Dobson oder doch lieber Mak? Oder ...

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

chiron

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich brauche mal Eure subjektiven Erfagrungswerte.

Selbst würde ich mich noch als Einsteiger bezeichnen, obwohl ich in den letzten Monaten einiges an Erfahrung sammeln konnte.

Ich beobachte unter Vor-Großstadthimmel. Bevorzugte Objekte keine, also mal Planeten, mal ein bisschen DS.

Meinen ursprünglichen Newton 150/750 auf SkyView habe ich verkauft um eigentlich einen 200er Dobson zu erwerben. Im Moment beobachte ich mit einem 127er Skywatcher Mak auf obiger Montierung. Mit dieser Konfiguration bin ich eigentlich sehr zufrieden.

Eine 200er Öffnung hat natürlich was, kommt preislich aber nur als Dob in Frage. Nur ich bin mir nicht sicher, ob das das richtige für mich ist. Das Finden von Objekten kann ja sehr schwierig sein. Das Nachschubsen stell ich mir ja noch einfach vor. Aber dann geht man eine Zigarette rauchen (ich übertreib jetzt mal) und schon fängt die Suche von neuem an. An meiner pararl. Monti genügte dann ein kurzer Dreh an der Stundenachse und das Objekt war wieder im Blickfeld.

Deswegen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ein Dob das richtige für mich ist.

Hat jemand erste Erfahrung mit dem relativ neuen DS Mak 150/1900 von TS? Ist der Sprung von 127mm auf 150mm merklich. Wenn ja, kommt meine SkyView mit dem DS Mak zurecht? Werde ich mich ärgern, auf 200mm Öffnung verzichtet zu haben? Ist meine Befürchtung zur Dob-Bedienung übertrieben? Meinen Skywatcher Mak werde ich auf jeden Fall behalten.

Bitte, ich würde mich über Eure "subjektiven" Meinungen freuen (Auflösung und andere Parameter kann ich schon rechnen). Und einen 150er hatte ich ja auch schon mal.

Komisch, wieviele Fragen einem durch den Kopf gehen können <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Danke für Eure Antworten

Gruß
Knut
 
Hallo Knut,

der Sprung von 5" auf 6" Öffnung wäre mir auf jeden Fall zu klein!
Die SkyView (hatte ich selbst auch schon mal) würde den 6" Mak schon
tragen, wenn auch nur subobptimal. Aber jetzt wo du schon einen 5" Mak
hast noch einen 6" Mak dazuzukaufen sehe ich als völlig unnotwendig an.
Außer ein bischen mehr Öffnung bekommst du damit gar nichts. Die
Grundeigenschaften der Geräte sind identisch.

Mein Tipp wäre: kaufe die einen gebrauchten 8" Dobson und teste somit
selber aus, ob dir ein Dobson generell zusagt oder nicht. Durch den
Gebrauchtkauf hast du auch keinen Verlust beim eventuellen Wiederverkauf.
Vielleicht borgt dir auch ein Sternfreund seinen Dobson für ein paar
Tage zum Probieren.

Eine andere Alternative sehe ich kaum, willst du bei der SkyView bleiben.
Was die SkyView maximal noch trägt das ist der GSO 200/800mm Newton,
diese Kombi hatte ich auch selbst schon und das geht, aber dieser Newton
stellt hohe Ansprüche an die Bedienung und an die Okulare, daher eher nein.

Ich denke aber du wirst mit dem Dobson schon zurechtkommen und dann
kannst du auch Deepsky so richtig genießen.

Bino-Tom
 
Hallo Knut,
Ganz unabhängig davon, dass Die SkyView mit dem größeren MAK probleme bekommt, halte ich den Sprung
vom 127er auf den 150er MAK nicht für soo prickelnd, zumal der Kleine im Hause bleiben soll. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" />
Da wäre für mich der 8" f6 Dobson in der Summe der Eigenschaften die wesentlich erstrebenswertere Anschaffung.
Ganz wichtig sind da die größeren errechbaren Gesichtsfelder, höhere Grenzgrößen, Auflösung usw, also alles, was Deep Sky erfolgreicher und angenehmer macht.
Ein Blick auf die Planeten oder den Mond lohnt damit auch immer. Ich würde sogar sagen, mit den
richtigen kurzbrennweitigen Okularen und ein wenig Tuning geht damit mehr am Planeten als in
150er MAK. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Tuning ist ohnehin das Zauberwort, denn gerade die günstigen Angebote sind effektiv und leicht
zu verbessern (Rockerbox, Innenschwärzung, Lüfter pp.). <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Das Auffinden und halten der Objekte geschieht nach kurzer Eingewöhnung sehr intuitiv und unproblematisch,
wobei ein Leuchtpunktsucher oder Telrad und ein langbrennweitiges übersichts/Aufsuchokular ebenso entscheidende
Vorteile bringen wie eine leichtgängige (getunte) Rockerbox mit gut ausgewogener Tubuslage. Da
unterscheidet sich der Dob gar nicht so viel von parallaktisch montierten Geräten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
CS
*entfernt*
PS: Zigaretten rauch ich auch, aber nicht, wenn ich so ein schwieriges "Funzelchen" gerade gefunden
habe und Bedenken bestehen, es wieder zu finden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" />
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Chiron,

zum "Dobs-en" u.A. Wir haben in D´dorf einen Stammtisch, der sich wieder am 15.11 um 20:00 im "Philosophen" in DUS-Friedrichstadt trifft (gut erreichbar von der A 46 mit dem Auto bzw. mit der Bahn Haltestelle Luisenstrasse.
Werde aber noch die Einladung samt Karte hier bei "Treffpunkte" einstellen.
Da sind auch "Dobs-er" dabei (ich war selbst mal einer und ... mal sehen, wann mal wieder gedobst wird ;-) )

Herzlich willkommen!

Gruss Hannes
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

nach meiner persönlichen Meinung ergänzen sich ein kleines langbrennweitiges Gerät und ein Dobson ideal, sowohl von ihren optischen als auch sonstigen Eigenschaften.

Zwei kleine, langbrennweitige Geräte sind nicht sonderlich sinnvoll.

Mit Deinem Mak schaust Du Planeten und helle Deep-Sky Objekte bei hoher Vergrößerung, wo auch die Nachführung hilft. Einen Dob finde ich persönlich für schwache Deepsky Objekte bei kleinen bis mittleren Vergrößerungen ideal. Und wenn Du schon Erfahrung gesammelt hast, wirst Du mir zustimmen, daß das Finden von Objekten keine Schwierigkeit darstellt, sogar oft den Reiz ausmacht.

Kauf Dir einen Dob, meine persönliche Meinung.

Gruß
Julian
 
Hallo nochmal,
erst mal vielen Dank für die Antworten. Was Ihr geschrieben habt, hab ich mir so ungefähr auch zusammengereimt. Nur als Anfänger ist man sich da ja nicht so sicher, ob das "Zusammengereimte" auch dem Praktischen entspricht.

Und das Rauchen wollte ich sowieso dieses Jahr aufgeben. Dann könnte ich mir glatt 3 mal im Jahr eine EQ6 kaufen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Stellt sich für mich nun die Frage welcher 8" es denn werden soll?

Skywatcher 8" Pyrex für 339,- oder
TS GSO 200e für 298,-

Für den Skywatcher spricht die bessere Ausstattung (Sucher und 2" Apex 28mm Okular (ich habe schon den TS Okularkoffer) und natürlich der Spiegel mit Trägermat. Pyrex)

Für den GSO spricht die viellerorts genannte bessere Verarbeitungsqulität und die ebenfalls beschriebenen besseren optischen Qualitäten. Ist dieser angebliche Qualitätsunterschied immer noch ein Thema?

Hm? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

Viel mehr Möglichkeiten gibt es wohl nicht (in dieser Preisklasse).

Könnt Ihr einen Tip geben.

Danke nochmals

Gruß
Knut

@Hannes: Muß mal in meinen Kalender schauen. Die Ecke kenn ich. Ganz in der Nähe bin ich aufgewachsen, ich alter Düsseldorfer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
 
Hi Knut,
So hatte ich mal in ähnlicher Situation geantwortet:

>Ich habe einen 8" f6 Skywatcher mit Pyrex-Spiegel. DEN könnte ich Dir empfehlen, aber genau DEN kannst Du nicht kriegen.
Dann gibt's noch GSO, Chelestron, Galaxy, Orion usw., alles was in Deiner Preisklasse so in Frage kommt.
Es ist völlig gleichgültig, welcher Marke Du Dich zuwendest, die Qualität der Spiegel ist in dieser Preisklasse einer Serienstreuung unterworfen. Von gut bis unbrauchbar kommt alles vor.
Eine unabhängige, ordentliche Qualitätsprüfung würde mehr kosten, als die zu prüfende Optik, entsprechende "Zertifikate" sind also mit Vorsicht zu betrachten.
Du findest in Diesem und in anderen Foren Händlerverzeichnisse, auch im Biete-Board sind sie, neben Sternenfreunden, die was zu verkaufen haben(Alternative?!), vertreten. Da hilft nix, außer durchforsten und den ein oder anderen Kontakt zwecks Anfrage knüpfen und schauen, wo Du Dich gut aufgehoben fühlst und Vertrauen hast.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass positive oder negative Erfahrungen zur Spiegelqualität Gerät x oder y als Einzelschicksale zu betrachten sind. Aussagen zur Mechanik, z.B. des Okularauszuges oder der Rockerbox haben da schon eher allgemein gültigen Charakter.
Verbesserungen in Eigenleistung an einzelnen Bauteilen stehen ohnehin markenübergreifend zur Debatte, sind aber weder handwerklich noch finanziell besonders anspruchsvoll.
Egal, was und wo Du kaufst. Wichtig ist:
1. Beugungsbegrenzte Spiegelqualität garantieren lassen (werben tun damit alle(?) Händler und spätestens, wenn Du das schriftlich hast, kannst Du den Spiegel bei Nichteinhaltung noch nach zwei Jahren zurückgeben)
2. Rückgaberecht bei Nichtgefallen, nach ausreichender Probezeit (besser vier, als zwei Wochen vereinbaren)
3. Ausgiebig testen, am besten mit erfahrenen Leuten und mit einem Teleskop vergleichbarer Öffnung und bekannter Qualität nebendran
4. Keinesfalls >Ebay, Schnäppchen, Ladenhüter beim Optiker oder Fotohändler, reine Internethändler und Solche ohne astronomischen Hintergrund
5. Weiteres Zubehör erst nach ersten eigenen Erfahrungen, sinnvoll nach erkannten Wünschen, Zielen und Vorlieben auswählen.<

Das stimmt auch heute noch. Habe sechs bis sieben solcher Geräte unterschiedlicher Hersteller
dieser Preisklasse getestet und konnte keine grundsätzlichen Qualitätsunterschiede
ausfindig machen. Kein Ausreisser nach unten und auch keiner nach oben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

An dem Skywatcher stört mich das 28mm Apex. Es gegen ein 30er BW 2" (hab ich selbst, 80° Feld und nur
am äußersten Rand zunehmend unscharf ) oder ein 36 Meade QX auszutauschen und die Differenz zu zahlen,
erscheint mir sehr sinnvoll. Das 35er Pano wäre wohl etwas overdressed. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Pyrex ist nicht unbedingt
nötig, aber Schaden tut`s keinesfalls. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />
Beim TS GSO würde ich unbedingt das 32er WA in 2" oder auch das 38er in den Lieferumfang einbeziehen.
Kommt drauf an, welche AP Du im Normalfall am Standort nutzen kannst.
Du hast auch ein Angebot, mal mit Sternenfreunden raus zu gehen. Die Zeit würde ich mir nehmen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Gute Wahl und CS,
*entfernt*
 
Hallo Günther,
danke Dir sehr für Deine ausführliche Antwort.

Eine letzte Frage bitte noch, vielleicht eine dumme.

"Beugungsbegrenzung"?
Nimmt dies Bezug auf die Beugungserscheinungen des Lichts an Fangspiegeln und Haltern sowie Tubusrändern, im Ergebnis dann die sogenannten Airy-Scheibchen? Wie begutachtet man, ob etwas beugungsbegrenzt ist?

Danke

Gruß
Knut
 
Hi Knut,
Beugungsbegrenzt: Das Licht eines Sterns im Fokus muss innerhalb des theoretischen
Beugungsscheibchens vereinigt werden. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Wenn Du Dich damit näher befassen willst, geht es schon mit dem theoretischen Beugungsscheibchen los,
Begriffe wie Rayleigh-Kriterium, RMS, Strehl-Ratio, Peak to Valley, Wellenfrontabweichung und einiges mehr
solltest Du dann auch noch sinnerfassend und in praxisnaher Gewichtung abklären.
Für den Anfang genügt, dass das Erreichen dieses Wertes durch ein Teleskop aus dem Billigsegment
wünschenswert, aber nicht zwingend selbstverständlich ist.
Ein aussagekräftiger Test auf der optischen Bank ist, wie schon gesagt, teurer als der getestete
Spiegel. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />
Daher bleibt dem Amateur meist nur der vergleichende Test mit anderen Teleskopen und im günstigsten
Fall der prüfende Blick eines Erfahrenen Sternguckers der beim "Sterntest" die Beugungsscheibchen
gut interpretieren kann.
Andererseits...sieh durch und schau Dir so viel wie möglich genau an. Du hattest ja auch schon andere Fernrohre
vor dem Auge. Wenns gefällt, ists doch gut. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
So ist das z.B. bei mir gelaufen und erst viele Monate später, auf einem Teleskoptreffen,
kam die Bestätigung, dass das Spiegelchen so in etwa um, "Beugungsbegrenzt" abbildet. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
CS
*entfernt*
 
Knut, ich würde dir zum GSO-Dobson raten, weil dieser den wesentlich besseren
Okularauszug hat. Der Okularauszug vom Sky-Watcher ist weniger gut verarbeitet
shiftet stärker und man muß beim Wechsel von 1,25"- auf 2"-Okulare immer
das jeweilige Adapterstück an- und abschrauben, was relativ lästig ist.

Spiegelqualität: hier gibt es bei beiden eine deutliche Serienstreuung,
die angeblich beim GSO geringer ist, was ich persönlich aber nicht
verifizieren kann. Ich kenne 3 gute GSO-Dobsons und zwei gute Sky-Watcher
Dobsons.

Hauptspiegelfassung: bei GSO kannst du durch die großen Riffelschrauben
den Hauptspiegel per Hand justieren und brauchst kein Werkzeug --> weiterer
Vorteil für GSO.

Fangspiegelfassung: bei Sky-Watcher besser, weil aufgeklebter FS, bei
GSO sitzt der FS in einer Kunststofffassung, wodurch er verspannt werden
kann. Muß bastlerisch behoben werden (Ausfeilen der Fassung).

Innenausschwärzung: bei beiden gleich schlecht

Sucher 8x50: praktisch identisch

Insgesamt: mehr Voteile für den GSO. Wichtigste Punkte sind hier die
Verbesserung der Fangspiegelfassung und das Auskleiden mit Veloursfolie.

Bino-Tom
 
Hallo Bino-Tom,
beim GSO von TS (der für 298,-) ist nur ein 6x30 Sucher dabei.

Ich kann jetzt den "Wert" eines Pyrex-Spiegels nicht bewerten (ist das für 40,- Euro mehr im Preis die Sache wert oder nicht?).

Das mit der einfachen Hauptspiegeljustierung beim GSO kann ich bestätigen (mein 150er war von GSO), das hat was!

Das mit der Fangspiegelfassung (danke Dir für den Hinweis) würde mir beim Skywatcher besser gefallen, da ich mir einen Eingriff nicht zutrauen würde (feilen usw.)

Tja <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

Danke

Gruß
Knut
 
Das Spiegelmaterial sehe ich hier nicht als Kriterium für eine Entscheidung,
denn ein 8"-Spiegel ist schnell ausgekühlt und da bekommt auch BK7 schnell
seine Form.

Wichtiger ist die Qualität der Politur, also die Güte des Spiegels, die
natürlich so hoch wie möglich sein sollte. Das ist auch das Erste, was
nach dem Kauf zu überprüfen ist, mittels Sterntest.

Bino-Tom
 
Hallo Knut,
beim Skywatcher hast Du an der Hauptspiegelfassung auch Riffelschrauben, und brauchst kein Werkzeug mehr und 40 € mehr für einen gleichguten Pyrexspiegel würde ich schon zahlen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Gruss und cs Uwe
 
Hallo

Ich kann jetzt den "Wert" eines Pyrex-Spiegels nicht bewerten (ist das für 40,- Euro mehr im Preis die Sache wert oder nicht?).

Der billigere Spiegelträger könnte natürlich auch der schlechtere Spiegel sein!
Da sich Float oder BK-7 wärend des Polierens anderst ausdehnt wie Pyrex, Duran oder Zerodur, könnte es sein das dieser eine schlechtere Parabel aufweißt als ein richtiger Spiegelträger.
Wo bei ich glaube, dass die Chinesen sowieso keinen hohen Prüfaufwand betreiben, wenn ein 8" für 250 Euro zu haben ist.
Spiegelträger wie Zerodur oder Quarz halten einfach die Form besser bei Temperaturschwankungen, als Float oder BK-7.
Und auf die Form kommt es ja an. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Gruß Uwe
 
Guten Morgen,
ich bin begeister von diesem Forum. Hätte ich das mal vor 4 Jahren entdeckt, wäre mir ein teurer Anfängerfehler erspart geblieben. Danke Euch allen.

@Uwe
Bist Du sicher, mit den Rändelschrauben an der HS-Fassung? Ich dachte Skywatcher-Newtons haben alle Kreuz- bzw. Imbusschrauben zur Justage.

Gruß und natürlich auch cs
Knut
 
Hallo Knut,
wie Du an meinem Avatar sehen kannst, besitze ich einen 10" Skywatcher Pyrex und dieser hat schöne griffige Rändelschrauben und ist auch sonst sehr zu empfehlen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Gruss und cs Uwe
 
Hi Knut,
also ich persönlich würde mir 40 € für Pyrex schon gefallen lassen. Unbedingt nötig ist das nicht,
aber auch keineswegs schädlich. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Ausserdem mag ich die Skywatcher/Chelestron Rocherbox, weil man sie so super tunen kann. Siehe
HP der Deepsky-brothers unter Tips und Tricks.
CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Knut!
Hatte einige Jahre ein 14" Dobson und bin nach längerer Pause mit einem 127er Mak wieder eingestiegen.
Vorteil des Dobson: Viel Licht für wenig Geld. Schneller Aufbau. Für visuelle Beobachtung einfach super. Hatte Weitwinkelokulare, so war das "Nachschupsen" ein Kinderspiel. Ein guter Sucher erleichtert das Wiederauffinden der oft mühsam aufgestöberten Objekte.
Vorteil des Mak: Durch die parallaktische Montierung ist es möglich, auch zu Fotografieren. Beim Beobachten von DeepSky Objekten ist allerdings jeder Zoll mehr an Öffnung viel wert.
Meine Meinung: Für visuelle Beobachtung ist ein Dobson sehr zu empfehlen. Will man auch Fotos machen, so ist eine Nachführung unverzichtbar und ein Mak mit geeigneter Montierung besser. Befestige z.B. meine Kamera an der Gegengewichtsachse und führ mit dem Mak nach. Das gibt schon recht brauchbare Ergebnisse.

lg

werner
 
Hallo,

auch ich selbst habe einen 8" GSO Dobson mit BK7 Spiegel
und hatte nie Probleme damit! Natürlich schadet es aber
keinenfalls, ein paar Euronen mehr für einen Pyrexspiegel
auszugeben.

Und habe keine Angst, du würdest die gewünschten Objekte
nicht finden. Besorg dir einen Telrad oder Rigel Quickfinder
und eine schönes Übersichtsokular (z.B. 32mm Super Plössl)
So wird das Finden der Objekte wird zum Kinderspiel und es
kann gar nichts schiefgehen.

Viel Spass,

Marco
 
Guten Morgen liebe Leute,
ich bedanke mich sehr für Eure Hilfe.

Ich denke ich kann jetzt mit einem guten Gefühl den Dob kaufen gehen (letzte Hürde mein Finanzminister <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> )

Gruß und cs
Knut
 
Hallo
Ich habe auch einen 150/750 GSO Newton auf Skyview Montierung.
Nun habe ich bei Ebay einen Skywatcher 200/1000 Newton ersteigert und diesen auf die Skyviewmontierung gepackt.
Zur Not geht das schon. Habe das Alustativ ziemlich weit eingefahren um Stabilität zu gewinnen und ein zusätzliches Gegengewicht montiert. Etwas wacklig aber der Lichtgewinn des größeren Newton ist es wert.
Gruß Marko
 
Hi,
der Skywatcher Dob ist nun ein f/6 (1200mm Brennweite) und dürfte somit noch etwas schwerer sein.

Aber mit der Sky View werde ich ihn auf jeden Fall mal ausprobieren.

Gruß
Knut
 
Hallo,

Ein 200/1200 Newton auf einer Skyview ist meiner Meinung
nach schon etwas zu viel des Guten. Das würde ich nicht
machen...Unterschätze die Grösse nicht.

Marco
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben