Detailfragen zum Mak 127

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Hallo Volker,

den kleinen MAK habe ich mir
zum rumschleppen zugelegt.
Der wackelt auch auf ´ner EQ-1
nicht zu viel. Die letzte partielle
Sofi im Schnee hat er gesehen
(zu Fuß im Kraichgau), an
Planeten geht er bei mittleren
Vergrößerungen. Die helleren
Deep Sky Objekte kann ich damit
sehen und auch einige Galaxien.
Im Garten habe ich derzeit einen
Skywatcher 8" f/5 auf EQ-5. Der tut
es noch eine Weile. Und ist mit einem
Kleinwagen noch gut transportabel.

Grüße aus Hamm
Dirk
 
Hallo Hans-Jürgen, nein, eigentlich hadere ich nicht. Nur insofern, dass mir schon bewusst ist, dass größere Öffnungen vielleicht mehr zeigen, und dass ich gerne mehr Gesichtsfeld hätte. Aber hadern ist das nicht - das wusstte ich ja vorher.

Was mich allerdings wirklich verwirrt ist, dass ich der Meinung bin, dass der Mond bei mir bei 32mm-Okular zwar gut ins Gesichtsfeld passt, aber auch nicht gerade so, dass er nochmal reinpassen würde (was er bei 1° Gesichtsfeld doch müsste...).

Ansonsten bin ich insbesondere mit der Portabilität und der Montierung sehr zufrieden. Und gehe nach wie vor davon aus, dass die Abbildung bei mir sehr gut ist - nachdem ich jetzt aber einiges (dank Euch) drüber gelesen habe, werde ich das beim nächsten klaren Himmel prüfen (wenn es das jemals wieder geben sollte...).

Teleskoptreffen in meiner Nähe hatte ich schon gegoogelt, aber hier im Forum noch nicht geschaut. Guter Tipp!

@Dirk: Hast Du dann exakt den gleichen MAK wie ich? Gleiche Öffnung?
 
Hallo Volker,

meiner ist ein wenig kleiner.
102mm und 1400 Brennweite etwa.
Wurde mal von TS verkauft.

Grüße aus Hamm
Dirk
 
Da bin ich nochmal mit einer neuen Frage. Erstmal vorneweg: Epsilon Lyrae konnte ich immer noch nicht auflösen, allerdings habe ich es auch noch nicht probiert, seit es kälter ist. Wäre sinnvoll, weil mir erscheint das Seeing deutlich besser, jetzt wo es kälter ist (und die Hochnebelzeit eine Pause hatte).

Jupiter ist momentan ja ein tolles Objekt - nun haben wir am Samstag geschaut, und das Seeing war so gut wie nie - man konnte bis ca. 200x gehen, ohne Probleme - vorher war meist bei 150x Schluss.

Meine Frage: Müsste man den roten Fleck deutlich erkennen können? Wir konnten ihn erahnen, aber richtig klar erkennbar war er nicht - er als ganz undeutlicher Mini-Fleck... Vielleicht kann ein Besitzer eines ähnlich dimensionierten Teleskops mir da Auskunft geben.

Danke und Gruß
Volker
 
Servus

Jupiter ist kein leichtes Objekt, da die Wolkenbänder eher kontrastarm sind. Neben gutem Seeing, der richtigen Vergrößerung (wobei 200x bei deinem Gerät eh passt) hilft an diesem Planeten aber auch die Beobachtungserfahrung.
Ich begann mit der ausführlichen Beobachtung Jupiters letzten Herbst. Bei fast jeder Beobachtung entstand eine Zeichnung. Und wenn ich mir meine bisherigen Zeichnungen so ansehe, kann ich gut erkennen, dass ich immer mehr Details erkennen bzw. richtig deuten konnte. Meine neueste Zeichnung (eh vom Samstag) findest du hier -> http://forum.astronomie.de/phpapps/...lleries/860548/Jupiterzeichnung_vom_15_10_201

Der GRF sprang mir zwar nicht ins Auge, aber ich konnte ihn und seine Form doch deutlich im SEB (Süd Äquatoriales Band) erkennen.
Also ich würde an deiner Stelle den Jupiter einfach in den nächsten Monaten immer wieder beobachten (evtl. auch mal zeichnen - hilft beim konzentrierten Beobachten) weil damit kommt die Erfahrung. Was ich auch gerne mache, dass ich meine Zeichnungen mit Fotos im Forum vergleiche. Das hilft mir oft ein Detail richtig zu deuten.

LG Michael
 
Zitat von mavo0013:
Epsilon Lyrae konnte ich immer noch nicht auflösen, allerdings habe ich es auch noch nicht probiert, seit es kälter ist.
Ruhig häufiger probieren. In meinem 90/1250er MC kann man manchmal die beiden Komponenten kaum in ihre beiden Einzelsterne zerlegen, manchmal aber scheint zwischen letztere noch problemlos ein weiterer Stern zu passen.

Meine Frage: Müsste man den roten Fleck deutlich erkennen können? Wir konnten ihn erahnen, aber richtig klar erkennbar war er nicht
Das hängt von vielen Faktoren ab, z.B. Seeing und Transparenz. Meistens ist der GRF eher schwach und lediglich zu erahnen, aber vor wenigen Wochen war er schon gut sichtbar, als er sich so eben auf die sichtbare Seite des Jupiters geschoben hatte. Da war der Himmel zwar schon merklich dunstig, aber bei 300fach keine Luftunruhe sichtbar. Zu schade, daß sich mehr im Sechszöller nicht lohnt, auch von den Augen her.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von mavo0013:
Meine Frage: Müsste man den roten Fleck deutlich erkennen können? Wir konnten ihn erahnen, aber richtig klar erkennbar war er nicht - er als ganz undeutlicher Mini-Fleck... Vielleicht kann ein Besitzer eines ähnlich dimensionierten Teleskops mir da Auskunft geben.

Schau mal mit diesem Tool, wie der Jupiter und auch andere Objekte durch Deinen Mak ungefähr aussehen sollten: http://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php. Ich habe dort mal die Daten Deines Mak eingegeben und ein 8mm HR Planetary Okular ausgewählt. Der Jupiter sieht dann ähnlich aus, wie bei mir im 150/1200 Dobson. Den GRF habe ich bisher auch bei gutem Seeing noch nicht eindeutig sehen können.
Stellarium hat übrigens auch ein Okular Plugin.

CS,
Marcus
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Meinungen und Anregungen - hilft sehr für die nächste Beobachtungsrunde!

Btw: Hübsche Zeichungen, aber nicht so mein Ding, sowas selbst zu machen :)

Viele Grüße,
Volker
 
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