Ehemaliger Benutzer (7840)
Hallo Sternfreunde,
gestern beobachtete ich die sehr enge Venus-Jupiter-Konjunktion im Skywatcher 70/900mm-FH.
Optik: Skywatcher FH 70/900mm
Vergrößerung: 50-fach (Baader Ortho 18mm)
Zeit: 21:45 Uhr bis 22:25 Uhr MESZ
Seeing: Nicht ermittelbar (störende Refraktion und keine hellen Vergleichssterne)
Bei 50-facher Vergrößerung erschienen Venus und Jupiter gleichzeitig im Gesichtsfeld des Teleskops bei 50-facher Vergrößerung. Venus war eine gleißend helle Sichel und zu etwa gut einem Drittel beleuchtet. Jupiter erschien deutlich lichtschwächer. Er zeigte seine beiden Hauptbänder und sah ansonsten gleichförmig aus. Im Laufe der Beobachtung erschienen die Polregionen leicht abgedunkelt.
Um 22h03m MESZ waren drei Jupitermonde östlich des Planeten schwach erkennbar. In den folgenden zehn bis 15 Minuten nahmen sie sichtbar an Helligkeit zu. Danach blieben sie in der Helligkeit trotz fortschreitender Abenddämmerung konstant. Offenbar hat die atmosphärische Extinktion das Licht in gleichem Maße geschwächt, wie es durch die fortschreitende Dämmerung zunahm.
Im gleichen Zeitraum wurden die Wolkenbänder auf Jupiter immer blasser.
Es war, wenn auch mit schwacher Vergrößerung, eine meiner bisher schönsten Planetenbeobachtungen. Mit der schwachen Vergrößerung war der Anblick viel eindrucksvoller als jeder Planet einzeln bei stärkerer Vergrößerung, die wegen der geringen Höhe über dem Horizont keinen nennenswerten Gewinn brachte.
Die Konjunktion war ein Paradeobjekt für den "kleinen" Refraktor.
CS und VG Christian
gestern beobachtete ich die sehr enge Venus-Jupiter-Konjunktion im Skywatcher 70/900mm-FH.
Optik: Skywatcher FH 70/900mm
Vergrößerung: 50-fach (Baader Ortho 18mm)
Zeit: 21:45 Uhr bis 22:25 Uhr MESZ
Seeing: Nicht ermittelbar (störende Refraktion und keine hellen Vergleichssterne)
Bei 50-facher Vergrößerung erschienen Venus und Jupiter gleichzeitig im Gesichtsfeld des Teleskops bei 50-facher Vergrößerung. Venus war eine gleißend helle Sichel und zu etwa gut einem Drittel beleuchtet. Jupiter erschien deutlich lichtschwächer. Er zeigte seine beiden Hauptbänder und sah ansonsten gleichförmig aus. Im Laufe der Beobachtung erschienen die Polregionen leicht abgedunkelt.
Um 22h03m MESZ waren drei Jupitermonde östlich des Planeten schwach erkennbar. In den folgenden zehn bis 15 Minuten nahmen sie sichtbar an Helligkeit zu. Danach blieben sie in der Helligkeit trotz fortschreitender Abenddämmerung konstant. Offenbar hat die atmosphärische Extinktion das Licht in gleichem Maße geschwächt, wie es durch die fortschreitende Dämmerung zunahm.
Im gleichen Zeitraum wurden die Wolkenbänder auf Jupiter immer blasser.
Es war, wenn auch mit schwacher Vergrößerung, eine meiner bisher schönsten Planetenbeobachtungen. Mit der schwachen Vergrößerung war der Anblick viel eindrucksvoller als jeder Planet einzeln bei stärkerer Vergrößerung, die wegen der geringen Höhe über dem Horizont keinen nennenswerten Gewinn brachte.
Die Konjunktion war ein Paradeobjekt für den "kleinen" Refraktor.
CS und VG Christian