Matthias B
Neues Mitglied
Liebes Forum
Ich wende mich erstmals an Euch und würde mich über Meinungen, Erfahrungen und Ratschläge freuen. Ich habe eine Reihe Fragen, vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.
Nach einem knappen Jahrzehnt mit einem 200mm Galaxy Dobson trage ich mich mit dem Gedanken, innerhalb der nächsten 1-2 Jahre ein größeres Dobson im Bereich von 400 mm anzuschaffen, ehe die Augen nicht mehr richtig können. Preislich spare ich lieber etwas länger, um mich nicht über irgendwelche Kompromisse zu ärgern. Welche Anbieter könnt Ihr empfehlen? Ich habe eine ganze Zeit mit sumerian optics geliebäugelt, aber die sind ja jetzt wohl erstmal nicht zu kaufen. Ein kompakt verstau- und transportierbares Gerät wäre super, um das Teleskop auch mal in den Urlaub an dunklere Orte mitnehmen zu können. Das 200 mm Dobson war aufgrund des Tubus dafür immer zu gross.
Mit welchen bauartbedingten Nachteilen muss ich bei einem 400 mm Dobson mit Gitterrohren im Vergleich zu einem Tubus rechnen (außer Größe und Gewicht)? Wackelt das die ganze Zeit beim Nachführen? Ist der Zusammenbau in der Dunkelheit sehr kritisch? Ist das Justieren unendlich fummelig?
Ich wohne in Dänemark. Ich glaube nicht, dass ich ein Gerät vorab ausprobieren kann. Nahe an Kopenhagen ist die Lichtverschmutzung eher hoch, an meinem bevorzugten Standort komme ich auf Bortle 4; längere Fahrten nachts möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht. Werde ich trotzdem von der höheren Öffnung profitieren?
Ich bevorzuge die geringeren Vergrösserungen, allerdings ist bei 400 mm die Minimalvergrösserung mit knapp 60x schon sehr hoch. Sprechen Gründe dagegen, unter die Minimalvergrößerung zu gehen, sofern man die Okulare hat? Man verliert vielleicht etwas Öffnung, aber davon hat man bei 400 mm ja reichlich...? Lässt sich das wahre erzielbare Gesichtsfeld durch einen Reducer erweitern?
Wie wichtig ist der Strehlwert wirklich bei so grossen Optiken? Reicht nicht >0.85?
Ich habe nie verstanden, wieso größere Optiken mehr vom Himmel begrenzt werden sollen als kleinere. Sicherlich ist das so gemeint, dass man das Potential grösserer Optiken oft nicht ausschöpfen kann, aber dass das Bild in grösseren Optiken schlechter bei ungünstigem Himmel ist?
Und zum Komakorrektor, um den ich wohl nicht herumkommen werde: ich habe schon einiges dazu gelesen, wann ich den brauche. Aber WIE braucht man den eigentlich? In den OAZ einschrauben und vergessen? Meine Okulare sind übrigens aus der ES 82er Serie.
Habt Ihr noch andere Anregungen zu diesem Thema?
Im Voraus schon mal vielen Dank!
Beste Grüße
Matthias
Ich wende mich erstmals an Euch und würde mich über Meinungen, Erfahrungen und Ratschläge freuen. Ich habe eine Reihe Fragen, vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.
Nach einem knappen Jahrzehnt mit einem 200mm Galaxy Dobson trage ich mich mit dem Gedanken, innerhalb der nächsten 1-2 Jahre ein größeres Dobson im Bereich von 400 mm anzuschaffen, ehe die Augen nicht mehr richtig können. Preislich spare ich lieber etwas länger, um mich nicht über irgendwelche Kompromisse zu ärgern. Welche Anbieter könnt Ihr empfehlen? Ich habe eine ganze Zeit mit sumerian optics geliebäugelt, aber die sind ja jetzt wohl erstmal nicht zu kaufen. Ein kompakt verstau- und transportierbares Gerät wäre super, um das Teleskop auch mal in den Urlaub an dunklere Orte mitnehmen zu können. Das 200 mm Dobson war aufgrund des Tubus dafür immer zu gross.
Mit welchen bauartbedingten Nachteilen muss ich bei einem 400 mm Dobson mit Gitterrohren im Vergleich zu einem Tubus rechnen (außer Größe und Gewicht)? Wackelt das die ganze Zeit beim Nachführen? Ist der Zusammenbau in der Dunkelheit sehr kritisch? Ist das Justieren unendlich fummelig?
Ich wohne in Dänemark. Ich glaube nicht, dass ich ein Gerät vorab ausprobieren kann. Nahe an Kopenhagen ist die Lichtverschmutzung eher hoch, an meinem bevorzugten Standort komme ich auf Bortle 4; längere Fahrten nachts möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht. Werde ich trotzdem von der höheren Öffnung profitieren?
Ich bevorzuge die geringeren Vergrösserungen, allerdings ist bei 400 mm die Minimalvergrösserung mit knapp 60x schon sehr hoch. Sprechen Gründe dagegen, unter die Minimalvergrößerung zu gehen, sofern man die Okulare hat? Man verliert vielleicht etwas Öffnung, aber davon hat man bei 400 mm ja reichlich...? Lässt sich das wahre erzielbare Gesichtsfeld durch einen Reducer erweitern?
Wie wichtig ist der Strehlwert wirklich bei so grossen Optiken? Reicht nicht >0.85?
Ich habe nie verstanden, wieso größere Optiken mehr vom Himmel begrenzt werden sollen als kleinere. Sicherlich ist das so gemeint, dass man das Potential grösserer Optiken oft nicht ausschöpfen kann, aber dass das Bild in grösseren Optiken schlechter bei ungünstigem Himmel ist?
Und zum Komakorrektor, um den ich wohl nicht herumkommen werde: ich habe schon einiges dazu gelesen, wann ich den brauche. Aber WIE braucht man den eigentlich? In den OAZ einschrauben und vergessen? Meine Okulare sind übrigens aus der ES 82er Serie.
Habt Ihr noch andere Anregungen zu diesem Thema?
Im Voraus schon mal vielen Dank!
Beste Grüße
Matthias




