Da ich selbst noch blutiger Anfänger bin, möchte ich nichts falsches sagen, aber eine Kamera muss eine bestimmte Empfindlichkeit in Lux aufweißen um einen Nebel oder eine Galaxie effektiv belichten zu können. An dieses Detail lasse ich lieber die Profis ran.
So eine Belichtung ist abhängig von der Qualität, die das Bild am ende haben soll. Dabei werden z.B. mit mehreren Bilden pro Sekunde ein bestimmte bereich des Weltraums, z.B. ein Nebel aufgenommen, um möglichst viel Farbteilchen aufzunehmen. Am ende nach 20 Minuten oder mehr, kannst du einige hundert oder tausend Bilder mit einer bestimmter Software (ist Gratis) übereinander legen. Jedes einzige Bild hat fast gar keine Farbe, aber alle zusammen ergeben ein farbiges Bild.
Dafür brauchst du selbstverständlich eine sehr gute elektrische Nachführung, die auch noch mal einiges kostet, falls die, die beim Teleskop schon dabei ist, nicht gut genug ist. Diese Nachführung, gleicht die Erdrotation aus. Die Erde bewegt sich schließlich weiter, während du den Punkt im All anvisiert und je weiter dieser Punkt entfernt ist, desto schneller verliert du ihn wieder ohne Nachführsystem.
Ich würde dir sogar vorschlagen, erst mal gar nicht zu Filmen, sondern dich erst mal mit allem vertraut zu machen. Am Anfang wirst du auch ohne diesen ganzen High-Tech Krimskrams genug Probleme haben.
Eines solltest du noch wissen: Diese Kameras müssen ständig mit einem Computer verbunden sein, z.B. mit einem Laptop. Das wird auf alle Fälle ein Saumäßig teures Hobby, wenn du gleich alles haben willst.