coltrane
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Am letzten Tag des Oktobers die erste klare Nacht in diesem Monat. Leider hohe Luftfeuchtigkeit, somit war die Grenzgröße mit 6,3 eher mittelmäßig. Dafür war das Seeing so gut wie selten. Der Vierfachstern in der Leier zeigte sich bei 500x in meinem 12" Dobson als 4 perfekte Scheibchen mit teilweise geschlossenem ersten Beugungsring.
Uranus stand später schon über 30° hoch und zeigte auf den ersten Blick bereits 2 Monde. Kurz bei Stellarium nachgeschaut, aha das sind wie vermutet Oberon und Titania. Die beiden sind kein Problem, bei 12 Zoll Öffnung regelmäßig sichtbar.
Viel schwerer sind die anderen, Umbriel und Ariel. Ersterer stand in maximaler Elongation und tatsächlich konnte ich ihn bei 500x an der richtigen Stelle aufblitzen sehen. Kein leichtes Objekt, aber doch ohne allzu große Anstrengung immer wieder ganz gut erkennbar.
Ariel hingegen sollte mich ans Limit bringen. Stand recht nah an Uranus und voll in dessen Lichthof. 500x erschien mir als zu wenig und deshalb steckte ich noch eine zweite Barlow in den Auszug und versuchte bei 1000x mein Glück. Das war dann doch etwas viel, aber zumindest Uranus sah da schon respektabel groß aus. Ich ging auf 666x zurück was mir als die beste Vergrößerung erschien. Trotzdem mußte ich rund 10 Minuten rumwerkeln bis ich endlich für eine Sekunde an der richtigen Stelle was erkennen konnte. Kurz darauf nochmal zur Bestätigung.
Alle 4 Monde habe ich zwar schon mal gesehen, aber noch nie gleichzeitig in einer Nacht. Schöner Erfolg! Danach habe ich noch ein wenig mit meinem 90/900 Refraktor geschaut. Uranus ist bereits bei 45x als Planet erkennbar, bleibt aber selbst bei 150x recht klein in diesem Instrument. Bei Neptun hatte ich sogar Mühe ihn überhaupt von einem Stern zu unterscheiden. Im 12er war das kein Problem und auch Triton war mit Leichtigkeit sichtbar.
Was war sonst noch los? Alle paar Minuten waren Okulare, Sucher und Fangspiegel dicht und ich mußte sie mit dem Fön wieder abtauen. Als dann auch noch der Fön kaputt ging, wars zwecklos noch weiter zu machen. Immerhin sind mir ein paar schöne Sichtungen gelungen, bevor ich im November wieder im Dauernebel versinke.
Uranus stand später schon über 30° hoch und zeigte auf den ersten Blick bereits 2 Monde. Kurz bei Stellarium nachgeschaut, aha das sind wie vermutet Oberon und Titania. Die beiden sind kein Problem, bei 12 Zoll Öffnung regelmäßig sichtbar.
Viel schwerer sind die anderen, Umbriel und Ariel. Ersterer stand in maximaler Elongation und tatsächlich konnte ich ihn bei 500x an der richtigen Stelle aufblitzen sehen. Kein leichtes Objekt, aber doch ohne allzu große Anstrengung immer wieder ganz gut erkennbar.
Ariel hingegen sollte mich ans Limit bringen. Stand recht nah an Uranus und voll in dessen Lichthof. 500x erschien mir als zu wenig und deshalb steckte ich noch eine zweite Barlow in den Auszug und versuchte bei 1000x mein Glück. Das war dann doch etwas viel, aber zumindest Uranus sah da schon respektabel groß aus. Ich ging auf 666x zurück was mir als die beste Vergrößerung erschien. Trotzdem mußte ich rund 10 Minuten rumwerkeln bis ich endlich für eine Sekunde an der richtigen Stelle was erkennen konnte. Kurz darauf nochmal zur Bestätigung.
Alle 4 Monde habe ich zwar schon mal gesehen, aber noch nie gleichzeitig in einer Nacht. Schöner Erfolg! Danach habe ich noch ein wenig mit meinem 90/900 Refraktor geschaut. Uranus ist bereits bei 45x als Planet erkennbar, bleibt aber selbst bei 150x recht klein in diesem Instrument. Bei Neptun hatte ich sogar Mühe ihn überhaupt von einem Stern zu unterscheiden. Im 12er war das kein Problem und auch Triton war mit Leichtigkeit sichtbar.
Was war sonst noch los? Alle paar Minuten waren Okulare, Sucher und Fangspiegel dicht und ich mußte sie mit dem Fön wieder abtauen. Als dann auch noch der Fön kaputt ging, wars zwecklos noch weiter zu machen. Immerhin sind mir ein paar schöne Sichtungen gelungen, bevor ich im November wieder im Dauernebel versinke.