Hallo,
also auf der Gabel würde ich das auch nicht versuchen. Wenn es nun um Mond, Planeten und Sonnenfotografie geht (Sonne immer mit
Objektiv-Filter !!!) dann ist das C5 auf GP-E dafür in Ordnung. Motorisierung wünschenswert.
Wenn es aber um Langzeit-Belichtung geht, muß man mit dem C5 schon sehr lange belichten (F/10 eben). Dann ist ein Polsucher erforderlich (lässt sich für die GP-E nachrüsten womit die GP-E identisch zur GP wird). Motorisierung ist natürlich dann auch unumgänglich und ebenso muß man sich um die Nachführung kümmern. Nun bietet die GP ausreichend stabilität für ein Leitfernrohr zum C5, vor allem wenn man die Teleskop-Platform nutzt, so daß beide Geräte nebeneinander sitzen.
Für den Anfang wäre es also erstmal besser, das C5 als Leitrohr zu verwenden, also mit einem (selbstgebautem) Fadenkreuz-Okular. Die Kamera kommt dann huckepack (piggyback) oben auf das C5 und man fotografiert mit dem Objektiv der Kamera. Man bekommt ja sehr günstig gebrauchte Kameras, die noch mechanisch funktionieren. Mechanisch, weil man zum Beispiel mit einer modernen Nikon F-70 in einer Nacht einen Satz Batterien für 15 Euro durchlutscht! Wenn man dazu ein 50mm und ein 135mm Objektiv hat, kann man schon wunderbare Fotos damit machen. Beherrscht man das, dann kann man sich an größere Brennweiten wagen. So ab 300mm Brennweite muß man beim Langzeit-Belichten auf die Nachführung achten. Da kann man sich dann langsam steigern, zum Beispiel auch mit den Beroflex-Wundertüten die ja sehr günstig sowohl als 400mm als auch als 500mm zu haben sind.
Die 500mm Beroflex-Wundertüte lässt sich dann auch schonmal als Leitrohr für das C5 "umpfriemeln".
Clear Skies
Sven