Knutonian
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Hallo
Ich schiebe noch 1,5 Berichte vom 10+11.12.22 nach …
Am 10.Dezember war der Himmel über Flensburg nur teilweise Wolkenlos und ich beschloss deshalb ein,zwei Planeten von Balkonien aus zu schiessen.
Obwohl der Mars schön hoch stand ,war das seeing doch sehr wabbelig und gab nur wenig im 8“ Dobson preis .Schnell stellte ich Jupiter im Telrad ein und dieser bot reichlich mehr als nur seine beiden äquatorialen Bänder, da fragte meine Freundin aus der Wohnung ob sie auch mal kurz schauen dürfe . Nachdem ich sie vorerst durch kleinere Vergrößerungen mit großem Gesichtsfeld geführt habe und sie mit dem Nachschubsen gut zurecht kam , wollte sie bei 110 x Vergrößerung und ihrer faszinierten Schilderung des Gesehenen kaum vom Okular weg und fragte auch gleich nach ob sie denn , wenn es Draußen etwas wärmer ist , mal mitkommen kann ; Aber gerne !!
Am 11.12 orakelte der Wetterbericht eine dichte Wolkendecke ab ca. 20. Uhr und nach einem sonnigen Nachmittag habe ich mich schon während der Dämmerung mit dem Auto zu einem Spot , ca 15 Fahrminuten von Flensburg entfernt , aufgemacht .
Saturn drängte bereits Richtung Horizont und bot bei starker Luftunruhe nur ein mäßiges Beobachtungserlebniss ; Cassini-Teilung nur zu erahnen aber ein brauchbarer Schattenwurf des Planeten auf seinen Ringen sowie etwas Kontrast / Kontur in der Atmosphäre und 2 Monde waren besser als kein Saturn
Ein Schwenck zum Jupiter und ich konnte mich dank besserem Seeing gar nicht satt sehen. Leider fehlt mir noch ein hochwertiges 7mm Okular um die Lücke zwischen 11 und 4 mm zu schließen, bzw.110 x oder 300x ist ja schon ein gewaltiger Unterschied. Aber das 11er Televue Nagler zeigte mir neben dem GRF und dem Schattenwurf von Enceladus noch einige Wirbel und Bänder mehr. Somit war dies mein bisher bestes Jupiter-seeing ever !! Was führ ein Erlebnis für mich . Die Filter aus meiner Box kamen nicht zum Einsatz da wir 8,5 C Frost hatten und ich keinen Bedarf an der nervigen Schrauberei hatte ; war ohnehin nicht zu toppen…
Auch der Uranus wurde von mir gesucht und gefunden. Zuerst mittels Skywalk Programm am iPad, dann durchs Fernglas und weiter mit dem 8x50 Sucher ,welcher ein aufrichtiges und seitengleiches Bild lieferte . Kein spektakulärer Anblick aber auch kein Wunder bei einer scheinbaren Größe von lediglich 4,6 Bogensekunden . Einfach zu wissen das „Er“ es ist reichte mir dann auch schon .
Der Fuhrmann erreichte eine gute Beobachtungshöhe und ich schaute mir die dort gelegenen offenen Sternenhaufen ,zuerst im 40er 2“ Erfle bis zum 15mm Okular an . Immer wieder grandios und Erhaben dieses Gefühl .
Herrlich ist auch das feeling mit dem großen Erfle einfach durch die Milchstraße zu wandern und an spannenden Sternenverdichtungen oder besonders hellen Objekten zu verweilen . h und chi sind auch eine Offenbarung …
Nach 3 Stunden Beobachtungszeit wurde es doch langsam kalt und Orion stand noch zu tief um auf ihn zu warten , also Zeit für mich um nach Hause zu fahren .
PS : Vor ca. 2 Wochen sah ich mir von Balkonien aus den großen Nebel im Schwertgehänge an ; niemals hätte ich gedacht das man diesen ohne Filter sogar aus der Stadt heraus beobachten kann …
PS2 : Wie klein unsere alltäglichen Probleme doch plötzlich werden . Zu gern würde ich dieses Feeling am Teleskop konservieren , aber an einem nebligen, trüben Tag wie diesem , versuche ich das Erlebte wieder zum Leben zu erwecken und suche mir schon neue Ziele wenn der Himmel wieder ready for us , ist .
Ich schiebe noch 1,5 Berichte vom 10+11.12.22 nach …
Am 10.Dezember war der Himmel über Flensburg nur teilweise Wolkenlos und ich beschloss deshalb ein,zwei Planeten von Balkonien aus zu schiessen.
Obwohl der Mars schön hoch stand ,war das seeing doch sehr wabbelig und gab nur wenig im 8“ Dobson preis .Schnell stellte ich Jupiter im Telrad ein und dieser bot reichlich mehr als nur seine beiden äquatorialen Bänder, da fragte meine Freundin aus der Wohnung ob sie auch mal kurz schauen dürfe . Nachdem ich sie vorerst durch kleinere Vergrößerungen mit großem Gesichtsfeld geführt habe und sie mit dem Nachschubsen gut zurecht kam , wollte sie bei 110 x Vergrößerung und ihrer faszinierten Schilderung des Gesehenen kaum vom Okular weg und fragte auch gleich nach ob sie denn , wenn es Draußen etwas wärmer ist , mal mitkommen kann ; Aber gerne !!
Am 11.12 orakelte der Wetterbericht eine dichte Wolkendecke ab ca. 20. Uhr und nach einem sonnigen Nachmittag habe ich mich schon während der Dämmerung mit dem Auto zu einem Spot , ca 15 Fahrminuten von Flensburg entfernt , aufgemacht .
Saturn drängte bereits Richtung Horizont und bot bei starker Luftunruhe nur ein mäßiges Beobachtungserlebniss ; Cassini-Teilung nur zu erahnen aber ein brauchbarer Schattenwurf des Planeten auf seinen Ringen sowie etwas Kontrast / Kontur in der Atmosphäre und 2 Monde waren besser als kein Saturn
Ein Schwenck zum Jupiter und ich konnte mich dank besserem Seeing gar nicht satt sehen. Leider fehlt mir noch ein hochwertiges 7mm Okular um die Lücke zwischen 11 und 4 mm zu schließen, bzw.110 x oder 300x ist ja schon ein gewaltiger Unterschied. Aber das 11er Televue Nagler zeigte mir neben dem GRF und dem Schattenwurf von Enceladus noch einige Wirbel und Bänder mehr. Somit war dies mein bisher bestes Jupiter-seeing ever !! Was führ ein Erlebnis für mich . Die Filter aus meiner Box kamen nicht zum Einsatz da wir 8,5 C Frost hatten und ich keinen Bedarf an der nervigen Schrauberei hatte ; war ohnehin nicht zu toppen…
Auch der Uranus wurde von mir gesucht und gefunden. Zuerst mittels Skywalk Programm am iPad, dann durchs Fernglas und weiter mit dem 8x50 Sucher ,welcher ein aufrichtiges und seitengleiches Bild lieferte . Kein spektakulärer Anblick aber auch kein Wunder bei einer scheinbaren Größe von lediglich 4,6 Bogensekunden . Einfach zu wissen das „Er“ es ist reichte mir dann auch schon .
Der Fuhrmann erreichte eine gute Beobachtungshöhe und ich schaute mir die dort gelegenen offenen Sternenhaufen ,zuerst im 40er 2“ Erfle bis zum 15mm Okular an . Immer wieder grandios und Erhaben dieses Gefühl .
Herrlich ist auch das feeling mit dem großen Erfle einfach durch die Milchstraße zu wandern und an spannenden Sternenverdichtungen oder besonders hellen Objekten zu verweilen . h und chi sind auch eine Offenbarung …
Nach 3 Stunden Beobachtungszeit wurde es doch langsam kalt und Orion stand noch zu tief um auf ihn zu warten , also Zeit für mich um nach Hause zu fahren .
PS : Vor ca. 2 Wochen sah ich mir von Balkonien aus den großen Nebel im Schwertgehänge an ; niemals hätte ich gedacht das man diesen ohne Filter sogar aus der Stadt heraus beobachten kann …
PS2 : Wie klein unsere alltäglichen Probleme doch plötzlich werden . Zu gern würde ich dieses Feeling am Teleskop konservieren , aber an einem nebligen, trüben Tag wie diesem , versuche ich das Erlebte wieder zum Leben zu erwecken und suche mir schon neue Ziele wenn der Himmel wieder ready for us , ist .