DDOptics kennt jemand?

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florindsc

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Hallo ,ein Bekanter von mir ist auf der suche nach ein 8 oder 10x40-42 Fernglas und hat mich darüber gefragt.
Ausgeben möchte er max 250€.

Ich habe ihn die Action serie von Nikon empfohle eventuell die ex Serie.
Hat jemand ein geheimtyp?
Schwerpunkt währe Naturbeobachtung Vogelbeobachtung nimmt es oft in die Berge mit und es soll schon wasser dicht sein.
Er hat mir ein 10x42 porro von DDOptics gezeigt von denen ich noch nie was gehört habe.
Ich möchte ihm von einen Fehlkauf schützen.
Mir kommt vor das es sich um eine umgelabbelte Chinaserie handelt.
Weis jemand was davon?
http://www.ddoptics.de/arizona-10x42

Danke
Flo
 
Hallo Flo,

hm, wenn ich mir den Anwendungsfall und das angesinnte Glas ansehe, ich weiß nicht, ob das so das Richtige ist.

Für den universellen Einsatz empfinde ich 10fach zu viel und erst recht, bei dem GF von 96m/1000. Das Gewicht, hinsichtlich Bergwandern, wird mit der Zeit lastig, dass Packmaß des Porros ist m.E. zu groß. Ein Vogel kann ein kreisender Habicht sein oder auch ein Eisvogel. So unterschiedlich sie sind, so unterschiedlich ist auch die Optik um sie zu beobachten. Soll jetzt keine Wissenschaft werden, mehr als Denkansatz dienen.
Also nur als Beispiel: Kleine Vögel bewegen sich schnell, sind eben klein, oft recht versteckt im Dickicht, flink. Und so muss der Beobachter auch sein, eben aktiv. Das geht nur mit einem leichten, handlichen Glas, großes Sehfeld (10fach und 96m/100, da verlierst du das eben beschriebene Objekt viel zu schnell) und mäßige Vergrößerung. So um die 8fach und m.E. min 110m/1000.

Wie gesagt, nur als Beispiel und Denkansatz.

Eine wunderbare Kombo dieser Parameter ist ansich das 8x32 / 8x42 Glas. Und bei der Invest würde ich evtl. den Gebrauchtmarkt absuchen.

Vixen Foresta 8x32 CF Wide
KOWA BD32 8x32 DCF (teuerer, ich weiß)
STEINER Sky Hawk Pro 8x32
Fernglas Kowa SV 8x32
(neu auf dem Markt, das Porro machte ein guten Eindruck-Dachkante habe ich noch nicht gesehen)
Minox BV 8x42 BR(auch mal antesten).

Diese nur mal als Ansatz.

Und evtl. im Nachbarforum Bonn nachfragen, etwas speziell die FGFreaks, aber die haben oft gute Infos.

Bitte nicht falsch verstehen, aber Anwendung und Glas 10x42 passen m.E. nicht zusammen, dass kann in die Hose gehen. Deshalb habe ich mehrere Gläser.
 
Hallo Flo,

in der Produktbeschreibung des DDOptics-Fernglases steht u. a.:

"Aufgrund der hohen Austrittspupille (5 mm) und des 42 mm-Objektivs eignet sich das Arizona 10x42 hervorragend für den Einsatz bei Dämmerung und Nacht."

Ein 10x42 hat immer genau 4,2 mm Austrittspupille, der zitierte Text ist folglich Blödsinn ( Was ist überhaupt eine "hohe Austrittspupille"? ). Wenn das Glas so "gut" ist, wie die technischen Angaben vermuten lassen, würde ich die Finger davon lassen.

Gruß

Manfred

P.S.: Das Nikon 7x35 Action EX ist fürs Geld ( ca. 180 € ) ein sehr gutes Glas.
 
Hallo Flo,

ich rate auch zum Nikon Action EX 7x35.

7 fach lässt sich noch schön ruhig halten, nehme selbst ein 7x50 für die Vogelbeobachtung.

Zur Astrobeobachtung habe ich ein Nikon Action EX 10x50, kann diese Serie nur empfehlen. Gutes Einblickverhalten und auch prima verarbeitet und robust.

Gruß
Theo
 
DDoptics ist ein deutscher Hersteller mit Sitz in Dresden und Lichtenwalde.
Laut Homepage soll in Deutschland entwickelt werden und hauptsächlich in Japan produziert werden, zunehmend laut Homepage auch in Deutschland.

Wenn man sich manche Ferngläser anguckt, erkennt man ein paar japanische "Bauarten" wieder, so z.B. die großen 60er Dachkantgläser, die wohl baugleich mit den Fujinons sind.
Preisklasse ist auch gleich.

Ich habe mal ein 12x50 Porro-Glas bestellt, hab es aber wieder zurück geschickt. Grund: Das Einblickverhalten war katastrophal (für mich).
Das Fernglas sonst war für die Preisklasse um die 350,- für ein Porroglas top, sehr gute Vergütung, sehr gute Optik, Mechanik absolut in Ordnung, fühlte sich auch wertig an!

Jeder sollte übrigens selber seine Vergrößerung rausfinden, die für ihm am besten ist.
Tipps von anderen nimmt man zur Kenntnis, aber es sind halt Erfahrungen von diesen Beobachtern für sich selbst.

Ich persönlich kann mit Ferngläsern unter 10facher Vergrößerung bei Natur und unter 12facher Vergrößerung bei Astronomie nichts anfangen. Astronomisch nutze ich sogar hauptsächlich ein 15x70 Glas, freihändig ohne Probleme....!

Für unterwegs habe ich ein 10x36 Nikon Dachkant, aber auch mal ein Nikon 10x40 Porro!

Das 10x42 Porro von DDoptics hat wie schon angesprochen auch für meinen Geschmack ein zu kleines Sichtfeld (Tunnelblick)

Bei 10fach sollte mindestens ein GF von 105/1000m sein, was ca. ein scheinbares GF von 60° entspricht, darunter kommt für mich eigentlich nichts in Frage. Optimal bei 10fach wäre um die 114/1000m, was ca. 65° entspricht.
Bei 8fach wäre übrigens mindestens 131/1000m angebracht, was wieder ca. 60° scheinbar entspricht, nicht wie hier hier angesprochene 110/1000m, das ist bei 8fach zu klein, und man hat einen Tunnelblick!

Gruß, Matthias
 
Ähnlich oder gleich?
Bresser Montana 10x42
Kann die allgemeine Forderung nach deutlich mehr Sehfeld nur unterstreichen. Zudem ist ein 10x42-Porro für die Berge vermutlich auch zu schwer, ebenso das (sehr weitwinkelige) Nikon 7x35 Action EX?
Mit erscheinen Dominiques Empfehlungen (8x32) daher bislang am treffendsten.

LG
Herbert
 
Die von Bresser vertriebene Montana Serie wir komplett unter anderem Namen und Label auch von DDoptics vertrieben.
Selber stellen die beiden dabei gar nichts her, sie gehen einkaufen wie ein Händler in die METRO geht. Vermutlich jedoch dann bei Kamakura.

Zum Nikon Action EX 7x35.

Ich hatte das Glas vor längerer Zeit. Es ist recht klein und kompakt, habe es jedoch weggegeben da es eine sehr starke Bildfeldwölbung aufwies und dazu eine äußerst ausgeprägte Randunschärfe. Da konnte von großem Sehfeld in der Praxis eigentlich nicht die Rede sein.

Aus heutiger Sicht ist es, seit es das Kowa YF 8x30 gibt ein unnötiger Fehlgriff auf das Nikon zurückzugreifen. Das Kowa ist da schon sehr deutlich besser gerechnet und auch farbneutraler. Das also meine Empfehlung.

Gruß
Stefan

 
Nikon Action 7x35 EX

Hallo Stefan,

mit deiner Beurteilung des Nikon Action EX 7x35 bin ich nicht einverstanden.

Ich besitze mehrere Ferngläser der Spitzenklasse, Zeiss ( Victory FL ) ebenso wie Leica ( Ultravid ) und Swarovski ( Swarovision ).

Natürlich kann das Nikon mit diesen Gläsern nicht mithalten, aber angesichts des Preises - etwa ein Zehntel eines Premiumglases - kann man nur staunen, was dieses Glas leistet. Übrigens stehe mit dieser Meinung nicht alleine da, siehe den Testbericht von Hrn. Schön:

hier

Die von dir bemängelte Randunschärfe wird größtenteils durch Bildfeldwölbung erzeugt, somit ist deine Bemerkung "da es eine sehr starke Bildfeldwölbung aufwies und dazu eine äußerst ausgeprägte Randunschärfe" fachlich nicht ganz korrekt.

Beste Grüße

Manfred

P.S.: Zum Kowa-Glas kann ich nichts sagen, da ich noch nicht durchgeschaut habe. Ein Erfahrungsbericht im Jülichforum ist aber nicht sonderlich positiv.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Flo und alle,

es wurde ja nach einem 10x42 gefragt und entsprechende Empfehlungen. Warum hier wieder andere Größen vorgeschlagen werden versteh ich nur bedingt. Schlagt doch erst mal vor was gefragt wird...und dann Alternativen.

Für Naturbeobachtungen ist ein Glas dieser Vergrößerung auch meiner Meinung nach sehr gut geeignet. Gerade bei Vogelbeobachtungen sehe ich den Vergrößerungsfaktor als erforderlich an. Das große Objektiv macht auch gute Beobachtungen in der Dämmerung bzw. bei schlechtem Licht möglich. Kurzum, mein Geheimtipp für ein 10x42 sieht so aus:

http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?lng=de&m=2&kod=bino-042-10s-btc&om=OUTDOOR

Das BTC-Teil für 119 bzw. 129 Euro meine ich hier (das Graue, die anderen kenne ich nicht).

Ich hatte mal ein Glas dieser Baureihe (unter anderem Label vertrieben, aber das gleiche Teil) vor den Augen.
Preis-Leistung genial. Auf den ersten Blick kann es optisch wie mechanisch mit Gläsern mithalten, die drei mal so teuer sind. Das sahen auch Kollegen so, die mehrfach mit Leica und Svarowski hantieren im Berufs-Alltag. Allerdings zeigen sich hier und da schwarze Kunststoffkrümel im Inneren und ein etwas zu glänzendes Innenleben, was im Bild aber keinen nennenswerten Effekt hatte. Augenabstand sind glaube ich 15 mm, steht offenbar nix da in dem Link. Scheinbares Sehfeld war 60 oder 65 Grad, eher letzteres.

Meine Empfehlung!

Beste Grüße,
Norman
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Norman:
Das BTC-Teil für 119 bzw. 129 Euro meine ich hier (das Graue, die anderen kenne ich nicht).

Meine Empfehlung!

Ich hoffe das soll ein Witz sein... Solche Billigdachkanten bezeichne ich als Ressourcenverschwendung. Das ist kein guter Rat.

Mit einem Budget von ca. 120 euro sollte man sich ganz klar im Porrobereich orientieren um ein sauber und scharf abbildendes Glas in den Händen zu halten. JEDES halbwegs gut gefertigte Porro sticht soeine Fernglasattrappe aus.

Gruß
 
Hallo Stefan,

nein, das ist kein Witz. Nochmal lesen was ich geschrieben habe, selber durchschauen und dann urteilen.

Gruß,
Norman
 
Re: Nikon Action 7x35 EX

Hallo Manfred,

Ich hatte das Glas selbst und schildere aus meiner Erfahrung. Das 7x35 hat einen Schärfebereich wie mein Deltrintem. Das ist Ok, mehr aber nicht. Der nutzbare Sehbereich ist dabei natürlich auch wirklich scharf und brauchbar. Der mit 9,3° noch größer aufgezogene Öffnungswinkel bringt keinen Gewinn, nur zusätzliche Verzerrung und Bildunruhe.

Da du dich mit deinen teuer erworbenen "Elitegläsern" schmückst um deine Fachkenntnis zu beweisen möchte ich dazu noch folgendes auslegen:

Du staunst was das 10 mal preiswertere kleine Nikon Porro leisten kann im Vergleich zu deinen "Spitzenferngläsern".
Ich sehe es so. Was das kleine Nikon Porro kann ist keine Hexerei, es ist ein zu erwartendes Ergebnis wenn ein Porro in einigermaßen guter Qualität hergestellt wird. Erstaunlicher finde ich es, dass deine Spitzendachkanten 10 oder eigentlich fast 20 mal soviel kosten um etwas besser als das kleine Porro zu werden.

Grüße
Stefan
 
Re: Nikon Action 7x35 EX

Hallo Stefan,

ich schmücke mich nicht mit meinen Spitzenferngläsern, sondern ich gebrauche sie intensiv als Hobbyornithologe und Sternfreund. Da mich Ferngläser faszinieren, habe ich mir dabei das ein oder andere Glas gekauft, obwohl es nicht unbedingt erforderlich war, dafür habe ich z. B. beim Auto gespart.

In meinem nicht so kurzen Leben habe ich schon durch sehr viele Ferngläser geschaut und viele davon waren auch schon in meinem Besitz, etliche dieser Gläser waren Porros. So habe ich z. B. ein Jenoptem 7x50, ein Zeiss West 8x50 B, ein Zeiss West 15x60 GAT* und ein Docter 15x60 B. Von einem Nikon 8x30 E2, einem Zeiss West 7x50 BA , einem Nikon SE 10x42 und einem Swarovski 7x42 Habicht habe ich mich inzwischen wieder getrennt, weil ich mit ihnen aus verschiedenen porrotypischen Gründen nicht klar kam. Die anderen benutze ich auch nur wenig, weil die starke Vergrößerung nur selten sinnvoll ist ( 15x60 ) bzw. weil die Gläser für mich eher Sammlerstücke sind ( 7/8x50 ).

Die Vorteile guter Dachkantgläser kann man nicht wegdiskutieren. Durch die Innenfokussierung sind die Dachkanter leichter wasserdicht zu bekommen, der Nahbereich ist besser, der Mitteltrieb ist temperaturunempfindlich und die schlanken Gläser liegen für mich besser in der Hand bzw. ich kann sie ruhiger halten.

Das Nikon Action 7x35 EX ist m. E. für das Geld wirklich ein hervorragendes Glas, trotzdem würde ich ein Spitzendachkantglas bei weitem vorziehen. Der Mitteltrieb des Nikon ist wie bei fast allen Porros vor allem bei Kälte zu schwergängig, die Streulichtunterdrückung ist mäßig und für ein 7x35 ist das Teil außerdem viel zu schwer. Leica hat schon in den achtziger Jahren ein 7x35 B Trinovid angeboten, welches nur 550 Gramm wog, bei 150 m Gesichtsfeld wohlgemerkt.

Ich gebe gerne zu, dass im unteren und mittleren Preissegment ein Porroglas die bessere Wahl sein kann, wenn man aber das Beste will, kommt nur ein Dachkantglas eines Spitzenherstellers in Betracht.

Es ist doch immer so, die letzten 5-10 % Verbesserung vervielfachen den Preis, warum sollte es bei Ferngläsern anders sein?

Beste Grüße

Manfred



 
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Re: Nikon Action 7x35 EX

Hallo Manfred,

ich musste das Nikon 7x35 EX vom Astro-Glas zum Vogelglas transferieren.

Die am Rande auftauchenden "deepsky-Objekte" machten es für die Astronomie unbrauchbar.

Dafür habe ich das von Dir empfohlene TS 10x50 WP auf einem Einbeinstativ.

Für die Vogelbeobachtung und Verfolgung bei kürzeren Entfernungen ist das Nikon 7x35 EX

wegen des großen Bildwinkels und der großen Schärfentiefe sehr geeignet.
 
Re: Nikon Action 7x35 EX

Zitat von NGC224:
... wenn man aber das Beste will, kommt nur ein Dachkantglas eines Spitzenherstellers in Betracht.

Ist wohl mehr Ansichtssache, für Dich vielleicht, für mich nicht.

Was ist überhaupt das Beste...?

Wenn man ein Fernglas nach Meßwerten kauft und was es alles kann und was es doch für Ausstattung hat oder wie auch immer!?

Ein Fernglas, welches alles am besten kann, gibt es nicht!
Jeder muß seine Prioritäten für ein Fernglas selber setzen.
Ich rede jetzt mal unabhängig vom Preis, klar, daß jemand, der "das Beste" haben will, mit 200,- nicht zum Ziel kommen wird.

MEIN bestes Fernglas der Welt ist das Nikon SE 12x50 Porro, das hat mir von allen Ferngläsern, die ich in der Hand hatte, darunter auch ein Zeiss Victory FL 10x42 und ein Leica Trinovid 10x50 BN, am besten gefallen und am meisten Spaß gemacht.

Grund:
Ein Bildeindruck, was mir kein Dachkant vermitteln kann, randscharf bis wörtlich zum Rand (kein Zeiss und Leica erreicht das), keine Verzeichnungen, keine Reflexe und Geisterbilder nachts (nur die "üblichen", die alle Weltklassegläser physikalisch bedingt auch haben), perfekte Haptik (kein Dachkant halte ich so angenehm wie dieses Porro), für mich perfektes Einblickverhalten mit sehr angenehmen Sitz der Augenmuscheln an den Augen, bombenfeste Mechanik, für die Größe mit 900g perfektes Gewicht, kurzum in der Praxis für mich perfekt....!

Klar, Spitzendachkanten, auch günstige, sind wasserdichter, das Leica hatte etwas mehr Kontrast und kann mechanisch vielleicht mehr vertragen (z.B. sehr niedrige Minustemperaturen), aber das sind Dinge, wo ich keine Prioritäten setzen muß und will, weil ich es einfach nicht brauche.... im übrigen hat das Nikon knapp 3 Stunden bei minus 12°C nachts ohne irgendwelche Probleme überstanden, da hat weder Mechanik noch Optik irgendwie schlapp gemacht, und beschlagen war es auch nicht...!

Dieses Fernglas ist einfach mein Fernglas und für mich das beste....

Und weißt Du, was der Witz darin ist?
Ich habe es nicht mehr....!
Es stand nur rum und wurde nur mal auf dem Balkon benutzt.
Zum Mitnehmen hatte ich immer diesen "Bammel", es könnte was passieren damit und astronomisch ist es durch ein 130,- Euro 15x70 Porro abgelöst wurden, weil ich einfach damit mehr sehe.
Man hat immer wieder astronomisch zum 15x70 gegriffen, eben aus diesem Grund, man sieht einfach mehr und der Sternenhimmel ist wegen größerer Öffnung und Vergrößerung einfach beeindruckender.....!
Das wird auch durch um Welten bessere Qualität aller Parameter (ausser Öffnung und Vergrößerung) nicht wettgemacht!

Gruß, Matthias





 
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Re: Nikon Action 7x35 EX

............

Grund:
Ein Bildeindruck, was mir kein Dachkant vermitteln kann, randscharf bis wörtlich zum Rand (kein Zeiss und Leica erreicht das), keine Verzeichnungen, keine Reflexe und Geisterbilder nachts (nur die "üblichen", die alle Weltklassegläser physikalisch bedingt auch haben), perfekte Haptik (kein Dachkant halte ich so angenehm wie dieses Porro), für mich perfektes Einblickverhalten mit sehr angenehmen Sitz der Augenmuscheln an den Augen, bombenfeste Mechanik, für die Größe mit 900g perfektes Gewicht, kurzum in der Praxis für mich perfekt....! .............

Hallo Matthias,

Irrtum, alle oben aufgeführten Eigenschaften haben Dachkanten auch, must nur das richtige in die Hand nehmen.
Swarovision, Nikon EDG und ein Canaon können das auch, als Dachkante.
Das Nikon SE welches ich hatte hatte den bekannten Bohneneffekt.

Außerdem sollte ein Glas nach den im Schwerpunkt gewichteten Disziplienen ausgewählt werden, nicht nach der Bauart.
Insofern ist deine Aufzählung viel zu allgemein und pauschal, absolut im Abseits einer anlytischen Bedarfsanforderung.
Ich hoffe, du hast dich eingehend mit dem FG Bau beschäftigt.
Das du deine Aussage dann auf dich selbst beziehst ist auch ratsam, es entschärft die generelle Sicht.

Wäre mir aber nun zu müßig, einige wenige Sachverhalte zu erläutern, warum z.B. ein Ultravid eben nicht Randscharf sein MUSS, dafür aber hinsichtlich z.B. im ornithologischem Sektor, vor allem z.B. 8x32 für Kleinvögel seine Stärke aufweist. Ein Grad an Verzeichnung für die Beobachtung förderlich ist.
Oder warum ein Porro (und ich finde sie auch klasse) niemals in gewissen Anwendungsfällen den Platz eine Dachkante einnehmen kann. Warum gibt es Dachkanten überhaupt?

Ich kann in diesem Fall Manfred´s Aussage nur bestätigen.
Und Stefan hat es an sich nicht nötig, seine von mir wirklich ernstgemeinte Super Fachkenntnis in Frage zu stellen.
 
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