Abstandshalter für Okus im Revolver

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Dietmar

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Hallo zusammen,
an einem Revolver habe ich 4 Okulare, die jedoch nicht exakt par-(homo-)-fokal sind. Bisher habe ich mir damit geholfen, die Okulare so zu klemmen, dass sie dann alle die gleiche Fokuslage haben. Einmal rausgenommen, schon muss ich erneut justieren.
Meine Idee: mit Abstandsringen könnte ich jedes Okular dauerhaft "kollimieren". Wie könnte ich mir solche Abstandsringe herstellen? Das besondere Problem scheint mir die geringe Dicke der Ringe zu sein, denn ich verwende nur Takahashi Okus am Revolver, deren Fokus ist nicht viel auseinander.
Wer hat Ideen ?

Gruß Dietmar

PS.; Ein Freund hat einen Revolver mit Televue Okus, die haben eine eingefräste Nut. Wenn dann die Ringe zu breit werden, geht beim Klemmen die Führung verloren.
 
Hallo Dietmar,
um genaue Homofokalität hinzukriegen müsstest du auf der Drehbank sehr von einem Rohr mit dem Innendurchmesser von 1,25" sehr feine Scheiben abstechen. Diese dann entsprechend der Fokallage auf dem Revolver unterlegen. Ich denke ohne sehr gute Ausrüstung ist das nicht so locker zu machen. Von Bastelarbeiten mit Karton und Co rate ich eher ab, da dies nicht wetterfest und nicht dickenstabil genug ist.
Liegen die Fokallagen weit auseinander, würde ich Gummi-O-Ringe auf die Okuhülsen aufbringen, und durch probieren eine halbwegs ähnliche Fokallage all deiner Okulare erzeugen. Dass die Sicherungsnut einiger Okus nicht mehr am richtigen Platz ist, musst du bei diesem Vorhaben akzeptieren.
Vielleicht weiss jemand eine bessere Lösung.
Gruss, Peter
 
hi dietmar,
ich habe an meinem 5-fach-tec-revolver ein ähnliches problem.
dort kann man aufgrund der sehr kurzen steckhülsen nicht jedes televue-okular bis zum anschlag einstecken.
hier hilft nur, alle okus auf den gleichen abstand nach außen zu verlegen.
ich habe mir damals entsprechende alu-zwischenringe beschafft, welche den abstand recht gut ausgleichen.
momentan setze ich sie auch ein, um andere okulare so einigermaßen homofokal zu bekommen.
ich meine, auf ein hundertstel etc. kommt es doch garnicht an.
wichtig ist aus meiner sicht, daß die schärfe nahe beieinander liegt und man nur noch minimal nachfokussieren muß.
siehe hier mal ein bild. da erkennst du an 2 okularen die zwischenringe momentan recht gut. da gleiche ich den abstand der beiden erfle von aok-swiss ( 16mm und 25 mm ) aus. die sind nämlich leider auch nicht passend zueinander. und außerdem stimmt jetzt der abstand noch zu den beiden kasai-orthos 6 und 9mm, die ebenfalls im revolver sitzen:
Link zur Grafik: http://www.tbrumm.de/images/astro/okularrevolver%20mit%20zwischenringen.jpg
wolf
 
hi peter,
cool ist eine sache <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> , der nutzen die andere <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />!
und die zwischenringe bringen noch einen weiteren vorteil.
genau das problem bei okularen mit nut und steckhülsen mit messingring kann man damit recht gut umgehen.
und was stört es, wenn alle okus etwas weiter draußen sind? ich denke mal, nix. es sei denn, man ist z.b. bei einem refraktor am ende des fokus angelangt.
aber, den kann man ja immernoch kürzen...
wolf
 
Hallo Peter und der Wolf,
danke für Eure ANREGUNGEN. An der guten Ausrüstung mangelt es nicht (hat ein Freund), aber aus Kunststoff gehen die dünnenRinge nicht zu fertigen. Eventuell aus Alu?
Gibt es irgendwo was fertiges?
Gruß Dietmar

An den Hundersteln würde ich gerne festhalten.
 
hi dietmar,
lasse dir die ringe doch aus alu drehen.
lutz liebers ist da ja nun schon experte, denn er hat mir meine gemacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
übrigens sind meine ringe ca. 3mm stark!
wolf
 
Hallo Dietmar,
der mit den Hundetstel wir aber hoiiikel!
Das ist sehr wenig Material. Ob du absolut ums Nachfokussieren kommst bezweifle ich. Da spielen wohl einige Faktoren mit, Was heute genau stimmt, könnte morgen schon ein bisschen anders sein, Ob alle Stutzen deines Okurevolvers auf ein Hundertstel gleich lang sind ist auch noch eine Frage.
Gruss und viel Erfolg
Peter
 
Nee, da hab ich mich falsch ausgedrückt. So 2mm dürften die Ringe schon haben, und darauf aufbauend diese Okular-indivuduell genau abgelängt.
Gruß Dietmar
 
hi dietmar,
mache es so.
ich denke mal, unter 2 mm ist es auch für den dreher schwierig, die entsprechende stabilität immer zu erreichen.
und dann probier aus, wie weit jedes okular aus dem revolver gezogen werden muß, um in etwa die homofokalität zu erreichen.
stelle die okus mit der feststellschraube fest.
miß diese wert mit einer schiebelehre, und laß dir die teile drehen.
wirst es nicht bereuen.
wolf
 
Hallo Gerd,
danke für den Tipp, die Dinger sind jedoch 5mm stark (0,2 inch) und tragen doch zu sehr auf.

Gruß Dietmar

Freue Dich auf gute Nachrichten im Neuen Jahr (Feathertouch)
 
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