morpheus29
Aktives Mitglied
Um ca. 19.30 war bereits der Mond aufgegangen und auch Venus stand im Südwesten am Himmel. Das Wetter versprach eine faszinierende Beobachtungsnacht. Bis das ganze Equipment aufgebaut war, war Venus leider schon untergegangen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />. Falls das Wetter mitspielt, werden wir das aber heute Abend nachholen.
Daher habe ich das Teleskop zunächst auf den zunehmenden Mond gerichtet. Im 25mm Super-Plössl Okular passte der Mond perfekt ins Bild. Daher nichts wie Kamera raus und durchs Oku fotografiert. Ist fürs erste Astrofoto nicht schlecht geworden, werde es veröffentlichen, sobald die Galerie fertig ist.
Inzwischen war es 20.15 Uhr und es stand M11 auf dem Programm, der "Wildentenhaufen". M11 ist ein offener Sternhaufen mit zahlreichen Einzelsternen wobei 3 hellere Komponenten besonders ins Auge fielen. 84-fache Vergrößerung erschien mir bei diesem Objekt ideal.
Nachdem Tobi sich über das Seeing informiert hatte, kam er vorbei und wir beobachteten die restliche Nacht gemeinsam.
Nun wurde M16, der "Adlernebel", aufs Korn genommen. Zu sehen waren ca. 20 Einzelsterne, von Nebel jedoch keine Spur. Vermutlich hätte ein Filter zu besseren Ergebnissen geführt, weshalb diese auch ganz oben auf der Einkaufsliste stehen.
Die Uhr zeigte 21.15 an und wir widmeten uns M15, einem Kugelsternhaufen. Trotz 120-facher Vergrößerung, das maximal Mögliche unter den gegebenen Bedingungen, war nicht mehr als ein diffuses Nebelfleckchen erkennbar.
Nach einer ausgedehnten Zigarettenpause war endlich das Highlight des Abends über dem Nachbarhaus aufgetaucht: der Mars. Schrittweise näherten wir uns der maximalen Vergrößerung von 400-fach. Das Marsscheibchen hatte insgesamt eine homogene Struktur, nur wenige dunklere Flächen waren erkennbar. Tobi meinte, er hätte eine Polkappe entdeckt, worauf eine zehnminütige Diskussion ausbrach, ob es sich um den Nord- oder Südpol handelte.
Nach einer Weile entdeckte ich unweit von Mars die Plejaden. Da diese in der GOTO-Steuerung nicht gespeichert waren, suchten wir sie auf althergebrachte Weise. Im 25-Oku waren diese sehr schön abzufahren.
Leider wurde es zunehmend nebelig und das Instrument war klitschnass vom Tau. Auch auf den Okus hatte sich schon Tau gebildet, sodass wir beschlossen, es für heute bleiben zu lassen.
Fazit: Eine sehr schöne und faszinierende Beobachtungsnacht und ich hoffe, dass heute Abend die gleichen guten Bedingungen herschen.
Daher habe ich das Teleskop zunächst auf den zunehmenden Mond gerichtet. Im 25mm Super-Plössl Okular passte der Mond perfekt ins Bild. Daher nichts wie Kamera raus und durchs Oku fotografiert. Ist fürs erste Astrofoto nicht schlecht geworden, werde es veröffentlichen, sobald die Galerie fertig ist.
Inzwischen war es 20.15 Uhr und es stand M11 auf dem Programm, der "Wildentenhaufen". M11 ist ein offener Sternhaufen mit zahlreichen Einzelsternen wobei 3 hellere Komponenten besonders ins Auge fielen. 84-fache Vergrößerung erschien mir bei diesem Objekt ideal.
Nachdem Tobi sich über das Seeing informiert hatte, kam er vorbei und wir beobachteten die restliche Nacht gemeinsam.
Nun wurde M16, der "Adlernebel", aufs Korn genommen. Zu sehen waren ca. 20 Einzelsterne, von Nebel jedoch keine Spur. Vermutlich hätte ein Filter zu besseren Ergebnissen geführt, weshalb diese auch ganz oben auf der Einkaufsliste stehen.
Die Uhr zeigte 21.15 an und wir widmeten uns M15, einem Kugelsternhaufen. Trotz 120-facher Vergrößerung, das maximal Mögliche unter den gegebenen Bedingungen, war nicht mehr als ein diffuses Nebelfleckchen erkennbar.
Nach einer ausgedehnten Zigarettenpause war endlich das Highlight des Abends über dem Nachbarhaus aufgetaucht: der Mars. Schrittweise näherten wir uns der maximalen Vergrößerung von 400-fach. Das Marsscheibchen hatte insgesamt eine homogene Struktur, nur wenige dunklere Flächen waren erkennbar. Tobi meinte, er hätte eine Polkappe entdeckt, worauf eine zehnminütige Diskussion ausbrach, ob es sich um den Nord- oder Südpol handelte.
Nach einer Weile entdeckte ich unweit von Mars die Plejaden. Da diese in der GOTO-Steuerung nicht gespeichert waren, suchten wir sie auf althergebrachte Weise. Im 25-Oku waren diese sehr schön abzufahren.
Leider wurde es zunehmend nebelig und das Instrument war klitschnass vom Tau. Auch auf den Okus hatte sich schon Tau gebildet, sodass wir beschlossen, es für heute bleiben zu lassen.
Fazit: Eine sehr schöne und faszinierende Beobachtungsnacht und ich hoffe, dass heute Abend die gleichen guten Bedingungen herschen.