Das neue Docter 8x42 ED

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selenograph

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Hallo Fernglasfreunde,

nach 24 Jahren mit meinem Zeiss Jenoptem 10x50 möchte ich mir zusätzlich ein Fernglas mit 8-facher Vergrößerung für terrestrische Beobachtungen zulegen. Das 10x50 bleibt für die Astronomie, aber 10-fach ist mir bei Naturbeobachtungen zunehmend zu zittrig. Ich werde eben alt ;). Ich möchte erstmals zu einem Dachkantglas greifen, weil mir eine kurze Naheinstellgrenze wichtig ist (Blüten, Insekten), außerdem sollten die Okulare für Brillenträger tauglich sein. Bei meiner Suche in der gehobenen Mittelklasse traf ich auf das neue Docter 8x42 ED, welches wohl diesen Monat in den Handel kommt. Auf den ersten Blick gefiel mir die offene Fernglasbrücke und der große Austrittspupillenabstand von 19,5 mm. Beim Sehfeld von nur 115 m auf 1000 m kam allerdings Ernüchterung auf. Das Docter 8x42 BCF hat dagegen ein Sehfeld von 131 m! Ich verstehe die Leute von Docter nicht. Warum ein kleineres Sehfeld? Es wäre doch schön gewesen, wenn man mit einem neuen innovativen Fernglas unterhalb der "großen Drei" hätte Punkten können.
 
Hallo Ralf,

ich bin selbst auch ein Docter-Fan. Die 115 m Sehfeld des 8x42 ED finde ich auch eher klein. Ich finde es auch schade, dass heute scheinbar nur noch so wenig Wert auf wirklich große Sehfelder gelegt wird, insbesondere in Kombination mit einer großen Austrittspupille. Ich hatte vor einiger Zeit das Glück noch ein praktisch neuwertiges Zeiss Jena (Vorgänger von Docter) Nobilem Super 8x50 zu bekommen, welches 140 m Sehfeld hat. Ein super Fernglas ist auch das Zeiss 7x45 mit 151 m Sehfeld. Das bekommt man ab und zu in der "Bucht" für ca. 600-700 Euro in neuwertigem Zustand. Ist zwar nicht von Docter, aber ich glaube den meisten anderen Gläsern in dieser Preisklasse überlegen (neu kostet es als 7x42 FL deutlich über 1000 EUR)...
 
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