Celestron Firstscope für Kinder geeignet?

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Hallo Tom

wenn damit der kleine Dobson mit 76 mm Öffnung und 300 mm Brennweite gemeint ist: Nur bedingt.
Vorrausgesetzt, daß alles stimmt, vcr allem die Justierung, dann wäre es ganz passabel.
Aber die Justierung über den Hauptspiegel ist nicht möglich und über den Fangspiegel ist es zwar möglich das ganze irgendwie "hinzubiegen" aber das braucht Erfahrung. Außerdem braucht die Lichtstärke von 1/4 sehr gute Okulare - beigefügt sind aber nur ein einfaches 20 mm Plössl und ein 6 mm Ramsden,das als 4 mm bezeichnet wird.
Das letztere ist ziemlich schlecht.
Schließlich hat das Gerät, das eigentlich einen Parabolspiegel braucht, meist einen Kugelspiegel und das verschlechtert die Abbildung bei etwas höheren Vergrößerungen ganz schnell.
Ich selber hab zufällig noch einen mit Parabolspiegel erwischt und damit kann man tatsächlich auf 60 x gehen.
Der Okularauszug ist für das Gerät eigentlich zu lang und zu wabbelig.
Auch das Suchen dürfte für Kinder nicht ganz einfach sein.
Ich würde zum Einstieg eher einen kleinen Refraktor wählen.
Gruß
Felix
 
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Hallo Tom,

ich hab so ein Gerät (ich glaube den Heritage 76/300mm)als Sucher am großen Dobson, würde davon eher abraten. Hauptspiegel justieren ist nach Aufbohren der Befestigungslöcher gegangen, aber das Gerät braucht sehr gute Okulare, damit es brauchbare Bilder abliefert. 15mm Goldkante am Sucher ist die Untergrenze, eigentlich wäre ein Hyperion oder noch was besseres nötig bei 1:4. Das passt einfach nicht zum Rest des Teleskops, weder preislich noch mechanisch.

Ich würde auch für den Anfang eher zu einem kurzen Refraktor oder einem etwas größeren Spiegel raten. Ich kenn die KSON Dobsons nicht im Detail, aber mit 1:6 sind sie sicher nicht so kritisch in der Justage und brauchen nicht so gute Okulare. Mit 65€ für 80mm und 99€ für 102mm dürfte die Preislage noch passen. Die mitgelieferten Okulare klingen mir aber auch nach Schrott.

CS Arnold
 
Hallo Tom,

ich halte es für 6-9 Jährige geeignet wenn die Kinder auch alleine beobachten dürfen. Es ist günstig, klein und handlich und daher schnell auf dem Gartentisch aufgebaut. Die Bedienung ist einfach und die Stabilität ausreichend.
Natürlich hat es all die Schwächen, die die anderen schon angemerkt haben, die aber in dieser Altersgruppe meiner Meinung nach (noch) keine große Rolle spielen.
Natürlich kann man einen teureren Refraktor kaufen, aber meistens hantieren damit nur der Erwachsene herum, aus Angst, dass die Kinder etwas kaputt machen. Die Kinder dürfen dann immer kurz durchschauen, wenn ein Objekt eingestellt wurde. Das macht man 2-3 mal und dann steht der Refraktor im Keller, entweder für immer, oder bis das Jugendalter erreicht ist und die Jugendlichen es wieder hervorkramen.
 
Dank für eure Antworten. Ich werde einen kaufen, denn die Kinder sollen das Teleskop selbst benutzen und dürfen es dabei auch kaputt machen.

Tom
 
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