Anfängerfrage zu dejustierter(?) Optik

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Tim_Buktu

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Hallöchens!
Nachdem ich es nun endlich mal geschafft habe meine relativ neues Teleskop auf den Mars zu richten war ich ein wenig enttäuscht. Und zwar sah ich zwar den Mars, aber leider war um den Mars ein Koma/Hof zu sehen. Dieser war mehr als doppelt so groß wie der Mars und hauptsächlich links. Es sah fast so aus wie ein Komet (wenn gewünscht kann ich das ja mal zeichnen und hier posten). Nun würde ich gerne wissen woran das liegt und wie man das beheben kann. Ist mein Newton dejustiert? Hat der Spiegel eventuell zuviel Spannung?
Hier mal ein paar Angaben damit Ihr wisst wovon ich überhaubt rede ;-)
celestron 8" Newton mit 1000mm Brennweite aber nur 500mm Baulänge (Korrekturlinse vor Fangspiegel)
Der kleine heisst G-8N
Das Teleskop stand fast eine Stunde draussen ehe ich anfing zu beobachten (auskühlzeit) und der Effekt trat mit veschiedenen Okularen auf.
Bin für alle Tips dankbar!!!!
viele liebe Grüße
Tim
 
Moin Tim!
Das könnte in der Tat an der Justierung liegen. Kannst ja mal den Newton nach dieser Anleitung justieren.
Vielleicht war aber auch dein Seeing bescheiden. Wenn du schon mit bloßem Auge um Mars einen Lichthof gesehen hast, so ist das bestimmt der Grund für den "Kometen"!
 
Hallo!


Meine Vermutung zu Deinem Gerät:
-- Dein Gerät ist dejustiert, weil der Dunst nur auf einer Seite war
-- Möglicherweise war das Seeing sehr schlecht. Das käme dann noch dazu.


Gruß Harald
 
Hallöchens!!

Vielen Dank für Euren schnellen und hilfreichen Antworten. Dann werde ich mich wohl mal an die große Kunst des Justierens machen.

clear skies
 
Ums justieren wirst du nicht herumkommen, aber das Seeing war am Wochenende hier in Berlin gruselig. Die Beugungsringe waberten wie in einem Musikvideo im 60er Stil.
 
LOL okay, danke auch für Deinen Hinweis..Berlin ist ja soweit auch nicht weg, mag wohl echt am dejustierten Newton gelegen haben.....hoffentlich bietet sich bald mal wieder eine Gelegenheit das weiter zu verfolgen....aber erstmal muss ich wohl in Ruhe das justieren üben ;-)

mfG
Tim
 
Mal ein kurzes Nachhaken.
Hast du überhaupt eine aussagekräftige Justieranleitung?
Ich wüßte nämlich selber nicht, wie man einen Newton mit Korrekturlinse genau zu justieren hat. Ein Kurzsuche im Netz zum Thema ergab auch kein zufriedenstellendes Ergebnis. Das Thema Collimation bezieht sich fast immer auf den ordinäre Newton.
 
Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hallo Tim!

Der Blausaum um Planeten (und Objekte im Sonnensystem) ist typisch für das *alte* G8-N, und wird durch die Korrekturlinse verursacht. Dieser Blausaum läßt sich mit einem Gelbfilter eliminieren. Dabei wird natürlich das Bild farblich etwas eingefärbt. Filter, wie der Baader Skyglow-Filter bringen im Bezug auf den Blausaum wenig/nichts. Vielleicht testet Du auch mal die MV-Filter von Sirius. Einfache Refraktoren mit f grüßer gleich 1/10 (ausgeschlossen APOs) haben das Problem wohl auch und dafür gibts auch Zubehör...

Thema "Justage des G8-N":

* Fangspiegel/Korrektor-Element:

Eigentlich ist das G8-N sehr robust gebaut. Mit einem Chesire Okular konnte ich feststellen, daß die Justage des Fangspiegels eigentlich kaum notwendig war (noch nach einem Jahr nicht). Der Offset und die Lage des Fangspiegeles wird druch die massiven Fangspiegelstreben gut gehalten.

Die Justage des Korrektor-Elements wird schwierig/unmöglich, da es sehr fest vor dem Fangspiegel montiert ist. Drehen des Korrektorelemenst ist quasi unmöglich und ich weiß auch nicht, ob das etwas bringt. Celestron hat hier an justage Möglichkeiten gespart.

* Hauptspiegel

Die Justage des Hauptspiegels ist von Zeit zu Zeit zu kontrollieren. Sie läßt sich sehr einfach mit einem Laser durchführen.

Das Celestron G8-N ist primär Deepsky-Gerät. Die Planetenbeobachtungen würde ich mit einem Gelbfilter durchführen. Hätte man bei Celestron mehr Wert auf das Design der Korrekturlinse gelegt, wäre dieses Gerät wirklich auch gut für Planeten geeignet. Aber dann hätte dieser katadioptrische Newton bestimmt auch einiges mehr gekostet. Es gibt wenige Beobachtungsnächte, an denen das G8-N mehr Details an den Planeten zeigt.
Eben dann, wenn die Luft extrem trocken ist und extrem kalt. So konnte ich im letzten Winter mit dem G8-N auch die Cassini-Teilung im Saturn sehen. Allerdings bei -16°, ohne Glühwein und nüchtern! Aber das hilft Dir jetzt nicht wirklich.

Thema "Auskühlung"

Was die Auskühlung anbelangt: Schraub den Deckel vor dem Hauptspiegel ab - dann kühlt das G8-N schneller aus.


Thema "Störlicht/Straßenlampen"

Wenn es sich nicht vermeiden läßt, in der Nähe von Straßenlampen/Hauswänden zu beobachten, dann Bau Dir eine Art Taukappe aus einer schwarzen/dunklen Schaumstoffmatte (gibts im Baumarkt). Durch die extrem kurze Baulänge ist der G8-N anfällig gegen terrestische Störlichtquellen. Der Versuch den Tubus mit einer Samtfolie auszukleiden, könnte auch was bringen. Habe ich aber selbst jedoch noch nicht probiert. Würde aber zur Montage eher den Hauptspiegel ausbauen (und dann auch direkt eine Mittenmontierung auf dem Hauptspiegel anbringen zur Justage)

Thema “Farbfilter”

Farbfilter gibts preisgünstig beim Teleskop-Service Ransburg (www.teleskop-service.de). Ich würde einen hellen Gelbfilter nehmen und ein paar Graufilter dazu. Dann kannst Du durch die Kombination von Gelb und Graufiltern die Helligkeit etwas abstufen. Kostet zwar etwas mehr, aber bringt auch was. Meines Erachtens auch eine gute langfristige Investition. Ein normaler Gelbfilter tuts jedoch auch, wenn Du das G8-N weiter betreiben willst.

Es wurde schonmal ein eigener Thread zum G8-N hier in Astronomie.de begonnen. Vielleicht sollte man das nochmal angehen. Es gibt wohl doch einige, die mit diesem Gerät beobachten.

Viele Grüße,
Gerrit
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Wow, das nenne ich mal einen ausführlichen Post! Danke Dir!

hier nochmal ein paar Anmerkungen von mir:

also dieses Koma, welches links vom Mars zu sehen war, war nicht blau sondern auch gelblich, nicht so rot wie der Mars selbst sondern heller, wie wenn der Mars nochmal unscharf und größer ("wabbeliger") versetzt auf dem anderen drauf gewesen wäre. Aber eventuell lag es wirklich am schlechten Seeing und einer dejustierten Optik. Aus diesem Grunde werde ich mir diese Woche wohl mal einen Justierlaser kaufen (Chesiere ist zwar schön, aber auf dei paar Euros kommt es dann wohl auch nicht mehr an) Eine Mittenmarkierung habe ich heute gesetzt.

Ein bischen enttäuscht darüber das das Teleskop nicht auch wenigstens ein bischen auch für Planeten geeignet ist, bin ich ja schon, denn -16 Grad sind ja schon nicht von Pappe, da friert man ja am Okularauszug fest. Na, ich werde es trotzdem ab und zu auch mal an Planeten probieren, wer weiß vielleicht habe ich ja mal Glück.

Du schraubst den Deckel hinten wirklich ganz ab? Wow hatte mich noch nicht so recht getraut das draussen zu machen, da ich zum Beobachten rausfahren muß und mir das etwas risikohaft erschien. Aber werde ich das nächte mal "vor Ort" machen. Hier wo ich wohne (mitten in der Stadt) hat das alles keinen großen Sinn, reicht man gerade für Mond und Sonne mit dem kleinen Lidlscope.

An Filtern habe ich bis jetzt einen Orange- und einen Graufilter. Werde dann wohl mal einen Gelben gleich mitkaufen wenn ich den Laser besorge.

Nochmals vielen Danke an alle für die Tips!!

 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Freut mich, daß ich Dir helfen konnte. Aber ja, ich hab ganz vergessen, was zu den versetzten Farbscheibchen zu sagen. Sorry. Daher hier:

Thema "versetzte Farbscheibchen"

Das gleiche Problem hatte ich auch, aber nicht nur am G8-N, sondern auch an der Russentonne und auch am Planetary Dobson. Auch bei 'frisch' justierten Geräten. Das Problem muß nicht unbedingt im Teleskop liegen, sondern auch an der Position in der Mars stand, als Du Ihn beobachtet hast. Ich vermute - und man möge mich bitte korrigieren, wenn dies falsch ist - das die überlappenden Scheibchen geringer werden, je näher Mars an seiner Kullmination bzw. Zenitnähe liegt. Der Grund dafür liegt in der dicke der Erdatmosphäre. Die Erdatmosphäre bricht das Licht quasi und der Effekt den Du beobachtet hast, tritt auf.

Thema "Auskühlen des G8-N"

Der Deckel vor dem Hauptspiegel kann bedenkenlos entfernt werden. Die Celestron Planetary Dobsons, die GSO-Teile usw. kommen wohl gänzlich ohne Deckel. Ist nur eine Art Schutz!

Thema "Kollimation/Justage"

Mein Hinweis: Spare nicht am Chesire. Ein Chesire-Okular ist vielseitiger als ein Laser.
Ein sehr gutes Chesire-Okular findest Du hier:
Chesire-Okular

Ein Laser bringt Dir etwas mehr Komfort für die Feinjustage des Fangspiegels und der abschließenden Justage des Hauptspiegels.
Einen sehr guten Laser findest Du hier:
VTSB-Laser
Dieser Laser ist sehr genau gefertigt und hat kaum Spiel im Okularauszug. Ich habe schon drei Laser getestet und für mich kommt z.Z. kein anderes Produkt in Frage!

Eine sehr gute Anleitung zur Kollimation ist hier zu finden:
FAQ about Collimating a Newtonian telescope
Hier ist eine sehr genaue Betrachtung zum Thema "Kollimation von Newtons" zu finden! Würde ich mir sorgfälltig durchlesen!

Mein Tip: Kontrolliere das G8-N von Zeit zu Zeit mit dem Chesire. Der Tubus ist kurz genug, daß Du den Hauptspiegel justieren kannst und dir gleichzeitig anschauen kannst, was sich verstellt. Der Laser ist beim G8-N eher die zweite Wahl. Beachte auch, daß beim G8-N einen Offset einzustellen ist, falls Du den Fangspiegel tatsächlich justieren mußt (was ich aber nicht glaube).

Thema "Farbfilter":

Wolfi (Teleskop-Service) hat immer gute Filter von GSO bzw. Celestron recht günstig. Siehe evtl. auch mal bei e-Bay.
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hi Zusammen,

die Sache mit den Reflektionen gefällt mir nicht. Also so etwas wie einen "Nebenmars" würde man wohl genau wie eine "Nebensonne" nur in Zirren, etc. sehen.

Ich denke vielmehr ihr seht Reflektionen an schlechter Vergütung. Die müssten dann bei leichtem Schwenken des Teleskopes ihren Abstand zur "Quelle", also Mars, ändern.

Das kann am Okular liegen oder auch am Korrektor oder einfach an der Kombination Okular/Teleskop, wenn die Reflektion von der Feldlinse durch eine Reflektion im Teleskop wieder gebündelt zurückkommt.

Natürlich kommt auch eine Reflektion an schlecht geschwärzten Innenflächen, meistens im Okularauszug oder im Okular selbst, in Frage.

Clear Skies
Sven
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hallo Sven,

vielen Dank für den Hinweis. Und ein dickes Lob für die sehr kompetenten Beiträge in diesem Forum.

Ich habe die Frage unlängst meinem Händler gestellt und mir wurde der Tipp mit der Zenitnähe gegeben. Tatsächlich konnte ich auch einen Rückgang der überlagerten, verschiedenfarbigen Objekte erkennen je näher Mars sich dem Zenit näherte. Werde das aber nochmal mit verschiedenen Okulartypen testen!!
Wir meinen hier nicht den Blausaum den das G8-N hat.

Der Blausaum liegt beim G8-N konzentrisch um das Objekt. Das ist ein anderes Phänomen und wird bestimmt von der Korrektorlinse verursacht. Obs ander Vergütung liegt...? Don't know. Aber da läßt sich nichts machen, außer Filtern denke ich (??).
Habe in anderen Newsgroups recherchiert. Manche haben das G8-N als Planetengerät regelrecht verrissen und sogar zum Händler zurück gegeben...

Viele Grüße,

Gerrit
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hi Gerrit,

"je mehr sich Mars dem Zenit näherte"... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
pfft, pfft,... jetzt kann ich wieder atmen. Wieviel Grad hoch ging er im Juli durch? Ende August waren's wieder weniger...

Wie soll denn das physikalisch gehen, ausser durch Zirren (die visuell oft nicht wahrnehmbar sind und im Teleskop auch nicht auffallen)? Atmosphärische Doppelbrechung wie beim Kalzit?
Neeneee, da ist was komisch, da passt was nicht. Dazu gibt's zu viele Astrofotos mit Horizontnähe, wo bei hellen Sternen der Effekt hätte abgelichtet sein müssen. Das erscheint mir grosser Humbug, oder ein Mißverständnis zu sein.
Vielleicht liegt es aber daran, daß in dem Gerät sich irgendetwas durchbiegt, zum Beispiel der Tubus oder die Fangspiegelhalterung, die ja mit dem Linsenelement ein gutes Stück schwerer ist. Dann verkippt da was, das beim Aufrichten des Teleskops wieder waagerecht wird. Und wenn daher die Reflexe kommen, dann wandern die natürlich.
Ich meine, übertrag das mal auf den Mond, dann müsste man immer einen "Doppelmond" sehen. Vielleicht in diesem Scope, aber frag mal Leute mit anderen Geräten.

Also da sollte man nochmal genauer hinschauen. So jedenfalls würde ich das nicht hinnehmen.

Clear Skies
Sven
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hallo und Danke das ihr Euch hier alle soviel Mühe gebt.

Frage an Gerrit:
Ist ein Laser nicht einfacher für einen Anfänger? Ich meine wäre ich wirklich besser mit dem Chesire bedient? Bin jetzt ein wenig unsicher....

An Sven:

Also die Fangspiegelhalterung erscheint mir ziehmlich massiv...könnte es eventuell auch daran liegen das die Klemmen vom Hauptspiegel "nachgeben" ?

Klingt ja alles nicht so positiv was hier von dem Teleskop erzählt wird. Ist das wirklich so ne Gurke? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

viele dankbare Grüße
ein verunsicherter Newbie
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hallo Tim,

mit einem Laser bekommst Du nicht alle Fehler (z.B. verdrehter Fangspiegel) eliminieren. Ich denke Du solltest die Collimation-FAQ erstmal genau studieren und dann erkennst Du, warum ein Laser nicht unbedingt das universelle Gerät ist. Würde es gerne hier erklären, aber das würde den Rahmen sprengen und ich würde die Anleitung eh nur wiederholen. Gut, die Anleitung ist in Englisch geschrieben. Wenns daran hängt, schreib ich meine Methode mal in Word auf und maile sie Dir zu.
Mr. Sven macht vorher Review???

Gurke: Für Planeten ist das G8-N nicht so gut geeignet, wie z.B. der GSO-Newton mit 200 mm Öffnung und 800 mm Brennweite. Beides sind mehr Deepsky-Geräte. Wobei das G8-N einen erheblich schlechteren Kontrast hat, als das GSO. Schau Dir mal den Testbericht zum GSO von Sven an:
Testbericht GSO

Hallo Sven,

es geht um eine Überlappung von zwei Abbildern. Nicht das wir da direkt was doppelt sehen. Das würde eher an zuviel Alk liegen. Ich glaube auch nicht, das sich an dem Ding irgendwas verbiegt. Echt nicht. Bei den Leichtbautröten von GSO oder Skywatcher schon eher. Aber doch nicht beim G8-N, sehr Robust. G8-N: Fangspiegelstreben so dick wie Kinderarme. Und der Hauptspiegel ist nicht anders montiert, wie bei nem GSO oder Skywatcher.

Hier meine Antwort von Wolfi auf das Problem:
"
Hallo Gerrit,

die Ursache kann aber auch die Erdatmosphäre sein.

Probiers mal bei einem Stern in Zenitnähe, ob Du dann auch den Effekt hast.
"
Ich habs damals probiert und der Effekt blieb aus.
Vielleicht hab ich mich in meiner Wortwahl beschämend verhauen???
Du wirst es mich hoffentlich wissen lassen. Falls Du ne O2-Flasche brauchst, im Net gibts bestimmt auch ein Taucherforum *fg*.

So, Spaß muß sein, gelle?

Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hi Gerrit,

also 1. Review: Bin zu allen Schandtaten bereit...

Weiter zum Problem. Also Erdatmosphäre, das passt hinten und vorne nicht.
Ich hätte schon gern eine genauere Beschreibung des Effekts, som Beispiel wie ist es am Mond, wie am Mars, wie an Vega (Zenit), wie bei Arkturus/Capella (Horizontnah), wie groß sind die Abstände.

Wolfis Mail ist ja eine absolute Unaussage. Wo soll das denn herkommen?
Aber, ich lehne mich mal aus dem Fenster: Ein nicht ausgekühlter Spiegel kann durch Verspannungen und Tubusseeing schwache, verwaberte Dobbelbilder liefern. Vielleicht wollte Wolfi darauf hinaus. Ist mir aber ansonsten unverständlich, wie der Effekt entstehen sollte. Vor allem, wo doch der Rest der Welt mit Teleskopen ohne diesen Effekt beobachtet...

Clear Skies
Sven
 
richtig...

der fragesteller hat zu beginn den effekt so beschrieben:
Koma/Hof zu sehen. Dieser war mehr als doppelt so groß wie der Mars und hauptsächlich links. Es sah fast so aus wie ein Komet

so eine starke refraktion gibts höchstens bei 1° höhe über dem
horizont <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> aber sicher nicht in einer höhe, in der man
mars auch beobachten kann.

also ganz klar, ein fehler in der optik.
wahrscheinlich dejustage, womöglich mehrerer komponenten.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Re: Celestron G8-N (katadiop.) / Blausaum

Hi Sven,

werde da nochmal nachforschen. Am Planetary Dobson von Celestron tritt er nicht mehr auf. Da habe ich den Hauptspiegel nochmal nachjustiert. Man lernt eben nie aus. Bis vielleicht demnächst mal im HSK!

Sven, kann man hier feststellen, wer wo welche Posts hinterlassen hat?

Viele Grüße,
Gerrit
 
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