Das wäre es doch!

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

einser00

Aktives Mitglied
Hallo,
habe soeben mit großem Interesse folgendes ebay-Angebot gelesen:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3805139588&category=8304

Warum wird so etwas heutzutage nicht mehr hergestellt? Nicht nur unterschiedliche Vergrößerungen, sondern auch unterschiedliche Lichtstärken! Wenn das mechanisch einigermaßen robust ausgeführt ist (und das Hensoldt ist ja angeblich noch abgedichtet!) wäre es die eierlegende Wollmilchsau!

Da kann auch Leica mit seinen 8+12 uns 10+15 Gläsern nicht mithalten.

carpe noctem
Matthias

 
Hallo,

Idee ist an sich gut und wird auch heute genutzt: Prismen und Okulare mit 2 verschiedenen Objektivsätzen an-
zubieten. Macht z.B. Bresser bei den UWA Ferngläsern (aber halt nicht austauschbar). Trifft leider auf einige praktische Probleme und hat sich deshalb nicht durchgesetzt:
Bei kurzer Brennweite (geringer Vergrößerung) meist kleines Gesichtsfeld und totale Randunschärfe.
Bei langer Brennweite dann Gesichtsfeld wirklich lächerlich klein, aber randscharf.

Im Prinzip ist es aber das, was z.B. Canon als 2 Gläser anbietet: 10x30 IS und 12x36IS haben nur unterschiedliche (leider nicht wechselbare) Objektive.

Die meisten Hersteller gehen den anderen Weg und lassen die Objektiv/Prismenkonstruktion für 8x40 und 10x40
gleich (nehmen nur verschiedene Okulare - Wechselokulare gab's früher auch schon mal und ist der einfachere
Weg zum selben Ziel, Leica's Duovid's sind dagegen eigentlich einfach Zoom-Okulare mit nur 2 Einstellungen)

Im Prinzip hat das Zeiss Jena auch mit den 7x50 Binoctem und 10x50 Dekarems gemacht (nur verschiedene
Okulare) - aber halt nie Wechselokulare angeboten (verkauft man doch lieber ein zweites Glas - die Idee
des "Systemfernglases" so wie bei den Spiegelreflexkameras hat sich bei Ferngläsern nie durchgesetzt).

Gruß
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben