Beginners-Spektrometer Selbstbau

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man muß sich das Leben aber nicht so schwer machen - der Raspberry mit Gerdboard (da ist der gute alte Bekannte Atmega wieder...) bietet mehrere Sachen

* digitale ein/ausgänge
* analoger Motorbetrieb (Gertboard)
* AD und DA Wandler (Gerdboard)
* einfacher Zugriff durch Python

viele Grüße
Frank
 
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Hallo Reinhard,

nimm doch eine Energiesparlampe als Referenzquelle, um die Wellenlängen zuzuordnen. Das ist im Prinzip eine Hg-Lampe, für die findest du leicht Referenzspektren. Energiesparlampen haben zwar noch fluoreszierende Beschichtungen, aber die Emissionslinien kommen in der Regel sehr gut durch (vor allem bei den ganz billigen Lampen :-) ). Ist sicher besser als so ein LED Modul (dort ist die Peakposition auch spannungsabhängig und doch sehr breit)

Viele Grüße
Reiner
 
Hallo Reiner,

erst mal möchte ich mich für Deine Anregungen bedanken.

Ich habe mir aufgrund Deines Beitrags mal die Hg-Linien im sichtbaren Bereich näher angeschaut, da wären ein paar Brauchbare dabei. Leider scheint die Auflösung meines einfachen Spektrometers nicht auszureichen um diese aus den Banden der Leuchtstoffe raus zu fischen (siehe Bild im Start-Posting), ansonsten wäre das eine interessante Möglichkeit.
Für meine Anwendung dürfte die LED-Box aber mehr als ausreichend sein. Die LEDs werden temperaturgeregelt (ca. +/- 0,5°C ) und mit Konstant-Strom betrieben, die Wellenlängen sollten deshalb halbwegs stabil sein. Die Lage des Maximums dürfte genau genug zu bestimmen sein, indem man die Mitte der Halbwerts-Wellenlängen ermittelt.
Leider komme ich im Moment nicht dazu an dem Projektchen weiter zu arbeiten, es liegen andere Prioritäten an. Aber "aufgeschoben" ist nicht "aufgehoben" ;)

Viele Grüße und CS,
Reinhard


 
Hallo Günter,

an die Natrium-Doppellinie habe ich auch schon gedacht, vor Allem da wir die Dinger in unserer Straße rumstehen haben. Damit wäre dann schon mal ein Punkt der X-Achse festgenagelt. Etwas umständlich würde es wohl werden die Straßenlaterne in meinen Bastelraum zu verfrachten, oder das Gerödel auf die Straße zu schleppen ;) . Allerdings könnte ich ja die Lampe aus dem Fenster heraus mit einem meiner Teleskope anpeilen und dann das Okular gegen den Lichtleitereingang austauschen, mit entsprechendem Adapter versteht sich. Irgendwann werde ich das bestimmt mal ausprobieren. Auch der Versuch mit der Gasflamme (Camping-Kocher) und etwas Kochsalz (NaCl) wäre ganz nett. Langeweile ist jedenfalls nicht in Sicht!
Vielen Dank für den Beitrag!

Schöne Grüße,
Reinhard
 
Hallo Reinhard,

die gibt es doch als Dunkelkammerleuchten und Pflanzenzucht, Natriumdampflampen
fertig,

https://www.google.de/search?client...H-NsSEVIqCvMAD#q=Natriumdampf+Fotolabor+Lampe

Da braucht man nix unter Laternen raustragen!
Damit hat man schon 1970 an Privat - Sternwarten gearbeitet.
Solche Lampen mit davor positionierten Metallblenden und selbstgebautem regelbarem Spalt, kosteten damals 400,- DM, Heute nur ca. 50,- 120 ,- Euro.

Gruß Günter

 
Hallo,
am besten eignen sich diese Lämpchen aus einem
Stromprüfer(-Schraubenzieher)/Phasenprüfer.
Diese bestehen aus reinem Neon.
Neonspektrum: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Visible_spectrum_of_neon.jpg?uselang=de

Schaltplan


Gruß
Joe Clipphead
 
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Hallo in die Runde,

da sieht man doch mal wieder, wie "befruchtend" eine solche Diskussion sein kann.
Durch die erneute Beschäftigung mit dem Thema, insbesondere durch die Anregung von "Joe Clipphead", bin ich über meine fast vergessenen HeNe-Laser (633nm) gestolpert. Außerdem besitze ich einen grünen Laserpointer (frequenzverdoppelter NdYAK: 532nm) => https://de.wikipedia.org/wiki/DPSS . Damit wären dann schon zwei Punkte auf der X-Achse festgenagelt. Schön wäre jetzt noch was am kurzwelligen Ende des sichtbaren Spektrums, also was Blaues. Vielleicht fällt mir da ja auch noch was in den Schoß.

Viele Grüße,
Reinhard
 
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