cassegrain-spiegel

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eemter

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so, da sich ja sämtliche beiträge eliminiert haben, nochmal ganz kurz, cassegrain-rohling (an)poliert durchmesser 200 mm
bohrung 85 mm, 900 mm brennweite.
nach dem ich meine materialbestände durchgesehen habe, bin ich zu dem entschluss gekommen einen fangspiegel mit 100 mm durchmesser selbst zu schleifen. komme was wolle ich mach das jetzt nach dem motto, nur aus fehlern wird mann schlau.
den fangspiegel werde ich konvex ausführen. keine angst meine beiden 100 mm rohlinge sind eh aus fensterglas.
wer aber trotzdem ein paar gute tips für mich auf lager hat,
oder selbst spiegelschleifer (möglichst region nürnberg) ist kann sich ja bei mir melden.
 
Hallo eemter,

Warum wählst Du nicht einen konkaven Fangspiegel. Ein konvexer ist doch relativ schwierig zu prüfen.
Ich würde Dir das Gregorysystem empfehlen, bei dem der Fangspiegel ein konkaver Rotationsellipsoid ist und somit relativ einfach zu prüfen. Wenn Du später noch einen klassischen Cassegrain draus machen willst, hast Du dann schon entsprechende Erfahrungen.
Beschrieben ist dieses System im 3 bandigen Werk von Ingalls, "Amatuer Telescope Making"

MfG
Nils
 
danke nils, für deinen tip.
ich bin mitlerweile an einen brockhaus "abc der optik gekommen.
danach musste ich eines feststellen das mein spiegel eine brennweite von 450 mm hat( laut der dort angeführten darstellung).
desweiteren habe ich dort die aufgeführten spiegelsysteme angeschaut, und bin zu dem schluss gekommen ein system nach gregory anzufertigen . desweiteren muss ich den fangspiegel verkleinern denn 100 mm durchmesser wären erhablich zu viel.
so long erich
 
Hallo,

Auch wenn ich gerade keinen Cassegrainspiegel zur Hand habe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> möchte ich gerne einmal fragen wasdenn die Vor- und Nachteile des Gregorysystems sind. Es muss ja einen Grund haben, weshalb es heute nicht mehr gebräuchlich ist ( und ich noch nie etwas davon gehört oder gelesen habe bis jetzt ).
 
Das Gregorysystem hat sich deswegen nichtdurchgesetzt, weil die Brennweite des Gesamtsystems um einiges länger ist als die Brennweite eines klassischen Cassegrain.
(Die Größenordnung der Verzeichnungsfehler sind in etwa denen des Cassegrain ähnlich.) Aber dies ist ja keine Tragödie. Besonders zum Üben ist ein konkaver Spiegel besser geeignet als ein konvexer. Sollte eemter das Gregorysystem erfolgreich herstellen, kann er gleich danach mit dem Bau des Cassegrainspiegels beginnen. Man hat dann ein gutes Planetengerät (Gregory) und mit entsprechendem Reducer, den man sich ja auch selbst bauen kann :-), hat man auch ein photografisches Gerät. Möglicherweise muss eemter den Hauptspiegelrohling noch den Systemdaten anpassen. Aber Übung macht ja gewöhnlich den Meister.

In diesem Sinne schleift (naja eigentlich läppen) und poliert schön
 
so leute,
leider gibt es eine schlechte nachricht.
da ich ein neues projekt anfange, kann ich das momentane nicht beenden ( wo ich noch gar nicht richtig angefangen habe).
aus diesem grunde gebe ich folgendes material, für ehrlich interessierte ab.:
2 cassegrain rohlinge 200 mm durchmesser, 85 mm bohrung.
3 rohlinge 120mm durchmesser 15 mm stark.
2 rohlinge fensterglas 100mm durchmesser 10mm stark.
ich weis das dies nicht die verkaufsanzeigenabteilung ist.
ich will auch gar keine wahnsinnspreise erzielen.
aber ich möchte, das dieses material einem wahren atm`´ler
in die hände fällt.
Erich alias eemter
 
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