Brillenträger - ein Nachteil oder egal?

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TheCheese

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Hallo Sternfreunde!
Ich habe eine Frage über das Beobachten mit Brillen, die mir nicht klar ist. Man liest immer wieder über Okulare, die für Brillenträger besser geeignet sind als andere. Jetzt ist es aber so, dass ich am Teleskop ja die Schärfe für mein Auge einstellen kann. Ist es dann nicht egal, ob ich als Brillenträger jetzt mit Brille durch das Okular sehe oder ohne? Scharfstellen muss ich ja sowieso?! Oder liege ich da falsch?

Klaren Himmel
wünscht Euch

Christian
 
Hallo Christian,

das kommt auf den Augenfehler an. Eine einfache Weit- oder Kurzsichtigkeit stört bei der Beobachtung ohne Brille nicht. Andere Augenfehler sind nur durch eine Verlagerung des Fokuspunktes nicht zu kompensieren.
Ich bin Brillenträger und beobachte viel zusammen mit Anderen. Wenn ich nun für mich ohne Brille scharfstellen würde, wäre das Bild an meinem Teleskop für die Anderen unscharf. Und wir wechseln häufig beim Spechteln das Teleskop und sehen auch mal beim Kollegen durch. Darum behalte ich meine Brille fast immer auf. Dann passt die Fokussierung nicht nur für mich.
Bei sehr hellen Objekten, vor allem beim Mond, stören aber häufig Reflexe zwischen Brille und Okular. Dann setze auch ich die Brille ab.

CS Heinz
 
Hallo Christian,

also ich bin auch Brillenträger (habe außer Kurzsichtigkeit noch Astigmatismus). Das blicken mit Brille ist (fast) immer ein Nachteil, da 1. Reflexe auftreten können, 2. die Okulare u.U. nicht für Brillenträger geeeignet sind (zu geringer Augenabstand), 3. Binosehen erschert wird, oder 4. die Augenmuschel nicht genutzt werden kann um somit Streulicht zu verhindern.

Wenn du also (nur) Kurz- oder Weitsichtig bist ohne sonstige Augenfehler, würde ich dir empfehlen ohne Brille zu beobchten.

Gruß

Lots
 
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