Anschaffung eines neuen Teleskops geplant

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Omega_7

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Hallo zusammen!

Nachdem ich ein wenig mit einem gebrauchten Supermarkt-Teleskop (nicht Lidl) hantiert habe, welches einem mit dem zugehörigen Stativ den Spaß an der praktischen Astronomie eher verdirbt, bekam ich vor einiger Zeit ein Fernglas von TS, das 20x80 Triplett.
Ich hielt dies für einen guten zweiten Einstieg und bin mit diesem Teil auch vollkommen zufrieden. Nachdem ich mich inzwischen dank drehbarer Sternenkarte und co halbwegs am nächtlichen Himmel zurecht finde, plane ich, mir gegen Ende des Jahres ein Teleskop zuzulegen.
Gleich zum Knackpunkt: Ich bin fotografisch vorbelastet und will dies in naher bis ferner Zukunft auch gerne am Teleskop umsetzen können.

Geplant ist zunächst ein kleiner 6" oder 8" Newton von GSO. Welche Erfahrungen habt Ihr mit diesen oder vergleichbaren Optiken gemacht? Daneben würde noch ein kleiner (Halb-)Apo in Betracht kommen. Je nachdem könnten ich den einen bzw. anderen als Leitrohr nutzen oder? Der Newton ist mir wichtig, da ich schon an Deepsky interessiert bin. Ein kleiner Apo oder ED-Apo, da ich Übersichtsaufnahmen wirklich faszinierend finde. Diesen könnte ich auch andersweitig fotografisch einsetzen.

Als Montierung würde ich zur EQ-6 (Syntrek) tendieren, damit ich von der Traglast her visuell und fotografisch auf jeden Fall abgesichert bin. Mit der Montierung und dem Newton könnte ich ja auch schon Piggyback oder mit OAG fotografieren und danach erweitern.

Das sind eine Menge Ansprüche auf einmal und ich will auch nicht alles auf einmal oder unüberdacht realisieren wollen. Dass es durchaus teuer wird, ist mir schon klar, aber das werde ich während der Planung genauer kalkulieren müssen.


Für alle Anregungen, Tipps und Vorschläge wäre ich sehr dankbar. :super:

Einen schönen Abend noch


 
Hallo!

Bei der EQ6 müsstest du schon sehr sparen mit dem Gewicht, also 8 Zoll Newton + Leitrohr + Kamera und etwaiges zubehör ist nicht zu unterschätzen. Da würde ich schon eher zur Losmandy G11 tendieren.

Ein ED80 wiegt schon 3kg als leitrohr, wennst dann beim Newton noch 8 kilo, doppelbefestigung 1,5 kg und kamera + zubehör nochmal 2-3 kg + ungünstiger hebel macht das in summe schon was aus. Empfehlenswert is da der orion leichtbau newton, die wiegen weniger. würde ich fotografisch und visuell auch allen anderen vorziehen, die ausstattung und Spiegelqualität ist super.

Zu Off axis guider: ein guter kostet mehr als nen billiges leitrohr meiner erfahrungen nach, von daher lässt sich mit nem ganz einfachen billig refraktor der nur 1 kg hat gut arbeiten.

clear skies

Daniel
 
Hallo Daniel,

danke für Deine Antwort. Ich werde mir das mit dem Newton noch einmal überlegen. Eine G11 wär wohl keine schlechte Wahl, vorallem weil dann noch ein wenig Spielraum nach oben hin frei wäre.
Gibts mit der G11 vergleichbare Montierungen?

Viele Grüße
 
Hi Omega,

ich finde, es gibt 3 Punkte zu klären wenn ein Teleskopkauf ansteht.

Was solls kosten, was will ich erreichen und welchen "apparativen" Aufwand will ich treiben.

Eine stabile Montierung für Astrofotgrafie ist natürlich wünschenswert, Reserven zu haben auch. Ein weiteres Stichwort ist Präzission der Montierung.
Und auch wichtig: muß das ganze transportiert werden oder wirds stationär eingesetzt. Das wäre in die Überlegung einzubeziehen wenn man sich eine Ausrüstung mit ca. 50kG Gesamtgewicht zulegt. Vielleicht ist dann ja ein 6-Zöller auf ner GPdx auch ne Alternative.

Der Kostenrahmen wäre schon auch wissenswert. Wenn er nicht begrenzt ist wäre ne eigene Sternwarte vielleicht ne gute Alternative ;).

Noch ein Punkt kann in die Überlegungen einfliessen: ist es überhaupt möglich im ersten Anlauf das endgültige Equipment festzulegen? Das haben vermutlich nur die wenigsten geschafft.

Ein 6/8"-Newton von GSO ist sicher kein schlechtes Gerät zum fotografieren, es gibt viele positive Erfahrungen.
Die Frage hier ist eher, ob man damit zurecht kommt. Du hast ja schon gesagt, dass Du klein anfangen willst. Für 12kG fotografische Last eine Montierung in der Klasse 30kg Tragkraft zu planen wäre in meinen Augen dann besonders sinnvoll, wenn man noch vor hat aufzurüsten.

Noch ein Punkt fällt mir ein: Objekte wollen ja auch eingestellt und gefunden werden. Das ist bei 1000mm Brennweite schon was anderes als ein Richfield-Fernglas mal grob aufs Objekt stellen. Das Stichwort wäre hier also visulle Erfahrungen oder auch Ambitionen.

Als Idee zum Überlegen: Visuelles und Foto trennen.

CS

Klaus
 
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