Der Weg zu meinem bisher besten Uranus

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Hallo zusammen, hab die entsprechende Videopassage überflogen. Darin sagt er:

- Weil Saturn so dunkel ist, nimmt er da eigentlich immer mit 100 % Gain auf
- Wenn es die Durchsicht erfoldert, dann auch bei Jupiter 100 % Gain
- allgemein muss man keine Angst vor hohem Gain haben


-> übertragen auf Uranus & Neptun würde das ja heißen, auch hier den Gain eher auf Maximum stellen (?)
 
Hallo,
scheint so zu sein. Bei Uranus und Neptun vielleicht noch mehr als bei helleren Planeten, da komme ich auch so schon mit deutlich weniger aus, außer vielleicht bei Saturn, gerade bei seinen niedrigen Ständen jetzt und in den kommenden Jahren.

Angst haben muss davor sicher nicht, auch schon bei der DMK21 stand der Regler oftmals bei 1023 (= Vollanschlag).
Nun ist Rauschen nicht gleich Rauschen, erst recht nicht, wenn ich eine Mono- mit einer Farbkamera vergleiche.
Die ersten Erfahrungen bei Uranus ermutigen mich schon, da künftig offensiver vorzugehen.
Man muss allerdings ein paar Dinge beachten:
- z.B. Jahreszeit: im Winter rauschts weniger als im Sommer
- die Menge an Bildern, die ich durch kürzere Belichtungszeit mehr bei gleichem Zeitrahmen sammeln kann, muss es richten. Den Zeitrahmen werde ich nicht ausdehnen können, weil Jupiter und Saturn da einfach Grenzen setzen, sonst mindestens weiterer Mehraufwand über Derotation.
- aus ersten Beobachtungen habe ich schon bei der ASI224MC gesehen, dass beim Rauschen immer wieder dieselben Pixel aufleuchten. Da bilden sich dann "Rausch-Hotspots" beim Stacken, die ins Detail einwirken können. Einziger Weg zur Vermeidung: Planet über die Chipfläche hin- und herwandern lassen, damit er nie zu lange an einem Punkt verweilt.
CS
Rudolf
 
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