Autoachse für die Montiachsen geeignet?

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Der_Michael

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Hallo!
Ich habe wieder ein wenig Mut gefasst und wollte fregen, ob man als Monteirungsachsen auch Ausoachsen nehmen kann.

Und dann nochwas: Ich möchte mich nochmal ganz herzlich für die Antworten in meiner letzten Frage bedanken!

Und da kommt direkt die nächste: Soll ich nach Teilen suchen, die in meinePlanungen passen oder soll ich mich an den gefundenen Teilen orientierun und dann erts den Polbock und sowas planen?

Warum machen Selbstbauer so oft das Schneckenrad hinten an die Rektaachse? Ich meine zwischen dem Rekta und dem Dekliblock kann ich das Schneckanrad doch auch anbringen(wie bei den industriell hergestellten Montis üblich)und habe die Rutschkupplung dann schon fertig, weil das Schneckenrad ja dann mit der Schnecke an dem Rektablock hängt und ich kann den Dekliblock über das Schneckenrad unabhängig von dem Schneckenrad drehen. Warum verwenden Selbstbauer nicht dieses (meiner meinung nach) einfachere prinzip der Rutschkupplung?
mfG Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
An Deiner Stelle würde ich erstmal alles fallen lassen, tief durchatmen und nochmal genau überlegen, was Du eigentlich haben willst...

Wenn ich es recht in Erinnerung habe, willst Du eine fotografische Montierung für wenigstens 8 Zoll bauen. Da wirst Du mit Autoteilen keine Freude haben. Ich stand selbst schon mal kurz davor, aus Radlagern eine Montierung zu klöppeln, wurde dann aber vom Gegenteil überzeugt.

An Deiner Stelle würde ich eine kleine Planungsphase zwischenschieben - kannst Du Material und Teile besorgen, sowie bearbeiten (lassen), dann spricht nichts gegen den Selbstbau. Stellen derartige Dinge ein zu großes Hindernis dar, dann laß erstmal alles liegen oder kauf Dir was Gebrauchtes. Wenn Du bei einem Selbstbau dieser Größenordnung faule Kompromisse eingehst, weil Du Teile nicht rankriegst oder was weiß ich, dann wird's unterm Strich Mist.

 
Ja, da kann ich nur zustimmen.

Ich weiß nicht, ob ich Dich bei Deiner letzten Frage völlig verstanden habe, aber warum möglichst nix noch zwischen dem Lagergehäuse und dem nächsten Lager ist, hat schon Gründe:
Stell Dir mal das 3m-Brett im Schwimmbad vor. Um dort die Härte zu verstellen, legt man ja auch kein anderes Brett auf, sondern verschiebt die Kante, über die das Brett abknickt.
So ähnlich ist es ja auch mit der Achse, die über das Lager gehörig hinauskragt. Vielleicht alles etwas Prinzipienreiterei, aber ich wünschte mir, ich hätte bei meinem Versuch auf solche Dinge mehr geachtet.
Denn die Durchbiegung am vorderen Ende geht mit hoch 3, also doppelt so weit überkragen bedeutet 8x so große Durchbiegung.

Aber ich versteh schon die Verwunderung. Ich hab neulich mal ein Schnittbild von einer Takahashi-Montierung gesehen, mit x Lagern und Motor usw.
-Halte ich aber für kein so gutes Vorbild, zu kompliziert: Je mehr Lager fluchten müssen, um so teurer.
 
Meinst du damit, dass die Dicke des Schneckenrades die Achse so verlängert, dass sie sich merklich durchbiegt?
das Schneckenrad ist doch nur wenns hochkommt nen cm lang. macht das echt so viel aus?
mfG Michael
 
Hallo Michael,

ich Stoß mal ins gleich Horn wie Stephan.

Eine fotografische Moni ist tatsächlich was für Leute mit guten bis sehr guten Mechanischen Kenntnissen und Möglichkeiten. Wenn noch mit Antriebsachsen, (unbearbeiteten Rohren) improviesiert wird ist das ganze nochmal schwierieger, kreative Idee aber ob sowas machbar ist (für Dich)??


Wenn Du fotografieren möchtest wäre es sicher besser eine Moni zu kaufen die das kann. Im selbstbau ist die wahrscheinlichkeit groß das Du lange baust und nicht zur fotografie kommst. Wenn Du mit der Moni fertig bist besteht die möglichkeit das die Moni nicht kann was sie für die fotografie können muß.


Ich hoffe ich hab Dir nicht den Mut genommen, soähnlich war es aber bei mir als ich vor ~25 jahren meine Moni gebaut hab. Das Teil steht jetzt im Keller mit seinen kleinen fehlerchen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> . (Damals war aber der Austauch mit anderen Leuten wie z.B hier nicht ohne weiteres möglich).


freundliche Grüße, Viel erfolg
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo


Die Idee und den ersten Skizzen sind 5% bis zum fertigen Produkt.

 
Naja, ich will jetzt nicht ständig als Klug[zensiert]r dastehen. Nur hab ich halt bei meinem Versuch so verfahren (etwas überspitzt formuliert): Das Ding in die Hand genommen: Läßt es sich nicht merklich biegen, dann wirds schon stimmen.
Aber die Durchbiegungen sind eben anders als beim Sprungbrett kaum zu messen. Wenn man dann allerdings eine Kette von solchen sich biegenden Teilen hat und am Ende auch noch einen Hebel von einem Meter, dann summiert sich das halt gräßlich.
Und wenn der Überstand vorher 2 cm war und nun kommt noch einer dazu, dann biegt sich das ganze um den Faktor 1,5 hoch 3, also über 3x so stark durch wie vorher.
Die Formeln sind zwar alles Näherungen, aber als Anhaltspunkt nicht verkehrt.
 
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