Buchtipp für Planetenbeobachtung

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physikus13

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Hallo zusammen.

Ich suche ein Buch zur Planetenbeobachtung. Aber am besten keines, welches nur tolle Fotos von Großobservatorien enthält (da ist man ja nur enttäuscht). Gibt es sowas?

gruß

physikus13
 
wow

Das nenne ich eine schnelle Antwort! Danke!
Aber ich glaube, dass das ein Tick zu umfangreich ist. Komme leider wenig zum Spechteln. Außerdem ist ein Dobson nicht unbedingt das beste Planetenrohr, oder?
Und leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Frusttoleranz bei englischen Büchern meist nicht hoch genug ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wie ist denn der Schwierigkeitsgrad einzuschätzen?
Aber wenn es keine brauchbaren Alternativen gibt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Schade, dass man sich die Bücher fast nie vorher angucken kann... Aber hier gibt es ja genügend Leute mit Erfahrungen.

gruß

physikus
 
Hallo Ina,

ich empfehle nur Bücher, die ich selbst gelesen habe. Bei "Planeten beobachten" ist das nicht der Fall. Fremde Rezensionen möchte ich nicht beurteilen.

Ein Dobson ist m.E. sehr wohl zum Planetenbeobachten geeignet - wie übrigens jedes Telesko in optisch brauchbarer Qualität. An meinem 14,5" Dobson sieht man bei sehr gutem Seeing traumhafte Details, aber leider ist so ruhige Luft echt selten. Meistens zeigen die kleineren Öffnungen wegen ihrer geringeren Anfälligkeit für das Seeing ein besseres Bild.
Du solltest dir nicht einreden lassen, dass erfolgreiche Planetenbeobachtung nur mit einem bestimmten Fernrohrtyp möglich ist. Hätte ich genug Geld, würde ich zum Planetenbeobachten einen High-End Refraktor auf solider Monitierung zum Preis eines Einfamilienhauses wählen, aber wenn es weniger sein soll oder muss, ist auch ein bezahlbarer Dobson nicht schlecht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Weil der keine Nachführung hat, ist es allerdings absolut essentiell, dass er ruckelfrei nachzuführen ist. Sonst ist es nämlich praktisch nicht möglich, hohe Vergrößerungen auch gewinnbringend einzusetzen.

Eigentlich ist aber beim Planetenbeobachten nur eines wirklich wichtig: Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Wenn man beim ersten Durchgucken nichts sieht, sollte man trotzdem dranbleiben. Wenn man nach einer Viertelstunde immer noch nichts sieht, dann kann man zum nächsten Objekt gehen... Planetensehen will gelernt sein - ich habe erst nach Jahren die Details gesehen, die erfahrene Beobachter beschrieben haben, was mich als Anfänger dann nur zu Staunen und Ungläubigkeit bewegen konnte.

Gruß und steady seeing,
Tom
 
Hallo Tom.
Ja ok sehe ich alles ein.
Dachte mir, dass es doch eigentlich eine Schande wäre, sich nur um Deep Sky zu kümmern und sich nicht für die Planeten zu interessieren. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Deshalb die Frage nach einem Buch.
Ich bereite mich nächmlich gern ausführlich vor, bevor ich Spechteln gehe. Es dauert zwar dann alles etwas länger, aber ich verliere dann nicht so schnell die Lust/Geduld an meinem Teleskop.
Kannst du noch ungefähr etwas zum Schwierigkeitsgrad der englischen Sprache sagen? (Hatte zwar 9 Jahre Englisch in der Schule, aber naja <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) Ist es verständlich geschrieben? Oder brauch ich noch ein Fachwörterbuch? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

Gruß und Dank

Ina
 
Hi,

wenn Du noch nie vorher Astrobücher in Englisch gelesen hattest, dürfte es ein wenig schwierig werden. Ansonsten finde ich den Price nicht besonders schwierig, was aber subjektiv ist, weil ich berufsbedingt ziemlich viel in Englisch lese und halbwegs in Übung bin. Ein Wörterbuch brauche ich auch ab und zu, aber das geht wohl allen so <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Wenn du Bedenken hast, dann schau' Dir doch maldas dt. "Planeten beobachten" an - allerdings kann ich zu dem Buch nichts sagen, da ich's nicht gelesen habe.

Eine Anmerkung noch: die relevante Literatur zum Planetenbeobachten ist überwiegend in Englisch. Wenn du dich also intensiver damit beschäftigen möchtest, könnte ein Einstieg in Englisch nicht schaden. Du schaffst das schon, als Schüler hatte ich auch mal Bedenken mit dem "Burnham", aber alles halb so wild. Bangemachen gilt nicht!

Gruß,
Tom
 
Danke!

Danke, ich denke, dass ich das dann doch packen werde. Denn so lese ich ja auch englische Sachen. Ich glaube, dass ich das Buch mal versuche. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wenn's zu schwer ist beschwere ich mich dann hier <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

gruß

Ina
 
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