Abdichtung der Sternwarte gegen aufsteigende Nässe

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ullrichdittler

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HAllo,

ich bin mir nicht sicher, ob dieses Thema hier richtig ist, aber ich möchte meine Frage hier stellen:

Ich habe diesen Sommer im Garten für eine geplante Sternwarte einen 70x70x70cm großen Betonsockel in die Erde gegossen und (davon mit 5cm dicken Styropor-Platten abgetrennt) die Bodenplatte für die Beobachtungshütte.
Als es dieser Tage heftig regnete, floss das Wasser auch zwischen Sockel und Boden platte ab - das war ganz erfreulich, heisst aber auch, dass später dort Feuchtigkeit aufsteigne kann. Daher meine Frage:

Mit welchem geeigneten Material (Folie?) kann ich die Bodenplatte und den Sockel zum Innenraum der Sternwarte hin abdichten um das Aufsteigen von Feutigkeit zu vermeiden?

Ich bin für alle Tipps dankbar!

Gruß Ullrich
 
Hi Ullrich,

Du brauchst im Umfeld der Platte eine gute Drainage, damit der effeltive Wasserhorizont in der Umgebung unter Deiner Platte liegt, das heißt entsprechend Drainrohre verlegen und an eine Vorflut oder einen Kanal anschließen. Dazu solltest Du Dir den Rat eines Tiefbauers holen, denn alles, was man in den Boden vergraben muß, kostet überproportional viel Geld und wenn man gut beraten wird geht vieles in Eigenleistung.

CS

J.
 
Re: Abdichtung der Sternwarte gegen aufsteigende N

Hallo,

also als effektive Drainage eignet sich auch einfach Splitt, da braucht es nicht unbedingt noch Rohre.
Zur (zusätzlichen) Adbichtung ist Teichfolie sehr zu empfehlen, die ist in jedem Baumarkt günstig zu bekommen, wasserdicht und sehr robust.
Die Frage ist aber, ob der Beton nicht evtl auch noch Feuchtigkeit abgibt, die von der Folie dann zurückgehalten wird, was im Hinblick auf die Haltbarkeit des Sockels im Winter wenn die Feuchtigkeit dann evtl. friert auch nicht optimal wäre.
Also Drainage, entweder wie Optikus beschrieben hat, oder mit einer Kies oder Splittschicht.

Gruß

Carsten
 
Re: Abdichtung der Sternwarte gegen aufsteigende N

Hallo,

wobei Kies mit Körnung 3-28 noch besser ist als Split, weil letzterer viele Kleinanteile hat, der die Poren verstopft und den Abfluss verhindert.

Viele Grüße
Andreas
 
Re: Abdichtung der Sternwarte gegen aufsteigende N

Hallo Ulrich,

wir haben unsere Sternwarte auf Stelzen gestellt. Die Ganze Konstruktion ruht ca. 30cm über dem Erdboden. Unter der Sternwarte haben wir einfach noch zusätzlich Platten verlegt. Da kann schön die Luft unten durchstreifen.

Ein Bild findest Du hier:

Link zur Grafik: http://www.ltm.uni-erlangen.de/mitarbeiter/Kuhn/SFF/bilder/sternwarte_aktuell.jpg

Grüsse
Christian
 
Re: Abdichtung der Sternwarte gegen aufsteigende N

Moin,

ja, wie Carsten schon schreibt, die Feuchtigkeit muß auch aus dem Beton, sonst sprengt Dir der Frost den Block.

Daher - das geht aber meistens unter - ist das wichtigste am Fundament die Entwässerung! Alles nutzt nix, wenn die nicht taugt.
Die Sache mit dem "Splitt" taugt, wenn der Splitt kein Splitt sondern Filterkies ist, der hat eine bestimmte gestufte Körnung und sorgt dafür, daß nur das Wasser durchsickert, aber kein Material transportiert wird. Was aber nicht heißt, das nach mehreren Jahren nicht "Schicht" ist. Daher hat sich eine Kombination aus Filterkies und Dränrohr (Teilsickerrohr, DN 110 o. gr., Schächte an Ecken und Verzweigungen zwecks Spülens bei Verstopfung nicht vergessen!) am ehesten bewährt. Wie sowas zu verlegen ist, dazu gibt's für Heimwerker Literatur. Ist nicht wirklich schwierig, aber man sollte wissen wie es geht, sonst ist das gute Material für'n Mors.

CS

J.
 
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