Bedeckung des Mondes durch eine Dachkante?

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FW_REHFUSS

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Celestron C5 125/750 mm 6x30 Sucher mit Zenithprisma auf EQ2
Okular: 12,5 mm Plössl
Ort: Südkamen / NRW (östl. Ruhrgebiet)
Datum 24.10.2002
Uhrzeit: 5:15 Uhr MESZ
Seeing: OK, klar, keine hohen Wolken, zeitweise tiefe Stratocumulus, mäßiger Wind.

Nach der Beobachtung von Saturn und Jupiter habe ich das Celestron C5 auf den seit 3 Tagen abnehmenden Vollmond gerichtet, der 50° über dem Horizont stand.
Schon im Sucher war er nur halb, infolge der Bedeckung durch eine Aluminiumkante zu sehen.
Im 12,5 mm Plössl Okular dauerte es daher noch einige Minuten bis die Bedeckung, von der Schattenseite beginnend, auch hier beobachtbar war.
Mondkrater und Berge waren klar erkennbar. Langsam innerhalb einer Minute wurde die Darstellung unscharf und es schob sich eine bis zu 5 Bogenminuten breite Wellenfront, die vergleichbar war mit streifenden Wimpern am Okular, in das Blickfeld. Innerhalb weniger Minuten war der Mond dann hinter dieser Dachkante verschwunden.

Wie empfindlich bei Protuberanzenfenrrohren der Umgang mit den unterschiedlich grossen Kegelblenden ist, wurde mir hierduch bewußt.

Gruß
Friedrich Wilhelm
 
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