Bildnachbearbeitung der etwas anderen Art

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riegel3344

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Hallo Forum,

ich bin seit langer Zeit hier mal wieder aktiv. Ich habe früher selbst Astrofotografie betrieben. Leider ruht das Hobby gerade. Zwischendurch beschäftige ich mich aber intensiv mit Bildbearbeitung und 3D Animation und da kam mir ein Gedanke. Warum nicht aus einem Astrofoto ein dreidimensionales Objekt herstellen? Mein Ziel war diese Bilder als SBS Dateien für stereoskopische Projektionen nutzbar zu machen. Meine Vorgehensweise war folgende-ich habe zunächst alle Sterne mit Fitswork entfernt, danach habe ich eine Texturemap und einen Displacement- und Alphakanal in PS erstellt. Danach habe ich die Textur auf ein Polygon gezogen und diverse displacement maps und subpolygonales displacement angewendet. Jetzt kann ich den Nebel sogar in einem Video verwenden oder als SBS Datei die räumliche Struktur projizieren. Zugegeben es ist nicht wirklich Wissenschaft eher Kunst, aber ist Astrofotografie das nicht auch? Ich habe mal ein Bild des Cateye nebulas angehängt. Die Grundlage dieses Bildes war ein HST Bild es geht aber mit jedem Astrofoto. Das Bild ist noch nicht im SBS Format, das kann ich aber ohne Probleme als horizontales oder vertikales Stereopaar aus C4D ausgeben.
 

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Das geht unter Processing-Sharpen filter-Make stars smaller Oberer wert je nach bild so auf 2,3 mittlerer Threshold wert auf 0,1 und unterster Regler auf 100 Prozent. Das müsste in deutsch irgendwo bei Bildbearbeitung-schärfen-Sternradius verkleinern sein. Vorsicht ist allerdings geboten, weil man leicht zuviel Detail vom Nebel weghaut. Lieber ein paar Sterne übrig lassen und per Clone oder Pen Tool in entfernen.
 
Hallo,
Im Beispiel-Bild scheinen die Tiefeninformationen aber nur aus der Helligkeit des Bildes zu kommen. Das sieht bei dem planetarischen Nebel ganz gut aus (wenn es auch vermutlich nichteinmal annährend die reale Ausdehnung zeigt), wird aber zum Beispiel bei M31 oder M42 sehr schnell an seine Grenzen kommen.
 
Ja das stimmt. Das Displacement wird aus den Graustufenwerten errechnet und daraus werden die Höheninformationen interpoliert. Natürlich handelt es sich auch bei einem planetarischen Nebel um ein eher kugeliges Objekt, da der Stern seine Hülle gleichmäßig in alle Richtungen abstoßen dürfte, da eine richtungsgebende kraft fehlt, es sei denn der Strahlungsdruck eines benachbarten Sternes oder die gravitative Wirkung eines anderen Körpers (z.B. Schwarzes Loch) bewirkten dieses. Auch besteht ein Unterschied im visuellen Eindruck des Nebels und der allseits beliebten Hubbel Palette, die Nebel sehen also mit unbewaffnetem Auge sehr viel weniger spektakulär aus. Wie dem auch sein um eine möglichst realistische Darstellung zu erreichen werde ich versuchen die äußere Form eines Nebels möglichst genau als Polygon nachzubauen um ihn dann mit Thinking particles im Rahmen einer fluid simulation zu fluten wobei die Rückseite des Polygons als Deflektor dient. Das hat dann allerdings mit Bildbearbeitung nichts mehr zu tun-das ist dann komplett CGI. Egal mein Ziel ist es ein SBS Video zu erstellen, dass mit 3D Beamern oder einer Oculus rift betrachtet werden kann.
 
Bin gespannt, irgendwo gab es auch mal eine Webseite wo sie so etwas Ähnliches versucht haben. Und ich glaube von M42 gibt es auch eine richtige 3D-Darstellung, also nicht interpoliert und gerechnet, sondern tatsächlich gemessen.
 
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