220/2700/....30000 Unigraph

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Unigraph

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Hi,Harald
Da haste ja was aufgegabelt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> gratuliere <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
sieht aus wie ein ausgedienter Refraktor ein alten unbekannten Sternwarte
was ist das für ne Linse (Fabr.)?Farbfehler noch erträglich?wobei das für dich ja eher ohne Belang ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
was für ne neue Monti steht da jetzt ?
Du strebst da f 30 m für dein 8 2/3 "Unigraphen an,da ist
f 136 <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> -wird das nicht zu dunkel für Granulation
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marc,

Hast Recht, es sieht so nach einem alten verstaubten Refraktor aus. Ist es aber nicht.

Das Objektiv ist neu . Ein Frauenhofer aus Fern Ost. Erstaunlich die rel. geringe Farbabweichung am Mond.
Für mich ist dieser Fehler sowieso 2 rangig und wenn er stört kommt eben noch ein Filter rein - Punkt. Entscheidend für mich sind die Details die das Teleskop zeigt und der Beobachter erfassen kann! Ein nicht geübter Beobachter sieht mit einem 5 Zoll Apo am Jupiter nicht mehr als ein langjähriger Jupiterfan mit einem 5 Zoll FH. Da bin ich fest davon überzeugt.

Die Montierung habe ich mir diesen Sommer zugelegt. Ein Sternfreund hatte diese in den 90iger Jahren gebaut. Für mich genau die richtige Montierung. Später wird noch eine Mikroschrittsteuerung eingebaut, um den Sonnenrand schneller abfahren zu können.

Ich bin mitten drin bei der Planung des Stahl-Alugittertubus. Nächste Woche werde ich mir die ersten Teile besorgen. Vieles kann ich selber machen. Man müsste allerdings mehr Zeit haben.

Auf die nächste Saison bin ich gespannt wie sich die größere Öffnung bemerkbar machen wird. Sicher nicht so auffällig, denn wir reden hier über Auflösungsdifferenzen zwischen dem 5 Zoll Uni von rund 0,5 Bogensekunden.

30m Brennweite sind für diese Öffnung überhaupt kein Problem. Die Erfahrung aus den 80iger zeigte, dass dort irgendwo ein Optimum liegt - vielleicht 45m für Granulation. Weißlichtbeobachtungen habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Habe mich voll auf Protuberanzen und Spikulen konzentriert. Das wird auch zukünftig so bleiben. Die 30m Brennweite für analoge Spikulenaufnahmen sind genau richtig, wenn man den Abbildungsmaßstab und die dazugehörige Belichtungszeit (die möglichst knapp sein soll) in Relation setzt.


Gruß
Harald

 
Hi,
wie erreicht die 30 m,etwa in okularprojetion mittels projektionsobjektiv ?!
die Linse stammt von www.so-nl.nl!? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
na,bei der Sonne mag 0,45" unterschied nicht viel sein-aber bei Planeten ist schon ein Unterschied
138:125=1,1 od. 118:125=0,94
138:203=0,67 od. 118:203=0,58
 
Hallo Marc

Diese Firmen sind alle nur Vertriebsfirmen, die irgendwo die Optiken einkaufen. Ich habe fast direkt gekauft, das ist billiger gekommen. Mache aber keine Werbung, da jeder andere Ansprüche an sein Teleskop hat.

Schaut man sich gezeichnete Planetenbilder an wird man keine Details auf der Zeichnung erkennen die in einem so winzigen Maßstab sich darstellen. Die höhere Auflösung kommt dann nur der besseren Erkennbarkeit vor allem schwacher Strukturen zu Gute. Nemec hatte dies auch schon fotografisch nachgewiesen. In übertragenen Sinne macht man das geringe Auflösungsvermögen heutzutage vielfach durch Bildaddition wieder wett. Ein ähnlicher Effekt. Bei mir vorliegenden Spitzenaufnahmen im Weißlicht mit größerer Öffnung, 8 Zoll und 12 Zoll, sieht man dies auch. Die Effekte sind aber für einen Laien kaum zu erkennen.

Für Protuben und Spikulen hoffe ich auch eine bessere Deckung und eine kürzere Belichtungszeit zu erhalten. Ob man winzigeres Detail als mit 5 Zoll Öffnung in den gasförmigen Gebieten der Protuberanz sichtbar machen kann, bei verschlechternden Luftbedingungen etc., werden die ersten praktischen Fotos nächstes Jahr zeigen.

Gruß Harald
 
Hi,
wieviel konnst du denn einsparen? nur um mal zu zeigen,was Zwischenhändler so an Provision(für welche leistung eigentlich? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> PS:Bin nicht auf den Kopf gefallen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> verdienen :wirr)
Bildaddition per Auge wär schön <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> -aber CCD-Beoachten" find ich langweilig-hat kein Reiz <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
Zugegeben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> :bei der Sonne alles visuell zu erfassen-wird mehr als stressig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
das gleiche gilt auch für 5-10" Refraktoren(Reflektoren )-mir wird sich hoffentlich auch demnächst diese Erfahrung erschleichen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> daran ist nur Saturn schuld <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
also bei Weißlicht erscheint mir und vielen anderen 5" die optimale Größe zu sein bezüglich dem Bremser namens Seeing-bei Planeten würd ich 8" ausmachen
 
Hallo Marc

Nur so viel, es ist ein beachtlicher Teil. Man kann dies nicht verallgemeinern, da die Leistungen der Zwischenhändler, wie Ansprechbarkeit, Service, Beratung, hiesigen Rechte, deutsche Sprache usw. beachtet werden müssen. Überflüssig sind sie nicht!

30m Brennweite wird nur durch 02 realisiert. Ich hasse jede zusätzliche abbildende Optik im Strahlengang.

Natürlich sind große Spiegel auf Grund ihrer Öffnung theoretisch auch bei Sonne im Vorteil. Man braucht allerdings eine Menge Geduld. Für mich ist so ein Spiegel zu unflexibel, da normalerweise nur Weißlicht geht. Will man Halpha Protuberanzen sehen bedarf es mit solchen Instrumenten schon eines enormen Aufwandes, um die volle Öffnung benutzen zu können oder man hat ein Gregory System wie die Profis. Da ist mehr möglich.

Ich habe Wolfgang Lille seine 12 Zoll Videos gesehen. Enorme Auflösung auf der Oberfläche in Halpha. Allerdings vom Detail her nicht viel mehr als meine mit 5 Zoll Öffnung und Billigengbandfiltervariante. Nur eben seine Aufnahmen waren irgendwie "glatter" - "gedeckter". Bei Protuberanzen waren meine koronografischen Unigraphenaufnahmen besser, obwohl nur mit 5 Zoll beobachtet.

8 Zoll für Planeten halte ich visuell auch für eine optimale (weil häufiger einsetzbar) bzw.
maximale (weil visuell mit 0,6" Auflösung bei unserer Atmosphäre selten mehr sinnvoll ist)
Größe.

Bei CCD Beobachtung ist mehr Öffnung bedingt durch die Bildadditionsmöglichkeiten besser.

Gruß Harald

 
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