AstroPixelProcessor Stacking

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BackyardImaging

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Hallo zusammen,

ich habe mal das Geld in die Hand genommen und für ein Jahr die Lizenz für APP gekauft. Bisher habe ich mit Pixinsight gearbeitet und werde das auch weiter tun, aber es ganz schön mal Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Womit wir auch schon beim Thema wären: Ich habe eine Aufnahme von IC 1396, die ich in zwei Nächten erstellt habe. Ich habe das Stacking derselben Daten sowohl in APP als auch in Pixinsight durchgeführt und mir ist aufgefallen, dass ich bei APP das Bild am Ende sehr viel mehr croppen muss aufgrund der Kanten, die produziert werden. In Pixsinsight habe ich dagegen gar nicht. Wie kann das sein? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

CS,
Ulrike
 
Hi Ulrike,
ich komme mit App viel besser hin als mit dem WBPP in PI. APP ist relativ schnell und das obwohl ich nur die default Einstellungen genutzt habe. Die Rohbilder sind auch wesentlich besser als aus DSS.
Ich werde mir die Vollversion gönnen. Ich habe aber noch eine Woche trial frei.
Das sind meine Erfahrungen mit meinem Setup und meinen Anfängerdaten :-).
Warum musst du cropen? Versatz?

CS
Frank
 
Hi Ulrike,
ich komme mit App viel besser hin als mit dem WBPP in PI. APP ist relativ schnell und das obwohl ich nur die default Einstellungen genutzt habe. Die Rohbilder sind auch wesentlich besser als aus DSS.
Ich werde mir die Vollversion gönnen. Ich habe aber noch eine Woche trial frei.
Das sind meine Erfahrungen mit meinem Setup und meinen Anfängerdaten :).
Warum musst du cropen? Versatz?

CS
Frank
Hi Frank,

das kann ich nach dem ersten Test nur bestätigen. Das Summenbild sieht nach dem Stack in APP sehr viel besser aus als in PI. Aber der Crop ist Pain. Hänge mal das Summenbild aus PI und APP dran zum Vergleich. Beides frisch aus dem Stacker, komplett unbearbeitet (nur aufgezogen mit der ScreenTransferFunction). Crop erfolgt natürlich wegen des Versatzes, aber ich frage mich, warum ich nach dem Stack in APP das halbe Bild wegschneiden darf, während ich den Stack in PI eher der Gewohnheit wegen mache.

CS,
Ulrike
 

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Hi Ulrike,

das ist natürlich krass. Das ist bei mir gar nicht so.
Guck doch mal beim Astrophotocologne. Frank eine Serie von tutorials zu APP gemacht. Da gibt's Häkchen für Objektiv Korrektur bei Reiter 9 Tools. Vielleicht ist da was falsch eingestellt?

Oder frag mal den Entwickler?? Ich sag mal da ist was falsch eingestellt.......

CS
Frank
 
Franks Serie habe ich schon durch. Kann natürlich sein, dass ich trotzdem was falsch eingestellt habe. Vielleicht sollte ich einfach mal alles mit den Default-Werten durchlaufen lassen.
 
Hi Frank,

das kann ich nach dem ersten Test nur bestätigen. Das Summenbild sieht nach dem Stack in APP sehr viel besser aus als in PI. Aber der Crop ist Pain. Hänge mal das Summenbild aus PI und APP dran zum Vergleich. Beides frisch aus dem Stacker, komplett unbearbeitet (nur aufgezogen mit der ScreenTransferFunction). Crop erfolgt natürlich wegen des Versatzes, aber ich frage mich, warum ich nach dem Stack in APP das halbe Bild wegschneiden darf, während ich den Stack in PI eher der Gewohnheit wegen mache.

CS,
Ulrike
Das Bild aus PI ist viel heftiger gecropt. Da sind ja fast alle interessanten Regionen weg. Wenn ich die Bilder so direkt miteinander vergleiche, ist das Ergebnis aus APP viel größer von seinen Abmessungen her.
Ich würde das Ergebnis um 5° gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann croppen. Da bleibt mehr übrig.

[EDIT]
Ich glaube hier wurde in PI irgendein Autocrop gemacht. Deswegen ist das Bild so heftig beschnitten. Schau mal da in die Settings.
 
Zuletzt bearbeitet:
H in APP als auch in Pixinsight durchgeführt und mir ist aufgefallen, dass ich bei APP das Bild am Ende sehr viel mehr croppen muss aufgrund der Kanten, die produziert werden. In Pixsinsight habe ich dagegen gar nicht. Wie kann das sein? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Hallo Ulrike,

ich bin von APP auf PI umgestiegen und kann das bestätigen, mein "Problem" ist aber andersherum: In APP kannst Du angeben, was er beim Versatz von Bildern machen soll. "Alles anzeigen" oder nur die Schnittmenge der Bilder (dann ist quasi "vorgecropt"). Bei PI nimmt er bei mir immer das als Referenzbild ausgewählte Bild als Basis für den Crop. Wenn also Aufnahmen im Vergleich zum Referenzbild nach rechts/unten verschoben sind, wird da schon gecroppt. Ich hätte es aber gerne wie in APP, dass erstmal alles gezeigt wird und man dann nach Belieben croppen kann (und auch ggf Bereiche hat, die auf weniger Einzelaufnahmen berihen), habe aber die Einstellmöglichkeit noch nicht gefunden....

CS, Oliver
 
Ich habe die beiden crops mal übereinandergelegt, und den von PI richtig skaliert:
(Ich hoffe die Verwendung der Bilder ist in Ordnung, ansonsten bitte bescheid geben)

Stac.jpg


Da geht ja unglaublich viel verloren...
 
Das Bild aus PI ist viel heftiger gecropt. Da sind ja fast alle interessanten Regionen weg. Wenn ich die Bilder so direkt miteinander vergleiche, ist das Ergebnis aus APP viel größer von seinen Abmessungen her.
Gecroppt hatte ich da noch gar nichts. Die Bilder waren frisch aus dem Stack. Ich weiß nicht, ob das Bild von APP tatsächlich größer ist. Aber ich muss halt stark croppen wegen des Versatzes. Und das passt mir nicht. Geht zu viel verloren.
In APP kannst Du angeben, was er beim Versatz von Bildern machen soll. "Alles anzeigen" oder nur die Schnittmenge der Bilder (dann ist quasi "vorgecropt").
Wo genau kann man das einstellen?

CS,
Ulrike
 
das maximale Bild (was mMn auch am sinnigsten ist)
Das möchte ich so nicht unterschreiben. Durch die Wahl des Referenzbildes durch die Automatik von PI, wurde der Dunkelnebel auf der rechten Seite einfach durchschnitten, obwohl das nicht nötig war. Ich hätte dieses Bild besser um (schätzungsweise) 5° gedreht und hätte den dann oberen Bereich, der nur Sterne enthält weggeschnitten. Außerdem erhalte ich mir dadurch das große Nebelobjekt in der Mitte, während auch dieses von PI unten abgeschnitten wird.

Die Gesamtaufnahme enthält offensichtlich zwei Aufnahmeserien von (vermutlich) zwei Abenden. Leider ist die erste Serie zur Zweiten um einige Grad verdreht. Aber APP hat das Bild toll gemittelt, so dass die Bildbereiche mit weniger Bildinformationen hervorragend an z.B. die Bildmitte angepasst wurde, welche ja die doppelte Anzahl an Einzelaufnahmen enthält. In so einem Fall sollte man immer den Crop selbst festlegen können, damit ich entscheide was im Bild bleibt und was nicht.
 
Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich würde mir als Rohstack wünschen, dass gar nichts gecroppt ist, also alle Informationen im Stack drin sind und dass ich selber entscheiden kann, was ich bearbeiten möchte und was nicht. APP macht das so, PI nicht (wobei ich hoffe, dass das in PI geht, ich nur noch nicht gefunden habe, wo man das einstellt.....)

CS, Oliver
 
Die Gesamtaufnahme enthält offensichtlich zwei Aufnahmeserien von (vermutlich) zwei Abenden. Leider ist die erste Serie zur Zweiten um einige Grad verdreht. Aber APP hat das Bild toll gemittelt, so dass die Bildbereiche mit weniger Bildinformationen hervorragend an z.B. die Bildmitte angepasst wurde, welche ja die doppelte Anzahl an Einzelaufnahmen enthält. In so einem Fall sollte man immer den Crop selbst festlegen können, damit ich entscheide was im Bild bleibt und was nicht.
Das hätte ich dazu schreiben sollen, ich [zensiert]. Es waren Ausnahmen aus zwei Nächten. Gestackt jeweils mit Biases und Flats. Trotzdem muss ich jetzt viel wegschneiden. Vor einer Weile hatte ich ein paar andere Aufnahmen mit APP gestackt, wo ich dasselbe Problem hatte.
 
Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich würde mir als Rohstack wünschen, dass gar nichts gecroppt ist, also alle Informationen im Stack drin sind und dass ich selber entscheiden kann, was ich bearbeiten möchte und was nicht. APP macht das so, PI nicht (wobei ich hoffe, dass das in PI geht, ich nur noch nicht gefunden habe, wo man das einstellt.....)

CS, Oliver
Entschuldigung, das hatte ich falsch verstanden. Bei "maximalen Bild" bin ich nicht von den Abmessungen, sondern von der maximalen Bildinformation ausgegangen.

Das hätte ich dazu schreiben sollen, ich [zensiert]. Es waren Ausnahmen aus zwei Nächten. Gestackt jeweils mit Biases und Flats. Trotzdem muss ich jetzt viel wegschneiden. Vor einer Weile hatte ich ein paar andere Aufnahmen mit APP gestackt, wo ich dasselbe Problem hatte.
Das passiert leider immer dann, wenn die zweite Nacht eine andere Bildfeldrotation hat wie die Erste. Du verwendest vermutlich kein plate solving?
 
Hallo Ulrike,
Es würde jetzt alles beschrieben, das Bild von APP in Photoshop Freistellen und oben in der Ecke den halbrunden Kreis nehmen und so drehen das die eine Seite gerade ist und den markierten Ausschnitt dann Freistellen. So hast du es dann wie in PI.

Ansonsten mußte du dir mehr mùhe geben den Ausschnitt von der Nacht davor besser zu treffen.

Aber du mußt es ja nicht mit APP stacken wenn dir was nicht passt.
Die Software ist nicht für die Bedürfnisse eines einzelnen entwickelt.

Ein positives hat es auch , je mehr Versatz,desto besser tut es dem Bildrauschen....
 
Das passiert leider immer dann, wenn die zweite Nacht eine andere Bildfeldrotation hat wie die Erste. Du verwendest vermutlich kein plate solving?
Nee, noch nicht. Das steht natürlich zukünftig auf dem Plan. Ich wollte mir noch etwas Zeit lassen damit, aber wenn ich das so sehe, dann wird es wohl früher werden als geplant.

@VMC_Andre
Danke, André. Jetzt werde ich mir erst mal was in Photoshop anlesen. Ich werde aber weiter in APP stacken und mit Pixinsight vergleichen. Zumindest bei dieser Aufnahme finde ich den Stack in APP deutlich besser. Das mit dem Rauschen ist mir allerdings auch aufgefallen...
 
Hallo Ulrike,
du kannst bei APP im Reiter 6 (Integration) in einer Dropdownliste wählen, ob du die auf Gesamtfläche aller Bilder, das Referenzbild oder einen Crop stacken willst. Das mach viel Sinn, z. B. auch, weil man so auch Mosaike stacken kann. Du kannst dann weiter unten noch einen Überlappungsbereich angeben, um harte Stackinggrenzen zu brechen. Es macht meistens Sinn, den gesamten Bildstapel zu stacken und erst später zu beschneiden und nicht auf ein Referenzbild zu stacken und ggf. interessante Daten am Rand zu verlieren. oft ist das Referenzbild ja gar nicht das Bild mit dem besten Ausschnitt. Es stört ja auch gar nicht, das Gesamtbild komplett durchzubearbeiten und erst ganz am Schluss zu beschneiden. Dann weiss man am besten, was hinein soll und was nicht.

LG Peter
 
@pete_xl
Hi Peter, danke auch dir.

Durch eure ganzen Kommentare habe ich jetzt erstmal verstanden, was APP und Pixinsight anders machen. Vorher konnte ich mir nicht klären, warum das Bild bei PI keinen Versatz hatte, bei APP aber schon. Jetzt ist das glasklar. Und das Bild später zu beschneiden, macht auch aus meiner Sicht mehr Sinn.

VG,
Ulrike
 
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