Als Fernglas-Montierung geeignet?

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Apollo17

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Liebe Astrogemeinde,

ist es eine gute Idee, den Monitor-Halterungsarm - siehe Link unten - als bewegliche Fernglas-Montierung zu benutzen? Den Adapter für die Fernglasaufnahme und die Befestigung des Armes an einer (z. B.) 4-Kant-"Holzsäule" berücksichtigen wir mal nicht.

Der Arm ist in allen Richtungen schwenkbar, trägt 6,5 kg und kostet nur 30 Euro - klingt alles sehr gut!

Wer kann beurteilen, ob dieser Arm mit einem (z. B.) 25x70 fernglas unter 2 kg flexibel genug und schwingungsarm für Beobachtungen benutzt werden kann?

Für ehrliche Antworten dankt im voraus

Peter Schröpfer aus dem Erzgebirge

Link:

 
Hi Peter.

Interessanter Ansatz. Anstatt an einer Säule könnte ich mir auch vorstellen, den Arm auf einer schweren Holzplatte (z.B. ein Stück Küchenarbeitsplatte) zu montieren und z.B. gemütlich auf einem (Steh-)Tisch zu platzieren. Ich bin gespannt, ob jemand was dazu sagen kann (ich fürchte ja eher nicht).

Gruß
Thorsten
 
Hallo,
grundsätzlich finde ich die Idee verführerisch günstig. Aktuelle Videokonferenzen haben mir folgendes gezeigt:
ein Kollege hat seinen Display inklusive Kamera auf so einem Arm. Tippt er normal bis intensiv (ohne Gewalt!) während einer Konferenz, sieht man durch die Kamera die Verwackelungen.
Für ihn als Benutzer und für seine Arbeit fällt das nicht auf.
Vermutung: man muss wirklich darauf achten dass keine Erschütterungen in das System gelangen.
Gruß
 
@ Wintergatan

Hallo,

ich setze bei meiner Betrachtung mal voraus, daß die Arm- und Fernglasbefestigung "massiv" ist - was immer das konkret heißen soll! Klar ist auch, daß während der Armbewegung zu einem anderen Objekt keine vernünftige Beobachtung möglich ist. Habe ich aber das neue Ziel im Auge, schwingt dann bei max. 25-fach das "mechanische System" schnell aus? Das ist meine Kardinalfrage? Bisher kenne ich nur die massiven Metall-Fernglashalterungen für ca. 20 - 25 Euro - das ist eine vernünftige Lösung! Die Kunststoff-Halterungen sind der größte Mist, da sie schon schwingen wenn man mal mit den Augen an die Okus kommt.

Gruß, Peter
 
.....Wer kann beurteilen, ob dieser Arm mit einem (z. B.) 25x70 fernglas unter 2 kg flexibel genug und schwingungsarm für Beobachtungen benutzt werden kann?......
Nur der, der es mal zusammengebaut und probiert hat :)
Die Bewegung des Gasfederarms dient ja nur dazu Dein Fernglas auf Augenhöhe im Sitzen zu justieren.
Die eigentliche Zielführung geschieht mit diesem kleinen Kugelkopf, der für Monitore von 5 bis ? Kg ausgelegt ist. Das wird also sehr hakelig.
Und wie schon geschrieben wurde, während der justage ist nichts ruhig im Okular.
Ich kenne solche Gasfederarme aus anderen Anwendungen. Ist die Last zu hoch sackt er ab. Ist die Last zu gering, fluppt er wieder hoch.
Könnte man aber ggf. mit Ballast kompensieren.
Aber ob das wirklich gut ist? Er könnte die Position halten und Du hast die Hände frei fürs Bier, oder Zeichnen.
Bin gespannt auf Dein Bericht wenn es fertig ist.
 
Liebe Kollegen,

die Idee mit dem Monitor-Halterungsarm kam mir selbst, ohne Kenntnis von "außen"! Wie so oft, kommen aber auch anderen auf der großen Welt die selben Ideen! Habe auch viele Bewertungen auf Amazon gelesen, die aber nur als "Nutzlast" einen Monitor verwenden. Insofern nützt das für ein hochvergrößerndes Fernglas auch nicht viel. Es scheint mir das selbst ausprobieren die einzige praxistaugliche Variante ist, ob meine Vorstellungen bzw. Anforderungen erfüllt werden! Sollte es das nicht, liegt der Halterungsarm dann aber ungenutzt bei mir rum und das Geld war eine Fehlinvestition. Bin noch am überlegen!

Freundliche Grüße an die Gemeinde -

Peter aus dem Erzgebirge
 
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