aro
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
Männer im allgemeinen und ich im besonderen suchen ja gar nicht gern. Unter anderem aus diesem Grund habe ich ja auch eine Goto-Montierung für meinen MAK.
Mein Zweitteleskop, ein Skywatcher Heritage 76/300 MiniDob hat dies nicht. Speziell im Zenit macht aber der Blick durch den Sucher, auch durch einen nachgerüsteten Leuchtpunktsucher überhaupt keinen Spaß.
Da man heutzutage ja im PC, im Internet und auch im Smartphone aktuelle Azimut- und Höhenwinkel für die gesuchten Objekte rausbekommen kann (z.B. Carte du Ciel, Stellarium Mobile), habe ich mir Alt-Azimut-Skalen für den Minidob gemacht.
Die Höhenwinkelskala war recht einfach: Eine Markierung an der Montierung angebracht und eine Skala von 0° bis 90° am PC gezeichnet. Der Abstand von 0° - 90° muss etwa 46mm betragen. Anschliessend ausschneiden und mit Klebeband auf dem drehbaren Teil der Klemmung anbringen.
Die Azimutskala besteht aus einem Halbkreis, der Markierungen von 270°-0°-90° und von 90°-180°-270° hat. Auf dem Fuß der Montierung habe ich dann zwei Markierungen im Abstand von 180° angebracht. Die Skala auschneiden, laminieren und mit doppelseitigem Klebeband parallel zum Tubus auf dem oberen (drehbaren) Teil der Montierung aufkleben. Fertig!
Anwendung:
Bei bekannter Orientierung des Beobachtungsplatzes den oberen und den unteren Teil der Montierung auf die korrekte Gradzahl einstellen. Jetzt das Teleskop entsprechend zum Beobachtungsplatz hinstellen.
Alternativ kann man auch den Polarstern anpeilen.
Der erste Test:
In Stellarium Mobile habe ich mir die aktuellen Alt-Az-Werte für den Mond rausgesucht. Die Montierung an den Skalen darauf eingestellt. Ein Blick durch den Sucher zeigte schon: Das wird gut. Im 25er war der Mond wunderbar im mittleren Drittel des Bildes. Das sollte für visuelle Zwecke ausreichend sein.
Bin gespannt, wie sich die Konstruktion bei Objekten in Zenitnähe bewährt. Zumindest hoffe ich, mir nicht mehr den Nacken zu verrenken.
Grüße,
Achim
Männer im allgemeinen und ich im besonderen suchen ja gar nicht gern. Unter anderem aus diesem Grund habe ich ja auch eine Goto-Montierung für meinen MAK.
Mein Zweitteleskop, ein Skywatcher Heritage 76/300 MiniDob hat dies nicht. Speziell im Zenit macht aber der Blick durch den Sucher, auch durch einen nachgerüsteten Leuchtpunktsucher überhaupt keinen Spaß.
Da man heutzutage ja im PC, im Internet und auch im Smartphone aktuelle Azimut- und Höhenwinkel für die gesuchten Objekte rausbekommen kann (z.B. Carte du Ciel, Stellarium Mobile), habe ich mir Alt-Azimut-Skalen für den Minidob gemacht.
Die Höhenwinkelskala war recht einfach: Eine Markierung an der Montierung angebracht und eine Skala von 0° bis 90° am PC gezeichnet. Der Abstand von 0° - 90° muss etwa 46mm betragen. Anschliessend ausschneiden und mit Klebeband auf dem drehbaren Teil der Klemmung anbringen.
Die Azimutskala besteht aus einem Halbkreis, der Markierungen von 270°-0°-90° und von 90°-180°-270° hat. Auf dem Fuß der Montierung habe ich dann zwei Markierungen im Abstand von 180° angebracht. Die Skala auschneiden, laminieren und mit doppelseitigem Klebeband parallel zum Tubus auf dem oberen (drehbaren) Teil der Montierung aufkleben. Fertig!
Anwendung:
Bei bekannter Orientierung des Beobachtungsplatzes den oberen und den unteren Teil der Montierung auf die korrekte Gradzahl einstellen. Jetzt das Teleskop entsprechend zum Beobachtungsplatz hinstellen.
Alternativ kann man auch den Polarstern anpeilen.
Der erste Test:
In Stellarium Mobile habe ich mir die aktuellen Alt-Az-Werte für den Mond rausgesucht. Die Montierung an den Skalen darauf eingestellt. Ein Blick durch den Sucher zeigte schon: Das wird gut. Im 25er war der Mond wunderbar im mittleren Drittel des Bildes. Das sollte für visuelle Zwecke ausreichend sein.
Bin gespannt, wie sich die Konstruktion bei Objekten in Zenitnähe bewährt. Zumindest hoffe ich, mir nicht mehr den Nacken zu verrenken.
Grüße,
Achim