Celestron NexStar SLT 130 oder Dobson 250C ??

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MarkusBhv

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Hallo Community

Nach langem überlegen bin ich jetzt zu der Entscheidung gekommen mir auch ein Teleskop zu besorgen.

Da ja jedes Teleskop seine besonderen Stärken hatte, habe ich mir gedacht , dass ich für den Anfang erstmal mich an den Planeten versuchen werde aber das Teleskop nach Möglichkeit auch größer DeepSky Objekte zeigen sollte.

Habe mich ma umgeschaut und bin auf diese beiden Teleskope gestoßen.
http://www.astroshop.de/teleskope/celestron/nexstar--slt/celestron-nexstar---slt-130

und das

http://www.astroshop.de/teleskope/gso--guan-sheng-/dobson/dobson-250c---250-1250mm---aktion


Auf der einen Seite hat natürlich das DObson die uneinholbaren Vorteile der Brennweite und Lichteinlässigkeit und somit auch die bessere Sicht auf DeepSky's.
Was ich daran nur schade finde ist , dass ich als Besitzer einer ToUCam von Philips natürlch diese auch gerne benutzen würde. Dies ist ja leider mit dem Dobson durch die manuelle Nachführung nich möglich. Oder liege ich da falsch? Wie sieht das mit der Astrofotographie beim Dobson aus?

Auf der anderen Seite das Celestron.
Was ich an dem natürlich klasse finde ist den Anwahlcomputer . Der erleichtert einem Einstieger sicher enorm verschiedene Objekte zu finden , was natürlich den Spaß nach oben treibt , da man mehr sieht.

Was haltet ihr von den beiden und welches würdet ihr mir empfehlen ?
Hat jemand mit einem der beiden schon Erfahrung gemacht?
Oder doch lieber ein ganz anderes in der Preisklasse , welches ich bisher noch nicht gesehen habe?

Bin für eure Anregungen dankbar.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

auf Planeten würde ich mich mal nicht versteifen. Die verschwinden gerade für die kommenden 4-5 Jahre oder stehen so tief am Horizont, daß die Beobachtung kaum lohnt.

Auf die Celestron Einarmmontierung würde ich nur was ganz kleines setzen. Wir hatten solche Teile schon in der Sternwarte (von Besuchern gebracht) und ich muß (für meine Wenigkeit) sagen, ich würde mir das nicht kaufen.

Warum nicht den Dobson? Ich weiß, immer das gleiche Spiel. Aber am Ende ist es nun mal das universellste Gerät.

Diese Geräte gibt es von GSO, alle anders benannten stammen aus der gleichen Schmiede, werden aber unterschiedlich ausgeliefert (Zubehör).

Mein Vorschlag: Sucher weglassen, ist eben ein Sucher und kein Finder. Dafür den Telrad-Sucher montieren.
Okulare weglassen, dafür ein ICS-Widefield in 2" mit 32mm und ein Oku mit 82 Grad scheinbarem Gesichtsfeld in der 8mm-Klasse. Dazu ein Tuning-Kit, bestehend aus E-Bony Scheibe und 3 dicken Teflonpads.
Damit bist Du für den Anfang bestens gerüstet. Einiges kommt ja später immer noch dazu.

Eine gute Adresse dafür wäre www.intercon-spacetec.de
Dort erfährst Du alles über die Möglichkeiten, gleich ein gutes Gerät zu bekommen. Individuell auf Dich abgestimmt.
Logo, es gibt auch noch andere Händler und jeder hat halt mal seine Vorlieben für den einen oder anderen.

Gruß
Winfried
 
Hallo Markus,

was Du als erstes brauchst ist die Info von www.deepsky-brothers.de und/oder www.sven-wienstein.de Um mal einen Eindruck zu kriegen, was die Unterschiede sind, sieh auch mal unter www.bionoviwer.at nach, dort werden Seheindrücke bei verschiedenen Öffnungen dargestellt.

Dann kannst Du noch überlegen ob Du wirklich Fotos machen willst, wieviel Geld Du investieren willst (mit den 500 EUR ists nämlich nicht getan), was Du schleppen willst und welche Beobachtungsstandorte Du zur Verfügung hast.

Dann kannst Du versuchen das Thema Goto neu zu bewerten.

Und dann ist die Antwort vermutlich schon eindeutig.

Kleiner Tipp am Rande: 8ZOll F/6 Dobs - das geht mit 500EUR schon ganz gut und wird Dich sowohl am Planeten als auch im Deep Sky begeistern.

CS

Klaus

 
Erstmal vielen Dank an die Antworter.

Kann ein Dobson eigentlich von irgendeinem anderen "normalen" sprich auf einer richtigen Montierung angebautem Teleskop geschlagen werden , wenn es preislich identisch sein soll??

Wie ist es zum Beispiel bei diesem:?
http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Komplettgeraete/gsovorschau.htm#150750

Könnte das mit diesem Dobson
http://www.teleskop-service.de/gsseiten/GSVorschau/Dobsons/dobson.htm#GSD250E

für 478,- mithalten ?


Außerdem wäre es schön wenn ihr mir die unterschiede von dem Dobson für 478,- zu dem Dobson für 648,- erläutern könntet.

Kann man mit dem teureren mehr sehen als mit dem billigeren oder welche Unterschiede gibt es ?


mfg
 
Hallo Markus,

rein von der lichtsammelnden Leistung und damit von der Leistungsfähigkeit bei Deep Sky Beobachtung, kann der Dob meines Erachtens nicht überboten werden.

Bei den GSO Dobsons ist die Umrüstung auf eine geeignete Montierung über Rohrschellen zudem recht einfach, wenn man später auf die Fotografie umsteigen möchte oder auf den Komfort einer Nachführung.

Und da sind wir bei dem Unterschied:
Wer mit der Beobachtung starten möchte, ist wirklich mit einem Dob sehr gut bedient und die GSO Dobs haben da ein gutes Preis Leistungsverhalten. Wer aber gleich starkes fotografisches Interesse mitbringt, sollte eher mit einem anderen System beginnen, mit parallaktischer Montierung.

Der Unterschied C Serie und BCR Serie:
Optisch ist kein Unterschied, nur die Ausstattung ist es. Zur Zeit ist die C Serie in einem starken Angebot. Zudem kann man frei auch noch die Ausstattung ändern, wie z.B.:

-- Teflon Lagerung ( echtes Teflon - echtes Ebony )
-- Okularausstattung ( z.B. 2" Erfle .. keine 1,25" Teile )
-- Sucher ...

usw.

Herzliche Grüße

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Hi Markus,

nochmal mein Tip: fange mit einem Dobson an. Fotografie in der Astronomie ist eine heikle und sehr teure Sache. Am Anfang sieht es ganz einfach aus. Kamera piggy-pack auf`s Teleskop, Monti eingeschaltet und los geht`s....
Nach einer halben Stunde hast Du ein (meist) unscharfes Bild im Kasten, während Deine Kumpels freudig beobachtet haben...

Zum Fotografieren brauchst Du einen zumindest kleinen und einfachen Refraktor mit Fadenkreuzokular (beleuchtet) zur Nachführung. Der muß zusätzlich zur Kamere mit oben auf (Gewicht, Ballance).
Dann muß Deine Montierung "gescheinert" sein, d.h. ganz speziell und haargenau ausgerichtet. Das kostet Dich am Anfang eine Stunde, später geht`s dann schneller.

Was noch alles hinzu kommt, möchte ich erst garnicht aufführen.

Aber:
Später, mit etwas Erfahrung, mit viel Übung, kannst Du Deinen Dobson, der ja nichts anderes als ein Newton ist, mittels Rohrschellen auf eine dann stabile Montierung setzen. Aber zuvor hast Du mit relativ wenig Geld schon mal Freude am Himmel, denn alles zusammen geht zwar, kostet aber eine Menge Geld.
Und da das zweimal gekaufte Teleskop das teuerste ist, würde ich zum Dobson greifen und mir den Rest für später aufheben.

Astronomie ist ein Hobby fürs Leben!

Gruß
Winfried
 
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