Bino-Eigenbau

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Thiel

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Hallo zusammen,

aufgrund von aktuellen Threads über Großferngläser hab ich mich selber mal damit außeinander gesetzt und bin zun der Erkenntnis gekommen, daß es offenbar kein wirklich brauchbares und erschwingliches 90-100mm Fernglass mit 45°/90° Einblick gibt. Daher ist mir die Idee gekommen, dass man sowas evtl. selber basteln könnte:
Ich habe dabei an zwei Refraktoren dieses Typs gedacht (http://www.teleskop-express.de/shop...el-102-OTA---Gro-feldrefraktor-102-500mm.html). Per 2" 45° Prismen und je zwei T2 90° Spiegeln sollte ein angenehmer Einblick, ein aufrechtes Bild und eine Verstellung des Augenabstandes möglich sein. Dazu noch noch eine Halterung aus CNC gefräßten Doppelrohrschellen zum parallelen Ausrichten und fertig. Oder hab ich dabei was wichtiges übersehen? Das einzige was mir in den Sinn kommt ist die Frage, ob man noch in den Fokus kommt.

CS,
Peter
 
Hallo Peter,


die Idee ist nicht neu und auch nicht so abwegig: Stefan Schimpf baut solche Binos immer wieder aus verschiedenen ED-Refraktoren und ist bisher nicht vor unüberwindbare Hindernisse gestoßen. http://www.astro-mechanik.de/doppelfernrohre.htm

Wenn der Fokusweg nicht reicht müßten evtl. die Tuben etwas gekürzt werden, das ist aber nicht soo schwierig gerade hinzubekommen.

Die von Stefan verbauten Eds haben natürlich Vorteile im Hochvergrößerungsbereich, ich denke aber da ich selber so etwas plane um vielleicht mein 10x/23X80 Flakglas zu ersetzen und schon etwas herumprobiert habe daß die bezahlbaren FHs immer noch (deutlich?) besser sein dürften als die meisten Fernglasobjektive. Der Vorteil wäre eine mögliche Auslegung auf 2", das ergäbe je nach Okularen das absolute Widefield-Bino da die Brennweite der angedachetn FHs mit 500mm noch schön kurz ist.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Peter

Habe vor vielen Jahren mal so etwas mit zwei Sem Apo Triplets gebaut und es hat wunderbar funktioniert.
Ich habe in die 2" Zenitprismen einfach vollgefasste Rombusprismen angepasst und der Augenabstand liess sich gut einstellen. Die Bauteile hatte ich bei BW-Optik bezogen.

Die Objektive sind ja 100/600 und für Großfeldbeobachtung gut geeignet, nur verkauft werden die nicht mehr. Es ist eines der Geräte, wo ich am meisten verwende.

Gruß Daniel
 
Hallo Peter,

so etwas ist prinzipiell und auch praktisch durchaus möglich. Allerdings musst Du Dich darauf einstellen, dass Du diese Tuben kürzen musst, weil der Lichtweg über die Prismen und Umlenkspiegel doch beträchtlich ist.

Du bist Dir sicherlich auch im klaren darüber, dass so kurze f/5 "Farbwerfer" dann wohl nur für Deep-Sky taugen. Für Mondbeobachtung wäre eine wesentlich farbreinere Optik vorzuziehen. Das schnelle Öffnungsverhältnis erfordert außerdem eine große freie Öffnung der Umlenkoptik. Das wird dann schnell problematisch, wenn 2" Okulare wünschenswert sind.

Es gibt ja z.B. bei APM diese ED-Apos mit sehr kurzbauenden Tuben. Das wäre eine Überlegung wert, weil damit das Kürzen der Tuben entfallen würde, und außerdem sind sie farbreiner und deshalb universeller.

Ich habe einen Tak FS102 Doppelrefraktor mit Matsumoto Spiegeln. Mit 2" Okularen habe ich dann ein sehr schönes Feld für Deep-Sky. Und hohe Vergrößerung bis 160x geht auch noch gut. So eine kompromisslose Lösung hat zwar ihren Preis, aber auch Kompromisse kosten schon einen erheblichen Batzen ...

Wünsche jedenfalls viel Erfolg mit dem Projekt.

Mit freundlichen Grüßen,
Peter

P.S.: Noch ein ganz wichtiger Punkt: zur Kollimierung der optischen Achsen musst Du auf jeden Fall einen der Umlenkspiegel vertikal und horizontal verkippen können!



 
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Hallo Ihr zwei,

danke für die Tipps.

Mir ist klar, daß die f/5 eher zu der bunten Kategorie gehören, aber sie sollen bis max. 40x eingesetzt werden. Oder wären diese deutlich schlechter als die fertigen 100mm Binos von TS oder APM? ?)

Ob's mit dem Fokus klappt, müßte ich mal vor Ort beim Händler ausprobieren, evtl. funktionert es ohne Kürzung. :biggrin:

Zum Thema freie Öffnung der Umlenkoptik: da nur 1.25" Okulare eingesetzt würden (24mm Pano, 17mm Hyperion, 12mm Nagler) sollte die Kombi 2",1.25",1.25" ausreichen, oder bin ich da aufm Holzweg? :gutefrage:

Noch das wohl schwierigste, die Kollimierung: bedarf es dazu wirklich einer Verstellmöglichkeit der Umlenkspiegel? Es geht bei genau gefertigten CNC Rohrschellen ja vermutlich nur um 1-2mm die die eine Optik von der anderen abweicht. Kann man da nicht eine Stellschraube an den Rohschellen anbringen, die diese zueinander leicht verschiebt? Wäre sicher auch erschütterungsstabiler als ein verstellbarer Spiegel.

CS,
Peter
 
Hallo Peter,
ich gehe auch davon aus, daß Du die Tuben kürzen musst - das mit dem Fokus wird nicht klappen mit einem Prisma und zwei Spiegeln. Jedes dieser 3 Teile hat ja so 8-10cm optischen Weg.

Ob die freie Öffnung reicht, solltest Du anhand einer Skizze des Lichtwegs mal prüfen. Bei f/5 hast Du einen recht stumpfen Kegel - wenn Du da schon nach der Hälfte des Weges auf 40mm reduzierst, wirst Du wohl mit Vignettierung zu kämpfen haben.

Das Thema Kollimation sehe ich ähnlich kritisch. Es reicht mMn nicht, die Tuben einfach parallel zueinander auszurichten.

Besprich Dich doch wirklich mal mit dem Stefan (Astro-Mechanik), der hat das schon mehrfach gemacht.
Der stellt(e) z.B. so verstellbare Spiegel selber her...
 
Hallo Peter,

ich hatte bei Stefan Schimpf auch mal meinen Senf mit dazu gegeben und frecherweise einfach mein Gerät dazugeschmuggelt.

http://forum.astronomie.de/phpapps/...855/Re_Das_C8_Bino_richtig_gelesen#Post753855

Rolle in diesem Thread ein wenig herum, da steht mein Gerät auf einer Holzgabelmontierung.
Um die Rohre parallel zu bekommen, habe ich ein kleines Stück
TT-Träger (Doppel T Träger) aus dem Montagebereich verwendet.
Sie werden u.A. beim Bau von Kabeltrassen benötigt.
Ich hatte damals einfach genommen, was zu Vefügung gestanden hat. Die Rohre wurden mit entsprechenden Bohrungen versehen und einfach zusammen gezogen. Wenn du die Parallelität einigermaßen hinbekommst ist das i.O., sehr wichtig ist, daß du die Vertikale verstellbar hälst. Das ist der Grund, warum bei den dejustierten Gläsern Kopfschmerzen entstehen, eine kleine Abweichung in der Horizontalen kann unser Gehirn wegstecken ohne Probleme zu machen.
Jeder Beobachter, welchen ich damit konfrontiert habe und er die Vertikale nach seinen Augen eingestellt hat, empfand die Sichtweise als sehr angenehm.

Gruß Daniel
 
Hallo,
Peter hat mal angefragt bei mir.
Probleme von meiner Seite gibt es nicht, ich habe mehrere Bino´s der Astroprofessional ED´s gebaut, 80, 102 und 110mm.
F7 sollten die Refraktoren schon haben, sonst gibt es massive Probleme mit der Vignettierung bei den Standard OAZ.
Sonst muss man 3" OAZ verbauen. Das wird teuer.

Beispiele

Leider auch nicht ganz billig, da steckt einiges an Arbeit und Tüftelei drin.
Ich sag nur Tubuskürzen, OAZ innen kürzen, Spiegelgehäuse ausfräsen, damit sie verstellbar sind.

So kommt für ein 80ED Bino ein Preis von 1499,- bei einem Umlenksystem mit kostengünstigen Prismen zustande,
bei einem reinen 3 Spiegelsystem gar 1999,- Euro.
Natürlich ohne Gabel, aber mit Adaption nach Wunsch.
 
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Mal noch ne Frage, die mir grad so in den Sinn kommt:
Käme man nicht mit je zwei Spiegeln aus. Also einer mit 90° zur Mitte und dann 90° nach oben? Den Augenabstand könnte man über einen T2 Helikalauszug einstellen, der dazwischen geschaltet wird und den zweiten Spiegel mehr Richtung Mitte schiebt. Hätte sogar den Vorteil, dass man den Einblickwinkel verstellen könnte.

CS,
Peter
 
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Hallo Peter,
das geht mit 90° Spiegeln nicht, beide Bilder sind dann nicht gleich. Es geht wie bei den EMS, da sind 2 Spiegel in 60° Winkel verbaut.
Ich würde ja sowas schon konstruieren, aber die Nachfrage nach Bino´ist nahezu Null.
Deine Anfrage ist die erste seit Monaten.
Wieso auch ein Bino für 1499,- , wenn es ein 20x80 für 129,- Euro gibt? Da müsste man ja bescheuert sein! ;)
 
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Hallo Peter,

was heißt denn für Dich erschwinglich? Die genannten 45° Binos von APM/TS sind doch recht preisgünstig und auch nicht schlecht. Klar, selber basteln kann man immer, aber im Gegensatz zu einem Dobsonselbstbau kommt es bei einem Bino sehr auf mechanische Präzision an. Ob die jeder so hinbekommt, der nicht vom Fach ist? Schon die von Dir genannte Grundlage ist optisch nicht besonders gut, und dafür sind bereits 400 Euro auf den Tisch zu legen. Das relativiert Dein Eingansposting doch eher in Richtung:

Es geht Dir weniger um brauchbar, dafür mehr um erschwinglich!

Aber, zu den Tuben kommen noch Umlenksystem, Okulare, Verbindungsmechanik, Justiersystem. Ein 100 mm China-Bino kostet komplett mit 2 oder 3 Okularpaaren um die 900 Euro, allerdings mit weitaus besseren Objektiven als die von Dir aufgeführten.

Finanziell und auch qualitativ sehe ich daher in so einem Projekt keinen Sinn. Wenn man nur mal was probieren will um des Selbstbau willens weil es einfach Spaß macht, ok, das wäre ein Argument.

Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas und Mitleser,
bin mal neugierig, wie sähen denn die Vorstellungen im Bereich 80-100mm Bino aus, in Bezug auf optische Qualität, gute Mechanik und vor allem Preis?
Es gibt ja einen Binobauer, der sehr hochwertige und natürlich teure Geräte anferigt, gibt es da einen Sinn?
Gibt es einen Sinn, wenn ich "nur" ED Gläser verbaue, der Preis aber trotzdem "hoch" erscheint?

P.S. das ist nur eine allgemeine Frage, wollte schon lange mal wissen, was man grundsätzlich darüber denkt.
 
Jetzt kommt doch noch etwas Fahrt in den Thread, prima.

Das mit brauchbar und erschwinglich, nun das geht Hand in Hand. Unter brauchbar verstehe ich, daß ich mit jedem 1,25" Okular in den Fokus komme und eine Vergrößerung bis ca. 80x möglich ist (drüber hat der ernsthafte Beobachter sein Newton oder SC mit Binoansatz). Mit erschwinglich meine ich, dass das nackte System (also OTA ohne Okulare) mit einer 90mm Optik unter 1.000 EUR bleibt.

Konkret würde mein Wunsch-Bino so aussehen (jetzt aber bitte nicht schlagen):
- 90mm ED Optik
- ein einfacher 2" Auszug, bei dem das Rohr gerne nur 3cm Verstellweg haben kann (quasi auf Newton-Auszug-Basis, mehr braucht man ja für normale Okulare nicht)
- die drei (wie ich jetzt verstehe) benötigten Umlenkspiegel mit Justagemöglichkeit (evtl. wäre hier ein Nivellier Adapter zwischen den Spiegeln eine Option ala http://www.teleskop-express.de/shop...leich-fuer-schiefes-Bildfeld---Astrofoto.html
- das Ganze verbunden mit Doppelrohrschellen und einer GP Prismenschiene unten dran

Wenn das für den oben genannten Preis drin ist, bin ich wohl bei den ersten Käufern dabei. Oder sind meine Vorstellungen zu gewagt und so ein 100mm TS/APM Bino ist nicht zu schlagen?

CS,
Peter
 
Hallo Peter,
hast Du Dir auch Gedanken gemacht, wo man die Teile dafür herbekommen kann? Für den Preis, wie soll das möglich sein?
Selbst bei meinem EK Preis ist das vorgeschlagene Bino bei weitem nicht möglich. Nicht mal 80mm.
Schau Dir mal die Preise der Einzelteile an.
 
Peter,

schau Dir mal an was ein gutes 80 oder 85 mm Spektiv kostet, mehmen wir mal das Zeiss Diascope 85 T* FL. Damit kann man etwa 80 bis 100 fach vergrößern, es sitzt eine Florit-Linste drin und hat wohl etwa F5. Ok, es ist noch dazu wasserdicht und hat sicherlich ein hochwertiges Prismensystem verbaut. Es kostet 2.150 Euro ohne Okulare.

Was Du haben möchtest gibt es schon, die China-Binos, man kann allerdings wohl nur bis 50-fach vergrößern.

Grüße
Andreas
 
Hallo Peter,
allein 2 x 90mm ED in z.B. f/5.5 sprengen Deine EUR 1000,-.
Dazu 6 x 2" Zenitspiegel = ca. 600,-
Justagesystem = ???
Spezialanfertigung Doppelrohrschellen = ???
 
Hallo Peter,


eine Vergrößerung von 80X bei 100mm f5 FHs würde ich nicht anstreben, eher den Bereich bis etwa 40x. Von Celestron gibt es noch diesen f6,5 Refraktor http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p969_Celestron-Gro-feld-Refraktor-102-660mm---Tubus-mit-Optik.html der zumindest die von Stefan abgesprochenen Vignettierungsprobleme verringern sollte. Wieviel schöner der bei 80x abbildet ?)

Ich würde mit einer etwas geringeren sinnvollen Vergrößerung rechnen.

EDs sprengen den Preisrahmen wie schon geschrieben.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Stefan,

ja das kann ich verstehen, dass es schwierig ist, besonders mit fertigen Optiken.

Ich rechne halt so für eine 1.25" Ausführung (kann natürlich blöädsinnig sein:
660,- für zwei 80mm ED Refraktoren bei denen der 3" Crayford gegen einen einfachen Newton Crayford getauscht wird [(499 EUR - 250 EUR + 80 EUR)*2]
oder 660,- für zwei 90mm Refraktoren von dem ich jetzt mal ausgehe, daß er für 80x paßt
120,- für zwei 2" Zenitspiegel (allerding nur die mit 91% Reflexion)
300,- für 4 T2 Prismen
60,- für einen Nivellierer
50,- für die Befestigung
sind 1190,- in Summe - geht da gar nix dass man die 1.000 nicht überschreitet? ;(
 
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Hallo Peter,
die 80er ED kosten 379,- Euro, nicht 330,-
Diese haben bereits einen 2" OAZ, der nur innen gekürzt werden muss.
Die Nivellierer sind blödsinn, schwer zu bedienen. Die Spiegel ausfräsen und mit Federn versehen ist einfacher und kostengünstiger. 91% Spiegel verbaue ich aus Prinzip nicht.
Du vergisst diverse Zwischenringe wie Schnellwechsler, 2" auf T2 und die Okularhülsen 1 1/4".

Arbeitszeit?
 
hallo Stefan,

ich würde 100mm (f9 oder f10, weiß grad nicht genau) Skywatcher FHs bevorzugen... braucht man bei max 80fach echt ED? ist man mit FHs nicht immer noch deutlich besser dabei als mit den f5 Binos aus China?

würdest du unter 1500€ bei 100mm und unter 2000€ bei 120mm kommen?

CS, Maiko
 
Hallo,
bis 80 oder 100 fach tun es auch die 4" oder 5" F10 Refraktoren.
Da komme ich wohl auch mit dem Preis hin.
Mechanisch darf man von den OAZ keine Wunder erwarten, nach jedem Fokussieren muss das Bild neu deckungsgleich eingestellt werden.
 
Hallo,
Ulf hat natürlich recht. Da muss noch die Arbeitszeit und Maschienstunden mit rein.

Aber 1500,- für ein Bino mit 4" FH´s, baue ich sofort.
Ich erwarte nun Ihre Aufträge :biggrin:

Aber jetzt fang ich mal das spinnen an, 2 6" Skywatcher auf einer Dobsonmontierung?
 
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Moin,
Für alle Sparfüchse und Preisdrücker, für alle Nicht-mechaniker zur Erläuterung:

Betrachten wir mal das Umlenksystem. Bekanntlich muss das aus 3 Speigeln bestehen, um gleiche Bilder zu bekommen und den Augenabstand zu verstellen (bitte keine EMS-Einwände).
Einfach 3 2" Spiegel zusammenstecken? Nee, is nicht.
Erst mal haben die eine sehr langen Lichtweg, wenn man die mit den langen Hülsen zusammensteckt, gibts es auch bei F7 Vignettierung.
Also müssen die Hülsen gekürzt oder ganz weggelassen werden.

Link zur Grafik: http://www.astronomieclub-volkach.de/Bino11_12.jpg

Die 2 oberen Spiegel müssen direkt verbunden werden, nach dem ersten Spiegel eine Dreheinheit.
Diese muss sich feinfühlig und ohne Shifting verdrehen lassen.
Auch die erste Hülse im OAZ muss gekürzt werden und ein 3" OAZ verbaut werden. Arbeitszeit?

Dann muss man ja auch noch mit beiden Augen gleichzeitig reinschauen können.

Link zur Grafik: http://www.astronomieclub-volkach.de/Bino11_9.jpg

Also die beiden Spiegel an den Seiten abfräsen.
Das geht nur bei den TS-Spielgen, diese sind gut zerlegbar, der Spielel innen verschiebbar. Arbeitszeit?

Die beiden ersten Spiegel müssen verstellbar sein, einer horizontal, der Andere vertikal für deckungsgleiche Bilder.

Link zur Grafik: http://www.astronomieclub-volkach.de/Bino11_4.jpg

Dazu auch wieder nur die TS-Spiegel, diese sind sehr Bastelfreundlich. Arbeitszeit?

91% Spiegel werden NICHT verbaut, da kommt ja nix mehr an hinten.
Also hier 6 Spiegel a 109,- Euro. Dazu die Arbeitszeit?
Nach den 2 ersten Spiegeln kann man auch 31,8mm Prismen (Farbfehler!) oder Spiegel verwenden. Das drückt den Preis etwas.

Was darf ich denn da verlangen, mein EK bei den Spiegel ist auch nicht berauschend (bin kein Generalimporteur) ????
 
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Hallo Stefan,

sehr schön, dass Du hier mal die wesentlichen Teile und Arbeitsgänge für so eine Doppelrohr-Optik für jeden verständlich darstellst. Wenn das erst mal eingesunken ist, relativiert sich vielleicht bei den Sparfüchsen die Vorstellung von einem fairen Preis dafür ...

Mit freundlichen Grüßen,
Peter

 
Hallo,
Danke, Peter.

Ausgehend von der ganzen Diskussion hier biete ich daher ein "Kampfpreisbino" an.
Verbaut werden 2 Stück 120/1000mm Skywatcher FH´s, die es locker bis 100 fach tun.
Der Preis beträgt 1599,- Euro, mit 2" Aufnahme 1799,- Euro
Die Anzahlung beträgt 50%.

Alles weitere dazu in dem neuen Tread: Kampfpreisbino

Bin mal gespannt, ob das klappt. Bis jetzt habe ich bei 10 von 11 gebauten Binos immer Verlust gemacht.

Das Bino wird erst bei einer Bestellung gefertigt, der Baubericht hier eingestellt.
Eine Preisdiskussion gibt es nicht, der Preis ist von mir gut kalkuliert. :/
 
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Hallo Peter,
Du schriebst:
Zitat von Thiel:
Jetzt kommt doch noch etwas Fahrt in den Thread, prima.

Das mit brauchbar und erschwinglich, nun das geht Hand in Hand. Unter brauchbar verstehe ich, daß ich mit jedem 1,25" Okular in den Fokus komme und eine Vergrößerung bis ca. 80x möglich ist (drüber hat der ernsthafte Beobachter sein Newton oder SC mit Binoansatz). Mit erschwinglich meine ich, dass das nackte System (also OTA ohne Okulare) mit einer 90mm Optik unter 1.000 EUR bleibt.

Konkret würde mein Wunsch-Bino so aussehen (jetzt aber bitte nicht schlagen):
- 90mm ED Optik
- ein einfacher 2" Auszug, bei dem das Rohr gerne nur 3cm Verstellweg haben kann (quasi auf Newton-Auszug-Basis, mehr braucht man ja für normale Okulare nicht)
- die drei (wie ich jetzt verstehe) benötigten Umlenkspiegel mit Justagemöglichkeit (evtl. wäre hier ein Nivellier Adapter zwischen den Spiegeln eine Option ala http://www.teleskop-express.de/shop...leich-fuer-schiefes-Bildfeld---Astrofoto.html
- das Ganze verbunden mit Doppelrohrschellen und einer GP Prismenschiene unten dran

Wenn das für den oben genannten Preis drin ist, bin ich wohl bei den ersten Käufern dabei. Oder sind meine Vorstellungen zu gewagt und so ein 100mm TS/APM Bino ist nicht zu schlagen?

CS,
Peter

Nach meinem mühevollen Ausführungen, wie ist jetzt Deine Meinung? :/

(drüber hat der ernsthafte Beobachter sein Newton oder SC mit Binoansatz)

Diesen Satz musst Du mal genau erklären. Ernsthafter Beobachter?
 
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