Delyon
Aktives Mitglied
Beobachtungsort: Annaberg bei Mariazell, Niederösterreich
Beobachtungszeitraum: 19./20.4.2015, ca. 21-4 Uhr
Verwendetes Teleskop: Skywatcher 120/600 Achromat auf AZ-4
Verwendete Okulare: 32mm Erfle, Explore Scientific 82-Gradserie 14mm/ 6,7mm
In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich mir wieder eine lange Beobachtungsnacht in Annaberg gegönnt. Dort habe ich ja schon seit einiger Zeit einen optimalen, stockdunklen und über 1000m hohen Beobachtungsplatz mit Traumhimmel gefunden, war dort bisher aber nur mit dem kleinen 80er ED beobachten. Diesmal überwand ich mich, den doch ein gutes Stück schwereren 120/600-Kurzachromaten mit U-Bahn, Straßenbahn und zweieinhalbstündiger Postbusfahrt ins Gebirge zu kutschieren, um diesem großartigen Himmel mal mit etwas mehr Öffnung auf den Leib zu rücken.
In Annaberg angekommen, machte ich zuerst einen Versuch, für noch bessere Bedingungen auf den nahen, knapp 1400m hohen Tirolerkogel hochzuwandern, woran ich das letzte mal wegen tiefen Schnees gescheitert war. Diesmal schaffte ich etwa die Hälfte der Strecke, bis ich feststellen musste, dass auf den höchsten paar hundert Metern immer noch soviel Schnee und Eis auf dem schmalen, steilen Weg lag, dass mir ein Weitergehen mit schwerem Gepäck und normalen Halbschuhen zu unsicher schien. Nun ja, gehe ich halt das nächste mal auf den Tirolerkogel, wenn auch in dieser Höhe endlich der Schnee verschwunden ist. Also zurück in den Ort, immerhin auch noch 1000m hoch, wo sich aber auch meine Stamm-Beobachtungswiese als unbrauchbar erwies: Der Boden war vom gerade erst geschmolzenen Schnee so nass und schlammig, dass ich die Passstraße entlang etwas außerhalb des Ortes wanderte und mich auf einem großen, leeren Parkplatz ausbreitete, der auch den Vorteil bot, dass der Ort Annaberg von dort aus von einem Hügel verdeckt wird, sodass auch der beleuchtete Dorfkirchturm und die paar Laternen des Dorfes nicht mehr stören. Der Nachteil bestand freilich darin, dass ich hier direkt neben der Straße war und zum Schutz der Dunkeladaption bei jedem vorbeifahrenden Auto die Augen zukneifen und wegsehen musste, was aber gar nicht so oft nötig war: In dieser dünn besiedelten Gebirgsgegend ist nachts nahezu niemand unterwegs, nur alle ein bis zwei Stunden fuhr mal ein Auto vorbei.
Zuerst gab es einen Blick auf den Jupiter , aber dafür ist so ein Farbwerfer natürlich nicht gemacht, der in einem bunten Farbsaum schwimmende Planet macht im Achro keine Freude. Auf dem Programm für diese lange, mondlose Aprilnacht stand Deep Sky, da kann der Achro zeigen, was er kann: Weitfeldbeobachtung mit relativ viel transportabler Öffnung. Natürlich standen erst einmal jede Menge oft beobachteter Standardobjekte auf dem Programm, um zu sehen, was mit fünf Zoll unter erstklassigem Alpenhimmel geht. M81/82 waren eine Wucht, M81 sehr, sehr hell und mit weit ausgedehnten Außenbereichen, in M82 meinte ich etwas Struktur zu sehen, nämlich einen dunklen Fleck ziemlich genau in der Mitte der Galaxie. M51 zeigte zwar noch keine klare Spiralstruktur, aber war mit fünf Zoll hell genug, auch bei 89x noch problemlos beobachtet zu werden, wobei sich dann schon einiges an Struktur zeigte: Der helle Galaxiekern war von einem runden schwächeren Außenbereich umgeben, der wiederum von einem helleren Ring eingefasst war, von einem Erkennen der Spiralstruktur also gar nicht mehr so weit entfernt. M101 blieb ein strukturloser ovaler Lichtfleck, sehr schön waren dagegen Eulennebel und die Galaxie M108 mit ihrer markanten ovalen Form. Die berühmten "Augen" des Eulennebels konnte ich nicht wirklich sehen, nur bei indirektem Sehen meinte ich, innerhalb des Nebels leichte Helligkeitsunterschied erahnen zu können, aber keine klare Sichtung. M109, die bei schlechterem Himmel leicht vom hellen Stern Phekda überstrahlt wird, war deutlich sichtbar, aber unspektakulär. In den Jagdhunden gab es dann noch einen Blick auf M106, M94 und NGC 4490, von denen mir letztere Galaxie besonders gut gefällt.
Aber in jeder langen Beobachtungsnacht will ich auch einige Objekte sehen, die ich noch nie vorher beobachtet habe. Das Haar der Berenike bot sich dafür an, das ich noch nie wirklich gründlich durchforstet habe. Los ging es mit der edge on-Galaxie NGC 4565, die ich als herrliches Objekt auf Astrofotos kenne, aber noch nie selbst beobachtet habe. Die Galaxie war rasch gefunden und zeigte schon im Übersichtsokular bei 18x ihre markante langgestreckte Form. Bei 43x und 89x trat dann die mittlere helle Verdickung des galaktischen Zentrums ganz deutlich hervor, und bei 89x war mit indirektem Sehen sogar das zentrale Staubband erahnbar. Ein phantastisches Bild, definitiv einer meiner schönsten bisherigen Deep Sky-Anblicke - so etwas Außergewöhnliches mit eigenen Augen im Okular zu sehen, sich "live" zu vergewissern, dass dieses Objekt WIRKLICH sichtbar da oben am Himmel steht, ist doch ein viel beeindruckenderes Erlebnis als es das Betrachten des prächtigsten Astrofotos jemals sein kann. Ganz in der Nähe liegt die Galaxie NGC 4559, mit 40 Millionen Lichtjahren Entfernung etwas näher und die zweite in dieser Nacht zum ersten mal beobachtete Galaxie. Auffallend ist ihre seltsame Form: Länglich, dabei aber ungewöhnlich breit - für eine Galaxie hätte ich dieses Objekt kaum gehalten, wenn es mir zufällig ins Blickfeld geraten wäre. NGC 4494 fand ich nicht auf Anhieb, darum stattete ich der schon einige male beobachteten, sehr hellen und hübschen M64 einen Besuch ab, auch wenn ihr berühmter dunkler Fleck nicht eindeutig sichtbar war, höchstens indirekt konnte man sehen, dass die Außenbereiche der Galaxie auf einer Seite des Galaxiekerns etwas mehr Licht abstrahlten als auf der anderen Seite. Dann gab es noch einen Blick auf den Kugelsternhaufen M53, der bei 89x einen krümeligen Rand, aber noch keine deutlich erkennbaren Einzelsterne zeigte. Ein bisschen außerhalb des Haars der Berenike machte ich mich dann auf die Suche nach der "Walgalaxie" NGC 4631, die ich auch schnell im Okular hatte - die dritte erstmals beobachtete Galaxie der Nacht. Deutliche Strukturen innerhalb der Galaxie zeigte sie zwar nicht, dafür war dieses 25 Millionen Lichtjahre entfernte Objekt sehr hell und wirklich überraschend groß. Mit NGC-Nummern verbinde ich als Kleinteleskopnutzer instinktiv "schwache kleine Funzel", aber NGC 4631 ist heller und größer als so manche Messier-Paradegalaxie, bei 89x ist es wirklich erstaunlich, WIE weit bei indirektem Sehen ihre Ausläufer hinausreichen, ein beeindruckendes Objekt. Bei niedrigerer Vergrößerung sah ich allerdings in etwas Entfernung noch ein weiteres längliches Nebelobjekt, schwächer zwar als NGC 4631, aber trotzdem ziemlich deutlich sichtbar, auch bei direktem Sehen. Ein Blick in den Karkoschka, und tatsächlich: Das muss die Nachbargalaxie NGC 4656 sein, die vierte in dieser Nacht zum ersten mal beobachtete Galaxie also.
Nach diesem Galaxienreigen mussten natürlich auch noch einige Prachtobjekte des Sommerhimmels an die Reihe kommen, die man in der fortgeschrittenen Nacht schon gut beobachten kann. Leider hatte ich meinen UHC-Filter zuhause vergessen, darum ließ ich die großen Nebel im Schwan links liegen und begann mit M13, bei 89x am Rand phantastisch aufgelöst und sogar im Zentrum schon ein bisschen granulatförmig strukturiert - ich glaube, da könnte ich sogar mit dem Kurzachro noch ein bisschen höher vergrößern, das nächste mal nehme ich auch mein 4,7mm-Oku mit. M92 schön, am Rand mit einigen Einzelsternen, im Zentrum aber strukturlos. M57 war auch ohne Filter ab 43x bei direktem Sehen klar als Rauchring erkennbar - beim 80er ED muss ich dafür meistens auf 89x hochgehen, wobei der Nebel aber schon etwas dunkel wird. Der Hantelnebel zeigt schon ansatzweise seine Ohren, mit UHC-Filter wäre er sicher großartig gewesen. Ich hatte mich auch auf die Andromeda-Galaxie gefreut, aber als sie endlich einigermaßen hoch am Himmel stand, dämmerte es schon zu sehr - April ist dafür doch noch etwas zu früh.
Insgesamt wieder eine Nacht, die schön gezeigt hat, dass der 120/600-Kurzachro bei allen konstruktionsbedingten Schwächen ein schönes, noch gut transportables Deep Sky-Rohr ist, mit dem für wenig Geld (Ich habe meinen gebraucht für den Preis eines einzelnen Mittelklasseokulars bekommen) unter gutem Himmel schon ziemlich viel geht.
CS,
Fabian
Beobachtungszeitraum: 19./20.4.2015, ca. 21-4 Uhr
Verwendetes Teleskop: Skywatcher 120/600 Achromat auf AZ-4
Verwendete Okulare: 32mm Erfle, Explore Scientific 82-Gradserie 14mm/ 6,7mm
In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich mir wieder eine lange Beobachtungsnacht in Annaberg gegönnt. Dort habe ich ja schon seit einiger Zeit einen optimalen, stockdunklen und über 1000m hohen Beobachtungsplatz mit Traumhimmel gefunden, war dort bisher aber nur mit dem kleinen 80er ED beobachten. Diesmal überwand ich mich, den doch ein gutes Stück schwereren 120/600-Kurzachromaten mit U-Bahn, Straßenbahn und zweieinhalbstündiger Postbusfahrt ins Gebirge zu kutschieren, um diesem großartigen Himmel mal mit etwas mehr Öffnung auf den Leib zu rücken.
In Annaberg angekommen, machte ich zuerst einen Versuch, für noch bessere Bedingungen auf den nahen, knapp 1400m hohen Tirolerkogel hochzuwandern, woran ich das letzte mal wegen tiefen Schnees gescheitert war. Diesmal schaffte ich etwa die Hälfte der Strecke, bis ich feststellen musste, dass auf den höchsten paar hundert Metern immer noch soviel Schnee und Eis auf dem schmalen, steilen Weg lag, dass mir ein Weitergehen mit schwerem Gepäck und normalen Halbschuhen zu unsicher schien. Nun ja, gehe ich halt das nächste mal auf den Tirolerkogel, wenn auch in dieser Höhe endlich der Schnee verschwunden ist. Also zurück in den Ort, immerhin auch noch 1000m hoch, wo sich aber auch meine Stamm-Beobachtungswiese als unbrauchbar erwies: Der Boden war vom gerade erst geschmolzenen Schnee so nass und schlammig, dass ich die Passstraße entlang etwas außerhalb des Ortes wanderte und mich auf einem großen, leeren Parkplatz ausbreitete, der auch den Vorteil bot, dass der Ort Annaberg von dort aus von einem Hügel verdeckt wird, sodass auch der beleuchtete Dorfkirchturm und die paar Laternen des Dorfes nicht mehr stören. Der Nachteil bestand freilich darin, dass ich hier direkt neben der Straße war und zum Schutz der Dunkeladaption bei jedem vorbeifahrenden Auto die Augen zukneifen und wegsehen musste, was aber gar nicht so oft nötig war: In dieser dünn besiedelten Gebirgsgegend ist nachts nahezu niemand unterwegs, nur alle ein bis zwei Stunden fuhr mal ein Auto vorbei.
Zuerst gab es einen Blick auf den Jupiter , aber dafür ist so ein Farbwerfer natürlich nicht gemacht, der in einem bunten Farbsaum schwimmende Planet macht im Achro keine Freude. Auf dem Programm für diese lange, mondlose Aprilnacht stand Deep Sky, da kann der Achro zeigen, was er kann: Weitfeldbeobachtung mit relativ viel transportabler Öffnung. Natürlich standen erst einmal jede Menge oft beobachteter Standardobjekte auf dem Programm, um zu sehen, was mit fünf Zoll unter erstklassigem Alpenhimmel geht. M81/82 waren eine Wucht, M81 sehr, sehr hell und mit weit ausgedehnten Außenbereichen, in M82 meinte ich etwas Struktur zu sehen, nämlich einen dunklen Fleck ziemlich genau in der Mitte der Galaxie. M51 zeigte zwar noch keine klare Spiralstruktur, aber war mit fünf Zoll hell genug, auch bei 89x noch problemlos beobachtet zu werden, wobei sich dann schon einiges an Struktur zeigte: Der helle Galaxiekern war von einem runden schwächeren Außenbereich umgeben, der wiederum von einem helleren Ring eingefasst war, von einem Erkennen der Spiralstruktur also gar nicht mehr so weit entfernt. M101 blieb ein strukturloser ovaler Lichtfleck, sehr schön waren dagegen Eulennebel und die Galaxie M108 mit ihrer markanten ovalen Form. Die berühmten "Augen" des Eulennebels konnte ich nicht wirklich sehen, nur bei indirektem Sehen meinte ich, innerhalb des Nebels leichte Helligkeitsunterschied erahnen zu können, aber keine klare Sichtung. M109, die bei schlechterem Himmel leicht vom hellen Stern Phekda überstrahlt wird, war deutlich sichtbar, aber unspektakulär. In den Jagdhunden gab es dann noch einen Blick auf M106, M94 und NGC 4490, von denen mir letztere Galaxie besonders gut gefällt.
Aber in jeder langen Beobachtungsnacht will ich auch einige Objekte sehen, die ich noch nie vorher beobachtet habe. Das Haar der Berenike bot sich dafür an, das ich noch nie wirklich gründlich durchforstet habe. Los ging es mit der edge on-Galaxie NGC 4565, die ich als herrliches Objekt auf Astrofotos kenne, aber noch nie selbst beobachtet habe. Die Galaxie war rasch gefunden und zeigte schon im Übersichtsokular bei 18x ihre markante langgestreckte Form. Bei 43x und 89x trat dann die mittlere helle Verdickung des galaktischen Zentrums ganz deutlich hervor, und bei 89x war mit indirektem Sehen sogar das zentrale Staubband erahnbar. Ein phantastisches Bild, definitiv einer meiner schönsten bisherigen Deep Sky-Anblicke - so etwas Außergewöhnliches mit eigenen Augen im Okular zu sehen, sich "live" zu vergewissern, dass dieses Objekt WIRKLICH sichtbar da oben am Himmel steht, ist doch ein viel beeindruckenderes Erlebnis als es das Betrachten des prächtigsten Astrofotos jemals sein kann. Ganz in der Nähe liegt die Galaxie NGC 4559, mit 40 Millionen Lichtjahren Entfernung etwas näher und die zweite in dieser Nacht zum ersten mal beobachtete Galaxie. Auffallend ist ihre seltsame Form: Länglich, dabei aber ungewöhnlich breit - für eine Galaxie hätte ich dieses Objekt kaum gehalten, wenn es mir zufällig ins Blickfeld geraten wäre. NGC 4494 fand ich nicht auf Anhieb, darum stattete ich der schon einige male beobachteten, sehr hellen und hübschen M64 einen Besuch ab, auch wenn ihr berühmter dunkler Fleck nicht eindeutig sichtbar war, höchstens indirekt konnte man sehen, dass die Außenbereiche der Galaxie auf einer Seite des Galaxiekerns etwas mehr Licht abstrahlten als auf der anderen Seite. Dann gab es noch einen Blick auf den Kugelsternhaufen M53, der bei 89x einen krümeligen Rand, aber noch keine deutlich erkennbaren Einzelsterne zeigte. Ein bisschen außerhalb des Haars der Berenike machte ich mich dann auf die Suche nach der "Walgalaxie" NGC 4631, die ich auch schnell im Okular hatte - die dritte erstmals beobachtete Galaxie der Nacht. Deutliche Strukturen innerhalb der Galaxie zeigte sie zwar nicht, dafür war dieses 25 Millionen Lichtjahre entfernte Objekt sehr hell und wirklich überraschend groß. Mit NGC-Nummern verbinde ich als Kleinteleskopnutzer instinktiv "schwache kleine Funzel", aber NGC 4631 ist heller und größer als so manche Messier-Paradegalaxie, bei 89x ist es wirklich erstaunlich, WIE weit bei indirektem Sehen ihre Ausläufer hinausreichen, ein beeindruckendes Objekt. Bei niedrigerer Vergrößerung sah ich allerdings in etwas Entfernung noch ein weiteres längliches Nebelobjekt, schwächer zwar als NGC 4631, aber trotzdem ziemlich deutlich sichtbar, auch bei direktem Sehen. Ein Blick in den Karkoschka, und tatsächlich: Das muss die Nachbargalaxie NGC 4656 sein, die vierte in dieser Nacht zum ersten mal beobachtete Galaxie also.
Nach diesem Galaxienreigen mussten natürlich auch noch einige Prachtobjekte des Sommerhimmels an die Reihe kommen, die man in der fortgeschrittenen Nacht schon gut beobachten kann. Leider hatte ich meinen UHC-Filter zuhause vergessen, darum ließ ich die großen Nebel im Schwan links liegen und begann mit M13, bei 89x am Rand phantastisch aufgelöst und sogar im Zentrum schon ein bisschen granulatförmig strukturiert - ich glaube, da könnte ich sogar mit dem Kurzachro noch ein bisschen höher vergrößern, das nächste mal nehme ich auch mein 4,7mm-Oku mit. M92 schön, am Rand mit einigen Einzelsternen, im Zentrum aber strukturlos. M57 war auch ohne Filter ab 43x bei direktem Sehen klar als Rauchring erkennbar - beim 80er ED muss ich dafür meistens auf 89x hochgehen, wobei der Nebel aber schon etwas dunkel wird. Der Hantelnebel zeigt schon ansatzweise seine Ohren, mit UHC-Filter wäre er sicher großartig gewesen. Ich hatte mich auch auf die Andromeda-Galaxie gefreut, aber als sie endlich einigermaßen hoch am Himmel stand, dämmerte es schon zu sehr - April ist dafür doch noch etwas zu früh.
Insgesamt wieder eine Nacht, die schön gezeigt hat, dass der 120/600-Kurzachro bei allen konstruktionsbedingten Schwächen ein schönes, noch gut transportables Deep Sky-Rohr ist, mit dem für wenig Geld (Ich habe meinen gebraucht für den Preis eines einzelnen Mittelklasseokulars bekommen) unter gutem Himmel schon ziemlich viel geht.
CS,
Fabian