+ultra, aber eine günstige Möglichkeit.
Ich habe meines neulich total zerlegt, und alle glänzenden Plastikteile innen drin mit Mattlack, und die Linsenkanten mit Edding geschwärzt. Das ist aber fummlig, und man muß sich verdammt genau merken, wie herum die Linsen in welcher Reihenfolge da drinne waren! Also: Nur was für "Risikopiloten". Der Erfolg ist aber der Hammer, man Frage André Walczak nach dem Moment, als er Mars mit meinem Super 3,6 in sein C8 geholt hat!

Ich denke, so wie Du das beschreibst, ist das Gerät eine gute Wahl.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven und Jens,

danke für die Auskunft. Hat mir alles sehr geholfen. Ich glaub ich werds mal mit einer EQ3 probieren. Und was mich ja noch mehr verwundert, ist, dass es hier sogar Leute gibt, denen Grafenwiesen, Eck und Eschlkam ein Begriff sind <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Der Parkplatz am Eck ist nicht schlecht und gut erreichbar, aber ich glaub dass man auf der nördlichen Arberseite am wenigsten Streulicht hat, da ist alles vom Arber abgeschottet und in Richtung Tschechien sind nicht mal kleine Dörfer. Und die 300 Höhenmeter mehr schaden sicher auch nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Auch Clear Skies wünscht
Christian
 
Hi Christian,

gibts da denn am Nordhang vom Arber eine Stelle, die man gut anfahren kann, wo's am besten auch erlaubt ist und nachts keine Vandalen umziehen?

Clear Skies
Sven
 
Es gibt, wenn man von Lam aus auf den Arber fährt auf der linken Seite 2 oder 3 Parkplätze für Wanderer und Skilangläufer. Von dort aus schirmt der Arber den ganzen Bereich von Bayerisch Eisenstein bis Bodenmais ab und lediglich ein kleines Dorf (Lohberg) ist in etwa 5km Entfernung. Nach Tschechien schirmt ebenfalls ein Bergrücken ab, aber da gibts eh keine Siedlungen in der Nähe. Und die Parkplätze sind so in ca 1100m Höhe. Und für Vandalen ist das ganze etwas zu weit abseits der "Zivilisation", würde ich meinen.
Desweiteren könnten sehr dunkle Beobachtungsorte in Richtung Rittsteig liegen, einem kleinen Dorf, das fast an der tschechischen Grenze liegt. Denn dort ist im Umkreis von 10km praktisch nichts <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> Und so knappe 1000 Höhenmeter sinds da auch.

CS, Christian
 
Hallo zusammen,

ich hatte mal den 130/650 für eine Weile, aber bald schon war mir die Öffnung zu klein. Ich bin dann auf einen 150/750 umgestiegen,
der zeigt schon einiges mehr. Aber schon wieder nach recht kurzer Zeit, wollte ich noch "mehr sehen", und bin bei einem 8"-Dob gelandet.

Soll heissen: Wenn das Geld reicht, würde ich den 150er vorziehen, vielleicht mit einer superstabilen Monti, auf die später mal ein 8-Zöller passen würde.
 
Hallo,

ich hab mich jetzt glaub ich wirklich entschieden, dass ich etwas mehr Geld investiere, damit ich eine vernünftige Montierung bekomme. Ich liebäugle daher zur Zeit mit einem 150/750er Newton. Den hier finde ich nicht schlecht, da er u.a. nen 2-Zoll Auszug hat, was wahrscheinlich für DeepSky und Fotografie recht praktisch ist. Was haltet ihr von dem Gerät? Das einzige was ich noch nicht weiß ist, ob ich mir das Teleskop mit ner EQ-3 oder mit ner SkyView kaufen soll. Preislich ist fast kein Unterschied. Was denkt ihr, ist hierfür besser geeignet?

Viele Grüße,
Christian
 
Hi Christian,

ich wuerde den Skywatcher darueber nehmen, der hat duennere Fangspiegelstreben, das wirkt sich
bei Planeten, Mond und Sonne besser aus.

Ich hatte mal eine Skyview mit 150/750, das war eine sehr stabile Sache, drunter wuerde ich nicht gehen. Ob die Astro-5 besser waere, kann ich nicht sagen!



 
hey
ich denke auch gerade über den GSO 150/750 auf Skyview (als zweitgerät um ein Bilder zu machen,aber voll motorisiert ist man auch schon 600-700 (mit ner astro5) los und hat immer noch nichts ganzes) nach, wenn es dir um Bilder geht, hole dir mindestens eine astro 5. Ansonsten solltest du dir eigentlich mal gedanken machen, einen GSO Dobson (8") in betracht zu ziehen, denn der zeigt dir mehr (visuell). auf die grösse kommt es eben doch manchmal an.
ich habe einen 10" GSO, und vor 2 Nächten durch 12,5 und 16" durchgeschaut, und ehrlich, es IST ein riesen unterschied. und hole dir auch keine halben sachen bei den Okularen, spare lieber und kaufe gleich was richtiges, denn sonst kaufst du sicher zweimal, Waler, Vixen lvw, Tele Vue oder ähnliches (solltest du vorher ausprobieren). auch wenn es weh tut, ich habe nun 4 halbe lösungen hier rumliegen. die hätten schon eines schönes Vixen oder vglb gegeben, das mir um einiges mehr spass gebracht hätte (vor allem mehr sichtqualität). als Bsp das speers waler 10mm, hab ich gerade von wolfi bekommen, das kann ich mächtig empfehlen.

keine faulen zugeständnisse. sonst kaufst du 100& doppelt und das kostet am ende deutlich mehr!!!

Mein Tipp (subjektiv klar, aber denn können sicher viele, wenn dann auch mit sachlichen/fachlichen argumenten untermauern)

Gruss
Pommy13
 
Den genannten 150/750 habe ich. Ich würde allerdings, wenn ich die Wahl hätte, ihn mit der Astro-5 nehmen. Meines ist auf der SkyView-Montierung und wirkt etwas hart an der Grenze.
Wolfi hatte mir das Teleskop für DeepSky und Fotografie empfohlen.
Hier seine Antwort auf meine Anfragen:
Am besten für Deep Sky geeignet ist der Astro Newton 150mm , durch den 2" Okularauszug.
Leider ist dieses Gerät auch durch die massiven Fangspiegelstreben und den fotografisch optimierten Fangspiegel das schwächste Gerät an Mond und Planeten.

Der GSO wiederrum ist das beste Gerät an Mond und Planeten.

Der Skywatcher ist ein Kompromiß, er hat einen direkten T-2 Anschluß und bringt an Mond und Planeten eine vernünftige Leistung.

Die Astro-5 ist in jedem Fall eine gute Montierung für diese Newtons.

Also, wenn der Schwerpunkt auf Deep Sky Beobachtung und Fotografie liegt, dann empfehle ich den Astro Newton.

Erfahrungen habe ich noch nicht so richtig. Kommt noch in den nächsten Wochen.

HTH
Spunky
 
Erstmal danke für eure Antworten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Wie schlimm wirken sich denn dickere Fangspiegelstreben auf die Betrachtung von Planeten aus? Merkt man da richtig deutliche Unterschiede oder hält sich das in Grenzen? Mein Interesse gilt definitv eher DeepSky, also könnte ich bei den Planeten kleine Einbußen schon hinnehmen. Solange ich noch einigermaßen auch mal auf einen Planeten schauen könnte, wäre das schon OK.

Grüße, Christian
 
Hallo Christian!

"Dicke" Fangspiegelstreben erzeugen an hellen Objekten die sogennanten Spikes. Wenn du z.B. den Mars beobachtest, siehst du dann 4 (6) Striche bzw. Streifen (bei dickeren Streben) vom Mars kommend. Da diese Spikes aber nur an hellen Objekten stören und Deep-Sky-Objekte ja nicht wirklich hell sind, bräuchtest du nicht unbedingt darauf zu achten. Ein Vorteil ist es aber schon!
 
Hallo Christian,
ich hätte für dich das 130/650 Skywatcher ein jahr alt, neuwertig, auf einer EQ3 mit Zubehör für 350 Euro Ich würde dir ein Okular und eine Barlowlinse, Sucher etc. dazugeben. Ich trenne mich nur von dem guten Stück weil meine Sammelwut an Teleskopen und Modellflugzeugen (da hätt ich auch noch eins zu verkaufen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> ) mehr Platz verlangt.
ralfgeisler@web.de
Überlegs dir...
bis denne Ralf

 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben