Gelöschte Mitglieder 487
Hallo ihrs,
letzte Nacht war es schön klar und recht gutes Seeing, wenn die Nächte zur Zeit nicht so hell wären könnte ich von optimalen Bedingungen reden. Grenzgröße etwa so um 6m3. Ich habe den Eindruck, die Nachtphase ohne Dämmerung ist kürzer als 1,5 Stunden. Von den Angaben im Himmelsjahr zur Dämmerung ziehe ich nach Erfahrung immer noch eine Stunde ab, bzw. pack noch eine drauf ...
Also wenig Zeit zu beobachten, daher hatte ich vorrangig zwei Objekte auf dem Plan: zwei helle Planetarische Nebel im Schwan, die ich nach Katalogbezeichnung grad nicht benenennen kann (ist ein Spontaner BB), aber Eigennamen wie "Blinking Planetary" reichen ja, und der andere planetarische Nebel, der wie eine Neun aussieht ist ja auch nicht unbekannt (ungefähre Position: der Quadrant unter Deneb links <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> )
Nun komm ich mal zu Potte: Beobachtet habe ich mit meinem 4"-Apo f/6,2.
Beide Nebel waren tatsächlich sehr hell und sehr, sehr klein. Der Blinking P. zeigte eine schöne kleine Scheibe im 7er Nagler bei 90fach, rundherum viele Sterne im Sehfeld, die einen schönen Kontrast zu der winzigen Scheibe bildeten. Der Zentralstern war wirklichsuperhell, kaum zu glauben eigentlich, daß man einen weißen Zwerg vor sich hat...Witzig fand ich hier übrigens, daß ich mich erst gewundert habe, daß gar nix blinkt: ich habe es anfangs gar nicht hinbekommen, direkt draufzuschauen - unbewußt hab ich die ganze Zeit indirekt beobachtet, weil das indirekte Sehen schon so drin ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Im 2.5er Nagler, welches in meiner Ausrüstung die Maximalvergrößerung liefert (260fach) war die Scheibe immer noch sehr hell. Die Fokussierung der Sterne wird in dieser Sphäre zwar etwas schwierig, aber ich bekam sie trotzdem scharf genug, daß ich froh war, diese Vergrößerung zur Verfügung zu haben - man will ja alles aus seinem Gerät rausholen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Die Scheibe war wirklich noch sehr nett anzusehen bei dieser Vergrößerung. Bei dem anderen Planetarischen Nebel war ich erst recht froh, 260fach vergrößern zu können. So blieb die "Neun" im 2.5er immer noch sehr klein, ohne daß ich jetzt behaupten will, eine richtige Neun gesehen zu haben. Der Nebel zeigte eine Einbuchtung, ohne daß ich festmachen konnte, auf welcher Seite sie war, was ich eben auf die Winzigkeit dieses Objekts zurückführe. Aber ich war insgesamt überrascht von der Helligkeit besonders des letztbenannten Nebels. Die Zeichnung in Stoyans DeepskyReiseführer war viel lichtschwächer, aber das war auch ein Bild mit dreifacher förderlicher Vergrößerung, und nicht 2.5fach wie bei mir. Vielleicht lags daran. Hätte ich eine höhere Vergrößerung zur Verfügung gehabt, hätte ich sie auch angewandt - 300 fach wären glaub ich kein Problem gewesen, das Bild war bei 260fach durchaus schick.
Auf daß die Nächte wieder länger werden,
Norman
letzte Nacht war es schön klar und recht gutes Seeing, wenn die Nächte zur Zeit nicht so hell wären könnte ich von optimalen Bedingungen reden. Grenzgröße etwa so um 6m3. Ich habe den Eindruck, die Nachtphase ohne Dämmerung ist kürzer als 1,5 Stunden. Von den Angaben im Himmelsjahr zur Dämmerung ziehe ich nach Erfahrung immer noch eine Stunde ab, bzw. pack noch eine drauf ...
Also wenig Zeit zu beobachten, daher hatte ich vorrangig zwei Objekte auf dem Plan: zwei helle Planetarische Nebel im Schwan, die ich nach Katalogbezeichnung grad nicht benenennen kann (ist ein Spontaner BB), aber Eigennamen wie "Blinking Planetary" reichen ja, und der andere planetarische Nebel, der wie eine Neun aussieht ist ja auch nicht unbekannt (ungefähre Position: der Quadrant unter Deneb links <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> )
Nun komm ich mal zu Potte: Beobachtet habe ich mit meinem 4"-Apo f/6,2.
Beide Nebel waren tatsächlich sehr hell und sehr, sehr klein. Der Blinking P. zeigte eine schöne kleine Scheibe im 7er Nagler bei 90fach, rundherum viele Sterne im Sehfeld, die einen schönen Kontrast zu der winzigen Scheibe bildeten. Der Zentralstern war wirklichsuperhell, kaum zu glauben eigentlich, daß man einen weißen Zwerg vor sich hat...Witzig fand ich hier übrigens, daß ich mich erst gewundert habe, daß gar nix blinkt: ich habe es anfangs gar nicht hinbekommen, direkt draufzuschauen - unbewußt hab ich die ganze Zeit indirekt beobachtet, weil das indirekte Sehen schon so drin ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Im 2.5er Nagler, welches in meiner Ausrüstung die Maximalvergrößerung liefert (260fach) war die Scheibe immer noch sehr hell. Die Fokussierung der Sterne wird in dieser Sphäre zwar etwas schwierig, aber ich bekam sie trotzdem scharf genug, daß ich froh war, diese Vergrößerung zur Verfügung zu haben - man will ja alles aus seinem Gerät rausholen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Die Scheibe war wirklich noch sehr nett anzusehen bei dieser Vergrößerung. Bei dem anderen Planetarischen Nebel war ich erst recht froh, 260fach vergrößern zu können. So blieb die "Neun" im 2.5er immer noch sehr klein, ohne daß ich jetzt behaupten will, eine richtige Neun gesehen zu haben. Der Nebel zeigte eine Einbuchtung, ohne daß ich festmachen konnte, auf welcher Seite sie war, was ich eben auf die Winzigkeit dieses Objekts zurückführe. Aber ich war insgesamt überrascht von der Helligkeit besonders des letztbenannten Nebels. Die Zeichnung in Stoyans DeepskyReiseführer war viel lichtschwächer, aber das war auch ein Bild mit dreifacher förderlicher Vergrößerung, und nicht 2.5fach wie bei mir. Vielleicht lags daran. Hätte ich eine höhere Vergrößerung zur Verfügung gehabt, hätte ich sie auch angewandt - 300 fach wären glaub ich kein Problem gewesen, das Bild war bei 260fach durchaus schick.
Auf daß die Nächte wieder länger werden,
Norman