Deepsky mit Kleinteleskopen

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gardalon

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Einen schönen Tag miteinander,
Nachdem ich mit meinem 76/700er-Newtonreflektor nun schon sehr schöne Planetenbeobachtungen gemacht habe, wollte ich mich nun nach einfachen Deepsky-Objekten erkundigen. Welche leicht zu entdeckenden Objekte sind auch mit einem Kleinteleskop lohnenswert?
Gruß, Gardalon
 
Hallo,

auch für ein kleines Teleskop gibt es viele schöne Deepsky Objekte:
z.B: M42, M27, M31, M13, M35 und und und.
Empfehlenswert ist der "Atlas für Himmelsbeobachter" von E. Karkoschka. Dort sind alle "einfachen" Objekte mit einer kleinen Aufsuchkarte drin.

Grüsse,
Jochen

 
Hallo,

zuerst mal solltest Du dir hier eine Sternkartensoftware runterladen, damit Du die gewünschten Objekte auch findest.

Mal sehen, falls das Wetter mitmacht gehe ich heute abend noachmal mit dem Kleinen (Bonsai! Gestern abend getauft) raus und da wäre so ein Tour-Vorschlag ja nicht schlecht. Imn Klammern immer die Kartennummer im Karkoschka...

Also: Heute nacht serviert die Erddrehung frisch auf den Tisch:

M42 (E4) im Schwert des Orion. Aber Beeilung. Und nicht vergessen, nördlich und südlich davon die schönen Sternhaufen zu bewundern

M36, M37 und M38 (N6) im Fuhrmann wunderschöne Sternhaufen, jeder etwas eigen. Früh angehen

NGC 2264 (E7) mit etwas Glück, steht schon ziemlich tief - früh beobachten

NGC 2244 (E9) dito

M48 (E10) bildet ein Dreieck mit Procyon und dem Kopf der Wasserschlange

M35 (E7) am rechten Fuss der Zwillinge nahe Saturn

M44 (E9) direkt beim Jupiter zu finden. Geringste Vergrößerung empfohlen

M67 (E9) im Krebs südlich vom Jupp. Sieht aus wie ein Ahornblatt. Geringste Vergrößerung

gam Leo (E11) ein schöner Doppelstern mit 4,7" Abstand und leicht zu finden

zeta UMa und 80 UMa (N10) kein Unbekannter

M94 (N12) eine Galaxie. Nach dem Suchen mit der Vergrößerung hochgehen

Vielleicht kannst Du auch den Polarstern als Doppelstern entlarven

M81 (N8) eine Galaxie über dem Kopf der Bärin, daneben vielleicht M82

M31 ist zwar zirkumpolar, kulminiert aber heute zu Mittag. Würde ich so horizontnah nicht angehen und auch sonst eher mit dem Fernglas.

M13 (N14) wunderschöner Kugelsternhaufen nach Mitternacht

M27 (E21) ist eigentlich ein Objekt für den Sommer und geht heute erst um Mitternacht auf. Also eher was für den frühen Morgen.

Und wenn Du diese Liste abgearbeitet hast, freuen wir uns auf Deinen Beobachtungsbericht... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Viel Spass wünscht der
 
Hallo,

auch mit geringer Öffnung ist Deep Sky durchaus möglich! Eine interessante Lektüre in diesem Zusammenhang ist der "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoschka. Hier findest Su eine detailierte Auflistung vieler Objekte, die auch Deinem Teleskop zugänglich sind.

NightSky - Das Astronomiemagazin

Grüße und sternenklare Nächte,

Christoph Lohuis.

 
Da war der Mainzelmann mal wieder schneller !!! ;-)

Bei www.beobachterforum.de findest Du gerade auch für "Kleinstteleskope" gute Hinweise.
"Kleine Optiken ganz Groß" heisst es da.
Du wirst bestimmt fündig.
(Falls das noch aktuell ist ?-)


Beste Grüße

Dirk
mohlitz@t-online.de

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Deepsky mit Kleinteleskopen -> und?

Hallo Mainzelmann !!

Mail mir doch mal Deine E-Mail-Adresse !!!

Kriegst auch ein paar nette Dinge zugemailt !!!


Viele Grüße

Dirk (Eigentlich ja Det, also Dein Chef, und für Dich immer noch "Herr" Det :-)


mohlitz@t-online.de
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Deepsky mit Kleinteleskopen -> und?

Hi Mohlitz!

Könntest du mir auch ein paar Infos wie Gardalon schicken. Hab nämlich das selbe Teleskop.

E-Mail: Amorosofrank@web.de

Kann ich hier in einem nochmal fragen ob jemand an einem ,,Newsletter" von Sonnenbildern interessiert ist , die ich sleber mache...

Danke

Gruß , Frank
 
Hi,

der Karkoschka wurde dir ja schon genannt. Für Deep Sky gilt Dunkler Himmel ist wichtig, viel wichtiger als Öffnung. so sind unter einem dunklen Himmel schon mit 60mm Öffnung alle Messier Objekte und 100 weitere Objekte aufzufinden.

Gruß

Lots
 
Hallo,





ihr lobt hier den Karkoschka als Lektüre für kleine Teleskope. Ich habe auch mal damit angefangen, finde den Karkoschaka aber nicht mehr so gut. Was nutzt mir die Aufzählung sämtlicher heller Sterne, zu den Deep-Sky-Objekten finde ich nur tabellarische Infos. Echt Mist!!! Nutzen geht gegen Null. (Sorry!)





Empfehlen möchte ich lieber den Peterson Field Guide von Pasachoff. Neben farbigen Sternkarten enthält er eine Beschreibung der Objekte, zusätzlich noch Monatskarten, Hinweis zu Planeten, und und und. Eine echte Infoquelle, leider nur englisch.


Klick hier!



Wird Zeit, dass es jemand wagt, so ein Buch auf deutsch zu schreiben!



Viele Grüße

Christian. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Endlich nimmt mal jemand Worte wie "Schrott" etc. auf.
Was nützt der beste Mondatlas einem Anfänger?
Und wir haben alle mal angefangen.
Was macht ein Laie mit Sternkartenprogrammen?
Nix !!

Die alte, drehbare Sternkarte und ein Hinweis auf die Gefährlichkeit der Sonnenbeobachtung (Nur mit Filter VOR dem Objektiv oder als Projektion!!! Wie das geht, schreibe ich nicht hier. Jeder Interessierte kann Infos bei mir anfordern.) ist doch völlig ausreichend.

Hatten wir mehr?

Nö, ich bekam mit 12 ein 60/1000 Quelle-Gerät und sah damit den Saturnring.

Mehr nicht.

Bin ich mit 36 Jahren gerade auf einer Seite, die Auspuffanlagen von Mantas diskutiert?

Nö.

Also muss ich doch irgendetwas mit dem Quelle-Rohr gesehen haben, was mich auch heute noch Nachts frieren lässt und Streit mit meiner Frau heraufbeschwört.

Und genau das muss auch jeder Anfänger sehen.

Auf seine Art und Weise.


Wenn Dein Tchibo- Gucker Böses zeigt, so reiß´ den Spiegel heraus und wirf ihn von Dir.
(So steht es fast in jeder Bibel)

Ein größeres (8" ?) Gerät wird folgen.
Wenn nicht, schaut mal auf der Mantaseite nach.




Meine Güte, was kann ich sarkastisch sein ;-)



Ist alles nicht böse gemeint, sondern eher als Persiflage
auf die vielen "Besserwisser" zu verstehen, die vergessen haben, wie wunderschön Saturn mit 60mm aussieht.


Augenzwinkernde Grüße


Dirk
mohlitz@t-online.de

www.beobachterforum.de

http://www.fh-jena.de/contrib/fb/et/stud/sebastiansauer/meister.htm
 
Hallo zusammen!

Kleine Öffnungen sind für Deep Sky gerade dann geeignet, wenn man eine große Austrittspupille von wenigstens 5 mm erreichen kann. Mit einem 76/700 wird das schwierig: bei f/9.2 bräuchte man dafür 45 mm Okularbrennweite. In 1 1/4" Ausführung ist die längste sinnvolle Okularbrennweite etwa 32 mm - bei noch längeren Brennweiten wird sonst das Eigengesichtsfeld des Okulars lächerlich klein (Tunnelblick-Syndrom <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> ).

Mit einem guten 32mm Plössl erreicht ein 76/700 dann 3,5mm AP - das ist normalerweise der Idealwert für Sternhaufen und hellere Galaxien. Ich würde durchaus versuchen, die Messier-Objekte alle mal anzugehen (das ist Stoff fürs nächste Jahr) - bei den meistens wird es klappen.
Ganz wichtig: einen Ort mit möglichst dunklem Himmel aufsuchen!!

Ich schätze ein kleines Fernrohr jedenfalls sehr, das meinen 14,5" Dobson hervorragend ergänzt: das Edmund Astroscan. Bei 105/440 mm und fast vier Grad Gesichtsfeld zeigt diese rotes "Thermoskanne" gerade mit Nebelfilter, was in ihr steckt. Die Liste auf der Magellan-Site geht wohl eher in die Richtung Rich Field. "Klein und langbrennweitig" ist m.E. für Deep Sky sehr ungünstig. Aber ein paar Highlights zum Anfixen auf den ersten Achtzöller sind allemal drin <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> Mainzelmanns Empfehlungen sind ein guter Tipp, probier' dein Glück damit!

Und: sooo schlecht ist der Karkoschka auch wieder nicht. Die Karten taugen sehr wohl zum Auffinden; wenn noch mehr Beschreibungen, Daten oder Entdeckungsgeschichte gefragt sind, braucht's "richtige" Deep Sky Literatur. Aber der Burnham, der Kepple/Sanner oder Luginbull/Skiff für einen Dreizöller? Das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen! Nach dem Karkoschka würde ich den "Deep Sky Reiseführer" von Ronald Stoyan empfehlen. Der ist ausführlicher als der Karkoschka, aber leider wegen des zu dünnen Schriftbildes für die Benutzung am Teleskop nur schlecht geeignet.

Clear skies,
Tom
 
Hallo Sternenfreunde,
also ich habe mit dem DeepSky Reiseführer begonnen, da ist sehr schön beschrieben, wie die vielen DS Objekte denn in der Realität in einem Teleskop aussehen. Ferner gibt es viele Zeichnungen, welche an kleineren Teleskopen gefertigt wurden. Mir hat dies sehr geholfen, denn wenn man irgendwelche Fotos von GXs etc. im Kopf hat, und geht dann mal selbst auf die Pirsch, findet man nichts, denn so sieht es da oben nun mal nicht aus. Ich war wirklich überrascht, daß viele Objekte einfach nur graue Scheiben oder ovale Wölkchen sind. Danach habe ich mir den Karkoschka zugelegt, mit dem das Aufsuchen erheblich leichter ist.
Ach ja, mir fällt noch ein, daß zum erfolgreichen DS-Erlebnis die Seh-Erfahrung noch viel wichtiger ist. Vor nicht allzulanger Zeit durfte ich mal bei einem Spechtl-Spezl durch sein Teleskop schauen, und sah eigentlich kaum etwas, nur eine leichte Aufhellung in der Mitte. Danach kam ein zweiter dazu, sah durch, und meinte, das sei ja klasse, total hell, so hat er das ja noch nie gesehen... ich glaube, es war irgendeine GX, kann mich nicht mehr genau erinnern. Wünsche frohe Nächte und CS <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Hallo Tom!

Ich schätze ein kleines Fernrohr jedenfalls sehr, das meinen 14,5" Dobson hervorragend ergänzt: das Edmund Astroscan. Bei 105/440 mm und fast vier Grad Gesichtsfeld zeigt diese rotes "Thermoskanne" gerade mit Nebelfilter, was in ihr steckt.

Ach, Du warst das, der den Beobachtungsbericht für ICS geschrieben hat!?! Dieser Bericht war für mich "der entscheidende Impuls", mir auch so eine optische Blumenvase zuzulegen - und ich habe bis dato keinen Cent bereut!
(freue mich schon auf den Sommer! u.A. auf NGC7000..)

Kleine Anektote am Rande: habe den Astroscan mal auf der Raupe eines geparkten Caterpiller aufgebaut.(ergibt gute Einsicht-Höhe!) Cirka 10min später kam der Landwirt, um zu sehn, was ich da bei seinem Bagger treibe.
Ich musste ihm dann beweisen, dass das Ding auf seinem Bagger nicht das ist, wofür er es hällt: eine Wasserpfeiffe!
Zum Glück konnte ich ihn aber mit einem Blick auf den Saturn dann doch überzeugen, dass es sich wirklich um ein Fernrohr handelt...


Grüsse aus dem Schwyyzerländli,
Silvio
 
Hallo Silvio!

Den Beobachtungsbericht im ICS-Katalog hat Wilfried Krähling verfasst - aber hätte ich einen geschrieben, dann wäre eine ähnliche Laudatio dabei herausgekommen.

Es passiert ja gar nicht so selten, dass sich Leute wundern, was für ein Ding das eigentlich ist. Bislang am originellsten fand ich die "Unterwasserkamera", die ein Sicherheitsmensch am Frankfurter Flughafen vermutete <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Das Astroscan macht einfach total viel Spaß und ist als Einsteigerteleskop sicherlich ganz gut geeignet. Nur eines kann es nicht besonders: Planeten zeigen. Für Jupitermonde, NEB und SEB oder auch für den Saturnring reicht es ja allemal. Aber: wer sich deswegen eine kleine Öffnung in langer Brennweite kauft, macht IMHO einen Fehler <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Clear skies,
Tom
 
Hallo!
Ach ja, mir fällt noch ein, daß zum erfolgreichen DS-Erlebnis die Seh-Erfahrung noch viel wichtiger ist. Vor nicht allzulanger Zeit durfte ich mal bei einem Spechtl-Spezl durch sein Teleskop schauen, und sah eigentlich kaum etwas, nur eine leichte Aufhellung in der Mitte. Danach kam ein zweiter dazu, sah durch, und meinte, das sei ja klasse, total hell, so hat er das ja noch nie gesehen... ich glaube, es war irgendeine GX, kann mich nicht mehr genau erinnern.

Wie wahr, die Erfahrung macht viel aus. Ich teile Objekte inzwischen eigentlich in folgende Kategorien ein:
  • Spektakulärer/Ästhetischer Anblick (z.B. M17, M51, M42, M82, NGC 4565, Cirrusnebel im Rich Field, Saturn und manches mehr) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
  • Keine besonders dramatischen Details erkennbar; man hat's halt gesehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
  • Eigentlich sieht man kaum was, aber das Objekt ist was Besonderes und das macht den Reiz aus (z.B. Coma Galaxienhaufen, Quasare, extragalaktische Kugelsternhaufen). Dann sieht sozusagen das geistige Auge eine ganze Menge <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Die erste und die letzte Kategorie machen den Reiz aus. Wer nur auf "Spektakulär" setzt, wird leicht enttäuscht. Oft ist es einfach toll, mit eigenen Augen das gesehen zu haben, was andere nur aus Büchern oder dem Internet kennen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Und da bietet auch das kleinste Teleskop schon eine überraschend große Auswahl an lohnenden Beobachtungszielen. Wer aber auf Deep Sky anspringt, sollte dann schon mal irgendwann bei wenigstens 8 Zoll Öffnung weitermachen. Erfreulicherweise sind die 8" Dobsons inzwischen richtig preiswert geworden - von so einem Ding hätte ich als Anfänger anno 1978 nur träumen können <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

Das macht den Kick bei der visuellen Beobachtung aus: so schön Aufnahmen mit Film oder CCD sein mögen, sie sind stets Ergebnis einer längeren Prozesskette zwischen dem Himmel und mir - kürzer als beim direkten Hinschauen geht's halt einfach nicht. Da nehme ich gerne in Kauf, dass auf Aufnahmen mehr drauf ist. Wer sich die Mühe macht, gute Bilder aufzunehmen, der hat meistens richtig Arbeit und/oder Geld reingesteckt und dann ist der Lohn ja legitim <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Ich bin dagegen faul, mache fast nie Bilder und freue mich einfach über das Gesehene!

Clear skies,
Tom
 
Ja, dieses traurige Schicksal kennen wir leider alle! Aber: warum nicht die Zeit nutzen und ein wenig Beobachtungsplanung für den nächsten klaren Abend betreiben? Karkoschka oder "Deep Sky Reiseführer" geben auch bei bewölktem Himmel manche Idee.

Gerade jetzt: clear skies!!!
 
kleines, langes...

Hallo Tom.

Ach, das warst doch nicht Du...
Dein Satz "...ideale Ergänung zu meinem 14,5 Zöller" steht genau so auch
im Beobachtungsbericht vom Astroscan - da dachte ich an Dich...

Stimmt, ein "kleines, langes" könnte den Astroscan auf keinen Fall ersetzen!
Ich hatte schon recht gute Beobachtungen mit einer variablen Barlowlinse (2-3X)
von Orion und einem multivergüteten 9mm Plössl.
200fach geht gerade noch so, am Mond und am Saturn, scharfstellen und nachführen
ist aber nur mit viiiel Jefüüühl zu bewerkstelligen.

Trotzdem werde ich mir mir noch ein "kleines, langes" zulegen: ein 110/800.
Es wird "ULDOB_1" heissen, (gitterrohr-Tubus, zerlegt etwas grösser als eine Schuhschachtel)
und es wird mein erster Eigenbau.
Dank Marty (danke nochmals, hier in "aller Öffentlichkeit"!) sind viele Unklarheiten
recht zügig transparent geworden, so dass ich gestern mit der Fertigung des Tubus
beginnen konnte. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Von diesem Gerät verspreche ich mir (abgesehen von ersten ATM-Erfahrungen!)

- etwas mehr Planetenkontrast (f/7 ist da sicher besser als f/4,2)
- maximalen Transportgenuss ("immer dabei", darum soll's n'Genuss werden!)
- minimaler Aufwand zum Auf- und Abbau (und dazu hoffentlich justierstabil)
- und auch (so ehrlich bin ich) Mit dem Ding etwas Beachtung an meinem ersten Teleskoptreffen zu erringen



P.s. Ich habe an meinem Astroscan 3 nützliche Modifikationen gemacht:

1. Der OAZ kann nichtmehr rausfallen
2. Das Okular kann mit einer Schraube im OAZ geklemmt werden
3. Zum scharfstellen habe ich anstelle des "friemel-Knubbel's" ein 50mm Handrad, damit geht's feinfühliger

Wenn Du daran (für Deine Blumenvase) interessiert bist, kann ich Dir eine genaue Beschreibung liefern.
Ist simpel, aber sehr effizient!
Brauchst nur 1 Loch am Rand des OAZ bohren, der kann ja leicht "ausgebaut" werden...


Grüsse,
Silvio
 
Re: kleines, langes...

Hallo Silvio!

Danke für den gut gemeinten Tipp, aber eigentlich bin ich mit meinem AS schon so zufrieden wie es ist. Mit dem OAZ komme ich durchaus zurecht - das schwere 8,8er UWA von Meade benutze ich am AS sowieso nicht.

Clear skies,
Tom
 
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