stefand
Aktives Mitglied
Heute abend war es endlich mal wieder klar. Jedenfalls so, dass man den Jupiter gut sehen können sollte.
Dafür steht mir privat nur ein 4" Rumak mit fetten 40% Obstruktion zur Verfügung, aber als Maksutov sollte er am Jupiter nicht ganz deplatziert sein.
Die tatsächliche Brennweite meines Geräts kenne ich nicht mehr - eigentlich 1000mm, aber mit einem Zenitspiegel und einem Borg Helical-Focusser (nochmals 4cm dazu) kommt einiges an Verlängerung zusammen. Im Web fand ich, dass die Russentonne (als 100/1000 ähnlich) mit Zenitspiegel wohl 1134mm Brennweite haben soll.
Mit dem 25mm Plössl sollten sich also 40 - 50fache Vergrößerung ergeben.
So richtig bilderbuchmäßig standen die Monde heute neben dem Jupiter, zwei links und zwei rechts in komfortablen Abstand zueinander. Da hätte ich meinen Jungs oder meiner Frau den klassischen Galilei vormachen können. Und bei diesem Bild ist das einsame Band wirklich von jedem zu sehen.
Aber etwas mehr an Vergrößerung darf es für mich dann schon sein.
Im 12mm Radian (ca. 90x) zeigen sich dann auch erste Unregelmäßigkeiten im Band, ein dunklerer Südpol und ein dunklerer Part oberhalb des Bandes verglichen mit dem Teil unter dem Band. So ein wenig Lust bekam ich auf den GRF - wenn der gerade zu sehen ist. Doch das finde ich unten im kalten Garten nur heraus, wenn ich ihn durch das Teleskop entdecke.
Also durfte das 8mm (ca. 150x) Radian heran. Hier zeigt sich, dass der Bosma Mak auch als 4" eine 3/4 Stunde ausgekühlt sein sollte. Dann sind die Schlieren weg und plötzliche Unregelmäßgkeiten im Bild sind eher in der Atmosphäre zu suchen.
Das Band ist nochmals besser zu sehen, zwischen Südpol und Band kommt ein wenig unregelmäßige Struktur herein - zusätzliche Bänder, wie ich vermute. So richtig scharf ist das Bild in kurzer Zeit nur mit dem Helikalfokussierer zu bekommen, die HS-Verstellung ist mir zu grob. Trotzdem sehe ich neben einem scharfen wirkenden Jupiter auch kleine Schwebeteilchen, welche manchmal richtig stören können. Trotz langem Gucken kein GRF, nur langsam erkenne ich immer mehr Details in dem Jupiterbild. Umhauen tut's mich aber nicht, ich würde auch bei 150x gerne mehr Details sehen - hier gehen vermutlich die 40% Obstruktion ins Kontor.
Ich weiß nicht, ob ich mit dem Gerät den GRF sehen könnte. Wenn ich von 60mm Kontrastdurchmesser ausgehe (so rechnet man das, glaube ich, beim 102mm Spiegel und 40% Obstruktion) - habe ich damit ein Chance?
Bevor ich es vergesse: Von 23:15 Uhr bis 23:30 Uhr war der GRF laut einer Tabelle im Web wirklich nicht zu sehen. Da hätte mir auch das schönste Teleskop keinen zeigen können.
Vielleicht bemühe ich mich zukünftig vorher um diese Info, aber manchmal möchte man einfach auch nur Glück haben.
CS,
Stefan
Dafür steht mir privat nur ein 4" Rumak mit fetten 40% Obstruktion zur Verfügung, aber als Maksutov sollte er am Jupiter nicht ganz deplatziert sein.
Die tatsächliche Brennweite meines Geräts kenne ich nicht mehr - eigentlich 1000mm, aber mit einem Zenitspiegel und einem Borg Helical-Focusser (nochmals 4cm dazu) kommt einiges an Verlängerung zusammen. Im Web fand ich, dass die Russentonne (als 100/1000 ähnlich) mit Zenitspiegel wohl 1134mm Brennweite haben soll.
Mit dem 25mm Plössl sollten sich also 40 - 50fache Vergrößerung ergeben.
So richtig bilderbuchmäßig standen die Monde heute neben dem Jupiter, zwei links und zwei rechts in komfortablen Abstand zueinander. Da hätte ich meinen Jungs oder meiner Frau den klassischen Galilei vormachen können. Und bei diesem Bild ist das einsame Band wirklich von jedem zu sehen.
Aber etwas mehr an Vergrößerung darf es für mich dann schon sein.
Im 12mm Radian (ca. 90x) zeigen sich dann auch erste Unregelmäßigkeiten im Band, ein dunklerer Südpol und ein dunklerer Part oberhalb des Bandes verglichen mit dem Teil unter dem Band. So ein wenig Lust bekam ich auf den GRF - wenn der gerade zu sehen ist. Doch das finde ich unten im kalten Garten nur heraus, wenn ich ihn durch das Teleskop entdecke.
Also durfte das 8mm (ca. 150x) Radian heran. Hier zeigt sich, dass der Bosma Mak auch als 4" eine 3/4 Stunde ausgekühlt sein sollte. Dann sind die Schlieren weg und plötzliche Unregelmäßgkeiten im Bild sind eher in der Atmosphäre zu suchen.
Das Band ist nochmals besser zu sehen, zwischen Südpol und Band kommt ein wenig unregelmäßige Struktur herein - zusätzliche Bänder, wie ich vermute. So richtig scharf ist das Bild in kurzer Zeit nur mit dem Helikalfokussierer zu bekommen, die HS-Verstellung ist mir zu grob. Trotzdem sehe ich neben einem scharfen wirkenden Jupiter auch kleine Schwebeteilchen, welche manchmal richtig stören können. Trotz langem Gucken kein GRF, nur langsam erkenne ich immer mehr Details in dem Jupiterbild. Umhauen tut's mich aber nicht, ich würde auch bei 150x gerne mehr Details sehen - hier gehen vermutlich die 40% Obstruktion ins Kontor.
Ich weiß nicht, ob ich mit dem Gerät den GRF sehen könnte. Wenn ich von 60mm Kontrastdurchmesser ausgehe (so rechnet man das, glaube ich, beim 102mm Spiegel und 40% Obstruktion) - habe ich damit ein Chance?
Bevor ich es vergesse: Von 23:15 Uhr bis 23:30 Uhr war der GRF laut einer Tabelle im Web wirklich nicht zu sehen. Da hätte mir auch das schönste Teleskop keinen zeigen können.
Vielleicht bemühe ich mich zukünftig vorher um diese Info, aber manchmal möchte man einfach auch nur Glück haben.
CS,
Stefan