22.06.2008 Sonnenflecken high res.

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Unigraph

Aktives Mitglied
Hallo Beobachter,

ich weiß, die Sonne ist momentan nicht besonders fotogren! Trotzdem hier mal die neuesten Aufnahmen von mir mit meiner Zielbrennweite von rund 12m. Zum Einsatz kam der 408mm Newton der auch zum Sonneninstrument ausgebaut wurde. Ich habe bei dem Bild die A Gruppe ("rechts" neben der alten J Gruppe befindlich) abgelichtet. Interessant wie schmutzig doch unser Glutball ist. Als Vergleich der Auflösung habe ich mein Bild in ein aktuelles Bild der japanischen Raumsonde Hinode eingebettet. Ich denke man kann zufrieden sein, obwohl in den Hinodebildern natürlich ganz anderes Potenzial steckt.
Freuen wir uns auf zukünftige richtige F Gruppen!!!

Bitte etwas vom Bildschirm abrücken (70cm Bearbeitungsentferung)


Link zur Grafik: http://www.unigraph.de/images/Digitalaufnahmen2007/sf20080622_10-59-2.jpg

cs Harald
www.unigraph.de
 
Hallo Harald,

beeindruckend was Du da fertigbringst. Da kann man ja noch einige tolle Bilder erwarten. Ich hab gestern mal etwas Sonne gespechtelt. Aber es war in der Tat nicht sehr aufregend. Da kommen solche Fotos von Dir umso besser.

Gruß und CS

Joachim
 
Hui,

da machst du der Sonde aber ordentlich Konkurenz! Alle Achtung.
Super Granulen.

Grüße
Marcus

 
Hallo Harald!

Beindruckendes Ergebnis! Mich würde interssieren, ob du die Folie über die gesamte Öffnung deines 16ners verwendet hast, oder nur einen kleinen Ausschnitt? Da ich ja ein fast baugleiches Teleskop ( Optische Abmessungen) habe, möchte ich das auch gerne mal testen. Verwendest du einen Grünfilter aus dem Astronomic RGB-Filtersatz?

Freundlcihe Grüße, Thomas

 
Hallo,

Danke für eure Antworten.

Mario:
Es ist die Fotofolie von Baader. Sicher nicht maximal für unsere Zwecke, weil Streulicht in Verbindung mit längerer Belichtungszeit. Ich lasse mir momentan andere Varianten durch den Kopf gehen.
Seeing: bei 12m gibt es enorme Probleme. Selten kann man mehr als 20 Bilder sinnvoll stacken. Die Turbulenzen erzeugen ein Gezitter und Geschiebe, dass die EBV Programme
Schwierigkeiten haben die Punkte zum Zentrieren zu halten. Dazu kommt noch, dass mit steigender Brennweite werden die Bilder kontrastloser werden. Abblenden kommt nicht in Frage. Jedes Prozent Licht ist wichtig. Die Optik muss sehr gut sein.Sicher sind 8m leichter zu händeln und dann etwas hochskalieren. Ich wollte hier allerdings eben mal die Grenzen der Optik ausloten.

Thomas:
Na dann mal ran. Die volle Öffnung ist angesagt. Der Filter ist ein gelbgrüner Verlaufsfilter von dem ich keine Kurve kenne. Wahrscheinlich wäre ein SC von Baader etwas besser, wenn dieser nicht eine elend lange Belichtungszeit i.V.m. der Folie verursachen würde.
Sonne verlangt eine vollkommen andere Herangehensweise als z.B. deine Spitzen Jupiteraufnahmen. Hier geht es nicht so, dass man mal 150 oder tausende Bilder schnell stackt und dann schärft. 10 bis 20 Bilder müssen reichen.

cs Harald
www.unigraph.de
 
Hallo Harald,

gefällt mir sehr :augenrubbel:
Dann können wir ja in Zukunft im Weißlicht genau solche Hammerbilder von Dir erwarten wie schon in Halpha :o

Viele Grüsse Leo
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben