Carbon Tubus Upgrades auch für Skywatcher & Co

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TS-Wolfi

Sponsor Astronomie.de
Hallo Sternfreunde,

wir nutzen unsere Erfahrung im Newtonbau nun auch, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihren Skywatcher Newton oder GSO Newton oder auch Orion UK Newton mit einem Carbon Tubus upzugraden.

Sie können natürlich gerne die Abstände und auch die Ausstattung 1:1 beibehalten aber wir können Ihnen, unseres Wissens als einziger Anbieter, noch mehr bieten:

.. freie Wahl des Fokus , wir beraten Sie gerne
.. Veränderung der Ausstattung (Auszug, Schellen...)
.. Tubusdicke veränderbar - dünnes Vollmaterial oder auch
leichte und solide Mehrschichtbauweise
.. Fangspiegeljustage über Rändelschrauben
.. Neue Fangspiegel für mehr Ausleuchtung

usw...

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Link zu Teleskop - Upgrades von Teleskop Service

http://www.teleskop-express.de/shop/index.php/cat/c64_Selbstbau-----mechanische-Teile.html

Hier finden Sie auch weitere Teile zum Upgrade Ihres Teleskopes:

-- Rändelschrauben für Fangspiegeljustage
-- Okularauszug Basen
-- Hauptspiegelzellen und Fangspiegelhalter

und vieles mehr ... natürlich von Teleskop Service

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Gerne beraten wir Sie auch persönlich am Telefon
089-1892870

Wolfi Ransburg

info@teleskop-service.de

www.teleskop-express.de
Der große Online Shop für Astronomie Fotografie und Naturbeobachtung

 
Hallo Herr Ransburg,

darf ich einmal fragen, was so ein Carbontubus für Vorteile mit sich bringt - abgesehen von einem riesen Loch im Geldbeutel (oh das ist ja gar kein Vorteil) ;-)

Nein im Ernst - wirklich leichter wird so ein Teleskop ja dadurch nicht...

Viele Grüße
Walter
 
Hallo zusammen,

eines der Hauptprobleme der GSO's, Skywatcher, Stangen-Newtons ist damit leider nicht aus der Welt: Der zu enge Tubus. Leider sind die Asiaten da beratungsresistent.

@Walter: Der Carbontubus ist stabiler und verzieht sich z.B. im Bereich des OAZ oder beim Anballern der Rohrschellen nicht so einfach. Eine Verbesserung allemal. Ob es aber einen echten Vorteil gegenüber einem Hartpapiertubus gibt ... naja, den Hartpapiertubus kann man wenigstens noch selber bearbeiten.

Gruss
Matthias
 
hallo Matthias,

vielen Dank für die Aufklärung.
Also kurz gesagt - lohnen tut es sich nicht wirklich - was das Preis/Leistung Verhältnis angeht.

 
Hallo zusammen,
zwei weitere Aspekte:
- keine Fokusdrift durch thermische Materialveränderungen
- Verminderung des Tubusseeings durch Isolation mittels Schaumkern
 
Hallo,

Das mit dem zu engen Tubus ist hauptsächlich ein Problem der Orion UK Newton, also nicht der Asiaten.
Der 10" Skywatcher hat 286mm im Gegensatz zu 276 beim Orion.
Der GSO/TS hat sogar 300mm Innendurchmesser.
Man spart meist die Hälfte des Tubusgewichts ohne Optik das sind beim 10" auch satte 3 Kilogramm (Gilt nicht für Orion UK da spart man nichts nur wird der Tubus endlich brauchbar stabil)
Die Gewichtserspranis ist bei Hartpapier nicht gegeben, da es hier immer Vollmaterial mit höherér Wandstärke ist.
Bei einem Umbau mit einem dicken Hartpapiertubus bitte auch bedenken das durch die höhere Wandstärke die meisten Anbauteile nicht mehr passen...


Auch ein Carbontubus lässt sich recht gut bearbeiten, eine Staubmaske sollte man auch bei Hartpapier und Holz tragen...

Gruß

Klaus
 
Hallo Kurt,
danke für den Hinweis - macht das echt so viel aus?
Ich ging bisher immer davon aus, dass diese Fokusdrift-Themen aus Ausdehnung/Schrumpfung des Tubus stammen.
 
Servus Kurt und Ralf,
aus der Praxis heraus zeigt GSO8"f4, Skywatcher 8"f5 und Skywatcher 5"f5pds, jeweils mit Stahlblechtubus überhaupt keine Fokusdrift (Sensor der EOS 1000da). Beispielbilder: http://www.astrobin.com/users/Gottfried/. Da möchte ich doch nix verschlimmbessern.

Viele Grüße,

Gottfried
 
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Hallo Matthias,

genau das ist ja auch eine Leistung von uns, wir sind durchaus in der Lage, den Tubusdurchmesser auch zu vergrößern. Das einzige, was man berücksichtigen muß ist, daß dann der Spider und die Hauptspiegelfassung auch angepasst werden muß.

Über die Vorteile des Carbon Tubus, vor allem bei Astrofotografie, ist ja schon hinlänglich diskutiert worden.

GSO, Skywatcher ... verwenden eigentlich keine zu kleinen Tuben. Hier kommt es zu keiner Abschattung durch zu enge Tuben.

Viele Grüßé

Wolfi
 
Hallo Ralf,

es kommt u.a. darauf an, aus welchem Material der Spiegel ist.

Hier einige Wärmeausdehnungskoeffizienten in 10^-6 m/m*K :

Eisen: 11
BK7-Glas: 7
Aluminium: 24
CFK: ~0

Für uns zählt die Differenz.

CFK-Glas: -7
Eisen-BK7: 4
Alu-BK7: 17

Wie Gottfried schon sagte, ist der Effekt bei einem Eisentubus oft vernachlässigbar. CFK ist von der Tendenz her schlechter. Bei einem Alu-Tubus wird es sehr deutlich.

Grüße

Kurt

Nachtrag: Bei Spiegeln aus Glaskeramik, Quarz, Sital usw. mit sehr kleinem Koeffizienten ist CFK ideal. Borsilikatglas, Pyrex, Duran mit Wärmeausdehnungskoeffizienten um 3...4 mit einem CFK-Tubus, ist vergleichbar mir der Kombination Eisen-BK7 oder gringfügig besser

Edit: Bitte beachten: Es handelt sich hier um Physik und nicht um Werbegeplapper.
 
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Hallo,

Hier sollte man aber noch die Länge der Teile in Betracht ziehen, ein Spiegel 8" hat eine Dicke von 25mm, die Tubuslänge ist aber je nach Öffnungsverhältnis 650-1100mm, also spielet die Wärmedehnung des Tubus eine viel größere Rolle als die des Spiegels, die ist vernachlässigbar weil auf die Länge des Spiegels also 20-40mm bezogen im Gegensatz zum Tubus der dann ja auch leicht mal über 1500mm lang ist...

Der Wärmeausdehnungskoeffizient gibt die Längenänderung pro Grad Kelvin in Bezug auf die Länge an!!!!. Also sollte man auf die Längenänderung des Tubus achten und kann die des Spiegels getrost vergessen.
Die verschieden Glassorten werden verwendet damit sich die optische Qualität der Spiegel nicht zu stark während des Auskühlens ändert !!!

Refraktorlinsen ändern die Brennweite hier ist es was anderes...

Gruß

Klaus
 
Hallo Klaus,

abhängig von der Temperatur ändern sich ALLE Maße des Spiegels. Alle Maße sind MIT DEM GLEICHEN FAKTOR zu MULTIPLIZIEREN. Eines dieser Maße ist der Radius des Scheitelkrümmungskreises der Parabel. Wie dieser mit der Brennweite zusammenhängt, ist allgemein bekannt.

Fazit: Die Brennweite ändert sich entsprechend dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des Spiegelwerkstoffs.

Hilfestellung: Zeichne einen Spiegel MIT STRAHLENGANG. Zeichne daneben ein vergrößertes oder verkleinertes Bild (in x und y-Richtung gleicher Faktor). Die Brenneite wird sich mit vergrößern oder verkleinern. Nehme ruhig einen großen Vergrößerungsfaktor oder Verkleinerungsfaktor (z.B. 3x oder 5x). Dann wird das oben Beschriebene überdeutlich.

Grüße

Kurt
 
hallo,

das klingt jetzt erst mal plausiebel und es bricht ja fast eine Welt zusammen....
Gut das schon die Pyrex, Zerodur etc. Spiegel erwähnt wurden bei dem Kohlefaser auch hier die Nase geringfügig vorne hat.

Nichtsdestotrotz habe ich bestimmt schon etliche (mehr als 20) Mails wo sich Kunden über die Verbesserung (Eliminierung) des Fokusdrifts bedankt haben auch Kunden mit den genannten 8" Modellen.
Gibt es dafür eine Erklärung?
Dann werde ich mich mal mehr auf Gewicht und Stabilität versteifen, bevor ich immer was Falsches sage.

Gruß

Klaus
 
Hallo Klaus,

die oben erwähnten Glassorten kommen mit ihrem Wärmeausdehnungskoeffizienten von 3....4*10^-6 m/m*K an das Eisen heran oder sind sogar günstiger. Manche, die einen Eisentubus haben, sagen sie müßten nicht nachfokussieren, so dass die Brennweitenänderung in vielen Fällen in der Fokusunsicherheit untergehen könnte.

Jetzt aber eine Frage an den CFK-Fachmann:

Ich erinnere mich schwach, eimal gehört zu haben, dass die Wärmeausdehnung durch die Art der Wicklung der Fasern beeinflußt werden kann und dass die 0-Ausdehnung selten genau erreicht wird. Ist da was dran?
Wenn ja, könnte das die Zufriedenheit vieler CFK-Anwender erklären.

Viele Grüße

Kurt

 
Hallo ja,

Die Wärmedehnung längs der Faser ist die berühmte -0,1 x 10^-6 m/m*K quer zur Faserrichtung haben wir ca. 10 x 10^-6 m/m*K also sogar höher als Stahl.
Diese Werte schwanken aber auch noch zum Teil erheblich je nach verwendeter Kohlefaser (Hochmodul.....)
Die Harze haben sogar 60 - 70 x 10^-6 m/m*K betten aber eigentlich nur die Fasern und haben laut den Fachberichten die ich bis jetzt gelesen haben genausowenig Einfluß wie die verwendeten Kernlagen (Hartschaum/ Aramidwabe etc.

Ich achte sehr genau darauf das ich die Faser so weit möglich längs des Tubus verlaufen lasse, daher ist auch die gesamte Konstruktion im Inneren aus unidiktionalen Gelege mit einer Faserrichtung gebaut. Ledigleich die erste Lage im Inneren ist im Umfang des Tubus gewickelt, die letzte Decklage ist ja meist aus einem Köpergewebe gemacht hier laufen 50% der Fasern längs und 50% quer.
Der Koeffizient der Gesamtkonstruktion lässt sich schwer berechnen und meist nur mit teuren FEM Programmen oder per Experiment. Habe schon mal versucht da ein unabhängiges Gutachten oder ähnlich zu bekommen, aber die Preise die ich bekommen habe lohnen sich für mich nicht wirklich...
Wenn jemand genaue Messinstrumente hat kann ich gerne einen Tubus oder ein Stück nach Angabe zur Verfügung stellen.

Gruß

Klaus
 
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Hallo Klaus,

offensichtlich hast Du mit Deiner Herstellmethode bezüglich der Wärmeausdehnung die Mitte zwischen Glaskeramik und Pyrex erwischt. Optimaler geht es nicht. Das heißt: Die Differenz der Wärmeausdehnung der darüber und darunter liegenden Paarungen CFK-Pyrex und CFK-Glaskeramik ist vernachlässigbar und kleiner als bei der Paarung Eisen-Pyrex. Das muß man erst mal hinbekommen.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo,

Das wäre interessant herauszufinden ob dem so ist. Leider habe ich nicht die Möglickeiten das in der geforderten Genauigkeit reproduzierbar und bezahlbar herauszufinden.

Übrigens hat Glasfaser längs und quer der Faser einen Koeffizienten von 5, wäre also nach diesen Annahmen dann optimal.
Leider mit Abstrichen bei Gewicht und Steifigkeit...

Gruß

Klaus
 
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