8" oder 10" oder 12"

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Addie
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Addie

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Hallo zusammen,

ich möchte mir einen Dobson zulegen und überlege, ob es 8 oder 10 oder gar gleich 12" werden sollen. Ich habe mehrfach gelesen, daß ein 10" gegenüber dem 8" nochmal deutlich im zulegt (56% mehr Lichteinfall, mehr Farben, besser im Deepsky usw.).

Frage: Würdet IHr sagen, daß die Steigerung vom 10" auf den 12" noch einmal die gleiche ist? Dazu habe ich folgenden Text neulich gefunden (kopiere ihn hier rein, ist nicht MEIN Deutsch... ;-) ):

"Warum 10"? Nächste Grösse 12'' ist doppelt so schwer, viel sperriger (nur was für kräftige Männer) und der Unterschied sogar unter guten Bedingungen kaum bemerkbar (ausser von Profis). Der 8'' ist optisch wesentlich schwächer. Öffnungen über 10'' kann man sowieso nurganz selten auskosten, weil mit steigender Öffnung, die Luftunruhe das Bild zunehmend difus erscheinen lässt."

Das hört sich so an, als würde sich das mit den 12" nicht mehr sooooo unbedingt lohnen. Wie seht Ihr das? Im wahrsten Sinne des Wortes... ;-)

Zweiter GEdanke ist bei meiner Überlegung, daß sich ein 10" noch eher auf eine (ggf. umgebaute) EQ-6-Montierung bringen läßt (hab mich mal in einem anderen Forum hier schlau gemacht).

Vielen Dank im Voraus

Gruß
 
Hallo,

12 Zoll zeigen auch unter schlechten Verhältnissen mehr als 10. Fakt ist daß Du selbst mit 8 Zoll eine ganze Menge siehst, mit 10 deutlich mehr und mit 12 setzt Du noch mal was drauf. Mit Lichtstarken Geräten kannst Du auch mehr mit Filtern arbeiten, die immer einen Lichtverlust bedeuten.

Es ist aber auch nicht zu vergessen, alter vielleicht abgedroschener Spruch, "Das Teleskop ist das beste was man am meisten nutzt".

Ein 8 Zoll Dobson mit f5 bekommst Du quer auf die Rücksitzbank oder in den Kofferraum bei 10 Zoll geht das nicht mit jedem Auto und 12 Zoll werden schnell zur Expedition und sollten m.E. wenigstens teilbar oder Gitterrohrkonstruktion sein.

Bei diesen Geräten würde sich eine aktive Kühlung immer empfehlen. Betreibst Du das ohne dauert das bei einem 12er deutlich länger als bei den kleineren Kollegen.

Wichtig ist, falls Du eher städtische Verhältnisse hast, daß die Sache mobil bleibt. Ein dunkler Himmel ist durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch Öffnung.

Viele Grüße
Adrian Herrmann
 
Hallo Addi,

die Entscheidung, ob Du einen 12-Zöller nimmst, solltest Du nach Deinen Transportmöglichkeiten und der Lust, ihn zu transportieren, richten.

Einer aus unsere Gruppe hat einen 12,5-Zöller von Meade.

Wenn wir nicht den kleinen Wohnwagen hätten, um den Dobson drin zu transportieren, hätte er ihn sich nie gekauft.
Das Ding ist riesig, und die Schlepperei ist ein Irrsinn, wenn man nicht von der Terrasse aus betrachten kann.

Ein 10-Zöller ist für mich die Grenze des noch Transportierbaren, wobei die Rockerbox dasjenige Teil ist, was wegen seiner klobigen Gestalt sicherlich am ungünstigsten durch PKW-Öffnungen zu bekommen ist.
Ich gehe bei dieser Überlegung immer davon aus, dass man einen Kleinwagen hat, bei einem Van oder Kombi ohne Kofferraumabdeckung ist das alles sicherlich kein Problem.

Ein 10er auf einer EQ6 funktioniert gut, allerdings habe ich einen relativ kurzen Newton (f4,8) drauf.

Aber auch ein f5 oder f6er wird visuell sicherlich funktionieren.

Grüße
Thomas
 
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Hi Addie,

der Gewinn der größeren Teleskope wird vor allem im Bereich Deepsky spürbar werden.
Die Planetenbeobachtung liefert nur selten Wetterbedingungen, die einem 10-Zöller erlauben, besser als der 8-Zöller zu sein. Der Gedanke an Belüftung ist nicht so falsch, egal ob bei 8, 10 oder 12 Zoll.

Was Deepsky und Farbe angeht, möchte ich mal etwas die Hoffnungen dämpfen. Helle Objekte, wie der Orionnebel, sieht man unter dunklem Himmel mit sehr guter Durchsicht wirklich grünlich leuchten. Im OIII und im UHC & DeepSky-Filter wirkt der auch eher grünlich, was aber auch an der "Färbewirkung" des Filters liegt. Ob man einen Hauch rot erkennen kann, liegt sehr an der Filterwirkung (H-Alpha Durchlass beim Lumicon OIII) und an der persönlichen Farbwahrnehmung.
Das ist aber beim 8-Zöller nicht anders als beim 12 Zöller, es wird nur beim 12-Zöller einfacher, weil der wirklich helle Teil deutlich größer abgebildet wird. Die Bildhelligkeit bleibt aber immer die gleiche, auch beim 8m Spiegel...

Man sollte aber die "Leistung" nicht am Farbsehen fest machen. Wenn das dein erklärtes Ziel ist, hast Du natürlich ein Problem.
Der Schritt bei von 8 Zoll auf 12 Zoll ist bei der DeepSky-Beobachtung wirklich gewaltig. Bei Standardobjekten wie M51 oder M27 weht einem der Strahlungsdruck des 12-Zöllers die Haare aus dem Gesicht! Viele Objekte, die im 8-Zöller eben schwierig beobachtbar sind, werden mit dem 12-Zöller einfach und enthüllen wesentlich mehr Details. Man erhält einfach bei gleicher Bildhelligkeit die 1,5-fache Vergrößerung und erkennt so viel mehr. Ob das die Materiebrücke bei M51 ist, oder ob M27 eher rund wirkt, weil die Ohren derart deutlich kommen. In M33 fallen einem die größeren H2 Regionen sofort ins Auge, während man beim 8-Zöller erstmal mit dem Linienfilter probiert, ob es nicht "Sternknubbel" sind, die man sieht.
Die Auflösung am Kugelsternhaufen wird auch wesentlich besser - obwohl ich meine, daß hier der 10-Zöller bei den meisten Wetterlagen ähnlich gut sein wird wie der 12-Zöller. Es lohnt da wirklich, auf gute Seeing-Momente zu warten, wie man es sonst von der Planetenbeobachtung her kennt.

Die eigentliche Frage ist aber dann doch, welches Teleskop das sinnvollste ist. Wenn man bereits 8 Zoll hat, ist 10 Zoll sicher kein sooo großer Schritt (aber einer, den ich als Deepsky-Fan befürworte). In Deiner Situation sollte natürlich das Gesamtpaket stimmen. Der 10-Zöller ist auf EQ-6 noch unterzubringen, während man beim 12-Zöller auf leichte Bauart achten muß.
Ausserdem sind die Okulare zu beachten. Die Geräte dürften ja allesamt um 1200mm Brennweite liegen, daß heisst ein 8" wäre f/6, ein 10" wäre f/4,8 und ein 12" schließlich wäre f/4. Das stellt Ansprüche ans Okular, wenn es um die für Deepsky erstrebenswerte randscharfe Abbildung bei großem Gesichtsfeld geht. Hier hat man bezüglich der verwendbaren Okulare eine wesentlich größere (Preis-) Auswahl. Der 12" f/4 schränkt einen schon mächtig ein, wenn man (vielleicht eines Tages) 65° scharfes Feld als Anspruch an ein Okular hat.

So scheint der 10" der beste Kompromiss zu sein, natürlich auch was die Transportabilität angeht. Denn davon hängt auch ab, wie oft man sich damit unter den Himmel traut.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Addie,

... genau in der Reihenfolge, wobei man die 10" überspringen kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> klar - bei Deep Sky ist größer besser, aber Du solltest auch noch folgendes bedenken:
- Transport: wie transportabel muß das Teleskop sein, kannst Du's z.B. in der Garage lassen und abends ebenerdig in den Garten fahren oder mußt Du damit 3 Stockwerke die Treppe runter, bzw. rauf und das ganze in einen Smart verfrachten.
- Geld: der 12" kostet knapp 3x soviel wie der 8"; Du könntest klein anfangen, das gesparte Geld für Okulare, Filter, etc. ausgeben und Dir später was größeres anschaffen. Und: es gibt mehr Objekte, die man 8" beobachten kann, als Zeit und Wetter zulassen.

Was man mit verschiedenen Teleskopen wirklich sieht, wie groß die Unterschiede zwischen 8", 10", 12", ... 30" sind und wie groß die Dinger live und in Farbe sind, kannst Du Dir auf einem Teleskoptreffen anschauen, z.B. auf dem ITV im Mai.

Gruß
Stefan
 
Hallo,

wenn es um Deep Sky geht, solltest Du zum 12 Zöller greifen. Der Unterschied zum 10 Zöller ist zu erkennen und zum 8 Zöller erst recht. Neben dem finanziellen Aspekt ist vor allem die bereits erwähnte Transportabilität von Bedeutung. 8 Zoll kein Problem, 10 Zoll schwieriger und bei 12 Zoll wird`s ernst. Letzte Woche habe ich den 12 Zoll GSO Dobson in meinem Mitsubishi Lancer transportiert. Tubus von der Hinterbank über den flachen Beifahrersitz und bei der Rockerbox wurd es wirklich eng. Also es geht noch (wenn es kein Kleinwagen ist) aber diesen Aspekt sollte man schon bedenken. Du wohnst in Köln? Bei uns im Verein ( Astronomischer Verein der Grafschaft Bentheim e.V. ) haben wir u.a. einen 8 und 10 Zoll Galaxy und einen 12 Zoll GSO Dobson genau für diesen Vergleich immer aufgebaut. Bezüglich Planetenbeobachtung und Beobachtungen an Kugelsternhaufen wurde ebenfalls einiges gesagt. Auch hinsichtlich der Okularwahl bei differenzierten Öffnungsverhältnissen sollte man ein Auge drauf werfen. Einen Hinweis hat Sven bereits gegeben. Der beste Tipp, schau Dir die Geräte in natura an. Visuell hatte ich den 8 Zoll und 10 Zoll auf der EQ6, was im letzteren Fall noch ging (hört sich schon sehr subjektiv an <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ).

In diesem Sinne viel Spaß bei der Entscheidung wünscht,

Christoph Lohuis.

NightSky - Zeitschrift von Amateuren für Amateure
 
Herzlichen Dank für Eure Zuschriften!!

Hmm, auch wenn ich jetzt noch konfuser bin als vorher ;-)).

Nein, Scherz, das mit dem Transport hätte ich von allein sicher nie bedacht. Obwohl der 12", den ich ins Auge fasse mit 1500mm Brennweite noch auf eine Rückbank passen sollte, oder? Vielleicht vertu ich mich da aber auch und schätze die Rückbank breiter ein als sie ist, Ihr werdet da sicher mehr Erfahrung haben.

Ich glaube fast, daß ein 10" die gute Mitte darstellt - und ich vielleich wirklich Geld für gute Okulare spare. Mal sehen.

Herzlichen Dank nochmal!
 
Hallo Addie.

Obwohl der 12", den ich ins Auge fasse mit 1500mm Brennweite noch auf eine Rückbank passen sollte, oder?

wenn Du den 12" GSO oder Galaxy (also GSO 1080 oder Galaxy D12) meinst, und nicht einen "Hummer H2" oder so hast, dann vergiss die Rüchbank!

Ich habe einen 12" GSO, der passt nur längs in (m)einen PW! (einen '91 Legacy Kombi) dazu lege ich den kleineren Teil der teilbaren Tückbank-Rückenlehne um, und stelle die Styropor-Auflagen aus der OVP auf die entstehende, schiefe Fläche Da rein lege ich dann den Tubus & schnelle ihn mit dem Autogurt fest in die Unterlage. (zum Einladen des Tubus stelle ich die eine "Styropor-Halbschale" kurz zur Seite..) Daneben, im Rest des Kofferreunes, hat bequem die Rockerbox Platz, und in die Rockerbox lege ich das Zbh und meinen Rucksack. Dann bleiben 60% der Rückbank (theoretisch 2 Personen) und der Beifahrersitz frei. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Wenn ich Du wäre, würde ich Ausschau nach einem 10" GSO oder Galaxy Tubus mit 2" OAZ und BK7 Spiegel halten (und viel Geld für Okulare, Filter, Telrad, ect.. sparen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> ), und diesen dann auf die EQ6 schnallen.

Eine Rockerbox und Höhenräder kannst Du auch selber bauen oder bei Ebay ersteigern...
 
Hallo!


Eine Rücksitzbank ist ca.1,2 m breit. Kannst ja mal mit einem Zollstock nachmessen.

Ein 12" Dobs ist noch transportabel, nämlich mit geteiltem Volltubus oder als Gitterrohr.
Wichtig ist dabei aber das Gewicht des schwersten Einzelteiles. Wenn also die Rockerbox alleine schon 20kg wiegt und Du das Teil 5 Etagen rauftragen musst, dann kommt keine Freude auf.
Um einzuschätzen, was es bedeutet, z.b. 20kg durch die Gegend zu schleppen, kannst Du Dir ja mal ein Dummy machen, welches Du mittels einer Personenwaage auf das richtige Gewicht bringen kannst. Als Dummies eignen sich Hanteln oder schwere Truhen ganz gut. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Dabei solltest Du bedenken, dass der Rücktransport normalerweise in später Nacht stattfindet und Du evtl. durchgefroren und müde bist. Also lieber ein zu leichtes als ein zu schweres Teleskop kaufen.


Gruß Harald
 
Hi

die Frage habe ich mir auch gestellt.

Ich war vor ca. 10 Tagen beim Teleskop-Service und hab dort erstmals einen 12" live gesehen und beschlossen: das tue ich mir nicht an <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Das Ding ist echt riesig und ich bin sicher kein schwacher Mensch aber so ein Riesenteil 4 Stockwerke rauf und runter wuchten ... NEVER.
Also wirds wahrscheinlich zu Weihnachten ein 10"er, der passt in mein Auto ohne die Rückbank umzulegen und schaut schon nach RIESENTELESKOP aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

UNd irgendwann schleif ich mir einen 14"er und mach einen Gitterrohrdobson draus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

lg

Mathias
 
Wo wir beim Thema GEld sparen für Okulare sind ;-) - worauf sollte ich bei einem 10"er (wird's nach reiflicher Überlegung wohl werden) achten? Ich lese immer 1000 verschiedene Bezeichnungen und entsprechende Preise dahinter, aber nicht so genau, was dies eigentlich bedeutet.
Was sind zum Beispiel der Unterschiede (oder was davon sind lediglich die Firmennamen??) zwischen

- Plössl
- Super Plössl
- Kellner
- Nagler
- TS oder TSWA oder TS SWM
- Apex
- RK
- Erfle

Welche sind eigentlich die Porsche unter den Okularen?
Und: gibt's Unterschiede, wenn man speziell Planeten oder Deepsky beobachten möchte/einen Allrounder, ... .

Ich weiß, meine Fragen verlangen wie immer sehr kurze Antworten... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
 
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Hi Addie,

Du hast praktisch nur Designbezeichnungen aufgeführt, lediglich die Apex, TSWA und TSSWM sind Handelzbezeichnungen.

Ein Okular hat so einiges an Ansprüchen umzusetzen, die sich teilweise widersprechen.
- scharfe Abbildung, Sterne als sehr kleine Punkte
- möglichst geringer Schärfeverlust zum Rand hin
- helles Bild
- kontrastreiches Bild mit keinen Reflexen aus dem Okularinneren oder vom eigenen Auge
- Farbreine Abbildung (keine bunten Ränder um Objekte)
- möglichst großes Gesichtsfeld
- angenehmer Augenabstand

Ein helles, kontrastreiches Bild fordert Glassorten mit guter Transmission - einige Glassorten sind z.B. leicht gelblich. Ausserdem muß die Vergütung der Linsen sehr gut sein, damit möglichst viel Licht durch die Linse geht und nicht als Reflex umhergespiegelt wird. Je weniger Linsen und je weniger Glas/Luftflächen im Okular sind, desto einfacher ist das zu beherrschen. Ausserdem muß die Innenschwärzung des Okulars gut sein, und auch die matten Linsenkanten sollten schwarz gefärbt sein.

Gute Mittenschärfe und möglichst gleichbleibende Schärfe bis zum Rand ist mit Teleskopen um f/10 recht leicht zu erzielen. Bei Teleskopen ab f/6 und kurzbrennweitiger wird diese Sache nicht leicht. Die bessere Korrektur des Okulares erfordert mehr Linsen. Besonders bei langbrennweitigen Okularen wird es mit der Randschärfe sehr schwer.

Deshalb muß man also die Okulare und Okulardesigns differenziert nach ihrem Verwendungszweck und dem Teleskop betrachten.
Wenn Du für die Deepsky-Beobachtung eine zumindest brauchbare Randabbildung bei großem Gesichtsfeld wünschst, dann sind Konstruktionen wie Kellner eher fehl am Platze.
Hier glänzen Weitwinkelokulare wie Nagler, UWA, Pentax XL/XW, LVW, Radian, Panoptic. Darüber hinaus gibt es eine Menge Konstruktionen, die um f/5 brauchbar abbilden, oft auch je nach Okularbrennweite.
Für die Planetenbeobachtung gilt es ein Okular zu finden, welches mit möglichst wenig Linsen farbrein und mit bester Mittenschärfe abbildet. Da kann man über Monos, Orthos, RKE und auch über gut verarbeitete Plössl reden. Beim Dobson ist natürlich das kleine Gesichtsfeld dieser Okulare ein Problem - ausser bei den Plössl, die mit ihren 50° schon prima beherrschbar sind.

Das optimale Okular ist immer eine Frage der eigenen Wünsche, des eigenen Geschmacks und vielleicht auch der eigenen Leidensfähigkeit, was den Augenabstand angeht. Um Dir da etwas übersichtliches zu erzählen, müsstest Du mal Deine Anforderungen, Beobachtungsobjekte und Preisvorstellungen darstellen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Addie,

Was meinst Du mit Porsche - laut, kein Platz, Kreuzweh <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Das Thema Okulare kann man genauso schnell abhandeln wie Teleskope oder Autos - des kommt halt drauf an <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Lesenswert ist z.B. Stricklings HP

Ganz pragmatisch: Nimm 3 (gebrauchte) Plössls mit 32, 12/15, 6/7mm Brennweite, fully multicoated (das sind dann Gölfe) und dazu noch den Karkoschka. Das reicht mindestens bis zum ITV, dort kannst Du Dir dann Appetit holen. Oder Du guckst mal bei Sternfreunden in Deiner Gegend vorbei.

Gruß
Stefan
 
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